von Christine Fratzke | 22.06.2011
Die Insomnale 2011 geht in die letzte Runde: Nur noch bis zum Wochenende wird die größte Kunstausstellung von jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern geöffnet sein. Über 1.600 Interessierte besuchten bislang die Hallen in der Bahnhofstraße 44. Bis zum 26. Juni stehen aber noch einige Highlights auf dem Programm. Zuvor sei ein kleiner Rückblick gewagt.
(mehr …)
von Johanna Nikulski-Dirks | 14.06.2011
Den Trend zum großen Format unterlaufen zwei junge Künstlerinnen mit ihrer Ausstellung „das erste, was bei mir hing, war die haut unter meinen augen“: Mandy Witt zeigt neue, thematisch ungebundene und formal abstrakte Arbeiten. Eine Auswahl ausgereifter Bilder, die nach fotografischen Anlässen entstanden und zu einer umfangreichen Serie gehören, präsentiert außerdem Franziska Harnisch.
(mehr …)
von Johanna Nikulski-Dirks | 05.06.2011
Völlig unterschiedliche Welten ein und desselben Greifswalder Künstlers sind derzeit in der Kulturbar zu sehen. Enrico Pense präsentiert Werke, die einerseits mit Streetart und Graffiti, andererseits mit klassischer Malerei und surrealistischer Kunst in Verbindung stehen. Material und Dimensionalität spielen eine wichtige Rolle. Die Inhalte der Bilder behaupten sich laut wie Rock’n´ Roll, andere wirken still und bestechen durch hintersinnige Ironie.
(mehr …)
von Andrea Dittmar | 07.05.2011
Wochen zwischen Bangen und Hoffen liegen hinter dem Fachschaftsrat (FSR) Kunst: Wird die Insomnale 2011 stattfinden können, nachdem das Insomnale-Seminar im Wintersemester ausgefallen war? Kurzzeitig sah es nicht gut aus, es mangelte an Geld, Örtlichkeiten und einem Organisationsteam.
Umso größer die Freude, als feststand, dass die größte Schau junger Kunst in Mecklenburg-Vorpommern 2011 stattfinden würde.
(mehr …)
von Christine Fratzke | 17.03.2011

Mit "Rettet die Insomnale!!" machte der FSR auf die Problematik um die Ausstellung aufmerksam.
„Rettet die Insomnale!!“ steht in großen Buchstaben auf einem Plakat. Der Fachschaftsrat (FSR) Kunst rief zum Notfalltreffen am 16. März auf. Doch warum war so ein Treffen notwendig? Was ist passiert?
„Ursprünglich war die Insomnale mit einem Seminar verbunden, das im Winter- und Sommersemster stattfindet. Dieses Jahr wurde das aber nicht angeboten“, erläutert die Fachschaftsratsvorsitzende Annabelle Diepold. Auf der Vollversammlung des Instituts wurde das Problem angesprochen. Dabei wurde deutlich, dass es kein Organisationsteam gab – der FSR sprang schnell ein.

Karolin Schwab und Annabelle Diephold vom FSR Kunst.
Doch soll die größte Kunstausstellung in Mecklenburg-Vorpommern, die im vergangenen Jahr über 3.000 Besucher anlockte, nicht vom FSR organisiert werden, so Annabelle. „Ab heute ist es eure Aufgabe“, sagte sie den etwa 15 Anwesenden, die auf den SOS-Ruf reagierten. Die besonders großen organisatorischen Schwierigkeiten sieht der FSR bei den Räumlichkeiten. Bisher habe man noch kein Ausstellungsraum gefunden. „Der große Favorit ist die Frauenklinik. Aber auch das Ballhaus wäre möglich“, schildert Annabelle. Ihre FSR-Kollegin Karolin Schwab ergänzt: „Bisher haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Insomnale in einem großen Gebäude stattfindet. Auch ein Satellitensystem wäre möglich.“ Dies würde bedeuten, dass es über die Stadt Greifswald verteilt Ausstellungen geben würde.

Die Insomnale findet dieses Jahr zum elften Mal statt. Voraussichtlich.
Eine zweite große Baustelle sei der finanzielle Aspekt: Sponsoren müssten gewonnen werden. Dafür hat der Fachschaftsrat bereits einige Ideen gesammelt. Auch die Dozenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts seien, so Karolin Schwab, kooperativ gestimmt und „wollen uns helfen“. Dabei wäre es für die Kunststudierenden möglich, benötigte Scheine zu erhalten.
Erste Ideen wurden gesammelt und die Interessierten teilten sich auf verschiedene Gruppen auf. Dennoch werden weitere Helfer und Organisatoren benötigt. Die Insomnale-Organisationsgruppe trifft sich ab Beginn der Vorlesungszeit jeden Dienstag um 18 Uhr im Kleinen Malsaal im CDFI-Institut in der Bahnhofstraße. Die große Kunstausstellung soll dann zum elften Mal voraussichtlich im Zeitraum um den 21. Juni stattfinden.
Fotos: Christine Fratzke (Plakat), Franz Küntzel