Greifswalder NPDler bald im Parlament?

NPD LogoLaut ENDSTATION RECHTS-Informationen könnte sich der Greifswalder NPD-Kader Lutz Giesen bei den anstehenden Kommunalwahlen zum Kandidat der NPD aufstellen lassen. Zwar nicht in Greifswald, dafür aber in der NPD-Hochburg Postlow, wohin der Giesen kürzlich hingezogen sein soll: (mehr …)

MV: Millionen für leere Flughäfen

Rostock-Laage, Neubrandenburg-Trollenhagen, Heringsdorf und Parchim International Airport – Das sind die 4 Hauptdrehkreuze des Mecklenburg-Vorpommerschen Luftverkehrs. Das Problem der 4 „ Drehkreuze“ ist nur, dass es kaum Flugverkehr gibt.

Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit der höchsten Dichte an Flughäfen pro Einwohner. Es gibt der Zeit 27 Flugplätze (fünf Flughäfen, 21 Landeplätze und ein Segelfluggelände).

Flugzeug in der Abendsonne. Rostock Laage

Die Flughäfen kommen trotz gigantischer Fördersummen auf keinen grünen Zweig. Seit 1991 wurde 128,2 Millionen an Fördersummen in den Ausbau von 9 Flughäfen gesteckt.

Fast alle Flughäfen verzeichnen rückläufige Passagierzahlen. Nur Rostock-Laage, der einzige Flughafen in Mecklenburg-Vorpommern der Linienflüge anbietet, verzeichnet leicht steigende Passagierzahlen. Trotz dieser positiven Entwicklung ist der Flughafen leicht überdimensioniert: Am 5. September 2005 wurde ein neues Terminal mit einer Kapazität von über einer Million Fluggästen pro Jahr eingeweiht. Der Flughafen hatte im Jahr 2007 ein Passagieraufkommen von 192.744 Passagieren. (mehr …)

Endlich: Radio 98eins Live-Stream online!

Jetzt live... Endlich hat es Radio 98eins geschafft: Den Sender gibt es jetzt auch im Internet zu hören. Passend zum Gristuf-Festival startete das lokale Stadtradio nun seinen Livestream im Internet.

Um den Sender zu hören klickt einfach hier bei uns auf der rechten Seite auf den „Radio 98 jetzt hören„-Button.

Radio 98eins empfiehlt als Software den . Aber auch Programme wie Winamp oder andere OGG/Vorbis-fähige Abspielprogramm können benutzt werden. (mehr …)

Deutschland verliert 1:2 – Lärmtelefon bleibt still

Dass Fußballspielen bei starkem Regen nicht unbedingt Erfreuliches mit sich bringt, zeigte sich im Spiel der Schweiz gegen die Türkei. Bei Pässen etwa bleibt der Ball auf halbem Wege in einer Pfütze hängen. Bei der Mitnahme will das runde Leder nicht folgen. Und dreckig, mit Rasenspuren im Gesicht, sieht man nach solch einer Wasserschlacht sowieso aus.

Fußballschauen bei Regen nun ist ebenso unschön. Doch trotz des zuletzt und heute wechselhaften Wetters und der Schafskälte, war zum Deutschlandspiel der Markt ein weiteres Mal voll mit Menschen.

Und was macht die Deutsche Elf? Sie spielt schlecht. Also richtig schlecht. Bälle versprangen, Pässe hatten einen Streu-Radius von gefühlten 50 Metern. Einfallslos trat man den Ball in langem Bogen nach vorn und auch der ruhende Ball war, wie immer, nicht Freund der Deutschen Spieler. Nennenswerte Spielzüge gab es nur wenige.

Zum Trost ein Blick zurück: Erinnerung an die WM 2006 in Greifswald

Einzig und allein herauszuheben ist Phillip Lahm, der zuerst hinten rechts absicherte, in der zweiten Halbzeit hinten links die Angriffsbemühungen des Gegners zu unterbinden wusste und sogar noch Akzente nach vorn setzte.

Als der Anschlusstreffer fiel, das 1:2, hoffte man auf ein Aufbäumen und Anrennen. Aber nichts. Und als würde die letztlich desolate Leistung nicht genügen, holte sich Schweinsteiger mit einer dummen Tätlichkeit noch einen Platzverweis ab.

Deutschland hat vor allem sich selbst geschlagen. Denn der Gegner, Kroatien, spielte nicht viel besser. Etwas disziplinierter, Gedankenschneller und im Zweikampf energischer, das sicherlich, aber insgesamt eben nicht viel besser. Nur fiel bei ihnen eine abgefälschte Flanke von rechts an den Pfosten, glücklicherweise in die Strafraummitte zurück, wo Olic nur noch einschießen musste. Letzten Endes verliert Deutschland 1:2 gegen Kroatien.

Weil die Kroaten bereits früh in Führung gingen, war auch die anfänglich heitere Stimmung auf dem Markt schnell verflogen. Vom Lärmtelefon musste somit keiner Gebrauch machen. Zur Erklärung: Eigens für die EM hat die Stadt Greifswald ein – eben sogenanntes – Lärmtelefon eingerichtet. Ist es den Anwohnern rund um den Marktplatz zu laut, so die Idee dahinter, erreicht man unter der Rufnummer 0172-32 99 060, an den Spieltagen in der Zeit von 18 bis 23 Uhr, jemanden der sich dem annimmt. Bisher habe sich noch keiner beschwert, sagt Frau Krüger vom Lärmtelefon. Komme es tatsächlich mal dazu, dann wird entweder die Anlage zurückgeregelt oder aber ein Ersatzquartier für den Anwohner gesucht. Ein leicht kritischer Lärmpegel sei bisher nur zum ersten Deutschlandspiel gemessen worden, erklärt sie weiter.

Bei diesem könnte es bleiben. Denn am 16.06 um 20:45 Uhr, steht Deutschland im dritten und entscheidenden Gruppenspiel Österreich gegenüber. Österreich scheint, nimmt man das Spiel der Deutschen gegen die Kroaten als Referenz, der Gegner zur rechten Zeit. Weil selbst in schlechter Verfassung allemal schlagbar.

Ikuwo ist wieder da – Fotos

Wir waren zu feierlichen Eröffnung des Ikuwo’s letzte Woche mit einer Kamera ausgerüstet und haben für Euch ein paar Fotos geschossen:

Außerdem erzählte uns Jan Holten ein paar interessante Details zum Umbau:Insgesamt hat die Sanierung acht Monate gedauert und wurde über sechs Jahre im Vorfeld geplant. Ein großen Dank geht dabei an die „Baubecon“, die sich für das Ikuwo stark machte und an die Stadtverwaltung, die mit den Bauherren kooperierte.

Finanziert wurden die Kosten in Höhe von 750.000 Euro u.a. durch das Programm „Soziale Stadt“ der Europäischen Union. Folgende Dinge wurde erneuert:

  • Der komplette Wohnbereich
  • Die Sanitäranlagen
  • Der komplette Schallschutz (schwarzer Fließ kommt noch zusätzlich)
  • eine gewaltige, moderne Lüftungsanlage (4000 Kubikmeter pro Stunde)
  • Paniktüren
  • Notausgänge
  • der ganze Keller
  • Fußböden und
  • der Vorbau draußen.

Noch nicht renoviert ist der Schuppen im Hof, welcher nun als nächstes gemacht werden soll. Der neue Veranstaltungssaal ist für bis zu 199 Gäste ausgelegt und kann flexibel umgebaut werden. Die Bühne gehört jedoch noch dem Studenten Theater „StuThe“.

Sehr wichtig ist Jan Holten: „Das Ikuwo wurde zwar renoviert, aber die Menschen darin sind immer noch die alten! Unsere politische Ausrichtung hat sich durch die Finanzhilfen der EU nicht geändert.“