von Laura Schirrmeister | 17.10.2022
Bescheidene BAföG-Bedingungen, die Coronapandemie, Wohnungsnot und Probleme bei der Finanzierung: Am kommenden Samstag soll auf die schlechten Studienbedingungen aufmerksam gemacht werden. Die Landeskonferenz der Studierendenschaften MV ruft dafür am 22.10. zu einer landesweiten Bildungsdemo auf in Rostock auf. Los geht es auf dem Doberaner Platz um 13 Uhr.
Bereits am 4. Oktober hat die Landeskonferenz der Studierendenschaften (LKS) MV einen offenen Brief an die Bildungsministerin, die Wissenschaftsministerin, die Landesregierung und die Landtagsabgeordneten veröffentlicht. Darin wird „aufgrund der erheblichen Mängel in der Bildungspolitik des Landes“ die Bildungsdemo angekündigt. Die LKS bemängelt in ihrem offenen Brief unter anderem, dass die Landesregierung, die nun seit einem Jahr im Amt ist, mit ihrem Koalitionsvertrag lediglich Hoffnung, bisher aber keine Fortschritte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft gemacht habe. Ein weiteres großes Thema des Briefes ist die Finanzierung der Studierendenwerke. Die Beiträge für die Studierendenwerke in den Rückmeldegebühren werden zum Sommersemester 2023 steigen, da die aktuellen Krisensituationen unter anderem auch im Bereich der Wohnheime und Mensen für höhere Ausgaben sorgen. Die LKS fordert eine kostendeckende Finanzierung der Studierendenwerke durch die Landesregierung, damit diese Mehrkosten nicht von den Studierenden getragen werden müssen.
Weitere Punkte des offenes Briefes sind die Novellierung des Lehrerbildungsgesetzes, der hohe bürokratische Aufwand, die Kürzung von Mitteln (beispielsweise der Wohnsitzprämie), die Mobilität von Studierenden, die unzureichende BAföG-Novelle, Wohnraummangel und der noch immer fehlende Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte. Doch nicht nur die Studierendenschaften bemängeln diese Umstände: Auch der akademische Senat der Universität Greifswald hat in seiner letzten Sitzung einen Appell an die Landesregierung zur auskömmlichen Finanzierung der Universität verfasst. Dieser Appell wird „uneingeschränkt und mit Nachdruck“ vom akademischen Senat der Universität Rostock unterstützt.
Die AStA der Hochschulen bzw. Vertreter*innen der jeweiligen Studierendenschaften haben sich mit Transportmöglichkeiten auseinandergesetzt, um Interessierten den Weg nach Rostock zu erleichtern. Für die Greifswalder Studierenden ist eine gemeinsame Anfahrt geplant. Die Anreise soll um 11:21 Uhr am Greifswalder Hauptbahnhof beginnen. Von dort geht es mit dem Schienenersatzverkehr nach Stralsund und anschließend nach Rostock. Die Fahrt kann mittels MV-Ticket (ein Gruppenticket für bis zu 5 Personen) angetreten werden, die entstandenen Fahrtkosten können Greifswalder Studierende sich danach über das Reisekostenformular vom AStA rückerstatten lassen. Eine Übersicht gibt es nochmals auf dem Instagram-Account des AStA Greifswald.
In Rostock sollen sich ab 13 Uhr die Demonstrierenden auf dem Doberaner Platz sammeln, dort soll die Veranstaltung gegen 13:40 Uhr auch offiziell eröffnet werden, bevor sich ab 14 Uhr der Demozug in Bewegung setzen wird. Eine Zwischenstation auf der Route ist das Studierendenwerk Rostock-Wismar. Daraufhin ziehen die Demonstrierenden in Richtung Neuer Markt, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Die Demonstration ist nicht nur für Studierende der Hochschulen in MV gedacht. Teilnehmen können alle Menschen, die sich von den Forderungen angesprochen fühlen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Demonstration für bessere Bildungspolitik
Wo? Rostock, Doberaner Platz
Wann? Samstag, 22. Oktober 2022, 13 Uhr bis 16:30 Uhr
Abfahrt Greifswald: 11:21 Uhr am Hauptbahnhof/Zentraler Omnibusbahnhof für den Schienenersatzverkehr
von Laura Schirrmeister | 13.10.2022
Traditionell findet auch in dieser Ersti-Woche das medien.café statt. Kommt vorbei, wenn wir am Samstag um 14 Uhr im Hörsaal 3 der Rubenowstraße 1 (Altes Audimax) die moritz.medien, unsere Redaktionen und unsere Arbeit vorstellen. Lernt die Menschen hinter den moritz.medien kennen!
Auch in diesem Semester haben Interessierte wieder die Möglichkeit, uns, die moritz.medien, kennenzulernen. Egal, ob ihr Erstsemester-Studierende oder schon länger an der Universität Greifswald seid: Kommt einfach am Samstag, dem 15. Oktober 2022, um 14 Uhr zu unserem medien.café! Los geht es in Präsenz im Hörsaal 3 des Alten Audimax in der Rubenowstraße 1. Nach einer kleinen Vorstellung laden wir euch zusätzlich ein, in unseren Redaktionsräumen mit uns in Gespräche zu kommen und eure Fragen loszuwerden.
Ihr erhaltet einen Einblick in die Arbeit unserer drei Redaktionen, lernt die Chefredakteur*innen und die Geschäftsführung kennen und könnt uns eure Fragen zu unserer Arbeit und vielen weiteren Themen stellen. Wir zeigen euch, mit welchen Programmen wir arbeiten und was ihr bei uns neben Spaß, guter Laune und ersten journalistischen Erfahrungen noch erleben und erlernen könnt. Kommt also vorbei!
Falls ihr zuvor bereits einen kleinen Einblick erhalten wollt: Schaut doch einmal in die letzte Ausgabe des moritz.magazins oder in die Videos von moritz.tv oder klickt euch durch die letzten Beiträge des webmoritz. Für all die Instagram-Nutzenden unter euch: auf unserem Instagram-Kanal erhaltet ihr auch immer Updates zum Leben in Greifswald.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? medien.café der moritz.medien
Wann? 14:00 Uhr (s.t.)
Wo? Rubenowstraße 1 im Hörsaal 3
von webmoritz. | 04.10.2022
Heute findet die 2. außerordentliche StuPa-Sitzung dieser Legislatur statt. Bereits letzte Woche fand die 1. außerordentliche Sitzung statt. Bei dieser war keine Beschlussfähigkeit gegeben, weswegen ein Umlaufverfahren beschlossen und gestartet wurde. Dieses Umlaufverfahren scheiterte jedoch bereits nach wenigen Stunden. Der Frust wird immer größer. Das Präsidium lädt demnach zur 2. außerordentlichen Sitzung, sodass die Satzungsänderungsanträge der FSRO und der WahlO sowie die Satzung zur Beschlussfähigkeit der Gremien während der Corona-Pandemie endlich (und hoffentlich) beschlossen werden können.
Wer wissen will, was im Detail besprochen werden soll: Das gesamte Drucksachenpaket in seiner vollkommenen Schönheit gibt es unter diesem Link. Ja, da steht 1. außerordentliche Sitzung. Der Inhalt ist derselbe, da die letzte Sitzung nicht beschlussfähig war. Toll.
Getagt wird wieder in der Rubenowstraße 1 im Hörsaal 1 (altes Audimax), erneut um 17:15Uhr.
Die heutige Tagesordnung ist im folgenden aufgelistet:
TOP 1 Begrüßung – wahrscheinlich selbsterklärend
TOP 2 Formalia – das Protokoll der 9. ordentlichen Sitzung steht leider noch nicht zur Verfügung – allerdings gibt es die Details auch in unserem Live-Ticker der letzten Woche.
TOP 3 Berichte
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
TOP 5 Wahlen AStA
– 5.1 Referent*in für Politische Bildung und Antifaschismus
– 5.2 Referent*in für Studium und Lehre
TOP 6 Wahl Mitglieder ZLB
TOP 7 Satzung zur Aufrechterhaltung der Handlungs- und Beschlussfähigkeit der Organe und Gremien der
Studierendenschaft der Universität Greifswald während der Corona-Pandemie (2. Lesung)
TOP 8 SÄA FSRO (2. Lesung)
TOP 9 SÄA WahlO (2. Lesung)
TOP 10 Sonstiges
Hallo und herzlich Willkommen zur zweiten außerordentlichen Sitzung. Nach den Enttäuschungen, die die letzten Sitzung in Bezug auf die Beschlussfähigkeit waren, sieht die heutige Sitzung sehr vielversprechend aus. Es haben sich einige Stupist*innen eingefunden und der Saal ist vergleichsweise gut gefüllt. Es tickern heute (lediglich) Adrian und Schlaura. Es wird wild!
17:24
TOP 1 – Begrüßung
Nach kurzer Verzögerung beginnt die Sitzung. Es gibt insgesamt 17 Stimmen heute, nach Stimmübertragung. Außerdem sind noch Personen von ihrem Mandat zurückgetreten. Das bedeutet, dass das StuPa nun aus 25 Personen besteht.
TOP 2 – Formalia
Robert fragt nach Änderungswünschen der TO. Keine Einwände. Die Tagesordnung wurde einstimmig angenommen.
17:25
TOP 3 – Berichte
Es gibt keine Berichte.
immernoch 17:25
TOP 4 – Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Chris fragt, warum das Umlaufverfahren gescheitert ist. Robert erklärt, dass mit der ersten Nein-Stimme das Verfahren bereits gescheitert ist, weil die volle Zustimmung benötigt wird.
17:26
TOP 5 – Wahlen AStA
5.1 Referent*in für Politische Bildung und Antifaschismus
Es gibt keine Bewerbungen.
5.2 Referent*in für Studium und Lehre
Die einzige Bewerbung für dieses Amt ist heute leider krank und die Wahl wird verschoben.
17:27 Uhr
TOP 6 – Wahl Mitglieder ZLB
Frieda hat kurz erklärt worum es geht. Es muss ein einzelnes Mitglied nachgewählt werden. Das Mitglied heißt Tabea. Die Wahl wurde einstimmig angenommen.
17:29 Uhr
TOP 7 – Satzung zur Aufrechterhaltung der Handlungs- und Beschlussfähigkeit der Organe und Gremien der Studierendenschaft der Universität Greifswald während der Corona-Pandemie (2. Lesung)
Nun soll die 2. Lesung der Corona-Ordnung vorgenommen werden.
Bennet erklärt, dass wir die Satzung bereits einmal durchgegangen sind. Von Justitiariat kam der Einwand, dass ein Punkt, welcher bereits rot angestrichen war, gestrichen werden muss, da er zu „wischi-waschi“ formuliert war.
Felix fragt, warum das Justitiariat diese Satzung abgelehnt hat, obwohl eine sehr ähnliche bereits im Senat beschlossen wurde.
Lukas klärt darüber auf. Nachdem dieser Punkt geklärt wurde, gibt es keine weiteren Einwände und Robert ruft zur Abstimmung auf.
Die Satzung wird einstimmig angenommen.
17:34 Uhr
TOP 8 – SÄA FSRO (2. Lesung)
Robert erkundigt sich auch hier nach Änderungswünschen. Soweit gibt es keine Einwände und es kommt gleich zur Abstimmung. Auch diese Ordnung wird einstimmig beschlossen.
17:35 Uhr
TOP 9 – SÄA WahlO (2. Lesung)
Lukas hat eine Anmerkung zur Wahlordnung – Im Anhang sind Änderungen eingearbeitet, die aber noch nicht in den Fachschaftsordnungen untergebracht sind. Deswegen kann darüber noch nicht so abgestimmt werden. Da die Punkte erst in die Fachschaftsordnungen eingearbeitet werden müssen, bevor die Anlage beschlossen werden kann. Demnach schlägt er vor, diesen Punkt rauszunehmen.
Lukas ergänzt außerdem, dass diese Anlage auch noch in einer folgenden StuPa-Sitzung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Die angesprochenen Punkte betreffen außerdem nicht alle Fachschaftsordnungen, sondern nur ausgewählte Fachschaften.
Es müssen demnach nun die Fachschaftsordnungen der betroffenen Fachschaften geändert werden, bevor die WahlO mit der vorliegenden Anlage beschlossen werden kann.
Felix hat eine Anmerkung, dass die Wahlordnung nicht ganz den Genderansprüchen der Uni gerecht wird, möchte aber seine Entscheidung davon nicht abhängig machen und fragt, ob dies noch korrigiert werden können.
Das geht selbstverständlichst. Robert lässt die SAÄ der WahlO abstimmen. Die Ordnung wird einstimmig beschlossen.
Felix stellt einen GO-Antrag für einen neuen TOP.
17:42 Uhr
TOP neu10 – Antrag zur Unterstützung des Appell des Senats
Der Senat hat per Umlaufverfahren einen Appell an die Landesregierung verschickt, mit Anforderungen von finanziellen Stützen für den Bildungssektor – alles, was auch auf der Bildungsdemo gefordert wird. Die Uni fordert ein Krisenbewussteres Denken. Er möchte mit seinem TOP den Appell unterstützen.
Es gibt keine Einwände.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
TOP neu11 – Sonstiges
Frieda merkt an, dass es letzte Woche ziemlich „scheiße“ war. Hier waren nur vier Leute anwesend.
Chris merkt an, dass er nicht konnte, weil er arbeiten musste. Er kritisiert die Uhrzeit und den Fakt, dass viele darauf nicht rechtzeitig reagieren konnten. Eine Stupistin stimmt zu.
Eine Stupistin merkt an, dass die Satzungsänderungen sehr spät kamen und ob man dies nicht besser kommunizieren könne.
Die verspätete Abstimmung über die Satzungen kam dadurch zustande, dass die Satzung noch im Justitiariat lag. Die mangelnde Präsenz der Stupist*innen hat das Ganze dann allerdings noch weitere Wochen verzögert.
Johannes bestätigt das. Es wurde mitgeteilt, dass es Satzungsänderungen gibt und diese abgestimmt werden müssen. Er merkt auch an, dass „einige Listen“ es nicht geschafft haben, hier aufzuschlagen.
„Die mangelnde Anwesenheit ist nicht mit Sondersitzungen auszugleichen“ (sinngemäß)
Es bricht ein Diskurs über die Uhrzeit und die Gerechtfertigung für die Kritik an den fehlenden Stupist*innen.
Frieda findet es auch absurd, dass die Person, die mit „Nein“ im Umlaufverfahren gestimmt hat, die letzten 5 Sitzungen nicht anwesend war und damit das Verfahren zum Scheitern brachte.
Frank Philipp merkt an, dass er selbst das Problem hat, dass er nicht auf die Uhrzeit geachtet hat und deswegen letzte Woche 20.15 Uhr hier stand und deswegen vorschlagen würde, die Uhrzeit beim nächsten Mal in den Betreff zu schreiben.
Felix schließt sich an. Und merkt die Option an, nicht öffentliche Sitzungsteile bei Diskussion über bestimmte Persone pder Organisationen spricht abzuhalten.
Lukas spricht sich nochmal für u.A. Jens aus, welcher sehr viel Arbeit in die SAÄ-Ordnung gesteckt hat.
Es kommt die Anmerkung, dass man sich im Vorfeld besser abstimmen sollte über ein Foodle oder Doodle oder Schmoodl.
Frieda meint, dass das nichts bringen würde.
Es wird geantwortet, dass man es aber immerhin versuchen könnte.
Johannes merkt nochmal an, dass die Termine besprochen wurden und ein Großteil zugestimmt hat. Des Weiteren kamen während der Legislatur keine weiteren Einwände zu einer Änderung der Uhrzeit.
Das jetzt im Nachhinein nochmal zu drehen und dem Präsidium vorzuwerfen, ist der falsche Weg.
Marvin möchte noch mal die Familienkarte ausspielen und anmerken, dass sie gerne mehr Stimmübertragungen hätten, um partizipieren zu können.
Lukas beschreibt, dass daran bereits gearbeitet wird und macht Vorschläge, zusammen daran zu arbeiten und Lösungen auszuarbeiten.
Abschließend wird gesagt, dass es teilweise sehr individuell ist, warum man nicht da ist. Sie war zwei Monate nicht da und ihre Stimmübertragungen sind auch irgendwann aufgebraucht.
Darüber hinaus gibt es keine weiteren Beiträge und Robert schließt die Sitzung um 17:56 Uhr. Wir verabschieden uns ebenfalls. Haut rein! Genießt die letzten freien Tage und habt eine gute Erst-Woche!
Wir entschuldigen uns, dass es auch heute keine GIFs gab. Wenn wir wieder mehr Redakteur*innen beim Tickern sind, kommen auch wieder GIFs. Versprochen <3