von Carsten Schönebeck | 11.07.2009
Fünf Tage nach den AStA-Rücktritten beruhigen sich die Gemüter langsam wieder. Wie wir berichteten, hat der Allgemeine Studierendenausschuss am Mittwochabend die frei gewordenen Referate kommissarisch besetzt. Solvejg Jenssen, die bereits im vergangenen Semester als zweite Stellvertreterin fungierte, führt seitdem die Geschicke des AStA. Ihr zur Seite gestellt wurde der Referent für Wohnangelegenheiten, Pedro Sithoe.
Interessanter scheinen da jedoch die beiden weiteren Vertretungen. Björn Reichel, Referent für Gleichstellung vertritt das hochschulpolitische Referat. Eine Besetzung, die von einigen StuPisten mit Argwohn betrachtet wird, war es doch der angehende Jurist im 8. Fachsemester, der am Dienstagabend noch besonders hitzig die neue Rechtsauffassung des AStA verteidigt hatte.

Fröhliche Gesichter: Der Allgemeine Studierendenauschuss kurz nach den Wahlen Mitte Mai.
Überraschend auch, dass sich der aus Protest zurückgetretene Finanzer Timo Schönfeld nun als kommissarischer Finanzreferent anbot – ein Argument mehr für die im Umlauf befindliche These, Schönfeld wäre am Dienstag lediglich aus Solidaritätsgründen mit zurückgetreten. Ursprünglich, so wurde dem webMoritz berichtet, hätten noch einige andere Referenten vorgehabt der studentischen Selbstverwaltung den Rücken zu kehren. StuPa-Präsident Korbinian Geiger habe jedoch die Wortmeldungen der Referenten nicht mehr angenommen und erklärt wer noch vorhabe zurückzutreten, der solle erst noch eine Nacht darüber schlafen.
AStA-Stellungnahme (mehr …)
von Carsten Schönebeck | 10.07.2009
Am kommenden Mittwoch findet die letzte StuPa-Sitzung des Sommersemesters statt. Noch einmal bietet sich also allen Studierenden die Gelegenheiten sich auf freie Referate im Allgemeinen Studierendenauschuss zu bewerben. Durch die Rücktritte der vergangenen Tage (wir berichteten) sind unter anderem der Vorsitz, das Finanzreferat und die Referate für Hochschulpolitik unbesetzt und werden derzeit intern vertreten.
Wer sich also für die Interessen der Greifswalder Studenten einsetzen will, teamfähig ist und sich nebenbei noch etwas dazu verdienen will, kann die Bewerbungsunterlagen hier herunterladen. Diese sind bis Mittwoch, den 15. Juli um 16 Uhr an das Präsidium des Studierendenparlaments (stupa[at]uni-greifswald.de) zu senden oder im AStA-Büro (Domstraße 12) abzugeben.
Anbei die Auschreibungstexte für die einzelnen Referate:
Die weibliche Form schließt die männliche mit ein (cf. § 28 der Satzung der Studierendenschaft).
Leitung und Koordination
Die AStA-Vorsitzende ist zuständig für die Koordination, Organisation und Erledigung der AStA-Arbeit. Sie vertritt den AStA und die Studierendenschaft gegenüber der Universität nach innen und nach außen. In diesem Zusammenhang fungiert sie auch als Pressesprecherin des AStA gegenüber den Medien. Die AStA-Vorsitzende vertritt die Belange der Studierendenschaft in der Dienstberatung des Rektorats. Sie plant und leitet die Sitzungen des AStA.
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 20 Stunden.
Monatliche Aufwandsentschädigung: 260 €

Die stellvertretende AStA-Vorsitzende unterstützt die AStA-Vorsitzende bei ihrer Organisation der AStA-Arbeit, der Leitung, Vor- und Nachbereitung der AStA-Sitzungen sowie der Koordination der Zusammenarbeit der Referate. In Abstimmung mit der AStA-Vorsitzenden vertritt sie den AStA und die Studierendenschaft, dabei übernimmt sie alle Rechte und Pflichten der Vorsitzenden bei deren Verhinderung. (mehr …)
von Arik Platzek | 10.07.2009
Die Enttäuschung war groß: Nach dem die Vollversammlung mit großer Mehrheit eine Urabstimmung über den Universitätsnamen forderte haben sowohl das Studierendenparlament (StuPa) als auch der Allgemeine Studierendenauschuss (AStA) diese abgelehnt. Kommen könnte sie dennoch, wenn die Aktivisten rund um die Arbeitgruppe „Umbenennung der Universität“ zehn Prozent der Studenten dazu bringen dafür zu unterschreiben.
Doch warum hat das Parlament den Weg für die Urabstimmung nicht frei gemacht? RCDS und viele Burschenschafter dürften im Augenblick gut Lachen haben: Auf dem Weg zur Uni-Umbenennung sind die Arndt-Gegner in ein selbstgeschaufeltes Loch gestolpert. Eine Revision der letzten Ereignisse und ein kleiner Ausblick.

Erste StuPa-Sitzung der neuen Legislatur am 14. April
14. April 2009 Die erste Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) der Uni Greifswald in der Legislatur 2009/2010 steht an. Zentrales Thema sind mangels Kandidaten für das Präsidium die Änderungsanträge zur Geschäftsordnung (GO) des StuPa. Keine große Aussicht also, dass diese Sitzung des neugewählten Gremiums bedeutend sein könnte.
Die GO legt fest, wie debattiert und abgestimmt wird. Mit der Drucksache 19/15 stellen alle StuPa-Mitglieder der Juso HG, die Hochschulgruppe der Jungen SozialistInnen in der SPD, einen Änderungsantrag zum fünften Paragraphen dieser GO. Er wird via StuPa-Beschluss nun dahingehend geändert werden, dass der Antrag eines Parlamentsmitgliedes reicht, damit geheim abgestimmt werden muss. Weil gerade die Mitglieder der Juso HG nicht selten sogar gegensätzlich abstimmen, erklärte Juso-Stupist Stephan Schumann den Zweck dieser Änderung im moritz 77 so: Mit geheimen Abstimmungen werde der Fraktionszwang reduziert und die Stimmrechte der einzelnen Fraktionsmitglieder werden gestärkt. Tenor der Begrüdung: Nicht die Meinung der Fraktionskollegen soll über das Abstimmungsverhalten entscheiden, sondern nur das eigene Gewissen. (mehr …)
von Eric Schümann | 08.07.2009
Hier kannst du hören, was die Vertreter des AStAs, Scarlett Faisst, und des StuPas, Korbinian Geiger, dazu sagen:
[podcast]http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/07/asta_kopflos.mp3[/podcast]
von radio 98eins | 08.07.2009
„Im Magazin – Am Puls der Stadt“ haben wir heute ein Interview mit Stupapräsident Korbinian Geiger und Solvejg Jenssen vom AStA über die Vorkommnisse der letzten Tage im Programm. In unserer internationalen Rubrik Fernweh dreht sich heute alles um China. Eine chinesische Jurastudentin berichtet über ihre Erfahrungen in Deutschland und gibt uns Einblicke in das Leben in ihrem Heimatland. Die Spotlights, unsere Nachrichten für Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern, informieren euch über die Geschehnisse in unserer Region, damit ihr auch im lokalen Bereich immer auf dem neusten Stand seid. Wer jetzt noch nicht weiß, was er am Wochenende machen soll, kann sich in unseren Veranstaltungstipps Anregungen holen. Tobias Lasch freut sich darauf, euch durch das Programm zu führen.
Also ab 19 Uhr radio 98eins einschalten!