Stellungnahme des AStA zu dem Artikel ″Finanzskandale in StuPa und AStA″

Wie Manuel Ladiges, StuPa-Mitglied, im letzten moritz berichtete, hat das StuPa gegen die Finanzordnung und das Haushaltsrecht der Studierendenschaft verstoßen. Das ist richtig. Nicht richtig jedoch ist die Behauptung, dass es sich dabei um einen Skandal handelt. Das Studierendenparlament, der AStA, wie auch anerkannte „Altlasten“ der studentischen Selbstverwaltung haben diese Verstöße gebilligt. Aus gutem Grund: GrIStuF hatte das große Problem, kurz vor Beginn des Festivals nicht ausreichend zahlungsfähig zu sein: Viele der finanziellen Förderer von GrIStuF, darunter namhafte Stiftungen, zahlen das bewilligte Geld erst nach der Veranstaltung. (mehr …)

Im Streit ums Femininum

Studierendenparlament setzte sich mit der Geschlechterfrage auseinander

Das Studierendenparlament setzte sich auf seiner Sitzung am 18. Juni mit der Frage auseinander, inwiefern es sich der Geschlechterfrage in den Formulierungen der Satzungen der Studierendenschaft stellen will. Drei Anträge standen zur Debatte. Antrag Nummer eins forderte die konsequente Verwendung beider Geschlechtsformen in den Satzungstexten. Antrag zwei dachte an, die weibliche Form durchgehend zu verwenden und am Ende den üblichen Gleichstellungsparagrafen anzuhängen: ?Sämtliche verwendeten Bezeichnungen gelten für beide Geschlechter.? Der dritte Antrag schließlich lautete, bei der männlichen Form zu bleiben, aber immerhin den Gleichstellungsparagrafen einzufügen.

Das Problem war schon mehrfach angesprochen worden und hatte zu hitzigen Diskussionen und blockierten Abstimmungen geführt. Die Gegner der ersten beiden Anträge führten die historische Tradition der männlichen Form an, die ja beide Geschlechter implizit meine. (mehr …)

Romanistik vor dem Aus?

Durch Beschluss von Fakultät und Senat werden ab dem Wintersemester vier Studiengänge in der Romanistik geschlossen. DasInstitut hatte diesen Schritt beantragt, da der Lehrbetrieb nicht mehr gewährleistet werden könne. Dies betrifft
die Lehrämter Spanisch und Italienisch, das Nebenfach Spanische Philologie und den Bachelor Italienisch. Zudem entfällt die Möglichkeit, Spanisch bzw. Italienisch als
Schwerpunkt zu wählen.
Laut Aussage des Institutes sind die Schließungen auf den Verlust der Professur für Romanische Sprachwissenschaft zurückzuführen, die in eine Professur für
Kommunikationswissenschaften umgewandelt wurde. Die betroffenen Studierenden dürfen ihr Studium in Greifswald allerdings noch beenden.
Für die Romanistik, die seit vielen Jahren immer wieder in Kürzungsdebatten
zur Disposition gestellt wurde, könnte diese erste Schließungsrunde der Anfang
vom Ende sein. Zwar soll die gestrichene Professur in einigen Jahren zurückkommen, aber vielleicht ist es dann schon zu spät. Denn Ende des Jahres steht eine
weitere Kürzungsaktion an…
Die Fachschaft ruft alle Romanisten zur Vollversammlung am 3. Juli, 20 Uhr im Institut.

IZFG tagt

Vom 11.-13. Juli wird das Postdoc-Kolleg „Krankheit und Geschlecht“ am IZFG der Universität eine Tagung mit dem Titel „Rasterfahndungen: Mediale und normative Konstruktionen von Krankheit“ durchführen. Infos und Koordinaten unter
http://www.uni-greifswald.de/~postdoc/konferenzen_aktuell.htm

Auto für Studierendenschaft

Der Fachschaftsrat Jura hat im Auftrag der Studierendenschaft einen alten Kleintransporter erworben, der von nun an für all die kleinen und großen Tranportaktionen der Fachschaften und des AStA bzw. moritz
dienen soll. Alle, die ihre Privatautos bisher dafür hergeben mussten, werden
aufatmen über diese Nachricht. An dieser Stelle sei all diesen meist stillen HelferInnen auch einmal offiziell Dank gesagt.