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Wer wissen will, was im Detail besprochen werden soll: Das gesamte Drucksachenpaket in seiner vollkommenen Schönheit gibt es hier:

Drucksachenpaket der 8. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes in seiner 28. Legislatur

 

Es wird im Konferenzraum des Universitätshauptgebäudes (Domstraße 11) getagt.

 

Die vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung Wie immer, man sagt sich „Hallo“
TOP 2 Formalia
TOP 3 Berichte Es wird berichtet, was das Zeug hält.
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft Wenn ihr was habt: In die Kommentare oder vorab per Mail an das Präsidium.
TOP 5 Finanzanträge
        5.1 Polenmarkt 2018
        5.2 LaStuVe
TOP 6 Wahlen AStA
        6.1 Co-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
        6.2 Hochschulpolitk und politsche Bildung
        6.3 Co-Umweltpolitk und Nachhaltigkeit
        6.4 Co-Veranstaltungen und Sport
infoTOP Ersti-Woche
TOP 7 Beauftragung Ersti-Woche
TOP 8 Medienpräsenz StuPa
TOP 9 SÄA Nichtstimmberechtigte Mitglieder des StuPa/Personaldebatten (2. Lesung)
TOP 10 SÄA FO FSR Gelder (1. Lesung)
TOP 11 Aufhebung Sperre Gelder FSR Kunst
TOP 12 Sonstiges

 

 

Hier beginnt gegen 20:15 Uhr der Ticker!

 

20:21 
 
Yannick eröffnet die heutige Sitzung. Es sind mit Stimmübertragungen 19 stimmberechtigte StuPist*innen.
Florian M. ist zurückgetreten. Kai rückt also nach, hat sich aber leider noch nicht zurückgemeldet. Es bleibt spannend.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird angenommen.
 
Die Tagesordnung wird noch einmal geändert. TOP 13 wird hinzugefügt zum Markt der Möglichkeiten. Dieser wird wegen der Dringlichkeit angenommen. 
Dieser Punkt wird jetzt schon diskutiert vom AStA und Soraia. Mal gucken, was nachher auf uns zukommmt.
 
Die Tagesordnung wird mehrheitlich angenommen.
 
Wir kommen zu den Berichten. Es beginnt der AStA-Vorsitz.
Jörn möchte seinem Bericht etwas hinzufügen. Er rügt das Präsidium des StuPas, was auf der AStA-Sitzung gestern beschlossen wurde.
Es geht um die Kontaktaufnahme mit Yannick, dem Präsidenten. Satzungen seien veraltet und das Präsidium soll verschiedene AStA-Beschlüsse und Veranstaltungen zu spät hochschulöffentlich machen, sodass der AStA nicht angemessen rechtlich und administrativ arbeiten kann.
Yannick antwortet, dass der AStA rechtlich niemanden rügen kann und verteidigt sich, dass er montags um 19 Uhr nicht zu den AStA-Sitzungen kommen kann, was er dem AStA aber auch mitgeteilt habe.
Marcos Bericht wird nach dem Drucker hinterfragt. Es geht um den Drucker unten im Büro, der Probleme machen soll. Der Drucker soll zu lange brauchen um zu drucken.
Jakob fragt, ob oder wie oft der AStA-Beamer für die WM ausgeliehen wurde. Der Beamer wurde öfter ausgeliehen, genaue Zahlen kann er zur nächsten Sitzung mitbringen.
Die Referentin für Co-Finanzen fühlt sich gut eingearbeitet.
Finnja bittet um eine Antwort auf ihre Anfrage zum HoPo-Kneipenabend.
Florentine fügt noch hinzu, dass sie u.a. mit dem Prüfungsamt in Kontakt für ein Q&A steht.
Goswin beantwortet eine Frage zu den Problemen des Sponsoring der Erstibeutel. Goswin erzählt, dass sie keine Flyer mehr drin haben wollen, die ungefiltert weggeschmissen werden, sondern lieber Schnickschnack , der bedruckt werden könnte.
Aber leider haben v.a. kleinere Läden in Greifswald nicht die finanziellen Mittel so etwas, wie Bleistifte bedrucken zu lassen.
Marianna fragt weiter nach Sponsoren. Evtl. Kontakte zu Gute Jacke bestehen. Der Heimathafen packt wieder was rein. Flixbus, Mit Sicherheit Verliebt haben sich auch schon was ausgedacht.
Die GeFü kann nicht befragt werden. 🙁
 
 
Yannick fügt dem Bericht des Präsidiums hinzu, dass gewisse SÄA nicht von Herrn Wehlte genehmigt wurden. Die Änderungen sollen in der AG Satzung besprochen werden und werden in der nächsten StuPa-Sitzung neu vorgestellt.
Soraia fragt nach, warum der AStA das Präsidium nicht rügen kann. Das sei juristsich nicht so vorgesehen. Aber Kritik üben darf der AStA natürlich.
Fabian fragt nach, wie weit das Präsidium mit der Liste der Beschlüsse der alte Legislaturperioden ist.
Yannick beantwortet, dass die Liste bis zur nächsten Sitzung, am 11.9. fertig sein sollte.
Soraia hinterfragt nochmal die Anwesenheit des Präsidiums in den AStA-Sitzungen und nach den persönlichen Referent*innen-Gesprächen. Jule sagt über Yannick, dass sie sehrwohl anwesend war.
 
Soraia will noch einen TOP hinzufügen „Rüge an das Präsidium“.
 
21:00
Der Geschäftsordnungsantrag wird abgelehnt.
 
Es gibt keine Fragen aus der Studierendenschaft.
Wir kommen zu den Finanzanträgen. Es geht mit dem PolenmARkT los. Robert stellt stellvertretend vor. 
Der Antrag über 1.500 € vom StuPa handelt sich um Geld für Werbemittel. Nils hinterfragt die Überarbeitung des Finanzplans, weil keine Ausgaben drin stehen.
Jakob fragt daraufhin nach, ob es so einen Finanzplan noch geben wird. 
Robert versucht so einen Plan zu bekommen. Fabian will den kompletten Finanzplan mit allen Ausgaben und Einnahmen.
Jakob beantragt Vertagung des Antrags. Er wird nicht verschoben, es gibta uch keine Änderungsanträge. 
Es folgt die namentliche Abstimmung. Zwischenzeitlich hat Camille ihre Stimme auf Soraia übertragen. Mit 10 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen wird der Antrag angenommen.
Der Finanzantrag zum LaStuVe wird nicht besprochen, weil es offenbar Kommunikationsschwierigkeiten gab.
Der Antrag wird auf die nächste Sitzung vertagt.
 
Soraia möchte jetzt den TOP der Rüge wieder neuaufmachen.
Christianne redet dagegen, da sie findet, dass das Präsidium die Kritik jetzt augenommen hätte und die Rüge unnötig ist.
Der Antrag wird auch abgelehnt nach Abstimmung.
Die AStA-Wahlen werden verschoben. Für das Referat Co-Umweltpolitk und Nachhaltigkeit gibt es zwar eine Bewerbung, aber die Beweerberin ist nicht da, also wird der TOP verschoben.
Wir kommen nun zum infoTop zur Ersti-Woche von Goswin. Am Donnerstag soll nach dem Tag der offenen Tür des AStAs ein HoPo-Grillen im Uni-Innenhof stattfinden, wo mehr Infomatrial zu den Hochschulgremien ausliege soll und Infos bereitgestellt werden sollen. Danach soll es auch zum HoPo-Kneipenabend gehen, das soll auch genügend informiert werden.
Ebru wurde vor zwei Wochen zur Ersti-Beauftragten ernannt. Der Antrag für ihre Aufwandsentschädigung wird einstimmig angenommen.
Es geht weiter zur Medienpräsenz des StuPas. 
Die Seite sollte wieder ins Leben gerufen werden. Yannick würde eine Zusammenfassung der StuPa-Sitzungen für unnötig halten, da es den Ticker gibt.
 
 
Aber AStA-Sitzungen zusammenzufassen wäre sinnvoll.
Jule und Christiane sprechen sich für kleine Zusammenfassungen der Sitzungen aus.
Der Antrag wird angenommen. Wir sind gespannt auf diese Zusammenfassungen.
Der SÄA Nichtstimmberechtigte Mitglieder des StuPa/Personaldebatten ( 2. Lesung) wird abgelehnt. Da es zwei Gegenstimmen gibt.
 
21:30
Es gibt jede Menge Fragen zu dem SÄA FO FSR Gelder (1. Lesung). U.a. ob es beabsichtigt sei, dass genau ein Mitglied im Antrag steht und nicht der Finanzer explizit. Es wird begründet, dass der Finanzer evtl. schon geplant hat nach dem Workshop wegzugehen und deswegen auch andere aus den Fachschaften hingehen könnten.
Fabian gibt zu, dass diese Finanzerworkshops den Fachschaften nur helfen und gern angenommen werden.
 
Wir kommen zum TOP 11 Aufhebung Sperre Gelder FSR Kunst. Nils hätte gerne ein Feedback der Finanzer zu dem Antrag.
Theo erklärt, dass der FSR Kunst neben dem gemeinsam erstellten Haushaltsplan, alle Kassenblätter im Nachhinein problemlos eingereicht hat. Der FSR Kunst soll jetzt sehr gut aufgestellt sein und es gäbe keinen Grund mehr, die Sperrung aufrecht zu erhalten.
Es folgt die Abstimmung. Mit zwei Enthaltungen ist der Antrag so angenommen.
 
Neu TOP 13 Markt der Möglichkeiten wird von Xenia vorsgtellt. Es geht darum, dass Verbindungen, Corps, Burschenschaften und Turnerschaften nicht zum Markt der Möglichkeiten eingeladen werden sollen.
Benjamin und Xenia begründen, da oft die Hälfte aller Studierenden aufgrund des Geschlechts von Anfang an ausgeschlossen werden und Erstis sehr naiv auf solche Verbindungen zugehen könnten, aufgrund mangelnder Kenntnis über Verbindungen.
Jörn argumentiert dagegen, dass bei Studentenverbindungen immer noch der freie Wille besteht und dass man immer noch austreten könnte. Außerdem gibt es Schwesternschaften für Frauen.
Marcel fügt hinzu, dass man studentische Kultur mit der Einladung der Verbindungen fördern könnte. Es ginge nicht um Burschenschaften, sondern um die Verbindungen. Goswin fügt dem hinzu, dass Verbindungen der ältesteTeil der studentischen Kultur ist und diesen nicht zu fördern, wäre grob fahrlässig. Er argumentiert, dass Verbindungen nicht gleich Verbindungen sind und Burschenschaften nicht gleich Burschenschaften. Es sollten nicht alle über eine Kamm geschert werden, nur weil einer Scheiße gebaut hat.
Nils fügt hinzu, dass Verbindungen nicht mehr unbedingt so extrem seinen, wie früher und wie heute offenbar noch angesehen. 
Xenia beantwortet für vorher, dass es generell immer um den kategorischen Ausschluss eines Geschlechts geht.
 
Mitten in der hitzigen Diskussion machen wir eine Pause bis 22:10 Uhr.
 
22:10
Robert führt die Diskussion fort. Er findet das Argument, dass Verbindungen Teil der demokratischen Kultur sind für ein Gerücht. Und man sei sein Leben lang ein Mitglied der Verbindung.
Er ist definitiv dafür, den Antrag anzunehmen.
Jakob fragt nach, ob die Einladungen für die Verbindungen schon abgeschickt wurden. Goswin bejaht dies, abgesehen von zwei Burschenschaften.
D.h. es müssten die Verbindungen im Nachhinein ausgeladen werden.
Benjamin argumentiert, dass Alter kein Argument für Qualität ist. Und dass Verbindungen doch auch alle Frauen über einen Kamm scheren würden, weil sie alle aufgrund ihres Geschlechts nicht aufgenommen werden würden.
Er ist außerdem für Information, nicht nur von kritischen Seiten sondern auch von den Verbindungen selbst. Dies sollte aber über Diskussionen gemacht werden. Der Markt der Möglichkeiten sei aber eine Werbeveranstaltung und diesen Platz sollte man Verbindungen nicht bieten.
Soraia liest ein Statement von Camille vor, dass Burschis und Verbindungen nicht überall ein- und ausgehen sollten und keine Form von Sexismus und Rassismus in der Studierendenschaft etwas zu suchen hat.
Jörn argumentiert viel gegen den Antrag. Er antwortet auf frühere Argumente, dass man bei wenigen Studentengruppen sieht, wie diese politisch ausgerichtet sind. Und das sei die Aufgabe des StuPa und des AStA, die Studierendenschaft darüber zu informieren. 
Außerdem sollten alle auf das Infoblatt über Studierendenschaften von Sophie in Beauftragung des AStA warten und sich so weiter informieren.
Marcel sagt, dass er es nicht richtig fndet, dass niemand anwesend ist, der von diesem Antrag betroffen ist und sich verteidigen kann. Denn der Antrag wurde ja erst heute eingereicht.
Christiane argumentiert auch wieder, dass es den Studentenverbindungen nicht um die Persönlichkeiten geht, da sie ja kategorisch nach dem Geschlecht aussortieren.
Goswin argumentiert dagegen, dass es auch jegliche Sportvereine gibt, die nach dem Geschlecht sortieren. Er ist dafür, dass der Markt der Möglichkeiten abgeschafft werden sollte, wenn der Antrag angenommen würde. Er sieht es als undemokratisch an, dass Vereinen, die Informationsfreiheit untersagt wird.
Charlotte sagt auch, dass man bei jedem Verien etwas finden könnte, was nicht stimmt oder nicht passt. Und warum sollte man es nicht mal ausprobieren, wenn die Einladungen schon an die Verbindungen rausgegangen sind.
Nils erzählt von persönlichen Erfahrungen mit Studentenverbindungen, dass er nie dazu genötigt wurde, einer Verbindung beizutreten trotz mehrmaliger Anwesenheit im Verbindungshaus. 
Es gibt einen GO-Antrag, die Rednerliste zu beenden, da ein früheres Stimmungsbild ergeben hat, dass nur eine Person sich nicht über seine endgültige Entscheidung sicher war.  
 
Der Änderungsantrag, dass nur Burschenschaften nicht eingeladen werden sollten wurde abgelehnt.
 
Es wird geheim gewählt, mit 11 Ja-Stimmen wird der Antrag angenommen, dass keinerlei Verbindungen zum Markt der Möglichkeiten eingeladen werden.
 
 
22:50 hat Yannick die Sitzung geschlossen. Eine frühe Nachtruhe also. Bis zum 11.09.!
 
 
 
 
 
 

 

Kommentare

  1. Uni ohne Nazis    

    Oh man, gefährliches Halbwissen über Verbindungen und Burschenschaften bei den neuen HoPo Leuten. Wieso schreiten Jusos und Linksjugend nicht ein?

  2. Manuel Z.    

    Frage an den AStA: Wie kann man sich selbst als unpolitisch bezeichnen, wenn man plant extrem rechte Burschenschaften wie Rugia und Markomannia auf den Markt der Möglichkeiten zu lassen?

    1. Aufmerksamer Leser    

      Sie wurden aber nicht Zuglassen. Steht im Protokoll und in den Beschlüssen des AStA. Lesen soll helfen.

  3. Linksgrünversift    

    Weil diese Sitzung in der Vorlesungsfreien Zeit stattfindet und manch ein Stupist*in Praktika absolviert, mal Urlaub macht oder an Hausarbeiten sitzt Etc. Ich würde mich freuen wenn solch eine fundamentale Debatte getätigt wird wenn mehr als 19 Stupist*innen da sind.

  4. Fleischervorstadt-Blog    

    „Goswin fügt dem hinzu, dass Verbindungen der älteste Teil der studentischen Kultur ist und diesen nicht zu fördern, wäre grob fahrlässig. “

    Was ist eigentlich älter, der Ausschluss von Frauen beim Studium oder Verbindungen und Burschenschaften? Ich hätte niemals erwartet, so ein absurdes und zugleich grob fahrlässiges Argument in dieser Debatte zu hören.

    1. hmm    

      Was waren die Gegenargumente? Das Erstis keine Ahnung haben (niemals nie und wirklich nicht. Und Verstand haben sie auch nicht) und zwangsweise erzogen werden müssen?

  5. Nils    

    Die standen nie zur Debatte.

  6. Christiane    

    Zum letztem Antrag sei hier kurz gesagt, dass nicht alle Redebeiträge in ihrer vollen Länge vom Ticker wiedergegeben wurden. So verschiebt sich womöglich ein bisschen der Eindruck der Debatte und man ist vom Wahl-Ergebnis am Ende doch überrascht. So waren beispielsweise Roberts und meine Ausführungen deutlich länger. Das ist nur eine info, keine Kritik am webmoritz. Ich weiß, man kann unmöglich alles mitschreiben! Zumal, wenn so schnell geplappert wird, wie ich das beispielsweise tue. 🙂 In diesem Sinne: toll, dass ihr auch in der vorleungsfreien Zeit mit dabei seid! Schönen Abend allen. 🙂

    1. Weil darum    

      So waren leider die Argumente der Antragstellerinnen und Antragsteller recht stark begrenzt. Sie umfassten eigentlich nur: Wir schließen sie aus, weil wir keine Ahnung haben, aber es nicht zugeben wollen. Wir schließen sie aus, weil sie nur für je ein Geschlecht offen sind (andere Institutionen werden deswegen aber nicht ausgeschlossen) und Erstis sind dumm und können sich keine eigene Meinung bilden, deswegen müssen sie zwangsweise erzogen werden.

      Dann hat sich der Spaß wiederholt. Aber wieder einmal hat in der Greifswalder HoPo nicht die Vernunft sondern allein das Parteibuch entschieden. Schade eigentlich.

      1. nur ich kann selbst denken    

        Sind alle Studenten Verbindungen oder burschenschaften gleich? Nein!
        Gibt es Argumente manche einzuladen? Ja !
        Gibt es Argumente keine einzuladen ? Auch ja!
        Sollte man allen unterstellten nur nach Parteibuch zu entscheiden? NEIN
        Es ist einfach eine ziemliche Freiheit allen die nicht der gleichen Meinung sind zu unterstellten das sie nicht selbst denken können !!!
        Das ist einfach respektlos und auch irgendwie undemokratisch…

      2. Christiane    

        Hrhr. Immer diese Unterstellungsrhetorik mit dem Bild vom hörigen Parteisoldaten und den uninformierten Diskutanten. Ich bin jedenfalls in keiner Partei Mitglied und habe so manchen Abend in einem Verbindungshaus erlebt. Aber tüdelü… 🙂

      3. K.    

        @weildarum
        Ähmmm. Es gab nur Julis (die sich mit Verbindungen solidarisieren), 2 Jusos und 1 Linken.
        Also 3 Linke Parteigenossen…wo soll da die Mehrheit durch Parteibücher erreicht worden sein?

        Also entschieden hat hier letzendlich die Vernunft und nicht Parteiangehörigkeit einzelner.

        1. Nils    

          Dass das Parteibuch eine Rolle gespielt hat, würde ich nicht bestätigen, aber deshalb zu dem Schluss zu kommen, die Vernunft hätte gesiegt.. Vorurteile und Angst bestimmten die Diskussion.

  7. Philipp    

    Ich muss sagen, dass ich sowohl die Debatte an sich, als auch die Art und Weise, wie sie geführt wurde, sehr befremdlich finde. Besonders das Argument mit dem Greifswalder FC (dieser sei ja auch auszuladen, da sie Männer und Frauenmannschaft getrennt spielen lassen) stößt auf eine negative Art auf, die ich sonst nur morgens und nach einem mexikanischen Abendessen kenne. Zudem zeugt es von dem politischen Verständnis eines 6 Jährigen.

    Aber sei es drum. Am beeindruckendsten finde ich, dass es scheinbar bei jedem AStA so sein muss, dass das Rad neu erfunden wird. Sowohl Verbindungen, als auch die Studierendenschaft haben sich gut mit der Sache engagiert. Jetzt kommt Goswin, kann das alles nicht mit seinem demokratischen Verständnis vereinbaren (btw. ich kann mein demokratisches Verständnis irgendwie auch nicht mit seinem vereinen, sollten wir ihn vielleicht zum MdM ausladen?) und muss deswegen und OBWOHL es einen Beschluss des Parlamentes gibt, einfach mal alle Verbindungen einladen. Personaldebatte? Rüge? Generell mal über diesen Fakt reden? Ich weiß es nicht.

    Alle Verbindungen, bis auf zwei jedenfalls. Welche beiden das sind, müssen wir wohl hier nicht laut sagen, wir wissen es alle so, denke ich. Aber auch dieser Fakt ist sehr spannend. Scheinbar reicht das Wissen des AStA um die politische Positionierung der Verbindungen und deren Dachverbänden nicht über die Berichterstattung der OZ hinaus – sehr schade und auch sehr undemokratisch.

    Darüber, dass diese Debatte so in dieser From unter einem Präsidenten geschieht, der Juso ist… darüber möchte ich eigentlich keine Worte verlieren.

    Zu guter Letzt ein kleiner Hinweis an alle, die immer noch nicht wissen, wovon ich denn hier wohlmöglich rede und die es für voll doof halten, die Verbindungen nicht einzuladen. Man möge sich die Grundsätze des Toleranz-Paradoxons von Karl Popper zu Gemüte führen und danach nochmal ganz tief in sich gehen.

    1. Studierender    

      Der Beschluss des Parlamentes hat in dieser Legislatur keine Gültigkeit mehr, da er nicht mit notwendiger 2/3 Mehrheit gefasst wurde. Alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit verlieren ihre Wirkung mit Ende der Legislatur. Das Justiziariat klärt dich auch sicherlich darüber auf. Daher hat Goswin in keiner Weise inkorrekt gehandelt, weil es dazu bis gestern Nacht keinen Beschluss gab.

      Das es gerade keine allgemeine Akzeptanz des Status Quo Ante gibt, zeigt sich ja, dass jedes Jahr eine solche Debatte geführt werden muss.

      Das Toleranz-Paradoxon hier anzuführen ist zwar möglich, zeigt aber nur, dass du selbst keine Ahnung hast von den Unterschieden zwischen den einzelnen Arten (Verbindung, Corps, etc).

  8. J    

    Ich bin so sehr entsetzt das kann man kaum in worte fassen. Verbindungen sind eingetragende Vereine diese das RECHT haben sich vorzustellen auf dem Markt der Möglichkeiten. Welche Bedingungen an die Mitgliedschaft eines Vereins geknüpft wird bestimmen die Vereine selbst wenn sie sagen nur Menschen mit roten tschirts werden zugelassen, dann ist es halt so. Die Erstis sind weder so dumm wie sie hier dargestellt werden noch dazu gezwungen sich einer anzuschließen. Hier siegte die Intoleranz und es ist unser Pech unter einem sehr intoleranten Stupa zu leiden, der heutzutage leider nicht differenzieren kann sondern nur pauschalisieren. Ich möchte dazu mitanfügen 2010 gab es ein AStA Referenten der sogar 2 Referate hatte diese mit Bravour gemeistert hat und Verbindungsstudent war. Sowas scheint ja heute unmöglich zu sein..sehr traurig. Ich dachte der stupa ist gegen Diskriminierung und Intolelrantes Verhalten aber das ist leider mein Fehler gewesen. Man bedenke was man den “ rechts“ orentierten Menschen vorwirft ..das sie „Fremdenfeindlich“ sind und alles pauschalisieren und generel alle für schlecht halten. Ich frage mich grade wo ist der Unterschied in dem was der Stupa nun getan hat?

    1. K.    

      Wo genau steht das geschrieben, dass ihnen das RECHT gewährt werden muss auf dem MdM aufzutreten?

      Meinungsfreiheit heißt jeder sollte seine Meinung äußern dürfen (das verbietet auch keiner den Verbindungen) Meinungsfreiheit heißt aber nicht, dass andere Menschen die Pflicht haben, diese Meinung zu unterstützen.

      Die Mehrheit der StuPisten möchte nicht dabei helfen, den Verbindungen mehr Reichweite zu verschaffen. Und das wird man aktzeptieren müssen.

  9. Fleischervorstadt-Blog    

    „Verbindungen sind eingetragende Vereine diese das RECHT haben sich vorzustellen auf dem Markt der Möglichkeiten.“

    Kann man ja auch nachlesen im verbrieften Regelwerk des Markt der Möglichkeiten, §7, Absatz 3, Andere Vereine. Wenn das Entsetzen groß genug ist, würde ich den Fall vor die Markt-Kommission zerren. Pauschalisierungen sind übrigens generell scheiße.

  10. Kekse-Challenge    

    Amüsant: Verbindungsstudenten dürfen einen Zwangsbeitrag an die Studierendenschaft leisten, der wohlwollend und gern angenommen wird, aber auf dem MdM werden sie ausgeschlossen? Schöne Geldgier *smiley*

    Wie rechtfertigt sich diese Diskriminierung eigentlich? Wie wäre es mit Aufklärung statt Ausschluss?

    1. Challenge accepted    

      Verbindungsstudenten dürfen eine heutzutage echt niedrige Gebühr zahlen um zu studieren. So wie jeder andere auch.
      und genauso dürfen sie auch alle Leistungen die mit dem Geld fianziert werden nutzen. Beispielsweise den Markt der Möglichkeiten besuchen.

      Die Verbindung als Verein aber zahlt doch kein Geld an die Studierendenschaft mit dem sie sich das Recht erkauft bei allen Veranstaltungen auftreten zu dürfen.
      Das ist doch völlig absurd!

      Der MdM ist eine Möglichkeit/ein Angebot kein Grundrecht!
      Wenn ihnen die Möglichkeit verwehrt wird, so wird ihnen noch lange nicht die Meinungsfreiheit entzogen.

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