Alle Artikel mit dem Tag: Bürgerinitiative

Neue Bürgerinitiative pro Diagonalquerung gegründet

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. Juli 2012 um 19:31 Uhr

“Diagonal ist besser – für Rad, Auto und Fuß”, so lautet der neue Name einer Bürgerinitiative, die sich gestern gegründet hat. Ihr Ziel soll es sein, in der Stadt einen breiten Konsens für die Diagonalquerung zu schaffen, damit deren Umsetzung erfolgen kann. Beim Gründungstreffen wurden erste Pläne zu Unterschriftensammlungen, einem gemeinsamen Erkennungszeichen und weiteren PR-Maßnahmen geschmiedet.

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Initiative Pro Diagonalquerung will sich Donnerstag gründen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Juli 2012 um 10:00 Uhr

Am Donnerstag (19. Juli) will sich eine Bürgerinitiative zur Umgestaltung der Europakreuzung ab 19 Uhr im Roten Salon der Brasserie Hermann gründen. Die Initiative will zehn ausschlaggebende Argumente für die Diagonalquerung erarbeiten und die zehn häufigsten Gegenargumente widerlegen. Außerdem sollen neue Proteste geplant werden. Die Diagonalquerung würde es Radfahrern ermöglichen, direkt vom Mühlentor zum Theater in nur einer Ampelphase zu fahren, parallel zu den Linksabbiegern vom Hansering zur Wolgaster Straße.

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„Wir lieben die Dänen – aber ohne Kohle!“

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 um 19:35 Uhr

Ein Gastbeitrag von Elena Vogt

Am vergangenen Wochenende reisten Umweltaktivisten aus der Region nach Kopenhagen, um am Rande des Umweltgipfels unter anderem gegen die Baupläne für ein Kohlekraftwerk in Lubmin zu protestieren. Schon auf der Hinfahrt stand dann plötzlich fest: Das Kraftwerk wird nicht gebaut. Unsere Gastautorin Elena Vogt war bei der Fahrt dabei und porträtiert einen der zahlreichen Kämpfer gegen das Steinkohlekraftwerk.

Auf dem Weg zum Klimagipfel nach Kopenhagen erhält am 11. Dezember 2009 eine Gruppe von rund 100 Umweltaktivisten, vorwiegend aus Norddeutschland kommend, die Nachricht, dass sich DONG- Energy von seinen Plänen für den Bau eines Kohlekraftwerks in Lubmin verabschiedet hat. Erst wenige Minuten auf dänischen Straßen unterwegs, bedeutet dies für alle ein enormen Gewinn für den Klimaschutz. Für viele aber auch das Ende eines langen kräftezehrenden Weges.

Peter Freygang erzählt, wie es ist, für die eigenen Ideale zu kämpfen und wie es sich anfühlt, wenn man ein jahrelang verfolgtes Ziel gerade erreicht hat. Er ist einer der Gründungsmitglieder der Bürgerinitiative Usedom gegen das Steinkohlekraftwerk.

Weihnachtsbitte an die Dänen

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Am Montag: Demo zum Erhalt der StraZe – *Foto-Update*

Geschrieben von | Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 um 17:47 Uhr

Am morgigen Montag will die Bürgerinitiative zum Erhalt des Gebäudes “Stralsunder Straße 10″ (“StraZe”) zahlreiche Greifswalder für eine öffentlichkeitswirksame Aktion an dem Haus versammeln. Die Aktion steht unter dem Titel “Ein Haus geht auf die Straße” und soll um 16:30 Uhr beginnen. Gleichzeitig wird auch eine Sitzung der Bürgerschaft stattfinden. Zum Ort schreiben die Veranstalter lediglich “an, um, in (?) der Stralsunder Straße 10″.

straze-handzettel

Der vollständige Flyer als pdf-Datei

Über den genauen Ablauf der Aktion war in deren Vorfeld auf den zahlreichen Websites zum Erhalt des Hauses nichts zu erfahren. Wie aus dem Handzettel hervorgeht, soll das angeblich akut vom Teilabriss bedrohte Haus von den Teilnehmern umstellt werden. Außerdem sollen diese eine Kerze, eine Laterne, eine Öllampe oder eine Lavalampe mitbringen. Die vollständige Begründung für die Aktion liest sich so:

“WARUM: weil‘s Zeit wird und weil die Bürgerschaft tagt und die Straze Thema ist und weil schon vor 20 Jahren Bürger/innen Häuser umstellt haben, um sie vor dem Abriss zu retten und weil: warum nicht…”

Außerdem weisen die Veranstalter auf ihrem Handzettel auf eine weitere Website hin: Das Portal straze.erichartmann.de soll die Möglichkeit zum Online-Protest bieten. Der seit einigen Monaten dort zu findenden Online-Erklärung zum Erhalt des Hauses haben bisher aber gerade mal 10 Personen zugestimmt.

Bilder: Veranstalter

*Update* Fotos von der Demonstration

Stralsunder Straße 10 ist noch zu retten! – *Update* neue Galerie

Geschrieben von | Veröffentlicht am 25. November 2009 um 14:26 Uhr

Das ehemalige Gesellschaftshaus in der Stralsunder Straße 10/11 (StraZe) könnte, was die Bausubstanz angeht, derzeit noch gerettet werden. Dies wurde bei der Begehung am vergangenen Dienstag, bei der Vertreter des Eigentümers und der Stadtverwaltung anwesend waren, deutlich. Spuren der Verwüstung und Schäden an der Bausubstanz sind jedoch schon deutlich erkennbar.

Zerstörung in der StraZe

Zerstörung in der StraZe - Foto: Sandro Teuber

Das denkmalgeschützte Haus war im vergangenen Jahr von der Universität an das Petruswerk verkauft worden. Das Immobilienunternehmen plant dort den Bau von Wohnanlagen. Ob das mittlerweile stark verfallene Gebäude im Zuge dieses Vorhabens erhalten bleibt ist seitdem unklar. Der Abriss einer Remise im vergangenen Sommer hatte die öffentlichen Diskussionen weiter angeheizt. Wiederholt hatte eine Bürgerinitiative, die das Gebäude erhalten und daraus ein Kulturzentrum machen will, versucht die Immobilie vom Petruswerk zu erwerben.

Auf Grund des schlechten Baugrundes scheint es Setzungen des Hauses zu geben, was bedeutet dass das Haus vor allem im nördlichen Teil abgesunken ist. Ob diese Setzungen zum Stillstand gekommen sind ist indes unklar.

Die Bürgerinitative war scheinbar im Vorfeld schon aktiv im Haus und hatte einige Zitate von Dr. Fernando, dem Geschäftsführer des Petruswerks, und der Bürgerschaft an Wände und Böden befestigt. Hierauf konnte man nachlesen, welche Stellungnahmen es in der Vergangenheit von beiden Seiten gab.

Das Petruswerk als Eigentümer und Dr. Fernando wurden nicht müde zu betonen, dass jede Sanierung vor allem wirtschaftlich sein müsse. Zu einem Eklat kam es, nachdem auf Nachfrage der Initiative “Stralsunder Straße 10″, welche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt wurden, Dr. Fernando sich angegriffen sah und nicht mehr bereit war, weiter Fragen zu beantworten.

Im weiteren Verlauf wurde aber auch klar, dass alle Schäden am Gebäude derzeit noch reparabel sind. Schätzungen, wie lange das noch der Fall sei, wollte jedoch niemand abgeben.

Weitere Informationen

Website der Bürerinitiative Stralsunder Straße 10

*Update* 26. November 16:44

Heute erreichten uns weitere Fotos der Begehung am vergangenen Dienstag. Alle Bilder stammen von Sandro Teuber.

Remise in der Straze abgerissen *update* Petruswerk: War rechtmäßig

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Juli 2009 um 12:28 Uhr

Im seit November 2007 schwelenden Streit um das Haus Stralsunder Straße 10 hat es seit unserem letzten Bericht Ende Mai neue Entwicklungen gegeben. Zeitweise gab es angeblich ein Verkaufsangebot des Eigentümers, dem Berliner Petruswerk, das der Verein “Kultur- und Initiativhaus e.V.” auch annehmen wollte, das dann aber wieder zurückgezogen wurde. Jetzt sorgt der Abriss eines Nebengebäudes für Ärger.

Gebäude in der Stralsunder Straße 10/11

Gebäude in der Stralsunder Straße 10/11

Dem Petruswerk gehört das Gebäude seit Januar 2008. Die Gesellschaft wollte die „Straze“ zu einem studentischen Begegnungszentrum machen. Nur vier Monate später gab Dr. Douglas Fernando, Geschäftsführer des Unternehmens, jedoch bekannt, das Gebäude abreißen zu wollen, da eine Sanierung nicht finanzierbar sei.

Daraufhin bildeten über 20 Bürger am 29.5.08 die Bürgerinitiative zur Rettung der Stralsunder Straße 10/11. Sie wollen das unter Denkmalschutz stehende Haus erhalten (webMoritz berichtete). Seit einem Jahr dürfen nach einem neuen Gesetz in Mecklenburg-Vorpommern denkmalgeschützte Häuser abgerissen werden, wenn sie wirtschaftlich nicht rentabel sind. Dr. Ulrich Rose von den Greifswalder Grünen sagte über die Planugen für einen Neubau nach Abriss des Hauses in der Ostseezeitung im Juni 2008: „Der Neubau wird so gesichtslos, dass er in jeder Stadt stehen könnte.“ Die Fraktion Grüne/OK hatten sich in der Bürgerschaft gegen einen Abriss eingesetzt.

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Neues vom Kraftwerk: Investor springt ab, Deichrückbau

Geschrieben von | Veröffentlicht am 13. März 2009 um 19:25 Uhr

Kaum eine Woche in Mecklenburg-Vorpommern vergeht ohne neue Meldungen über das geplante Kohlekraftwerk in Lubmin. Insgesamt bläst dem dänischen Investor Dong Energy inzwischen viel Wind entgegen, nachdem sich neben dem kontinuierlichen Engagement von Bürgern gegen das Kraftwerk auch beim Genehmigungsverfahren Schwierigkeiten abzeichnen und der Ministerpräsident jüngst seine kritische Haltung gegenüber dem Projekt kundgetan hatte.

Wir stellen die Entwicklungen der letzten Wochen für euch zusammen:

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Aktionen gegen Kohlekraftwerk Lubmin

Geschrieben von | Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 um 13:16 Uhr

Am morgigen Mittwoch, 22. Oktober, entscheidet der Schweriner Landtag über die Volksinitiative gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin. Bereits 32.000 Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern haben diese unterzeichnet.

Um der Forderung noch einmal Nachdruck zu verschaffen, haben die Bürgerinitiative Kein Kohlekraftwerk Lubmin, WWF, BUND, Klima Allianz und das Online-Netzwerk Campact eine Eilaktion gestartet. Über eine eigens dafür eingerichtete Internetseite können den Mitgliedern der SPD-Fraktion im Landtag Protestmails geschickt werden. Diese fordern die Abgeordneten dazu auf, den Willen der Volksinitiative zu berücksichtigen und nicht gegen diese zu stimmen.

"Kohlosaurus" im Einsatz in Düsseldorf; Quelle: campact.de

Parallel zur Sitzung der Abgeordneten ist eine Demonstration gegen das Kohlekraftwerk geplant. Die Aktivisten planen Mittwoch ab 8.30 Uhr am Alten Garten vor dem Landtag das geplante Kohlekraftwerk als fünf Meter großen Dinosaurier, den “Kohlosaurus”, entstehen zu lassen. Aus seinem Bauch sollen dann tausende schwarze “CO2-Ballons” aufsteigen und somit die Gefahr für das Klima verdeutlichen. Außerdem ist eine öffentliche Debatte geplant. An dieser Diskussion sollen Dr. Gottfried Timm (Vize-Landesvorsitzender der SPD), Brick Medak (WWF) und Torsten Jelinski (Bürgerinitiative “Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin”) teilnehmen. Gegen 10.30 Uhr soll die Aktion dann vorbei sein.

Der “Kohlosaurus” war vorher schon an zehn anderen geplanten Standorten von Kohlekraftwerken. Von diesen Aktionen gibt es hier Bilder und Videos im Blog der Aktivisten.

Steinkohlekraftwerk wieder im Gespräch

Geschrieben von | Veröffentlicht am 2. August 2008 um 02:06 Uhr

Die DPA meldet, dass das Genehmigungsverfahren für den Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks in Lubmin wieder in Schwung kommt. Seit gestern sind die überarbeiteten Antragsunterlagen des dänischen Investors Dong Energy in insgesamt elf Ämtern ausgelegt.

Screenshot kraftwerke-greifswald.de - Im Vordergrund das geplante Kohlekraftwerk - dahinter das abgeschaltete Atomkraftwerk - links der Lubminer Industriehafen

Bürger und Verbände können sich die Anträge bis zum 1. September ansehen und bis Mitte September ihre Einwände dagegen formulieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND

) kritisiert das Vorgehen wegen der nur vierwöchigen Auslegung mitten in der Urlaubszeit.

Das Genehmigungsverfahren war im Frühjahr ins Stocken geraten, weil die Behörden noch weitere Informationen von Dong Energy eingefordert hatten. Die Antragsunterlagen liegen nun u.a. in den Ämtern Stralsund, Lubmin, und Wolgast aus.

Dong Energy will ein 1.600-Megawatt-Kraftwerk in Lubmin (bei Greifswald) bis 2012 ans Netz bringen. Das Projekt, dass rund zwei Milliarden Euro kosten soll,  ist heftig umstritten. Eine Volksinitiative hat bereits 32.000 Unterschriften gegen das Kraftwerk gesammelt. In Greifswald sitzt eine der vier Bürgerinitiativen gegen das Kraftwerk. Es werden negative Auswirkungen auf die Umwelt und den Tourismus befürchtet.

Quelle: NDR Online

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BI Stralsunder Straße 10 feiert Hafenfest

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Juli 2008 um 12:09 Uhr

Morgen, am 16. Juli, veranstaltet die Bürgerinitiative der „Stralsunder Straße 10/11 bleibt” ab 14 Uhr am Museumshafen ein Fest für den Erhalt des Hauses.

Das Hafenfest findet zur Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des Hauses statt. Eine Denkmalplakette soll feierlich am Haus angebracht werden. Das Fest bietet auch eine arabische Kaffeejurte, Artistik und ein Kinderprogramm für seine Besucher.

Fotoquelle: www.straze.de

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