Ordnungsamt verbietet Party in den Polly-Faber-Hallen *Update*

Ordnungsamt verbietet Party in den Polly-Faber-Hallen *Update*

Viele Menschen auf spontanem FlashmobEin Bericht von Tina Kreller

Spontan versammelten sich gestern, am 11. November 2011 um 0:30 Uhr circa 200 Menschen zu einem Flashmob auf dem Marktplatz. Eigentlich wollten sie den Abend in den Hallen des Vereins Polly Faber verbringen, stattdessen standen sie in der Kälte bei ungefähr 0° C auf dem Marktplatz und hielten Teelichter in der Hand. Warmhalten konnten sich die Besucher beim Tanz zu elektronischer Musik aus den Lautsprechern. (mehr …)

Läufer gehen für Afrika an den Start

Das StuPa/AStA-Team

Am Sonntagnachmittag fand zum zweiten Mal der Benefizlauf des Vereins „Afrikas Renaissance und Wiederaufbau“ statt. Auf der Veranstaltung wurden Spendengelder zugunsten von Förderprojekten für Afrika gesammelt. Des Weiteren unterstützte GrIStuF die Wohltätigkeitsveranstaltung. Insgesamt gingen über 80 Läufer an den Start. Das waren etwa 20 mehr, als im vorigen Jahr.

Jeder Läufer war im Namen mindestens eines Sponsors unterwegs. Dieser legte im Vorfeld fest, wie viel Geld er für jede gelaufene Runde an den Verein stiften würde. Wie viel Geld am Samstag zusammenkam, wird nach Angaben des Vereins erst in einigen Tagen klar sein. Es sei jedoch in jedem Falle eine Steigerung zu 2009. (mehr …)

Silberfund in Greifswalds Abwässern

Inmitten über fünfhundert Jahre alter Exkremente sind Archäologen bei Ausgrabungen an der Alten Post auf einen Münzfund gestoßen. Dieser besteht aus mehr als 1.950 so genannten „Finkenaugen“ und entspricht einem halben Kilo Silber. Das wäre nach aktuellem Silberkurs etwa 450 € wert, der ideele Wert des Fundes liegt freilich deutlich höher. Die Münzen lagen einzeln in den Schächten auf dem Gelände der alten Post, die derzeit umgebaut und daher archäologisch Untersucht wird.

Die Grabungsleiter Peter Kaute und Gianina Schindler gehen nicht davon aus, dass es sich um eine Kriegskasse handelt. Das hatte der Greifswalder Historiker Dr. Joachim Krüger heute in der Ostsee-Zeitung vermutet. „Ich würde eine unbeabsichtigte Entsorgung präferieren“, sagte der Landesarchäologe Kaute in Bezug auf den Fundort des Schatzes. Das Auffinden dieser Münzen sei relativ kompliziert gewesen, da sie in den Fäkalien nicht zu sehen gewesen seien. Es ist daher durchaus möglich, dass noch weitere Finkenaugen aus den Exkrementen zu Tage befördert werden. Sämtliche Münzen stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Wegen des regen Interesses einiger Journalisten gingen die Grabungsleiter außerdem noch auf die Beschaffenheit der Fäkalien ein: „Das fasst sich so an, das riecht so, das ist pure Gewohnheit“ meint Kaute zu diesem Thema trocken.

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NPD wirbt verkleidet auf dem Weihnachtsmarkt

Ausgerechnet als Weihnachtsmann verkleidet hat gestern ein Unbekannter auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt Beutel mit Süßigkeiten verbreitet, die auch Werbematerial für die NPD enthielten. Darauf weist die Stadt in einer heute versendeten Pressemitteilung hin.

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So offensiv war man seitens der NPD diesmal nicht bekleidet.

Die Stadt sei auf die Aktion von Besuchern und Schaustellern aufmerksam gemacht worden. Unmittelbar im Anschluss daran sei der Verkleidete vom Marktmeister des Platzes verwiesen worden. Die Polizei sei überdies informiert worden, um sich nun auf weitere Aktionen einzustellen.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

„Der für Ordnung und Sicherheit zuständige Senator Ulf Dembski nannte den Vorfall unglaublich: „Es ist ungeheuerlich, dass Rechtsextreme die Weihnachtszeit und vor allem die Kinder für ihre Zwecke missbrauchen. Sich hinter der Maske des Weihnachtsmannes zu verstecken und Süßigkeiten als Mittel zum Zweck zu benutzen, um ihre menschenverachtende Botschaft weiterzugeben, ist perfide. Offensichtlich ist denen jedes Mittel recht.“ Der Senator machte deutlich, dass er dieses Vorgehen nicht dulden werde und die Stadt alles unternehmen werde, um diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Gleichzeitig riet er den Greifswaldern und ihren Gästen, aufmerksamer und kritischer zu sein, wenn ihnen etwas überreicht wird.“

Bild: webMoritz-Archiv