Fahrrad-Freund*innen aufgepasst! Einladung zum Greifswalder Stadtradeln

Fahrrad-Freund*innen aufgepasst! Einladung zum Greifswalder Stadtradeln

Auf die Räder, fertig… los! Ab dem 01. Mai findet zum neunten Mal das alljährliche Stadtradeln statt. Ihr möchtet Greifswald in einer bundesweiten Challenge zum Sieg unter die zehn besten Kommunen verhelfen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Alle notwendigen Infos dazu findet ihr in diesem Artikel!

Worum geht’s?

Initiiert wird das Stadtradeln durch das Klimabündnis und seine regionalen Partner, den ADFC und das Greifswalder Klimaschutzbündnis. Bei der bundesweiten Challenge geht es darum, in einem Zeitraum von insgesamt drei Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zu sammeln. Teilnehmende dürfen sowohl einzeln als auch im Team ab zwei Personen antreten. Auch Unterteams dürfen gebildet werden. Gesucht werden nicht nur die meistgefahrenen Kilometer, sondern auch die meisten Kilometer pro Kopf. Außerdem werden das beste Familienteam, die beste Schule und der beste Verein gekürt. Auf diese Weise sollen Bürger*innen dazu animiert werden, öfter mit dem Rad unterwegs zu sein und unser schönes Vorpommern vielleicht ein Stück weit besser kennen- und lieben zu lernen. Durch das Einsparen von CO₂ schafft die
Challenge nebenher ein Bewusstsein für die positiven Effekte auf die Umwelt.

Und da kann wirklich jede*r mitmachen?

Ja! Vielleicht erinnern sich einige fleißige Leser*innen sogar an unser motiviertes moritz.radelt-Team aus dem letzten Jahr. Dieses gehörte 2022 zu den 2.354 aktiven Teilnehmer*innen aus 122 Teams, die insgesamt 366.504 Kilometer radelten und Greifswald so gleich in mehreren Kategorien zu Siegen unter die zehn besten Kommunen auf Landes- und Bundesebene verhalfen. Und wem das noch nicht ausreicht: Auch Greifswalds Partnerstädte Pomerode (Brasilien) und Newport News (USA) gilt es erneut in der Challenge zu besiegen. Es ist also geboten, auch in diesem Jahr wieder fleißig mit Familienmitgliedern, Freund*innen und Kolleg*innen Vollgas zu geben (natürlich unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung)!

Wo und wie kann ich mich anmelden?

Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich auf der offiziellen Website registrieren oder seine Daten aus dem Vorjahr benutzen beziehungsweise diese neu anfordern. Smartphone-Nutzer*innen können sich zudem die spezielle Stadtradeln-App downloaden. Die Challenge beginnt am 01. Mai mit dem Fahrradfest der Greifswalder Stadtwerke. Das offizielle Startsignal durch Thomas Preuße, den Geschäftsführer der Stadtwerke, und Oberbürgermeister Stefan Fassbinder gibt es um 14:15 Uhr. Im Anschluss beginnt um 14:30 Uhr die Familienradtour durch die Stadt. Weitere Infos zum Fahrradfest findet ihr hier.

Beitragsbild: Pixabay

Versunkener Einkaufswagen beim Big Jump entdeckt

Versunkener Einkaufswagen beim Big Jump entdeckt

Big-Jump-2014-Einkaufswagen-4-LKKZunächst schien es, als würde der diesjährige Big Jump ohne große Aufregung erfolgen. 14 Uhr, eine Stunde vor Beginn des Big Jumps, war es doch noch ziemlich leer; die wenigsten schienen an diesem doch recht wolkenverhangenen europäischen Flussbadetag sprungbereit gewesen zu sein. Oberhalb der Stufen der Kaimauer wurden ein paar Bierbänke für die Aquarellmalerei aufgestellt. Das Angebot wurde geschaffen, um Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, in den Ryck springen zu können, die Möglichkeit zu geben, sich auf andere Weise dem Wasser-Thema zu widmen. Mit der Zeit füllte sich jedoch der Hafenbereich, sodass es am Ende doch etwa 40 Menschen sein sollten, die sich abenteuerlustig in die Fluten des Rycks hinein zu stürzen wagten. (mehr …)

Licht aus – und wieder an

Licht aus – und wieder an

knäckebröd-TitelbildSamstag war es mal wieder so weit: die Weltgemeinschaft reichte sich die Hände und rettete ihren Heimatplaneten. Rund um den Globus gingen dafür 20.30 Uhr die Lichter aus – und nach einer Stunde wieder an. Da lässt sich auch die Universität Uppsala nicht bitten: die altehrwürdige Bibliothek „Carolina Rediviva“ blieb dunkel. (mehr …)

Umweltschutz – ein Privileg der Industrienationen?

Umweltschutz – ein Privileg der Industrienationen?

Naturschutz ist hierzulande eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Vor Großprojekten muss oft eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden, Umweltschutzorganisationen erhalten Millionen an Spenden jedes Jahr, Nationalparke und Schutzgebiete bieten Wildtieren ungestörte Rückzugsräume. Wir fragen uns nicht „Müssen wir schützen?“, sondern „In welchen Ausmaß sollten wir schützen?“ Ganz anders hingegen sieht es in vielen Entwicklungsländern aus. Hier ist Naturschutz ein Luxus, der Geld kostet, das in der Wirtschaft und Bildung besser angelegt wäre. Oder doch nicht? (mehr …)

Holt euch den Ryck zurück! – Springt hinein

Ein Stück unberührte Natur ist in unserer heutigen Zeit schwer zu finden. Ziviles Engagement ist ein bedeutender Faktor, der auch bei unserer Rycklandschaft gefordert ist.

Lebendige Flüsse – so lautet das Motto, unter dem die Arbeit von Roberto Epple steht. Der Schweizer Aktivist hat das European River Network ins Leben gerufen, ein Netzwerk von lokalen und nationalen Initiativen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Flüsse in ganz Europa vor Zerstörung und Degenerierung zu schützen. Um auch auf die Qualitäten unseres heimischen Flusses, des Rycks, aufmerksam zu machen, steht nun ein symbolischer Sprung ins kalte Nass an. Die enorme Bedeutung der Flüsse ist vielen Menschen heute kaum noch bewusst und soll durch den Sprung ins Wasser zurück ins Gedächtnis gerufen werden.

„Im 20. Jahrhundert begannen die Menschen ihre Flüsse zu vergessen, sie waren zu Abwasserkanälen verkommen, stinkend und gefährlich und oft exklusiv genutzt zur Schifffahrt, Energienutzung oder zur Bewässerung von intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen und für industrielle Zwecke“, sagt Roberto Epple. Die Folgen dieser Entwicklung sind bereits heute am Verlust von Arten oder an verheerenden Hochwässern bemerkbar. Seit den 80er und 90er Jahren ist jedoch eine Trendwende eingetreten, die Menschen entlang der Flüsse beginnen sich wieder für diese zu interessieren und ihre Funktion als Lebensraum wahrzunehmen. Überall in Europa bildeten sich Gruppen und Initiativen, die aus unterschiedlichster Motivation heraus Flüsse und Flusslandschaften vor ihrer Haustür schützen wollen. (mehr …)