von Carsten Schönebeck | 19.03.2009
Kein Zweifel – Comicverfilmungen boomen derzeit. Kaum ein Quartal, in dem nicht wieder eine der, wenn nicht sogar die anspruchsvollste Bildergeschichte aller Zeiten in die Kinos kommt. Doch glaubt man den (auch in Deutschland) zahlreichen Fans, gilt die Steigerung: unverfilmbar – unverfilmbarer – The Watchmen! Und tatsächlich: Regisseur Zack Snyder will die Fans nicht enttäuschen und untermauert 163 Minuten lang ihre These.

Filmplakat "Watchmen - Die Wächter" - Quelle: MDH in Houston via flickr
Zugegeben, das Wort „Comic“ assoziiere ich primär immer noch eher mit zerlesenen Mickey-Maus-Heften aus meiner Kindheit, als mit literarischer Hochkultur, dennoch habe ich mir mittlerweile die ersten Bände der Watchmen-Reihe zu Gemüte geführt. Doch leider hält die Verfilmung nicht das, was die Vorlage verspricht – eine intelligente und spannende Geschichte mit dichter Atmosphäre.
Helden im Ruhestand
Der Inhalt grob zusammengefasst: Mit dem Slogan „Who watches the Watchmen?“ unterstreicht die amerikanische Bevölkerung in den siebziger Jahren ihr mangelndes Vertrauen in ihre Superhelden. Als Folge dessen, setzt die amerikanische Regierung der Selbstjustiz maskierter Rächer per Gesetz ein Ende. Einige gehen in den Ruhestand, andere führen ihre Feldzüge illegal weiter und wieder andere arbeiten fortan für die Regierung. Als gut zehn Jahre später einer von ihnen ermordet wird, wittert der fanatische Verbrechensbekämpfer Rohrschach eine Verschwörung und versucht, die Verbliebenen wieder zusammenzuführen. Unter ihnen auch Dr. Manhattan, der als einziger wirkliche „Superkräfte“ sein eigen nennt. Diese wiederum sind so beeindruckend, dass er den USA als Abschreckungspotential für russische Atomraketen dient und so den brüchigen Frieden des Kalten Krieges wahren soll. Doch Dr. Manhattan hat ob seiner beinahe allmächtigen Fähigkeiten immer weniger Interesse an den Menschen und ihrem Planeten. (mehr …)
von radio 98eins | 12.01.2009

Erscheinungsdatum: 05.01.2009
Label: Lauberecords
Die CD der Woche bei radio 98eins:
Lumières Claires mit dem Album „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“
Die Lumieres Claires sind die beiden Studenten Christin und Nico, die sich vor zirka 6 jahren dazu entschieden zusammen Musik zu machen. Sie wollten Musik schaffen die gleichzeitig melancholisch, aber auch in irgendeinerweise lebendig ist. Genau das, haben sie nun mit ihrem ersten Album erreicht. Komplett in Eigenregie und nur mit wenig Hilfe von Freunden und Bekannten entstand in tage- und nächtelanger Arbeit ihr Debüt „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“. Diese Arbeit wurde nicht etwa in irgendeinem wohltemperierten Studio aufgenommen, sondern zum Großteil in einer simplen Greifswalder Laube.
Erstaunlicher- und Glücklicherweise hört man davon allerdings im Endeffekt recht wenig. Alles was man hört, ist eine wunderbare Vereinigung fragiler Stimmen mit unwiderstehlichen Frickeleien mit wiederum starken Melodien. Ein durchweg schönes Album, dass dem Spruch „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ mit Leichtigkeit zur Wahrheit verhilft.
Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 19.01., benachrichtigt.
Die Verlosung läuft bis Sonntag den 18.01.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
von Jabbusch | 18.05.2008

An dieser Stelle wollen wir einmal auf die ganz fantastischen Rezensionen zum nordischen Klang hinweisen. Besonders auf die von einer Autorin, die unter dem Psyeudonym „Wilde Orchidee“ auf einem eigenen Blog schreibt. Ihren Blog nennt sie Ostsee-Blog. Und hier die Reviews:
- Asta Nielsen mit ohrenbetäubendem Livesoundtrack [Link]
- Karen Bach Trio [Link]
- Lyrik Café mit Niklas Törnlund und Therése Granwald [Link]
- Nordliteratur-Marathon [Link]
- Vom Trinken milchiger Worte [Link]
- ensemble adapter: vorpremiere [Link]
- Dazu gibt es im Blog einige schöne Fotos.
Das Festival Nordischer Klang hatten wir hier vorgestellt.