Das Projekt „Wieker Schlag“ im Hörpunkt des Magazins

Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 uhr

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Heute gibt es im Magazin wieder einen informativen Lokalbericht zu hören. Diesmal geht es um geplante Bauvorhaben in Greifswald, wie z.B. das Projekt „Wiecker Schlag“. In der Rubrik „Fernweh“ hört Ihr ein Interview mit einer Studentin aus Mexiko. Und natürlich haben wir für Euch wieder die aktuellen Nachrichten und Veranstaltungstipps im Hörformat. Moderiert wird das Ganze heute von Susann Lukas. Also, ab 19 Uhr radio 98eins einschalten und informiert in das Wochenende starten!

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Saitensprung – radio 98eins unplugged – ab 20 Uhr

Auch heute steht eine Band unseren Saitensprung-Moderatoren für Euch Rede und Antwort. Sie werden knifflige Rätsel lösen und natürlich ein Unplugged-Ständchen zum Besten geben. Neue Songs werden ebenso behandelt wie der textliche Inhalt und  es werden Rückblicke auf die Geschichte und die vergangenen Auftritte der Band geworfen.

4 to the floor – Electronic Experience – ab 22 Uhr

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Ihr hört auch heute wieder eine Sendung, die sich nicht nur mitdem Hier und Jetzt des House und Techno auseinandersetzt, sondern auch die mittlerweile fast 30-jährige Geschichte aufarbeitet. Nicht zuletzt, weil auch deutsche Einflüsse dieses Musikgenre entscheidend geprägt haben. Außerdem hört Ihr neben Sets aus der ganzen Welt auch Newcomer, DJ-Portraits, Trends und alles Wissenswerte aus der Partywelt.

Lumières Claires – „Please don’t focus on my mistakes. Please …“

Erscheinungsdatum: 05.01.2009
Label: Lauberecords

Die CD der Woche bei radio 98eins:

Lumières Claires mit dem Album „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“

Die Lumieres Claires sind die beiden Studenten Christin und Nico, die sich vor zirka 6 jahren dazu entschieden zusammen Musik zu machen. Sie wollten Musik schaffen die gleichzeitig melancholisch, aber auch in irgendeinerweise lebendig ist. Genau das, haben sie nun mit ihrem ersten Album erreicht. Komplett in Eigenregie und nur mit wenig Hilfe von Freunden und Bekannten entstand in tage- und nächtelanger Arbeit ihr Debüt „Please don’t focus on my mistakes. Please don’t focus on my mistakes“. Diese Arbeit wurde nicht etwa in irgendeinem wohltemperierten Studio aufgenommen, sondern zum Großteil in einer simplen Greifswalder Laube.

Erstaunlicher- und Glücklicherweise hört man davon allerdings im Endeffekt recht wenig. Alles was man hört, ist eine wunderbare Vereinigung fragiler Stimmen mit unwiderstehlichen Frickeleien mit wiederum starken Melodien. Ein durchweg schönes Album, dass dem Spruch „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ mit Leichtigkeit zur Wahrheit verhilft.

Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung “Das Magazin” zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.

Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 19.01., benachrichtigt.

Die Verlosung läuft bis Sonntag den 18.01.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine kleine Führung durch den Greifswalder Silvesterdschungel

Die Tatsache, dass auch in Greifswald der Jahreswechsel mehr oder weniger frenetisch gefeiert wird, überrascht kaum. Grund genug, sich schon im Vorfeld mit dem versprochenen Treiben auseinanderzusetzen und eine Übersicht der größeren Parties zu entwickeln.

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass -allen Prekarisierungstendenzen zum Trotz- das Gros der Veranstaltungen sich preiskämpferische Unterbietungsschlachten verbittet. Der so kreierte Typus feierliche Jahreswechslerin ist gutbetucht statt BAföG-abhängig. Und um weiter auf diesen monetären Pfaden zu wandeln, wird die kurze folgende Abhandlung in aufsteigender Rangfolge des Eintrittspreises sortiert. (mehr …)

Unruhen in Greifswald

Vor gut neunzig Jahren, kurz vor dem Ende des ersten Weltkrieges, begann mit dem Matrosenaufstand das Ende der konstitutionellen Monarchie in Deutschland. Der revolutionäre Funken sprang von Wilhelmshaven in die größeren Küstenstädte und über sie hinaus, zum Beispiel nach Frankfurt am Main, München oder Stuttgart. (mehr …)

TITEL Wird Greifswald zu klein für unsere Uni? Die Zahl der Studenten mag wachsen – die Stadt tut es kaum

Studieren in Greifswald könnte so schön sein: den Strand vor der Tür, die ganze Stadt ein großer Campus, bezahlbares Bier in den Studentenclubs. Keine Studiengebühren und moderatere Zulassungsbedingungen für viele Studiengänge als an anderen deutschen Unis. Die große Ernüchterung kommt spätestens, wenn es nicht mal mehr in der Platte, in die man ja eigentlich sowieso nie ziehen wollte, eine freie Wohnung gibt. Denn die Zahl der Studenten mag wachsen – die Stadt tut es kaum. Im Ostseeviertel und in Schönwalde werden im Rahmen des „Stadtumbau Ost“ sogar ganze Etagen und Blöcke zurückgebaut.

Wohnraum in Greifswald ist knapp. Die Studierendenzahl wächst mit jedem Semester, nur noch ein knappes Drittel der Erstsemester kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. Jeder vierte Student zieht sogar aus den alten Bundesländern an die Ostsee. Die Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald (WGG), deren Mieter zu zwanzig Prozent Studenten sind, freut sich über fünf Bewerber auf jede freie Wohnung und einen Leerstand von unter ein Prozent. Von solchen Zahlen können Genossenschaften in Berlin nur träumen, drei Prozent ist dort ein guter Wert. Früh muss sich kümmern, wer ein bezahlbares Zimmer finden will. Zehn mal mehr Anfragen als Betten hatte das private Wohnheim der ILG, Anfang September war es voll. Auch das Studentenwerk vergibt die Zimmer in diesem Zeitraum und nur bei persönlichem Erscheinen. Wer von weiter weg kommt und es sich nicht leisten kann, für diesen einen Termin anzureisen, hat Pech gehabt. Mal abgesehen von all jenen Erstsemestern, die erst Mitte September überhaupt eine Zulassung von der Uni erhalten haben. Eine Alternative sind Jugendherbergen für den Anfang oder das Gästehaus in Schönwalde, in dem man für 240 Euro im Monat ein möbliertes Zimmer mieten kann – Küche und Bad werden geputzt. Manch einer verbringt gleich sein ganzes Studium dort. Wer es sich leisten kann, dem bleibt ein Zimmer in der Hunnenstraße oder im ehemaligen „Preußischen Hof“ in der Baderstraße bei der DF Objektverwaltungsgesellschaft mbH (DFO) zu mieten. Sagenhafte 380 Euro kostet ein 15 qm großes Zimmer in einer Vierer-WG. Ohne Putzdienst. Und für mindestens ein Jahr, denn mit Unterschreiben des Mietvertrags verzichtet der verzweifelte Student für drei Jahre auf sein gesetzliches Kündigungsrecht und kann nur noch einmal im Jahr zum Beginn des Wintersemesters ausziehen. Die DFO hat erkannt, dass die meisten Wohnungssuchenden angesichts des kalten Oktobers bereit sind, für ein Zimmer in der Greifswalder Innenstadt soviel zu bezahlen, wie andernorts eine Dreiraumwohnung kostet. Erstsemester Sven Finke meint: „Sobald ich kann, werde ich hier wieder ausziehen. Als ich kam, gab es aber nichts anderes mehr. Die Miete ist wirklich sehr hoch, einigen Fragen bezüglich der Nebenkosten sind immer noch unbeantwortet. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitbewohner, die schon länger hier wohnen.“ (mehr …)