von radio 98eins | 03.11.2008
Die junge Band „Dutch Uncles“ aus Manchester ist diese Woche mit ihrem Debütalbum unsere CD der Woche. Mehr über die Band und wie ihr die CD gewinnen könnte erfahrt ihr hier und im Magazin zwischen 19-20 uhr auf radio 98eins.

Erscheinungsdatum: 31.10.2008
Label: Tapete Records
Die CD der Woche bei radio 98eins:
Dutch Uncles mit dem Album „Dutch Uncles“
Die Dutch Uncles – Nein… das sind nicht die netten Herren aus den Niederlanden, die auf klappernden Holzschuhen daherkommen, ihre duftenden Tulpen und ihren besonders aromatischen Käse anpreisen und den Tag ganz entspannt im Coffeeshop ausklingen lassen. Vielmehr sind es 5 junge, aufstrebende Musiker aus Manchester, die bereits im Jahre 2006 zueinander fanden und sich nach eigenen Angaben sowohl dem New Wave als auch dem holländischen Pop verschrieben fühlen.
Wer sich nun jedoch ihr brandaktuelles Debütalbum einmal genauer anhört, wird feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, ihre Musik einem bestimmten Stil zuzuordnen. Die 10 Songs auf ihrer Platte sind außergewöhnlich vielschichtig, manche voller Kraft und Selbstbewusstsein, andere wiederum nahezu sanft und zerbrechlich. Im Ganzen gesehen ergibt es jedoch ein stimmiges Gesamtpaket, welches besonders gekennzeichnet ist durch den frenetisch zirkulierenden Sound der beiden Gitarren, die beinahe hypnotisierende Stimme von Duncan Paton und einen Groove, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Da liegt doch das Bild wild rotierender, holländischer Windmühlen, die ab und zu Geschwindigkeit und Drehrichtung ändern gar nicht so fern…
Auch diese Woche könnt ihr wieder ein Exemplar des Albums gewinnen. Um dieses zu gewinnen müsst ihr nur die Frage aus unserer Sendung „Das Magazin“ zwischen 19-20 Uhr beantworten und die Lösung an musik@98eins.de schicken.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und am Montag, den 10.11., benachrichtigt.
Die Verlosung läuft bis Sonntag den 09.11.08, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Text: Christin Hofrichter)
von Jabbusch | 02.11.2008
Die Eltern der vermissten Studentin meldeten sich heute beim webMoritz:
Sie schreiben uns in einer E-Mail, dass am Samstag in Heringsdorf eine Tote angeschwemmt worden sei, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die
vermisste Janine Blaul
handelt. Sicherheit soll nun eine gerichtsmedizinische Untersuchung bringen.
Die Eltern bitten uns einen Aufruf zu veröffentlichen: Alle, die Janine kannten, sollen bitte sämtlichen persönlichen Besitz von Janine bei Frau Rechtsanwältin Gudrun Welzel, Fischstr. 24 a, 17489 Greifswald (Abwesenheitspflegerin) abgeben.
Das Team des webMoritz drückt sein Mitgefühl aus.
von radio 98eins | 31.10.2008
Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19.00 Uhr
Heute stehen bei uns die Feiertage im Mittelpunkt. In der ersten Hälfte haben wir einen Bericht über den Reformationstag, der nur in den meisten ostdeutschen Bundesländern als freier Tag gefeiert wird. In der zweiten Hälfte haben wir dann einen Bericht zum Thema Halloween, wofür sich auch in Deutschland immer mehr Bürger begeistern können.
Saitensprung – radio 98eins unplugged – ab 20.00 Uhr
Wie Nageln – Metall trifft Holz.
Nicht auf dem Bau, sondern bei uns im Studio – live natürlich. Die Metaller von Blackest Dawn aus Magdeburg treten an, um zur Abwechslung mal geschmeidiges Holz zum Klingen zu bringen. Metal unplugged, der Leitspruch der heutigen Saitensprungsendung, wie immer ab 20 Uhr auf radio 98eins.
4 to the floor – Electronic Experience – ab 22.00 Uhr

Blackest Dawn
Ihr hört auch heute wieder eine Sendung, die sich nicht nur mit dem Hier und Jetzt des House und Techno auseinandersetzt, sondern auch die mittlerweile fast 30-jährige Geschichte aufarbeitet. Nicht zuletzt, weil auch deutsche Einflüsse dieses Musikgenre entscheidend geprägt haben. Außerdem hört Ihr neben Sets aus der ganzen Welt auch Newcomer, DJ-Portraits, Trends und alles Wissenswerte aus der Partywelt.
von Gabriel Kords | 30.10.2008

Prof. Berthold Beitz und Rektor Prof. Rainer Westermann
Manche Studenten waren am Mittwoch etwas verwundert, als sie erfuhren, dass wegen der Wiedereinweihung des Audimax ihre Vorlesung in andere Hörsäle verlegt worden war. „Die sind doch schon seit Wochen fertig, es sind doch sogar schon die ersten Schmierereien auf den Pulten“, entfuhr es einem Studenten. Das ist zwar richtig, dennoch wurde das Audimax, dessen Renovierung bereits im September abgeschlossen war, erst vorgestern wiedereingeweiht.
Anwesend war auch Berthold Beitz, der große Förderer der Greifswalder Uni, der vielen Studenten jedoch nur durch den nach ihm benannten Bertold-Beitz-Platz am neuen Campus bekannt ist, an dem unter anderem die neue Universitätsbilbiothek liegt. Der 95-Jährige, nach dem jüngst eine Professur für Menschenrechte in Harvard benannt wurde, ist Kuratoriumsvorsitzender der mächtigen Krupp-Stiftung, die von dem Gesamtkosten von gut 2 Millionen Euro für die Restauration etwa die Hälfte übernommen hat. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass die Krupp-Stiftung für die Universität gespendet hat. Auch an der Finanzierung des Krupp-Wissenschaftskolleg ist die Stiftung erheblich beteiligt. (mehr …)
von Carsten Schönebeck | 30.10.2008
Kaum ein Greifswalder, dem HanseYachts kein Begriff ist. 1993 erweckte Geschäftsführer Michael Schmidt die Traditionswerft mit einem neuen Konzept und dem Model „HANSE 291“ zu neuem Leben. Seitdem hat sich das Unternehmen zum weltweit drittgrößten Serienhersteller von Segelyachten gemausert und bietet knapp 600 Menschen einen Arbeitsplatz. Noch…

Die frisch modernisierte Werkshalle der HanseYachts am Ryck - Pressefoto HanseYachts
Denn am Dienstag, dem 28. Oktober gab das Unternehmen bekannt 110 Mitarbeiter zu entlassen. „Von der Arbeitsplatzreduzierung sind überwiegend befristete Arbeitsverträge und Arbeitsverhältnisse in der Probezeit betroffen.“, so die Pressemeldung. Für die verbliebene Belegschaft sei Kurzarbeit beantragt worden. Der Umsatz der Werft ist zwar in den vergangenen 12 Monaten um knapp 30% auf 135 Mio. Euro gestiegen, doch hohe Investitionen im gleichen Zeitraum haben den Gewinn zeitgleich um knapp 10% sinken lassen. Zudem macht dem Unternehmen die Finanzkrise schwer zu schaffen. Laut Pressemitteilungen liegen die Auftragszahlen deutlich unter den Vorjahreswerten. Vor allem die wichtigen Absatzmärkte im europäischen Ausland brechen derzeit ein (HanseYachts exportiert laut dem heute erschienenen Geschäftsbericht 85% der fertigen Produkte ins Ausland).
Dass schwere Zeiten auf das Greifswalder Aushängeschild zukommen, ließ sich auch an der Frankfurter Börse ablesen: In den vergangenen 12 Monaten ist die Aktie der HanseYachts AG um 80% auf nur noch 4,50 Euro gefallen.