*Update* Junge Kunst – Alte Post – Erste Bilder von der INSOMNALE 09

Am Samstag, dem 13. Juni, startete um 13 Uhr im alten Postgebäude am Marktplatz die 9. INSOMNALE und damit die größte Schau junger, zeitgenössischer Kunst in Mecklenburg-Vorpommern.

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Banner über dem Eingang zur ehemaligen Post

Unter dem Motto „Von Tagträumen und späten Stunden“ präsentieren Studenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts Greifswald ihre Ergebnisse im Bereich Bildende Kunst und Kunstwissenschaften. In den beiden Bereichen werden am Abend des 20. Juni jeweils zwei Preise durch eine Jury von Professoren und Institutsmitarbeitern vergeben. Die Werke selbst sind bis zum 27. Juni zu sehen.

Neben dem diesjährigen Wettbewerb zeigen auch die Gewinnerinnen des letzten Jahres aktuelle Werke. In der Galerie des Theaters Vorpommern wird am Samstag, dem 3. Juni um 18 Uhr  die Ausstellung  „Fliegen zu Träumen“ eröffnet. Stefanie Riech, Sandra Kraske und Antje Ingber zeigen zum Auftakt der INSOMNALE 2009 aktuelle Arbeiten  aus den Bereichen Fotografie, Video und Malerei.

Der webMoritz war bei der Eröffnung und präsentiert euch einen ersten Eindruck:

Um die Vernissage selbst, aber auch darüber hinaus  ranken sich weitere Veranstaltungen um die Werkschau:

13.06. um 14.00 Uhr Performance Juliane Tübke, Tania Elstermeyer (ehemalige Post)

13.06. um 15.00 Uhr „Tanga Elektra und das Ballhaus“ (Marktplatz)

16.06. um 22.00 Uhr Radio 98.1 Radiofeature INSOMNALE

18.06. um 14.00 Uhr Kunstwissenschaftliches Kolloquium (ehemalige Post)

20.06. um 18.00 Uhr feierliche Preisverleihung 20.00 Uhr anschließend Kunstparty (ehemalige Post)

22.06.- 26.06. Veranstaltungen für Kinder „Hier geht die Post ab“

23.06. um 21.00 Uhr Nachtführung durch die Ausstellung (ehemalige Post)

Die Ausstellung ist jeweil Montags – Samstags von 12 -18 Uhr und Sonntags von 12- 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Detailliertere Informationen findet ihr auf der Internetseite der INSOMNALE 09.

Fotos:

Carsten Schönebeck

Finissage zu „Prager Blättern“

Am 23. April fand in der Galerie Vierquadratmeter im Antiquariat Rose die Vernissage zu den „Prager Blättern“ Wolfgang Tietzes statt. Die ausgestellten Drucke und Zeichnungen sind Ergebnis der grafischen Umsetzung Franz Kafkas Aphorismen, die der 1954 in Leipzig geborene Tietze kürzlich in Prag anfertigte.

tietzeDamals wurde die Ausstellungseröffnung von Christoph Gottwald am Kontrabass und den Kafka-Rezitatoren Ulrich Rose und Wolfgang Tietze begleitet.

Am 4. Juni wird jetzt zur Finissage in die Brinkstraße 27a (quasi die Zweigstelle der Galerie Vierquadratmeter) unter dem Motto „Begriffenes Glück“ eingeladen. Da es sich hier um die Räumlichkeiten des Direktors vom Orchestrion Eva Blum handelt, überrascht es kaum, dass er höchstpersönlich die Finissage am Schlagzeug flankieren wird.

In der Pressemitteilung wird frohmütig auf den kulturellen Mehrwert dieser Konstellation hingewiesen:

Mit der Finissage ist eine Werkschau des Künstlers verbunden – die Greifswalder kunstinteressierte Öffentlichkeit kann sich also darauf freuen, die „Prager Blätter“ im Kontext des Schaffens des Künstlers sehen zu können! Für das leibliche und seelische Wohl ist gesorgt! Hirz, Hern, Sonnengeflecht und Magen werden bedient! Was wollen wir mehr?

Termin: 04.06.2009
Eintritt: frei
Beginn: 19 Uhr (Preview) 20 Uhr (Finissage)
Veranstaltungsort: Bilddepot von Wolfgang Tietze (Brinkstraße 27a)

Nackte im Landesmuseum: Darf man das?

In der Sonderausstellung des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald sind seit dem 12. Oktober Werke von vier Künstler zu dem Thema Aktfotografie/Aktgemälde zu sehen. Wir haben Besucher gefragt, wie sie die Ausstellung finden.

Im Mittelpunkt steht Günther Rössler, der schon in der DDR als Modefotograf unter anderem für die Zeitschrift „Das Magazin“ tätig war. In der Sonderausstellung treffen seine Fotografien auf die Gemälde von Sabine Curio, Susanne Kandt-Horn und Otto Niemeyer-Holstein. Teilweise standen den Künstlern die gleichen Frauen Modell. Die Bilder lassen somit einen direkten Vergleich zu, wie Rösslers Aktfotografien malerisch umgesetzt werden können. Gerade Otto Niemeyer-Holstein und Sabine Curio arbeiten viel mit verschwommenen, unklaren Perspektiven, während Susanne Kandt-Horn die Frauen mit markanten Formen und klaren Linien zeichnet.

Bisher stößt die Ausstellung auf gute Kritik. Einige Besucher kennen Rösslers Bilder noch aus dem Magazin, andere sind besonders an dem Künstler Otto Niemeyer-Holstein interessiert, der in Mecklenburg-Vorpommern hohes Ansehen genießt.

Wir fragten nach, wie die Besucher auf die Ausstellung reagieren:

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