Arik Platzek (ap)

Chefredakteur seit Mai 2008

Redakteur seit März 2008
freier Mitarbeiter seit November 2007

Ganz international

Das 2007 in Kopenhagen gegründete Jazzquintett „à la Cour“ gastiert am 31. Mai ab 21 Uhr in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Institutes in der Bahnhofstraße 50. Die internationale Crew, die sich aus Mads la Cour (Flügelhorn/Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) zusammensetzt, wird sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. (mehr …)

Ganz international

Das 2007 in Kopenhagen gegründete Jazzquintett „à la Cour“ gastiert am 31. Mai ab 21 Uhr in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Institutes in der Bahnhofstraße 50. Die internationale Crew, die sich aus Mads la Cour (Flügelhorn/Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) zusammensetzt, wird sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. Durch verführerische strahlende Tonkaskaden und fortschreitende Varianz gestalten Sie aus den zerbrechlichen Strukturen mitreißende Klangräume. Jeder einzelne hat ein perfektes Gespür für die rhythmische Vertracktheit, so dass sie in der Lage sind mehrschichtige Melodiebögen zu einer Einheit zu verschmelzen aber auch harmonische Spannungen in ungeahnte Weiten ausufern zu lassen.

Von zehn aus rückwärts

Die erste von vier Countdown-Partys startete am vergangenen Freitag als erster Vorgeschmack auf das diesjährige Greifswald International Students Festival (Gristuf).

Mit einer Lesung begann sie. In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung MV und auf Vorschlag der Veranstaltungsleiterin Anett Hauswald des Koeppenhauses las der als freier Autor und Regisseur in Leipzig lebende Thomas Podhostnik am vergangen Freitagabend im Koppenhaus aus seinem Debütroman „Der gezeichnete Hund“. (mehr …)

Von zehn aus rückwärts

Die erste von vier Countdown-Partys startete am vergangenen Freitag als erster Vorgeschmack auf das diesjährige Greifswald International Students Festival (Gristuf).

Mit einer Lesung begann sie. In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung MV und auf Vorschlag der Veranstaltungsleiterin Anett Hauswald des Koeppenhauses las der als freier Autor und Regisseur in Leipzig lebende Thomas Podhostnik am vergangen Freitagabend im Koppenhaus aus seinem Debütroman „Der gezeichnete Hund“. Darin zeichnet der Absolvent des Deutschen Literaturinstituts die Geschichte einer aus Slowenien eingewanderten Familie nach, deren Sohn Sivo in der neuen Heimat geboren wird. Mit markanten Strichen und einem prägnanten, sich in kurze Sätze ergießender Stil erzählt Thomas Podhostnik von dem Zurücklassen einer eigenen Kultur der Elterngeneration und ihrer dem Sohn bewusst werdenden Brüche, Nöte und Einsamkeiten. Nicht ohne eine gute Prise Situationskomik hier und da. Mit einer regen Diskussion zwischen Autor und Publikum über Stil, Autobiographisches und der Situation von Einwandererfamilien in Deutschland ging die Auftaktveranstaltung der Countdown-Reihe des Gristuf zu Ende.

Geschrieben von Uwe Roßner