Dran zu wählen. Bitte nehmt euch die Zeit und geht wählen! Eine niedrige Wahlbeteiligung hat direkten Einfluss auf die nächste Regierungsbildung und der Ausgang der Wahl kann sowohl das universitäre Leben als auch die Hochschulpolitik maßgeblich beeinflussen.

Was sagt die AfD?

Im Wahlprogramm der AfD steht: „Über fächerweite Eignungsfeststellungsprüfungen ist nachzudenken, damit Hochschulen ihren wissenschaftlichen Nachwuchs gezielter auswählen können. Unser Ziel ist ein Absolventenbild, das Fachkompetenz und charakterliche Reife verbindet.” Zukünftig setzt sie sich für einen selektiveren Zugang zu den Hochschulen in MV ein. Das kann in Zukunft den Studierenden-Alltag direkt beeinflussen.

Ein Blick über die Ländergrenzen

In Sachsen-Anhalt hat die AfD die Möglichkeit erwirkt, aus der verfassten Studierendenschaft auszutreten. Den Gesetzesentwurf für MV dazu legte die AfD im Februar letzten Jahres vor, erhielt dafür jedoch bisher keine Mehrheiten. Nachzulesen im webmoritz.-Artikel.

Für Sachsen-Anhalt sieht die AfD die Universität als eine Institution, die „Erkenntnis und Bildung vermittelt und damit etwas, was nicht demokratisch verhandelt werden kann, und wo der am meisten zu sagen hat, der über die größte Erfahrung verfügt: die Professoren.“

Die Idee, dass alle Gruppen der Institution Universität Mitbestimmung erhalten, findet die AfD Sachsen-Anhalt falsch und will sie beenden. Eine Universitätsreform in Sachsen-Anhalt soll auch dafür sorgen, dass die demokratischen Gremien der Mitbestimmung abgeschafft werden. Das könnte in MV an unserer Universität das StuPa, den AStA, die studentische Vollversammlung und auch uns als studentische Medien betreffen. 

Natürlich sind es zwei verschiedene Länder, Landesverbände und Wahlprogramme. Aber dass sich die AfD-MV bei ihren Parteikolleg*innen zu schärferen Maßnahmen an Hochschulen inspirieren lässt, sollte sie sichere Mehrheiten im Landtag bekommen, ist denkbar.