Das Magazin- am Puls der Stadt

Den zweiten Tag der Woche habt ihr schon überstanden und es kann nur noch besser werden- vor allem mit dem Magazin- am Puls der Stadt ;). Wir bringen euch mit der besten Musik abseits des Mainstreams und den wichtigsten Infos des Tages gemütlich in den Abend.

In unserer Rubrik „Kulturplausch“ erfahrt ihr von Jana Külper etwas zu einem besonderen Tier, dass heute vor einigen Jahren auf die Welt kam. Und seid gespannt, was das mit möglichen Doppelgängern zu tun hat…

Die Stadt Rostock machte einen großartigen Forschungsfortschritt für Alzheimererkrankte, Fadl Speck weiß genaueres darüber.

Anja Drewes informiert euch, wie wichtig sichere Passwörter sind und welche Bedeutung dies aktuell v.a. für Studenten hat.

Für interessante Abendgestaltungen ist Anne Wiegel die perfekte Anpsprechpartnerin, sie präsentiert euch die Veranstaltungstipps.

Wenn ihr zum Burning Summer Festival gehen wollt, solltet ihr unbedingt einschalten, wir haben eine Überraschung für euch! 🙂

Mandy Markwordt und Richard Becke begleiten euch durch die Sendung von 19 bis 20 Uhr.

 

Die Dienstagsredaktion wünscht euch einen entspannten Abend! 🙂

 

Immergut-Festival: „Die deutsche Indiehölle“ in Mecklenburg-Vorpommern

Immergut-Festival: „Die deutsche Indiehölle“ in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Bericht von Tina Kreller und Christine Fratzke

Es waren ein paar wunderbare Tage. Ein Wochenende voller bunter Menschen, schönen Melodien, lustigen Trinkspielen und guten Freunden: Vom  27. bis 28. Mai schlugen die Organisatoren des Immergut-Festivals ihre Zelte bei Neustrelitz auf. Seit über elf Jahren findet dieses dort statt. Immer im Mai, immer alternativ, immer gute Musik – oder wie die Veranstalter sagen: „immergutrocken“. In diesem Jahr stand das Festival im Zeichen des Meeres. Stilecht kleideten sich daher die Festivalbesucher mit gestreiften T-Shirts und ließen sich einen Anker ins Gesicht oder auf andere Körperteile malen. Doch im Mittelpunkt stand die Musik.

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GrIStuF 2012 – Die Planung beginnt jetzt!

Es ist Sommer, der Name GrIStuF erscheint auf den verschiedensten bunten Flyern und Plakaten, eine ungewohnte Ballung an abwechslungsreichen Veranstaltungen bestimmt täglich das Kulturprogramm Greifswalds und überall sind neue Grüppchen von Menschen verschiedenster Herkunft im Stadtbild zu entdecken.Flyer Vorbereitungswochenende

…Das klingt alles sehr nach dem Greifswald International Students Festival, was alle zwei Jahre stattfindet und die große weite Welt für über eine Woche nach Greifswald holt!
Sommer und GrIStuF 2012, das klingt beides sehr weit weg. Aber dennoch beginnen die ersten Planungen schon jetzt!

Und du kannst dabei sein! Vom 14. bis 16. Januar 2011 findet das erste Vorbereitungswochenende für das nächste Festival statt!

Willst du mithelfen, Greifswald bunter zu machen und ganz aktiv dabei sein, wenn Studierende aus der ganzen Welt nach Greifswald kommen, um sich kennen zu lernen, in Workshops zu diskutieren und auf Veranstaltungen verschiedenster Art auszutauschen?

Wir suchen jede Menge Leute, die Lust haben, ihre Ideen einzubringen, mit uns neue Konzepte zu diskutieren und aktiv an der Grundsteinlegung des GrIStuF 2012 mitzuwirken!

Das Programm für das Wochenende kannst du auf unserem Flyer oder unter www.students-festival.de nachlesen. Hier die Kurzform des Ablaufs: Am Freitagabend kannst du einfach mal vorbeischauen, was das GrIStuF eigentlich ist und wie die letzten Festivals waren. Am Samstag und Sonntag werden wir dann in großen und kleinen Gruppen Ideen spinnen, diskutieren und ein erstes Konzept erarbeiten. Für Verpflegung wird gegen einen kleinen Obolus gesorgt.

Sei dabei,wenn wir den Startschuss zum GrIStuF 2012 geben und verbringe ein nettes Wochenende mit dem GrIStuF-Team!
Damit wir etwas planen können,schreib einfach an info@gristuf.org, wenn du kommen willst!

Wir freuen uns auf dich!
Das GrIStuF-Team
www.students-festival.de

Flyer: GrIStuF

Das Magazin am Freitag

Wie immer hört ihr in ‚Das Magazin-Am Puls der Stadt“ die Spotlights mit den wichtigsten Themen des Tages, die Veranstaltungstipps, sowie das Wetter für heute Abend und das Wochenende und viel gute Musik.

Außerdem erfahrt ihr heute in unserer Rubrik Fernweh die wichtigsten Insidertipps über New York und im Bericht erzählen wir euch etwas über das Fusion-Festival in Lärz, das dieses Wochenende stattfindet.

Zudem verlosen wir heute Kinokarten für den Film „Prince of Persia“ am Sonntag um 19.45 Uhr, in unserem WM-Gewinnspiel gibt es diese Woche das Buch „111 Gründe Fussball zu liebe“ zu gewinnen und außerdem könnt ihr Karten für das Record-Release-Konzert von Trust Fate im Theater Vorpommern ergattern.

Reinhören lohnt sich.
radio 98eins gibt’s auf 98,1 MHz oder als Livestream unter www.98eins.de

GrIStuF-Rückblick: Viel Lob und ein wenig Kritik

Bärbel Bohley (Mitte) war die Schirmherrin des diesjährigen Festivals

„Wie können wir auf die Herausforderungen dieser unserer Welt reagieren?“ – Auf diese und viele andere Fragen versuchte das GrIStuF (Greifswald International Students Festival) vom 28. Mai bis zum 5. Juni Antworten zu finden. Das Festival wurde unter die Schirmherrschaft der Bürgerrechtlerin und Künstlerin Bärbel Bohley gestellt.  Das GrIStuF findet alle zwei Jahre in Greifswald unter einem ganz bestimmten Motto statt. Das Thema des diesjährigen Festivals war „responsability“ – Verantwortung.

Wie die Veranstalter bereits zu Beginn feststellen mussten, reichte die Anzahl der Helfer für das Festival nicht aus. Dies hatte zur Folge, dass bei der Organisation der Festwoche einige Probleme auftraten.

So kam es in den ersten Tagen zu Engpässen bei der Versorgung aller Gäste mit Unterkünften. Auf das Festival-Programm in englischer Sprache mussten die Gäste ebenso vorerst verzichten, weil es nicht rechtzeitig fertig wurde. Gar keine Verwendung fand ein Trailer, den die Kollegen von moritzTV für das Festival entworfen hatten.

Erfreulicherweise konnten diese Organisationspannen im Laufe der Woche behoben werden. Während des Festivals fanden zahlreiche Workshops unter dem Leitmotiv „responsability“ statt. Sie widmeten sich gesellschaftlich relevanten Themen wie beispielsweise  Nationalismus und Rassismus, Sexismus, Bildungspolitik und Konsumgewohnheiten. Im Rahmen der Workshops fanden unter anderem auch Exkursionen nach Rostock und Rügen statt, so Phillip Wagner, Mitorganisator des GrIStuF.

Schüler begeistert von „Greifswald macht Schule“

Das diesjährige GrIStuF wurde von den Besuchern überwiegend positiv wahrgenommen.

Besonders positiv wurde seitens der Schüler und Veranstalter der Workshop „Greifswald macht Schule“ aufgenommen. Dabei besuchten die Teilnehmenden des Festivals Greifswalder Schülerinnen und Schüler im Unterricht und stellten ihr Heimatland vor. „Die Schüler waren begeistert“, erzählt Phillip. „Eine Teilnehmerin kam aus China. Sie hat lediglich einige Zeichen an die Tafel geschrieben und die Schüler raten lassen, welche Bedeutung das angeschriebene Wort haben könnte, schon wollten sie gleich Chinesisch lernen.“, so Phillip weiter.

Als problematisch erwies sich, dass die Fläche zur Präsentation der Ergebnisse des Workshops oftmals nicht ausreichte. Des Weiteren mussten einige Workshops ausfallen, da die hierfür angemeldeten Teilnehmer nicht erschienen.

Festival stieß auf positive Resonanz

Neben der Arbeit in den Workshops sollte das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Neben der feierlichen Eröffnung, der „Welcome Party„, fanden zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen statt.  Den Abschluss der Festivalwoche bildete das „World Cafe“. Bei diesem wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt. Anschließend zogen die Veranstalter und Teilnehmer mit einem kleinen Umzug durch die Stadt. Das Festival kulminierte schließlich in der Abschlussparty im Strandbad, dem „GrIStuF Open“.

Seitens der Besucherinnen und Besucher stieß das Festival überwiegend auf positive Resonanz, sagen die Veranstalter. Besondere Publikumsmagneten waren die „Welcome Party“, das „Running Dinner“, „Ship ’n‘ Chill“ sowie das „World Cafe“ mit anschließendem Umzug. Obwohl der Eintrittspreis für das „Greifswald Open“ von nicht wenigen Teilnehmern und zum Teil auch von Organisatoren als für Greifswalder Verhältnisse zu hoch eingeschätzt wurde, verzeichnete diese Veranstaltung hohe Besuchszahlen und stieß insgesamt auf positive Resonanz. Dennoch gab es auch einige Beschwerden seitens der Besucher, dass ein Teil der Veranstaltungen deutlich später begann, als im Programmheft angekündigt. Zudem ging im späteren Verlauf das Bier aus – für viele ein unverzeihlicher Lapsus.

Deutlich weniger Besucher als beim letzten Mal

Vor dem GrIStuF-Büro sah es am Montag chaotisch aus.

Wie auf einem Treffen des GrIStuf-Vereins am Mittwoch zu erfahren war, setzt man sich zum Ziel, entsprechende organisatorische Pannen, welche bei den diesjährigen Vorbereitungen auftraten, in zwei Jahren zu vermeiden.  Darüber hinaus plant der Verein für die Zukunft, die Teilnehmerzahl wieder deutlich zu steigern.

Während am ersten GrIStuF 500 Studierende weltweit an dem Festival teilnahmen, waren es dieses Jahr lediglich 150. Es waren bis auf Australien alle Kontinente vertreten. Wie von Phillip Wagner zu erfahren war, ist etwa ein Jahr Vorbereitung notwendig, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. So habe man bereits im Juni des vorigen Jahres mit der Wochenplanung für das diesjährige GrIStuF begonnen.

Hauptförderer des Festivals war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Studierendenschaft unterstützte die Veranstaltungswoche ebenfalls mit etwa 7.700 Euro, ebenso Studentenwerk und Rektorat. Aus den Einnahmen durch Eintrittspreise kostenpflichtiger Veranstaltungen wolle man die am 21. Juni stattfindende Fête de la Musique refinanzieren. Im Gegensatz zum GrIStuF ist dieses Musikfestival für Teilnehmer vollständig kostenlos.

Nachtrag vom 14.6., 9:30 Uhr:

Zu diesem Artikel hat der Fleischervorstadtblog heute eine ausführliche kritische Replik veröffentlicht.

Fotos:

  • Eröffnung: Patrice Wangen
  • Welcome Party: Luisa Wetzel
  • GrIStuF Möbel im Flur: Gabriel Kords