Mitmachen lohnt sich – Bewerbt euch für den AStA!

Mitmachen lohnt sich – Bewerbt euch für den AStA!

Du hast Lust, dich für die Interessen der Studierendenschaft einzusetzen? Dafür engagiert sich unter anderem der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) als Außenvertretung. Für diesen werden nächsten Dienstag bei der Sitzung des Studierendenparlaments die vakanten Ämter neu gewählt. Von Veranstaltungen bis hin zu Studium und Lehre, Antirassismus oder Finanzen (und noch vielem mehr) habt ihr die Möglichkeit, euch für die Belange der Studierendenschaft einzusetzen und selbst mitzugestalten.

Wie läuft die Wahl ab?

Wenn ihr euch schon vor der Sitzung des Studierendenparlaments (Dienstag, 20:15 Uhr, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 3/4) für eine Bewerbung entscheidet, dann füllt ihr am besten zunächst den Bewerbungsbogen aus und sendet ihn danach an Bennet, Frieda und Anna, das StuPa-Präsidium, die ihr über stupa@uni-greifswald.de erreichen könnt. Der Bogen ist bereits vor der Sitzung für die Hochschulöffentlichkeit einsehbar. Relativ zum Anfang der Sitzung am Dienstag werden dann die AStA-Wahlen stattfinden. Dafür wäre es am besten, wenn ihr vor Ort seid, ansonsten könnt ihr sicherlich auch mit dem Präsidium sprechen, dass ihr digital dazu geschaltet werdet. Auch falls ihr euch spontan für eine der Positionen interessiert, könnt ihr euch noch initiativ am Dienstagabend melden. Wenn ihr euch bewerbt, folgt in jedem Fall eine kurze mündliche Vorstellung eurerseits und die offene Fragerunde für alle Teilnehmenden an der Sitzung. Und danach kommen dann nur noch die Wahlen.

Worauf kann ich mich bewerben?

Die AStA-Struktur wurde erst im letzten Jahr grundlegend überarbeitet und hat auch in dieser Legislatur noch kleinere Änderungen erhalten. Seitdem gliedert sich der AStA in einen strategischen (inhaltlichen) und einen operativen (Verwaltungs-) Bereich mit jeweils verschiedenen Ämtern und Positionen. Im Folgenden findet ihr all die Stellen, auf die ihr euch bewerben könnt, mit den jeweiligen Aufgaben und Anforderungen. Für weitere Angaben, beispielsweise den ungefähren Arbeitsaufwand pro Woche, könnt ihr einfach im Studierendenportal für die jeweilige Ausschreibung nähere Informationen nachlesen. Wenn ihr Fragen zu einem der Ämter habt, könnt ihr den jetzigen Vorsitzenden Hennis über asta_vorsitz@uni-greifswald.de erreichen, gerne auch zur vorherigen Kontaktaufnahme.
Übrigens: Die Ämter sind jeweils mit einer unterschiedlich hohen Aufwandsentschädigung versehen, sodass eure investierte Zeit, die ihr vielleicht auch für einen Nebenjob nutzen wollen würdet, etwas ausgeglichen wird. Die genauen Beträge findet ihr unter dem jeweiligen Link im Studierendenportal.

Strategischer Bereich

Vorsitz
  • Koordinierung und Leitung der Arbeit im Allgemeinen Studierendenausschuss
  • Außenvertretung der Studierendenschaft
  • Vertretung der Studierendenschaft in der Dienstberatung des Rektorats
  • Leitung und Planung der AStA-Sitzungen
  • Kooperation und Absprache mit der Universitätsverwaltung
  • Beratung und Durchführung bei und von StuPa-Entscheidungen
  • Zusammenarbeit mit dem Präsidium des StuPa
  • Anwesenheit auf den Sitzungen der Gremien
  • Vernetzung der Studierendenschaft auf Bundes- und Landesebene
  • Aufsicht über AStA-Referate
  • Übernahme der Grundtätigkeiten bei freien Referaten

Dein Profil:

  • Kenntnisse in Verwaltung, Koordinierung und Teamleitung
  • Kenntnisse des Landeshochschulgesetzes und sichere Anwendung der Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft
  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für politische Bildung und Antifaschismus
  • Förderung des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins der Studierenden auf Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung
  • Organisation von Veranstaltungen zur politischen Bildung

Dein Profil:

  • Begeisterung für Politik und Veranstaltungen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
  • Auseinandersetzung mit umweltpolitischen, nachhaltigen und ökologischen Belangen innerhalb der Studierendenschaft und an der Universität
  • Förderung des ökologischen Bewusstseins an der Universität 
  • Teilnahme an der AG Ökologie und Nachhaltigkeitskommission
  • Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt
  • Organisation von Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit

Dein Profil:

  • Starkes Interesse für Nachhaltigkeit und Umweltpolitik
  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit verwaltungsorganisatorischen Prozessen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Internationales und Antirassismus
  • Förderung des Austauschs zwischen deutschen und internationalen Studierenden sowie Geflüchteten

  • Mitverantwortung für ERASMUS und die Integration von ausländischen Studierenden, Studienkollegiaten und Geflüchteten

  • Kontakt mit dem International Office, dem Studienkolleg, der studentischen Organisation LEI und anderen Personen, Organisationen und Einrichtungen, die im internationalen Bereich tätig sind

  • Organisation von Veranstaltungen mit antirassistischem Schwerpunkt wie dem Festival contre le racisme

Dein Profil:

  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift in deutsch und englisch

  • Ggf. weitere Fremdsprachen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für soziale Aspekte und Gleichstellung
  • Beratung von Studierenden mit Kind und Menschen mit Beeinträchtigung

  • Förderung von Gleichstellungsbelangen als Ansprechpartner*in für Gleichstellungspolitik

  • Beratung und Unterstützung von Studierenden bei der Wohnraumvermittlung und bei Mietproblemen

  • Organisation der Notwohnraumbörse

  • Beratung zur Studienfinanzierung (Sozialdarlehen, BAföG, Stipendien, Studienkredite, Jobs, Studiengebühren)

  • Weiterleitung an die entsprechenden Stellen (Gleichstellungsbeauftragte, Gender Trouble AG, Behindertenbeauftragte, Studierendenwerk, Sozialberatung, Familienservice usw.)

Dein Profil: 

  • Ausgeprägte Empathie und soziale Kompetenz

  • Bereitschaft, sich mit verwaltungsorganisatorischen Prozessen auseinanderzusetzen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Studium und Lehre
  • Unterstützung von Studierenden bei Fragen zur Studienplanung und bei Problemen rund ums Studium

  • Einsatz für den Erhalt der Studierbarkeit in allen Bereichen

  • Auseinandersetzung mit der Rahmenprüfungsordnung

  • Zusammenarbeit mit universitären Referaten und Gremien (Zentrales Prüfungsamt, Studierendensekretariat, Studienkommission des Senats)

Dein Profil: 

  • Bereitschaft, sich mit verwaltungsorganisatorischen und prüfungsrechtlichen Prozessen auseinanderzusetzen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Operativer Bereich

Referatsleiter*in Administration und Geschäftsführer*in
  • Operative Leitung des AStAs
  • Leitung der Büroarbeit innerhalb des AStAs
  • Personalentwicklung
  • Bearbeitung von Anträgen zur Verwendung der Wohnsitzprämie
  • Beschaffung und Bau
  • Ausstellung von Tätigkeitsnachweisen

Dein Profil:

  • Generelles Interesse an Verwaltung, Koordinierung und Teamleitung
  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Koordination der Öffentlichkeitsarbeit des AStAs
  • Regelmäßiges Informieren der Studierendenschaft über die Tätigkeiten der Organe der verfassten Studierendenschaft
  • Betreuung der Social-Media-Präsenz des AStAs
  • Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung der Druckerzeugnisse des AStAs
  • Sponsorensuche für den Studienkompass

Dein Profil:

  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Digitalisierung und Studierendenportalbetreuung
  • Konzeption einer Digitalisierungsstrategie

  • Einführung in ein Dokumentenmanagementsystem

  • Betreuung des AStA-Bereiches im Studierendenportal

  • Umsetzung des StuPa-Beschl. Nr. 2021-31/27

Dein Profil:

  • Generelles Interesse an IT und Verwaltung

  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Hochschul- und Innenpolitik
  • Vernetzung der Gremien innerhalb der Studierendenschaft

  • Vernetzung mit anderen Studierendenschaften in Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund

  • Organisation der Vollversammlung

  • Überarbeitung von Satzungen und Ordnungen

Dein Profil:

  • Starkes Interesse für Politik, insbesondere an Hochschulen

  • Gutes Verständnis für politische Abläufe

  • Großes Interesse an verwaltenden Aufgaben

  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Landeshochschulgesetzgebung und den Satzungen der Studierendenschaft

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Zeitmanagement und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Grafikdesign
  • Erstellung und Beschaffung von Informations- und Werbematerialien für den Druck

  • Erstellung von Grafiken und Beitragsbildern für Social Media

  • Erstellung und Aktualisierung der Formulare und Vorlagen für den AStA

Dein Profil:

  • Grundlegende Kenntnisse in Adobe Photoshop und InDesign

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referatsleiter*in Finanzen und Personal
  • Verantwortung für die Erstellung des Haushaltsplanes, des Jahresabschlusses und der Haushaltsrechnung

  • Bewirtschaftung der Einnahmen und Ausgaben der Studierendenschaft

  • Buchungs- und Rechnungslegung

  • Kontrolle und Aufsicht über die Finanzen der Studierendenschaft

  • Aufstellung der Lohnnebenkosten und Zuarbeit der Umsatzsteuervoranmeldungen

  • Beratung von Antragsteller*innen

  • Entscheidung über Finanzanträge bzw. Beratung des StuPas bei Entscheidungen

  • Beratung bei Personalangelegenheiten

  • Anhörung bei der Vergabe aus Mitteln der Wohnsitzprämie

  • Enge Zusammenarbeit mit dem Haushaltsausschuss, dem Steuerberater sowie den Dezernaten 2 und 3 der Universität

  • Anwesenheit auf den Sitzungen des Studierendenparlaments

Dein Profil:

  • Kenntnisse in Haushalts-, Wirtschafts- und Buchführung

  • Kenntnisse des Landeshaushaltsrechts und sichere Anwendung der Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Fachschaftsfinanzen
  • Beratung, Betreuung und Kontrolle der Finanzen der Fachschaftsräte

  • Erstellung von Auszahlungsanordnungen

  • Durchführung von Finanzworkshops

  • Erstellung eines Handbuchs für Fachschaftsfinanzen

  • Regelmäßiger Austausch mit dem Steuerberater und der Fachschaftskonferenz

  • Zusammenarbeit mit dem AStA-Referat für Finanzen

  • Mitwirkung bei der Sozialdarlehensvergabe

Dein Profil:

  • Grundkenntnisse in Haushalts-, Wirtschafts- und Buchführung

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Bereitschaft zur Einarbeitung in das Landeshochschulgesetz und die Landeshaushaltsordnung

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referatsleiter*in Veranstaltungen und studentische Kultur
  • Unterstützung des AStAs bei der Planung, Durchführung und Organisation von Veranstaltungen

  • Vergabe der Räumlichkeiten des AStAs

  • Bestandsüberblick und Inventarverwaltung des AStA-Lagers

  • Ansprechpartner*in für den Verleih von Veranstaltungsmaterial an andere Organe

Dein Profil:

  • Interesse an der Organisation von Veranstaltungen

  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Technik
  • Betreuung des AStAs in Technikfragen

  • Betreuung der Zugangsberechtigungen zur Netzwerkfestplatte des AStAs

  • Behebung von technischen Problemen an Hardware und Software

  • Unterstützung der AStA-Referent*innen bei Veranstaltungen mit Technikeinsatz

Dein Profil:

  • Sicherer Umgang mit verschiedenen Betriebssystemen (Windows, Linux)

  • Erweiterte Kenntnisse in Betriebssystemen, Software

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Kassenwesen
  • Kassen- und Zahlstellenwesen der Studierendenschaft

  • Bargeldauszahlungen und -einzahlungen

  • Kommunikation und Koordination mit Fachschaftsräten sowie dem Referat

Dein Profil:

  • Grundkenntnisse im Haushaltsrecht

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für die 24-Stunden-Vorlesung
  • Organisation der 24-Stunden-Vorlesung der Studierendenschaft

  • Recherche für mögliche Referent*innen

  • Rücksprache mit Referent*innen und Beantwortung von Fragen 

  • Erstellung des Veranstaltungsprogramms und Koordination einzelner Vorträge

  • Organisation der Werbung (Banner, Plakate, Programme, Social Media)

  • Organisation von Catering oder sonstigen Angeboten

  • Besorgung von Präsenten für Referent*innen

Dein Profil:

  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Erstiwochen
  • Organisation der Erstiwochen der Studierendenschaft (Sommer- und Wintersemester) 

  • Erarbeitung und Organisation eines Veranstaltungsprogramms

  • Koordination mit den Fachschaften, anderen Organen, der Universität und externen Partner*innen

  • Organisation der Erstsemesterbeutel

  • Organisation der Werbung (Banner, Plakate, Programme, Social Media)

Dein Profil:

  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Beitragsbild: Annica Brommann

Eine Woche der Gesundheit

Eine Woche der Gesundheit

Die „Gesunde Universität“ widmet sich in diesem Jahr nicht nur einen Tag, sondern eine ganze Woche lang der Gesundheit unter dem Aspekt der Ernährung: Von Kochkursen bis zu persönlichen Gesprächen und Interaktionsmöglichkeiten wird es vom 7. bis 11. Juni auf digitalem Wege die verschiedensten kostenlosen Angebote geben.

Ein Vorteil des Lebens im Remote-Modus: Bei den digitalen Kursen kann man einfach von Zuhause oder der Arbeit aus mitkochen! Es gibt sowohl Angebote zum Mittag- als auch Abendessen, wobei die Termine zu späterer Stunde zusätzlich Möglichkeit und Raum dafür geben, auch nach dem Essen am digitalen Jisti-Tisch mit den Kolleg*innen oder Kommiliton*innen zusammenzusitzen und sich auszutauschen.

Die meisten der Gerichte sind vegetarisch, können allerdings nach Bedarf erweitert werden. Wer nicht jeden Tag den Weg in den klimatisierten Einkaufsladen zurücklegen mag, kann sich auch vorab schon die Einkaufsliste zu allen Rezepten anschauen und den Haushalt dementsprechend bestücken. Die Kochkurse werden von Anke Geschke, einer Diätassistentin und Ernährungsberaterin, geleitet und bieten mit Rezepten von „One Pot“ bis hin zu „Pizza in der Pfanne“ viel Variation.

Neben den Kochkursen wird es vormittags und abends Online-Kurse mit Theresa Hanna Szustak von der AOK zu den verschiedensten Themen der Ernährungsberatung geben. Neben dem Input besteht die Möglichkeit, etwa bei der Adipositas-Beratung eigene Fragen mitzubringen und direkt zu besprechen.

Wir haben euch hier nochmal die einzelnen Angebote aufgezählt. Den Button zur jeweiligen Anmeldung der einzelnen Verstanstaltung und weitergehende Informationen findet ihr auf dieser Seite des Hochschulsports.

Montag

  • 10-11 Uhr: Ernährungsberatung vorgestellt
  • 18-19 Uhr: Kochen leicht gemacht (Shakshuka – versunkene Eier mit Tomate und Persische Frittata mit Lauch und Kräutern)

Dienstag

  • 10:30-11:30 Uhr: One Pot-Gerichte (Mais-Hirse-One-Pot mit Schinken- oder Zwiebeltopping und Spinattopf mit Chorizo)
  • 17:30-18:30 Uhr: Adipositas-Beratung vor Ort

Mittwoch

  • 11-12 Uhr: Ernährung per App – das lohnt sich
  • 18-19 Uhr: Kochen leicht gemacht (Kartoffelpüree mit Feta und Oliven, Kartoffel-Blumenkohl-Püree mit Parmesan und Sandwich mit zweierlei Aufstrich (Erbse-Rucola + Rote Bete))

Donnerstag

  • 10-11 Uhr: Lunch im Glas – Gesunde Pausenverpflegung
  • 17:30-18:30 Uhr: Abnehmen mit Genuss – jetzt von überall (Tomatensuppe mit Broccoli, Reisnudelsuppe mit Tofu und Sesam und Buchweizen-Beeren-Porridge)

Freitag

  • 18:00-19:00 Uhr: Partysession: Wissen was drin ist! (Pfannenpizza und Ketchup)

Beitragsbild: Dan Gold auf Unsplash

Kein Meckern ohne Mitmachen: Studentische Vollversammlung am nächsten Dienstag

Kein Meckern ohne Mitmachen: Studentische Vollversammlung am nächsten Dienstag

Zwischenzeitlich über 600 Teilnehmende bei 2 eingereichten Anträgen. Die letzte Vollversammlung der Studierendenschaft war so gut besucht wie lange nicht mehr, doch wie zu erwarten war der digitale Ansturm von BigBlueButton nicht zu bewältigen. Mit der inzwischen erfolgten Einführung von OpenSlides startet nächsten Dienstag, am 08.06., um 14 Uhr der zweite Versuch für eine Vollversammlung außerhalb des Hörsaals – Anträge sind allerdings noch keine eingegangen.

Aber ganz von vorne: Was passiert eigentlich bei so einer Vollversammlung?

Die Vollversammlung (VV) ist ein beratendes Organ der Studierendenschaft und satzungsgemäß dafür da, zur Meinungsbildung der Studierendenschaft beizutragen. Anders als in anderen Gremiensitzungen, haben bei der VV alle Studierenden sowohl Antrags- und Rede- als auch Stimmrecht. Die Versammlung soll eigentlich ein Mal im Semester stattfinden. Durch die bereits über ein Jahr andauernde Pandemie und die gescheiterte VV im Wintersemester liegt das letzte Zusammenkommen der Studierendenschaft im Dezember 2019 allerdings schon weit zurück. Umso wichtiger ist es also jetzt, die Ideen und Meinungen der Studierendenschaft zu hören.

Die Vollversammlung läuft in etwa wie folgt ab: Es gibt ein Tagespräsidium, das die VV leitet, und eine Tagesordnung, auf der eure eingereichten Anträge und oft auch ein paar Info-Punkte stehen. Daneben gibt es noch Raum für sonstige „freie“ Anmerkungen. Wie auch im Studierendenparlament gibt es die Möglichkeit für Geschäftsordnungsanträge, bei denen zum Beispiel die Diskussion zurück zur Sache gelenkt werden kann. Aber keine Angst vor zu viel Formalia, das Präsidium wird euch sicher durch die Sitzung führen und beratend zur Seite stehen, wenn ihr euch bei etwas unsicher seid.

Wie könnt ihr mitmachen?

Das Wichtigste ist zunächst eure Anwesenheit. Denn erst bei 3 % der Studierendenschaft ist die VV offiziell beschlussfähig. Im letzten Ankündiger zur virtuellen VV hieß es noch optimistisch: „Warum also nicht doppelt in die Geschichte eingehen – die Vollversammlung 2020 mit dem digitalen Format nutzen und dazu endlich eine Beschlussfähigkeit herstellen!“ Und diese 3%-Hürde hätten wir sogar geknackt (kurz vor legendär). Aber nun eben dreifach in die Geschichte eingehen: mit der Vollversammlung 2021, mit erreichter Beschlussfähigkeit und mit funktionierenden Online-Tools!

Lasst diese formale Hürde aber nicht zu einer tatsächlichen werden: Selbst wenn die Anträge nicht beschlussfähig abgestimmt werden können, hilft eure Stimme doch, um ein deutliches Meinungsbild der anwesenden Studierenden festzustellen, das dann in den weiteren Gremien berücksichtigt werden kann. Ihr könnt eure Meinung zum Besten geben und den studentischen Themen, die euch am Herzen liegen, eine Stimme verleihen.

Wenn ihr Anträge stellen wollt, dann habt ihr noch bis diesen Freitag, den 04.06., um 23:59 Uhr Zeit (dafür müsst ihr nicht mal bis zum roten Fristenbriefkasten). Bianca, die zuständige AStA-Referentin, steht euch bei allem beratend zur Seite. Wenn ihr also Fragen habt oder eure Anträge einreichen wollt, schickt einfach eine Mail an asta_hopo@uni-greifswald.de. Das entsprechende Antragsformular findet ihr unter diesem Link im Studierendenportal.

Solltet ihr noch auf der Suche nach Inspiration sein, dann schaut doch zum Beispiel in die verschiedenen Live-Ticker des webmoritz.! In dem neuen Video von moritz.tv findet ihr außerdem ein Interview mit Bianca zur anstehenden VV.

Wird es dieses Mal klappen?

Um für die kommende VV vorher die technischen Kapazitäten zu testen, fand gestern Abend ein Testlauf über OpenSlides statt. Daran teilgenommen haben allerdings nur 25 Endgeräte. Dem Gelingen der VV wird trotzdem optimistisch entgegen geblickt, das Funktionieren des Tests an sich habe gezeigt, dass der Andrang vom letzten Mal bewältigt werden könne. Ein Notfallplan steht nichtsdestotrotz bereit und wird euch im Fall der Fälle über Groupware zugeschickt – behaltet nächsten Dienstag also auf jeden Fall euren Mail-Account im Auge!

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Studentische Vollversammlung
Wann? Dienstag, 08.06.2021, 14 Uhr
Wo? Online über OpenSlides, Link via Groupware

Um in Erinnerungen an Präsenzzeiten, volle Hörsäle und 3D-Menschen zu schwelgen, könnt ihr hier noch einmal in die letzte VV abtauchen:

Bitte beachtet: Sobald ihr euch das Video anseht, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu findet ihr unter Google Privacy.

Beitragsbild: Annica Brommann

Die unendliche Geschichte – Teil 3

Die unendliche Geschichte – Teil 3

Einfach mal abheben in ein anderes Universum, auch dafür ist der webmoritz. da! Ihr könnt jeden Freitag ein anderes Redaktionsmitglied auf einem neuen Teil der intergalaktischen Reise unserer unendlichen Geschichte begleiten. Die Rahmenbedingungen haben wir in einer gemeinsamen Sitzung aus unseren Ideen zufällig ausgewürfelt, danach haben wir die Geschichte jedoch der individuellen Kreativität und Gnade unserer Redakteur*innen überlassen. Wohin die unendliche Geschichte führen wird, ist für uns also auch noch ungewiss, aber wir bieten Corona-Craziness, Ärger und Spaß ohne Ende – garantiert!

Was bisher geschah…
Die Schildkröte Gerhard, die als Entenfotograf bekannt war, hatte sich in einem Suppenkarton an Board einer von Enten geleiteten Weltraummission geschmuggelt. Auf Flucht vor ihrem alten Planeten, hatten sie Kurs auf den Planeten Meridia genommen. Bevor Gerhard als blinder Passagier auffliegen konnte, stürzte ein Teil der Besatzung mit dem Landungsshuttle ab. So fand sich die Galapagosschildkröte plötzlich auf dem Planeten Meridia wieder (Teil 1 – Der blinde Passagier). Dort machte Gerhard Bekanntschaft mit neuen Wesen, die er aufgrund ihrer auffälligen Gestalt Schnabeltiere taufte. Da die beiden Schnabeltiere, mit denen er zu Beginn Bekanntschaft machte, ihn wie die Enten für einen Eindringling hielten, bestach er sie mit einem Stück edelstem Sauerteig, sodass sie ihn vorerst in Ruhe ließen. Er begann also die Gegend zu erkunden und landete auf einer Kostümparty mit dem Motto „Feiern wie die Erdlinge“, sodass sich die feierwütige Masse fast wie eine Party zuhause anfühlte. Dort legte er ein kleines Nickerchen ein und schreckte auf, als es schon komplett dunkel war. Gerhard hörte aufgeregtes Quaken. „Die Enten kommen“, dachte er, kramte seine Kamera heraus und machte sich bereit, seiner Mission als Entenfotograf nachzugehen (Teil 2 – Feels like home).

Teil 3 – Bis die Enten tanzten

Gerhard sah die 12 Enten und Erpel, die ihn vorhin noch in seinem schwebenden Suppenkarton entdeckt hatten. Er musste also besondere Vorsicht walten lassen, um näher an sie heranzukommen. Aber wozu hat man studiert, Gerhard entwurzelte kurzerhand einen nahegelegenen Busch und schlich sich – na gut, schneller konnte er eh nicht – getarnt als grüner Blätterhaufen Stück für Stück an die Gruppe heran.

Die Enten schienen in einer Art Teambesprechung zu sein. Bevor man das Klicken seiner Kamera zu laut hörte, knippste Gerhard schnell ein paar Bilder dieser letzten Anweisungen und kroch in Hörweite der Enten. „… dran, verhaltet euch so unauffällig wie möglich! Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, dem ersten Blick nach zu urteilen scheint hier gerade ein gewisser Pegel zu herrschen. Verkleidet euch ein wenig und dann sammelt alles an Informationen, was ihr bekommen könnt!“ Das schien die Oberente zu sein, überlegte Gerhard, und versuchte ihr Profil zu erhaschen. Die anderen antworteten mit einem strammen „Quak quak Ma’am!“, und watschelten aus. Gerhard heftete sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an zwei Erpel, die glücklicherweise noch ein wenig trödelten. Dem Raunen nach zu urteilen, schienen sie etwas missgestimmt zu sein. „Also ganz ehrlich“, sagte der kleinere der beiden, „wir hocken ZWEI Jahre in diesen elendigen Glaskästen und Garlinda gönnt uns nicht mal eine spaßige Nacht. Sobald wir entdeckt werden, wird es sowieso noch ernst genug, da kann man doch noch wenigstens für ein paar Stunden auf den Putz hauen!“ „Ganz genau!“ erwiderte der zweite, „Immer müssen alle so verklemmt sein. Ich meine, guck dir das hier doch mal an, das müssen wir nutzen.“ Gerhard hörte noch etwas davon, wie sie sich an der Bowle zu schaffen machen wollten, doch dann wurde ihr Vorsprung zu groß.

Als Gerhard bei der Partymeute ankam, sah er, dass nicht nur die beiden Erpel das Ende ihrer Isolation etwas ausgelassener als aufgetragen angehen wollten. Zwei Enten hatten sich in das Beerpong-Team gemischt und sich als Verkleidung die roten Plastikbecher in einer Linie in ihre Federn gesteckt. „Gar nicht mal schlecht, könnte als ein Low-Budget-Dinokostüm durchgehen“, dachte Gerhard und schoss schnell ein paar Bilder, wobei er darauf achtete, dass der fremde Planet im Hintergrund erkennbar war. „Das wäre deutlich leichter, wenn wir hier nicht ausgerechnet auf einer Erdlings-Party gelandet wären“, ärgerte sich Gerhard mit einem missmutigen Blick auf die Pappaufsteller der Kardashians. Einer der Enten schien das Bier schon ein wenig in den Kopf gestiegen zu sein, sie flatterte auf den Tisch und schwang aufgeregte Motivationsreden für ihr Team. „Dass sich keines der Schnabeltiere über das Fliegen wundert, die müssen ja wirklich schon gut einen sitzen haben“, bemerkte Gerhard und dachte an seine eigenen wilden Jahre zurück. Ei, waren das noch Zeiten. Wie er immer mit seiner Clique um die Häuser gezogen war, nichts als Quak im Kopf. Damals hatten sie noch Brausepulver mit Wodka gemischt und sich dann gegenseitig in ihren Panzern auf der Stelle gedreht… man was für verrückte Nächte das waren, einfach galapagotastisch. Inzwischen war Gerhard durch seine Rolle als Investigativ-Journalist ständig auf Reisen, immer an die Fersen der Enten geheftet, wenn sie in ein neues Gebiet ausflatterten. Den Kontakt zu vielen seiner Freund*innen hatte er dadurch bereits verloren, was umso deprimierender war, da er mit seinen 63 ½ Jahren noch ein gutes halbes Schildkrötenleben vor sich, aber viele der Entengenerationen, mit denen er ja seine meiste Zeit verbrachte, bereits überlebt hatte. Gerhard geriet immer weiter ins Grübeln, was zum Teufel machte er hier eigentlich?

Um der Nostalgie zu entfliehen, bewegte er sich weiter in Richtung Bar. Dort war ein Erpel offensichtlich damit beschäftigt, der Barkeeperin den aktuellen Tratsch aus dem Schnabel zu ziehen. „Nicht schlecht“, dachte sich Gerhard, „wahrscheinlich die beste Informationsquelle hier“, und gönnte sich selbst ein an der Seite stehendes Getränk, dessen pinker Aufkleber es als „Elbewasser“ betitelte. „Elbewasser?“ fragte sich Gerhard und schmunzelte, als er nach einer ersten Kostprobe begriff, dass die Schnabeltiere vermutlich das Alsterwasser etwas falsch übermittelt bekommen hatten. Aber woher eigentlich? Schließlich schien auch das Schnabeltier, an welches er seinen kostbaren Klumpen Sauerteig verschenkt hatte, bereits von den Enten gehört zu haben. Doch warum kursierte hier die fälschliche Annahme, dass die Raumstation hier war, um den Planeten einzunehmen?
Anstatt diesen Gedanken weiter zu verfolgen, dachte Gerhard wehmütig an seinen Sauerteig. Hätte sein Schädel nicht so durch den Sturz gehämmert, hätte er seine Brotreserve niemals so voreilig hergegeben. Ob er Justus und seine Mutter nochmal aufsuchen und ihnen gut zureden könne? Man weiß ja schließlich nie, was noch kommt. Gerhard genoss das kalte Prickeln seiner Bierbrause und ließ den Blick wieder über die bunte Menge schweifen. Sein gutes altes Lieblingsgetränk, das Ryckwasser, kam ihm in den Kopf und er bekam schon fast etwas Heimweh, als eine Ente mit gespiegelter Sonnenbrille schließlich seine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Den da drüben schnabel ich mir auf!“, raunte sie gerade einem Kollegen zu, der mit seinem Sombréro-Hut und Luftschlangen um den Körper fast gar nicht mehr zu erkennen war. Mit selbstbewussten Tanzschritten arbeitete sie sich zu ihrem auserwählten Schnabeltier vor, doch Gerhard war zu weit weg, um das Geschehen weiter zu verfolgen. Er war schon auf der Suche nach seinem nächsten Beobachtungsplätzchen, als der DJ seine Musik jäh unterbrach.

Ein kreischendes, metallisches Geräusch war zu hören, als ein Schnabeltier auf das DJ-Pult kletterte und eines der Mikrofone anschaltete. „Nicht nur bei uns der typische Stimmungskiller“, amüsierte sich Gerhard über das entnervte Stöhnen der Partygesellschaft. „Naaaa, seid ihr alle gut drauf?“, schmetterte es nun zu Gerhards Missvergnügen aus den Lautsprechern. Was soll man denn auch darauf antworten? Die Partymeute schien damit weniger Probleme zu haben und rief ein schwungvolles „Jaa!“ zurück. „Diese Mottoparty ist bisher eindeutig die gelungenste, ein großes Dankeschön an Brigitte für die unermüdliche Organisation und Recherche der Erdlingsgewohnheiten, was für ein flippiges Volk!“ Jubeln ertönte. „Da sich hier ja einige als Enten verkleidet haben, lasst uns das doch als Anlass nehmen, unsere gefiederten Watschelfreunde mit einem Tanz zu beehren!“ Aus den Boxen erklang ein „Nana nana nanana“ und Gerhard verdrehte seine schrumpeligen Augen. Der Ohrwurm würde ihn bestimmt noch in den nächsten stillen Stunden auf der Raumstation verfolgen. Die Schnabeltiere machten sich daran, ihre Hüften für den Ententanz zu schwingen, doch die „Watschelfreunde“ standen perplex in der Menge herum. Gerhard sah Garlinda wild mit den Flügeln gestikulieren, dass die Enten und Erpel einfach mittanzen sollten, doch diese schienen viel zu überrumpelt zu sein. Auch einige der Schnabeltiere versuchten, ihre starren Partyfreunde mit einem Stupser in die Seite zu ermutigen, wodurch auch langsam wieder Bewegung einkehrte, doch dann hörte Gerhard ein „He, das sind ja gar keine Kostüme!“ aus der Menge rufen. Die Musik wurde schlagartig abgedreht.

Na da überwogen die Auswirkungen sozialer Isolation eindeutig Garlindas strammem Vorbereitungstraining. Aber auch auf Gerhards Seite zeichnen sich erste Sinnkrisen ab – doch die Frage ist erstmal, wie die Enten nun überhaupt den Planeten erforschen können, wo sie doch bereits aufgeflogen sind? Und noch viel wichtiger: Wird Gerhard seinen Klumpen Sauerteig wiederbekommen? Das wissen wir genau so wenig wie ihr und warten daher gespannt auf Fabis Teil 4 der unendlichen Geschichte.

Illustration: Elisa Schwertner

Feministischer Lesekreis am IZfG

Feministischer Lesekreis am IZfG

Was sind die wichtigsten aktuellen feministischen Fragen und Forderungen? Diese und weitere Fragen werden im feministischen Lesekreis diskutiert, welcher sich in diesem Sommersemester am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) gründet. Er ist von studentischer Seite organisiert und offen für alle Interessierten der Universität.

Im zweiwöchigen Rhythmus sollen im Lesekreis am Donnerstagabend sowohl etablierte Texte von Autor*innen wie Simone de Beauvoir und Judith Butler, aber auch aktuelle Schriften zu Problemstellungen und Forderungen des Feminismus besprochen werden. Zum Letzteren zählen Autorinnen wie Rebecca Solnit, Christina von Braun oder Sophie Passmann. Im Blickwinkel sind aber auch Trans*-Identitäten und der Queer-Feminismus. Die Texte werden für alle Teilnehmenden bereit gestellt.

Welche feministischen Strömungen gibt es? Welche Forderungen werden gestellt und wie sind Probleme zu lösen? Wie hat sich der Feminismus im Laufe der Zeit verändert und welche Themen sind dazugekommen? Der Lesekreis bietet einen Raum zum gemeinsamen Diskutieren und Austausch untereinander. Das erste Treffen zum Kennenlernen wird am kommenden Donnerstag (29.04.) um 18 Uhr stattfinden. Ihr könnt euch einfach per E-Mail anmelden und erhaltet dann den Zugang zum Moodle-Kurs.

Das vorläufige Programm:

  • Das Andere Geschlecht – Simone de Beauvoir 1949
  • Wenn Männer mir die Welt erklären – Rebecca Solnit 2017
  • Alte weiße Männer – Sophie Passmann 2019
  • Frauen und Macht – Mary Beard 2018
  • Feminismus für die 99 Prozent – Nancy Fraser 2019
  • Badly behaved Women: The Story of Modern Feminism – Anne Marie Crowhurst 2020
  • Geschlecht. Eine persönliche und eine politsche Geschichte – Christina von Braun 2021
  • Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergleichheit erreichen – Jutta Allmendinger 2021
  • Unsichtbare Frauen – Caroline Criado-Perez 2020
  • A better Man: A (Mostly) Serious Letter to my Son – Michael Ian Black 2020
  • Boys don’t Cry – Jack Urwin 2017
  • Das Unbehagen der Geschlechter – Judith Butler 1991
  • Hermaphrodismus. Der Fall Herculine Barbin – Michael Foucault 1998
  • Trans*: A Quick and Quirky Account of Gender Variability – Jack Halberstam 2018
  • Beyond the Gender Binary – Alok Vaid-Menon 2019

Das Wichtigste auf einen Blick:
Wann? Jeden zweiten Donnerstag, 18 bis 19:30 Uhr
Wo? Vorerst digital über BBB
Anmeldung? izfg.lesekreis@uni-greifswald.de

Beitragsbild: Annica Brommann