von Jabbusch | 11.05.2008

Patrick Leithold (fünftes Semester, Theologie) ist der erste und bisher einzige Kandidat für den Posten des AStA-Vorsitzenden. Das Amt wird am kommenden Dienstag auf der StuPa-Sitzung neu besetzt. Derzeit leitet noch Thomas Schattschneider den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA), der quasi als „Exekutive“ der studentischen Selbstverwaltung gesehen werden kann. Ryck-Blick traf Patrick heute Abend in der Domburg und sprach mit ihm über Führungsstil, politische Einstellungen und seine Wahlchancen. (mehr …)
von Archiv | 11.05.2008
Der am Institut für Philosophie der Universität Greifswald lehrende Privatdozent Dr. Andreas Urs Sommer (35) ist maßgeblich am großen Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften beteiligt. Bis heute existiert kein übergreifender Kommentar zum Gesamtwerk des Philosophen, der zu den zentralen und wirkmächtigsten Gestalten der abendländischen Geistesgeschichte gehört. Diese Lücke wird das auf 15 Jahre angelegte Forschungsprojekt „Nietzsche-Kommentar“ schließen. Sowohl die philosophischen, historischen und literarischen Voraussetzungen als auch die Wirkungsgeschichte von Friedrich Nietzsches Büchern sollen umfassend erschlossen werden.
Friedrich Nietzsche (1844-1900) Werke gelten mittlerweile als fundamental für das Selbstverständnis modernen Denkens überhaupt. Sein weltweiter Einfluss auf Literatur, Philosophie, Anthropologie, Psychologie, Religions- und Kulturkritik kann kaum überschätzt werden. Der „Nietzsche-Kommentar“ wird in sechs umfangreichen Bänden Nietzsches Werke in ihrem historischen Kontext untersuchen und damit ein neues wissenschaftliches Werkzeug zum Verständnis von Nietzsches Denken bereitstellen. Ein siebter Band soll Verzeichnisse und Register enthalten. Erarbeitet und fachlich verantwortet wird das groß angelegte Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Jochen Schmidt, Prof. Dr. Barbara Neymeyr (beide Universität Freiburg) und Privatdozent Dr. Andreas Urs Sommer (Universität Greifswald). Finanziert wird es von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; es ist räumlich am Deutschen Seminar II der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg angesiedelt.
Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Institut für Philosophie
PD Dr. Andreas Urs Sommer
Geschrieben von Constanze Steinke
von Archiv | 11.05.2008
Geowissenschaftliches Kolloquium beleuchtet Vor- und Nachteile der Rügener Kreide für den Einsatz in Kohlekraftwerken
In loser Folge trifft sich das Geowissenschaftliche Kolloquium des Instituts für Geographie und Geologie, um aktuelle Herausforderungen und Themen zu diskutieren. Am Donnerstag, dem 22. Mai 2008, spricht der renommierte emeritierte Professor des Instituts, Karl-Heinz Henning, über die Eignung der Rügener Kreide für die Entschwefelung des Rauchgases von Kohlekraftwerken, also das Entfernen von Schwefel und Schwefelverbindungen aus Mineralölprodukten mittels Katalysatoren und Wasserstoff. Dies ist insbesondere im Zuge der Diskussion um das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin und damit verbundener möglicher Umweltschäden ein spannendes Thema. Interessierte Gäste sind recht herzlich eingeladen.
Die Debatte um Umweltbelastungen wird oftmals auf den Ausstoß von Kohlendioxid im Zuge der Kohleverbrennung reduziert. Ein weiterer Aspekt ist jedoch die Verringerung von Schwefeldioxid-Werten auf gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte. Dazu wird in Rauchgasentschwefelungs-Anlagen (REA) überwiegend gemahlener Sandstein eingesetzt, um Schwefel in Form von Gips binden und im Ergebnis Umweltbelastungen zu verringern. Mineralogische Untersuchungen belegen, dass insbesondere die Rügener Kreide für die Entschwefelung von Rauchgas gut geeignet ist, wobei jedoch auch eine Emission von Kohlendioxid in Kauf genommen werden muss. Darüber hinaus werden durch eine Massenbilanz der transportierten Mengen, zum Beispiel Kohle, Kalkstein oder Kreide, Gips, Grob- und Feinasche, weitere negative Folgen für die Umwelt erwartet.
Donnerstag, 22. Mai 2008, um 16.00 Uhr
Institut für Geographie und Geologie, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 17 A, Greifswald
Hörsaal Geologie, Raum 211
Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Geographie und Geologie
Prof. Dr. Martin Meschede (Geschäftsführender Direktor)
Geschrieben von Constanze Steinke
von Jabbusch | 09.05.2008
Ein Artikel und Veranstaltungshinweis von Sascha vom Koeppenhaus
Am 10. Mai 1933 brennen in ganz Deutschland die Bücher von Schriftstellern und Wissenschaftlern. Hinter dieser barbarischen Aktion steht der ‚Dachverband aller Studierenden in Deutschland‘. In einem Rundschreiben am 6. April 1933 ruft dieser alle Studenten zu Aktionen ‚Wider den undeutschen Geist‘ vom 12. April bis zum 10. Mai 1933 auf. Auch die Greifswalder Studierendenschaft – schon lange auf NSDAP-Parteilinie – organisiert eine Bücherverbrennung.
„Wir deutschen Studenten der Universität Greifswald rufen hiermit die Volksgenossen unserer Universität auf zur tätigen Mitarbeit an unserer großen Aufgabe. Reinigt eure Bücherbretter von diesen Feinden deutschen Geistes! Bringts sie uns in unser Studentenhaus. Wir wollen am 10. Mai in einer öffentlichen Kundgebung ‚Wider den undeutschen Geist‘ eine symbolische Verbrennung dieser Bücher auf dem Markt vornehmen. Beteiligt euch an dieser Aktion zum Zeichen der Verbundenheit der Volksgemeinschaft. Auch an die Greifswalder Buchandlungen und Büchereien ergeht unser Ruf.“ (In: Greifswalder Universitätszeitung, 10. Mai 1933, S. 32) (mehr …)
von Helke Vangermain | 09.05.2008

Beate Kaeding in der neuen Infothek im Foyer der Mensa.
Fragen zum Bafög-Antrag? Schlüssel verloren? Beate Kaeding als Mitarbeiterin der neuen Infothek in der Mensa ist keine Frage zu viel.
Wer sich angesichts der „Baustelle“ mitten im Foyer der Mensa und dem entsprechenden Lärmpegel fragte, was da eigentlich los ist, der kann die Antwort gleich an Ort und Stelle einholen.
Denn INFORMATION ist das Metier von Beate Kaeding, die seit dem 1. April von Montag bis Freitag von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr an der neuen Infothek gern Fragen rund ums studentische Leben beantwortet. (mehr …)