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Grafik: Jakob PallusKontroverse Themen stehen heute auf der Tagesordnung des Studierendenparlamentes (StuPa) – das wohl kontroverseste ist der Antrag zur Solidarität mit der Philosophischen Fakultät Rostock, die Edward Snowden den Ehrendoktor verleihen will. Nebenbei wird zudem noch diskutiert, ob das StuPa eine eigene Facebookseite bekommen soll. Hier der Ticker zum Nachlesen.

Die Gewächshäuser des Greifswalder botanischen Gartens sollen geschlossen werden. Grund hierfür ist deren Sanierungsbedürftigkeit. Die Gebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind ähnlich wie der Eiffelturm aus zusammengenieteten Stahlteilen konstruiert. Aufgrund ihres maroden Zustandes werden sie nun vorerst für alle Besucher und auch Mitarbeiter geschlossen – sollte dies für einen längeren Zeitraum anhalten, so sind die Pflanzen in Gefahr, die in der Zeit nicht gepflegt werden können. Mit der Fördermitgliedschaft und einer extra Spende wollen die Antragsteller dazu beitragen, dass die 2,5 Millionen Euro für die Sanierung erreicht werden.

Die Philosophische Fakultät der Universität Rostock möchte dem Whisteblower Edward Snowden gerne die Ehrendoktorwürde verleihen. Allerdings stoppte nun der Rektor der Universität das Verfahren, indem er ein Veto einlegte.  Die 14 Antragsteller möchten, dass sich die Greifswalder Studierendenschaft auf die Seite der Fakultät stellt und schließen sich somit der Begründung der Fakultät an, dass Snowden für seinen Mut, diese Daten zu veröffentlichen, gewürdigt werden sollte.

Praktikumssemester für Bachelor

Erneut auf die Tagesordnung wird der TOP 10 gebracht. Dieser war schon einmal im letzten StuPa Gespräch, es gab auch schon einen Arbeitsauftrag an den AStA, allerdings auch Probleme bei der Umsetzung. Der Antragsteller Benedikt Eisele möchte nun wissen, wie das diesjährige StuPa zu dem Thema steht. Seine Idee ist, dass das fünfte – eventuell auch das sechste – Semester im Bachelor ein Praktikumssemester wird, da viele der angebotenen Praktika eine Mindestdauer von drei Monaten haben. Diese in der vorlesungsfreien Zeit nebst Prüfungen und Hausarbeiten zu absolvieren, ist schwierig. Mit einem extra Praktikumssemester (und eventuell einhergehender Regelstudienzeitverlängerung auf 7. Semester) wäre eine Entspannung für die Studenten geschaffen, so Benedikt.

Die komplette Tagesordnung findet sich hier:

TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Berichte
TOP 3 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
TOP 4 Formalia
TOP 5 Finanzanträge
TOP 5.1 “Geschlecht m(M)acht Recht” Der Studientag findet zum 21. Mal statt, diesmal in Greifswald. Es werden Workshops angeboten, die unter anderem die Rolle der Geschlechter in der Rechtssprechung betrachten. Dafür werden noch bis zu 232, 20 Euro benötigt, die der Arbeitskreis kritischer Jurist*innen, der Antragsteller, gerne vom StuPa bekommen würde.
TOP 5.2 Deutsche Hochschulmeisterschaft Rugby Die Teilnehmer des Hochschulsportkurses Rugby wollen für die beantragten 500 Euro nach Göttingen fahren, um dort an der Meisterschaft teilzunehmen.
TOP 6 Wahlen AStA
TOP 6.1 Wahl AStA Referentin Leitung und Koordination Es liegen keine Bewerbungen vor.
TOP 6.2 Wahl AStA Referentin Finanzen Auch hier hat sich noch kein Anwärter gefunden.
TOP 6.3  Wahl AStA Referentin Hochschulpolitik Ebenso wenig wie bei diesem Referat.
TOP 6.4  Wahl AStA Referentin Soziales, Wohnen und Studienfinanzierung Hier bewirbt sich die Lehramtsstudentin Sarah Poller.
TOP 7 Fördermitgliedschaft im “Freunde und Förderer des botanischen Gartens
Greifswald e.V.“
33 Antragsteller sowie drei Fachschaftsräte stehen auf diesem Antrag. Er sieht vor, dass das Studierendenparlamt eine Fördermitgliedschaft von 100 Euro pro Jahr übernimmt und zusätzlich die Sanierung mit einem gewissen Betrag unterstützt – dieser Betrag muss im StuPa diskutiert werden.
TOP 8  Einrichtung einer Studierendenparlament Facebookseite Das Präsidium möchte eine Facebookseite „Studierendenparlament Universität Greifswald“ aufbauen, um eine bessere Öffentlichkeitsarbeit zu erzielen.
TOP 9 Aufwandsentschädigung Designarbeit Bildungsstreik 2014 Milos Rodatos und Therése Altenburg, die beiden Vorsitzenden der Arbeitsgruppe „Bildungsstreik 2014“ möchten, dass Jonathan Dehn 100 Euro erhält für die Gestaltung der Flyer, Plakate, Sticker, etc..
TOP 10 Neubeschluss Praktikumssemester 5./6. Benedikt Eisele schlägt vor, dass im 5. oder 6. Semester ein Praktikumssemester in der Prüfungsordnung aufgenommen wird, da viele Praktika den Praktikanten erst ab einer Dauer von mindestens drei Monaten einstellen – und ein Praktikum in den Semesterferien somit schwierig wird.
TOP 11 Ehrendoktorwürde für Edward Snowden 14 Antragsteller möchten, dass das StuPa die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Edward Snowden, die die Universität Rostock anstrebt, unterstützt. Das Veto des Rostocker Rektors sei zu kritisieren.
TOP 12 Sonstiges

Watt soll dat? Das StuPa ist eine Welt für sich und es fällt schwer, die Verfahren und Regeln, die dort herrschen, auf Anhieb zu verstehen. Sei es im Sitzungssaal oder beim Lesen des Tickers, damit wirklich alle mitreden können, haben wir ein StuPa-Einmaleins veröffentlicht, in dem alle wichtigen Fakten und Regelungen zusammengefasst sind.

Nachtrag 3.Juni, 11:55: Hier findet sich das Drucksachenpaket.

Hier beginnt ab 20 Uhr unser Ticker

 Es tickert Katrin Haubold.

20:07 Die StuPisten trudeln langsam aber sicher ein.

20:11 Auf der Tagesordnung an der Wand sind neue TOPS erschienen: Das Studententheater stellt einen Finanzantrag in TOP 5, auf TOP 6 soll für die Lehrerbildungskommission eine studentische Vertretung gewählt werden und der neue TOP 7 sieht vor, auch beim Hochschulsportbeirat eine studentische Vertretung zu wählen.

20:15 „Ich begrüße euch zur vierten ordentlichen Sitzung“, beginnt Philipp Schulz, der StuPa-Präsident, die Sitzung. Es ist noch ziemlich unruhig. Heute sind wieder Berichte dran. Bisher gibt es noch keine Nachfragen, weder beim AStA noch beim Präsidium.

20:20 Auch bei dem Medienausschuss und der Geschäftsführung gab es keinen Klärungsbedarf bei den Berichten. Milos Rodatos macht Werbung für die AG „Studentische Kultur“. Am 12. Juni soll es ein Vernetzungsgrillen stattfinden – „wenn ihr also bei einer AG eher mitmacht, wenn es Schnitzel gibt, dann ist das der richtige Zeitpunkt“, erklärt Milos. Zudem erzählt er einiges von der AG Bildungsstreik: Am 25. Juni findet in Rostock eine Demonstration statt, die Rostocker seien recht weit in der Planung.

StuPa-Präsident Philipp Schulz ist sauer auf seine Mit-StuPisten.

StuPa-Präsident Philipp Schulz ist sauer auf seine Mit-StuPisten.

20: 25 Milos kam zu spät und springt noch mal zurück zum AStA. In Bezug auf die dramatische Situation der Gewächshäuser regt er an, dass die AG Ökologie einberufen werden könnte, damit die Last auf mehrere Schultern verteilt wird. Im TOP 3 gibt Till Lüers, Mitglied des Fachschaftsrat Jura, eine kurze Anregung zur Außenwirkung des StuPa: Man solle als StuPist nicht beim Hoffest da stehen und rumbrüllen „Lasst mich rein, ich hab das bezahlt“. Das sei schlichtweg falsch aus mehreren Gründen – allen voran ist es das Geld der Studierendenschaft, nicht der StuPisten. Auch Philipp und Timo Neder als Präsidium rügen die StuPisten, da dass der sowieso schon eher schlechten Ansehen des StuPas schade.

20:31 Das StuPa ist mit 24 Anwesenden beschlussfähig, die drei Fehlenden sind nicht entschuldigt. Die Tagesordnung wird mit den neuen TOPs angenommen.

20: 34 TOP 5 ist an der Reihe. Sergej Prokopkin von AKJ stellt ihn vor und rügt den AStA: Man könne Hinweise für Formatierungsfehler auch netter schreiben. Die Workshops sind für 16 Studenten offen, da die Referenten keine größere Gruppe möchte. Die Auswahl ist abhängig von der Anzahl der Anmeldungen: Wenn sich mehr als 16 Leute anmelden, dann entscheidet das Los.

20:40 Katharina von Schack spricht sich dafür aus, dass der Antrag unterstützt werden soll. Es gibt keine weiteren Redebeträge oder Änderungsanträge. Die namentliche Abstimmung ergibt: Der Antrag wird angenommen mit 24 von 24 Stimmen. Es geht weiter mit dem Antrag der Rugbymannschaft. Hieronymus Jacker stellt ihn vor: Es wollen 33 Leute nach Göttingen zur Meisterschaft fahren. Der größte Posten seien die Spritkosten – man könne nicht mit Bus oder Bahn fahren, da das zu lange dauert. “ Nun sehe ich natürlich, dass Rugby keine politische Gruppierung sei“, meint Hieronymus. Er wünscht sich aber trotzdem, dass das StuPa mit bis zu 500 Euro unterstützt.

20:47 Der Haushaltsausschuss hat für diesen Antrag gevotet. Sie stimmen Hieronymus Argumenten zu – Das Team gehört zur Bundesspitze, dieses Mal gibt es auch zum erstem Mal ein Frauenteam und zudem ist es eine super Außenwirkung für die Universität Greifswald.

Hieronymus Jacker stellt den Rugbyantrag vor.

Hieronymus Jacker stellt den Rugbyantrag vor.

20: 52 Nachdem ein wenig über die Höhe des Topfes, aus dem das Geld genommen werden soll, gesprochen wurde, geht es zur Endabstimmung: Der Antrag wird einstimmig angenommen. „Bringt uns den Pokal heim“, hofft Philipp. Nun ist das StuThe an der Reihe, sie möchten sich ein Sprech- und Stimmtraining fördern lassen für bis zu 194 Euro. Geleitet werden soll er von einer Logopädin, es können alle Studenten daran teilnehmen.

20:57 Es gibt bisher unterschiedliche Teilnehmerbeiträge: 15 Euro für StuThe-Mitglieder und 20 Euro für Nicht-Mitglieder. Das liegt daran, dass die Mitglieder im Semester 20 Euro zahlen: “ Irgendwas müssen sie ja davon haben“, erklärt Emma Louise Meyer, StuThe-Mitglied und fügt hinzu, dass die Teilnehmerzahl unbegrenzt sei.

21:00 David Fröhlich vom Haushaltsausschuss bemängelt, dass das StuThe keinen Eigenanteil im Antrag stehen hat. Emma Louise erklärt, dass im Rektorat noch 100 Euro beantragt seien. „Vom Eigenanteil halte ich nichts“, erklärt Milos. Es gibt doch einen eigenen StuThe-Topf, aus dem man das Geld nehmen kann.

21:08 Es gibt keine weiteren Wortmeldungen oder Änderungsanträge. Der Antrag wird einstimmig angenommen – Matias Bluhm ist seit einer Weile auch im StuPa, es sind also 25 StuPisten anwesend. Aber es wird noch mal neu abgestimmt – denn es wurde vergessen, dass die Teilnehmer alle den gleichen Beitrag bezahlen sollen. Damit erhöht sich die Summe auf 240 Euro. Deswegen muss der alte Beschluss erstmal aufgehoben werden. Nachdem dies geschehen ist, geht das ganze Spiel von vorne los. Auch dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

21:15 Nun wird kurz Heinrich Behrens dazwischen gelassen. Auf der letzten Sitzung wurden die Beschlüsse der Vollversammlung noch mal von StuPa angenommen. Bei einem jedoch ab es Verständnisprobleme, weswegen Heinrich eingeladen wurde. Er erläutert den Antrag „Studierende wünschen bessere Verwaltung“ – es soll eine übersichtlichere Unihomepage geben. Johanna Ehlers als ehemalige AStA-Vorsitzende erklärt, dass schon seit längerer Zeit im Rektorat an einer Überarbeitung gearbeitet wird. Wenn man also Ideen hat, könne  man sich an die betreffenden Personen wenden.

Das erste Mal hat das StuPa die studentische Vertretung für die zentrale Lehrerbildungskommission gewählt: Hannes Nehls.

Das erste Mal hat das StuPa die studentische Vertretung für die zentrale Lehrerbildungskommission gewählt: Hannes Nehls.

21:23 Der neue TOP 6 ist dran, die Wahl einer studentischen  Vertretung in der zentralen Lehrerbildungskommission. Es stellt sich Hannes Nehls vor. Milos erklärt kurz, worum es sich bei der Kommission handelt: Es sei eine landesweite Kommission, die auch mit dem Bildungsministerium zusammenarbeitet. Johannes Barsch fragt, welche Anliegen Hannes in die Kommission einbringen will. Er möchte Greifswald stärker einbinden, sodass sie nicht den kürzeren ziehen gegenüber Rostock.

21:26 Hannes wird von Milos gefragt, wie er zur Wiedereröffnung von Mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehramtsstudiengängen steht. Er findet es an sich gut, „man müsse aber sehen, was realistisch sei.“ Es wird geheim gewählt.

21:31 „Das ist das erste Mal, dass dies vom StuPa gewählt wird. Ursprünglich sollte es vom Rektorat ernannt werden“, meint Milos. Während ausgezählt wird, kommt der nächste Punkt: Ein studentisches Mitglied im Hochschulsportbeirat. Magdalene Majeed, bis 24 Uhr noch kommissarische AStA-Vorsitzende, erklärt, dass es ein Beirat des Rektorats sei und sie sich vorstellen könne, dass die Referentin für Veranstaltungen und Sport, in diesem Fall Kristina Bitter, diesen Posten übernehmen könne. Sie wird gefragt, was denn die Aufgaben wären. So genau wisse sie das noch nicht. Milos sieht das kritisch, jetzt jemanden reinzuwählen, wenn noch nicht mal die Aufgaben feststehen. Er fände es gut, wenn Kristina das machen würde, wenn es aber ein regelmäßig tagender Beirat ist, dann mache es nichts, wenn man das studentische Mitglied erst später bestimmt. Er möchte, dass man erst einmal herausfindet, was dieser Beirat eigentlich so machen soll, wie er aufgebaut werden soll und ähnliches.

21:38 Fabian Schmidt möchte, dass dieser TOP vertagt wird, auch die anderen StuPisten sind dafür. Das Ergebnis für Hannes‘ Wahl ist da: 20 Mal ja, 2 mal nein und 3 Enthaltungen. Damit geht es weiter zu den AStA-Wahlen. Vielleicht ist Magda schon eher von ihrer Arbeit als kommissarische Vorsitzende entlassen: Therése Altenburg hat sich gestern dazu entschlossen, den Posten zu übernehmen. Sie musste sich erst einmal darüber klar werden, welche Aufgaben auf sie zukommen. Therése ist übrigens SDS-Mitglied. Sie wird von Fabian gefragt, ob sie schon Ideen für Projekte hat. Sie habe sich erst vor kurzem entschlossen, weswegen sie noch keine großen Ideen entwickelt hat. „Erst einmal will ich mich einarbeiten“, erklärt sie.

21:43 Sie sieht sich schon in der Position, mal auf den Tisch zu hauen, möchte das aber natürlich ungern machen müssen. Milos findet es sehr gut, dass sie ehrlich gesagt hat, dass die StuPa-Arbeit nicht sie nicht auslastet. Er fragt nach, wie sie mit ihrer politischen Ausrichtung umgehen will. Therése meint, dass sie überparteilich auftreten will und muss, da sie die Vertretung der gesamten Studierendenschaft übernimmt.

21:47 „Ich möchte eigentlich nicht zum ‚AStA-Zombie“ werden und nächtelang dort sitzen“, erklärt Therése. Aber sie müsse sich sowieso erst einmal einarbeiten. Die Stupisten sind sehr fragewütig bei der Wahl. Martin Hackbarth beispielsweise fragt nach, ob sie sich eine andere Leitungsstruktur vorstellen könne. Therése meint, sie müsse dafür etwas konkretes vorliegen haben, könne sich aber vorstellen, solche Sachen intern mal auszuprobieren.

21:55 Die ehemalige AStA-Vorsitzende Johanna spricht Therése ihr Vertrauen aus: „Ich denke, sie schafft das.“ Auch Milos meint, dass ihr junges Alter kein Ausschlusskriterium sein sollte. Es gibt giftgrüne Stimmzettel. Bis zehn nach zehn ist Pause.

Möchte AStA-Vorsitzende werden: Therése Altenburg.

Möchte AStA-Vorsitzende werden: Therése Altenburg.

22: 14 Klatschen und Klopfen braust durch den Raum: Therése hat sechs Neinstimmen, wurde aber trotzdem mit 17 Stimmen gewählt. Ein StuPist enthielt sich. Damit muss sie ihren Platz bei den Rosa-Zettel-Trägern aufgeben und begibt sich in die AStA-Ecke, die grüne Zettel haben. Philipp erklärt auch, dass sich jemand für den Finanzposten bewerben möchte, derjenige allerdings erst nächste Woche da sein wird. Allerdings liegt das in der Projektwoche. Ein Meinungsbild ergab, dass gerade genug StuPisten da wären um beschlussfähig zu sein. Deswegen wird es keine außerordentliche Sitzung geben.

22:19 Sarah Poller stellt sich vor als Kandidatin für das Referat für Soziales, Wohnen und Studienfinanzierung. Sie ist ehrenamtlich bei der Schüleraustauschorganisation AFS tätig, möchte sich nun aber der Uni zuwenden. Als Lehramtsstudentin hat sie natürlich einen guten Einblick auf die schwierige Lehramtssituation.

22:25 Es gibt „gedämpftes Schlumpfenblau“ zur Wahl für Sarah – 19 Ja-, 1 Neinstimmen und zwei Enthaltungen. Die AStA-Riege füllt sich immer mehr. Der neue TOP 9, der Förderverein für den botanischen Garten, ist dran. Fabian Künzel und Antje Gärtner stellen ihn vor. In der Zwischenzeit geht eine Liste rum, auf der sich Studierende eintragen können, die den Erhalt der Gewächshäuser unterstützen. Fabian erklärt, dass neben dieser auch viele Fördermitglieder angeworben werden sollen.

22:35 Im AStA wird die Veranstaltung „Tanzen fürs Wäldle“ als eine Charityveranstaltung für die Gewächshäuser umkonzipiert – nach dem Motto „Tanzen fürs Gewächshäusle“. Heute war übrigens der Statiker da, der sich die Gewächshäuser angeschaut hat. Es gibt zwei große Probleme, wobei – um eine optimale Stütze zu erhalten – in drei Wochen erneut ein Statiker vorbei kommen müsse. Eine Verzögerung um drei Wochen ist also unausweichlich.

Fabian Künzel und Antje Gärtner setzen sich sehr für die Sanierung der Gewächshäuser ein.

Fabian Künzel und Antje Gärtner setzen sich sehr für die Sanierung der Gewächshäuser ein.

22:45 Fabian erklärt, dass viele Fachschaftsräte – allen voran die, die den botanischen Garten nutzen – den Förderverein unterstützen. Björn Wieland sieht es kritisch, wenn die Studierendenschaft anfängt, für die Beseitigung der baulichen Mängel zu bezahlen, wenn dies doch die Aufgabe der Uni und des Landes sei. Er verweist auf die Vollversammlung, auf der beschlossen wurde, dass die Sicherung der Treppe in der Anglistik von den Geldern der Wohnsitzprämie bezahlt wird.

22:55 Wir sind anscheinend bei den Änderungsanträgen angekommen, denn es werden munter Zahlen für die Spende in den Raum gerufen: 540 Euro, 500 Euro, 250 Euro und 2,5 Millionen Euro (die Summe, die die Sanierung kosten wurde). Letzteres war übrigens Björns Vorschlag – man erkennt, welcher Partei er angehört: Der Satirepartei DIE PARTEI.

22:57 Die 2,5 Millionen Euro sind aber schon bei der Abstimmung rausgefallen, auch die 540 Euro sollen es nicht sein. Es sind die 500 Euro, die den Zuschlag bekommen. Nun muss der Antrag noch abgestimmt werden – diesmal mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit, da bei einem Beitritt in einen Verein dies benötigt wird. Wenn dies also nicht zutande kommt, dann wars das auch mit der Spende, zumindest in diesem Antrag.

23:01 Es wurde einstimmig angenommen. Damit geht es weiter zum nächsten TOP,der Facebookseite. Wegen der Transparenz wollte Philipp dies auf der StuPa-Sitzung besprechen lassen. Dabei fragt Helena Scheffler nach, was denn mit der Homepage sei. „Wir arbeiten dran“, meint Philipp kurz. Timo erklärt, dass es vor drei Jahren schon mal die Idee gab, einen Präsiblog aufzumachen (und dieser entstand auch wirklich inoffiziell), man aber nicht nur aus Präsi-Sicht berichten will sondern aus StuPa-Sicht.

23:12 Das dieses Thema so eine Diskussion eröffnet, hätte sich die tickernde Redakteurin nicht gedacht. Timo erklärt derweil, dass es recht schwierig sei, die StuPa-Homepage mit Inhalten zu bestücken. Der Server ist sehr voll, sodass das Hochladen von Dokumenten bis zu zwei Stunden dauern kann. Außerdem werde er ständig wieder rausgeschmissen. „Aber ich gelobe Besserung“, verspricht er.

23: 16 Es gab den GO-Antrag auf Schluss der Rednerliste, dem wird stattgegeben. Fabian Schmidt steht aber noch drauf. Er fragt sich: „Warum gibt es eigentlich einen Presse-und Öffentlichkeitsreferenten beim AStA?“ Es gab da auch mal Newsletter mit StuPa-Nachrichten, es gibt die AStA-Seite und -Facebookpage.

Buntes Zahlenspiel: Wie groß wird nun die Spendensumme?

Buntes Zahlenspiel: Wie groß wird nun die Spendensumme für den botanischen Garten?

23:20 Martin Hackbarth möchte bei den Änderungsanträgen, dass auch Google+, Twitter, Youtube, StudiVZ, Diaspora und was es nicht alles gibt, aufgenommen wird. Man wolle schließlich nicht nur einen Konzern unterstützen. Das wird aber abgelehnt. Milos möchte, dass nur der erste Satz stehen bleibt, indem steht, dass das Präsidium eine Seite einrichten und verwalten soll.

23:25 Bei drei Neinstimmen und drei Enthaltungen angenommen. Es geht weiter mit dem neuen TOP 11, der Aufwandsentschädigung für Jonathan Dehn für die Entwürfe der Produkte für den Bildungsstreik. Bei drei Enthaltungen angenommen. „Danke auf jeden Fall“, sagt Jonathan. Bis zehn nach halb ist Pause.

23:45 Timo erklärt sein Problem mit der StuPa-Seite Jonathan. Eigentlich müsste es weitergehen.

23: 47 Es geht weiter. Benedikt stellt den vorletzten Antrag vor, die Einführung eines Praktikumsemesters. Er dachte an das fünfte Semester, da man da eventuell eher einen Überblick hat, wo man dieses Praktikum machen will. Anna-Lou Beckmann meint, dass sie bei verschiedenen Universitäten angerufen hat um Meinungen zu erhalten. Im Großen und Ganzen sei das System gut, allerdings haben viele Universitäten inzwischen ein Praktikumsemester, sodass die Unternehmen die Praktika nicht mehr bezahlen. Für den fachlichen Input sei das System gut, aber in finanzieller Hinsicht eine große Belastung für den Studenten.

00:00 Timo findet Pflichtpraktika in der kurzen vorlesungsfreien Zeit neben den Hausarbeiten nicht gut – also das System, was gerade existiert in Greifswald. Die Sitzung wurde gerade um eine Stunde verlängert. Anna-Lou erzählt von den Informationen, die sie aus Konstanz erhalten hat. Für Unternehmen sind Praktika ab vier Monaten interessant, weil dann die Arbeitszeit der Einarbeitungszeit in etwa gerecht wird.

00:06 David findet, dass man durch ein solches Semester der Industrie in die Hände spielt: Wenn es auf einmal so viele kostenlose Arbeitskräfte gibt, werden die natürlich auch ausgenutzt. Martin Grimm regt an, dass man ja den Antrag verändern könne, indem man zum Beispiel ein „zusätzlich“ einfügt, um zu zeigen, dass durch ein Praktikumssemester der Lernstoff nicht gestaucht sondern die Regelstudienzeit  um ein Semester verlängert wird.

Die neue und alte AStA-Vorsitzenden: Therése Altenburg und Johanna Ehlers

Die neue und alte AStA-Vorsitzenden: Therése Altenburg und Johanna Ehlers

00:15 Benedikt bedankt sich für die vielen Redebeiträge. Er möchte, dass die Referentinnen für Studium und Lehre sowie Fachschaften und Gremien erst einmal die Informationen diesbezüglich sammeln, sodass das Thema zur nächsten Vollversammlung noch mal besprochen werden kann. Dies ist auch der erste Änderungsantrag.

00:18 Es wird wieder bunt, weitere Änderungsanträge folgen nun. Das Praktikumssemester wird näher beschrieben: Es soll ein zusätzliches fakultatives Semester sein.Benedikt übernimmt seinen Antrag natürlich, aber Johannes Barsch möchte,dass der erste Absatz gestrichen wird, da dort steht, dass das StuPa sich für etwas ausspricht, dass im zweiten Absatz erst geprüft werden soll. Der Antrag wird nicht angenommen.

00:26 Es geht zur Endabstimmung; der Antrag wird bei  3 Neinstimmen und 4 Enthaltungen angenommen. Es geht zum letzten Antrag, der Solidarisierung mit der Philosophischen Fakultät Rostock, die Edward Snowden die Ehrendoktorwürde verleihen will. Milos stellt den Antrag vor und entgegen dem größten Gegenargument, dass es ja keine wissenschaftliche Leistung sei, dass Annette Schavan und Joachim Gauck auch Ehrendoktorwürden erhielten, obwohl die Wissenschaftlichkeit umstritten war.

00:33 Fabian stört es, dass man sich hiermit in die Angelegenheiten der Universität Rostock einmischt. Martin Grimm widerspricht, auch David entgegnet: “ Das ist kein Einmischen, es ist ein Solidarisieren.“ Es werden gerade Änderungsanträge besprochen, angenommen wurde nur, dass – sollte es in Rostock gar nicht klappen – die studentischen Senatoren in Greifswald eine Ehrendoktorwürde für Snowden in Greifswald anstreben sollen. Bei 3 Nein-Stimmen und einer Enthaltung angenommen. Anna-Lou möchte ein kurzes Meinungsbild: Für eine im Juli geplante Typisierungsaktion mit der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) soll eine Soli-Party gestartet werden. Sie möchte wissen, was die StuPisten von einer Party im TV-Club halte, da die Studentenclubs ausgebucht sind. Die StuPisten finden das gut. Damit ist die Sitzung zu Ende.

00:48 Milos hat doch noch was anderes: Er erinnert noch mal an das Haushaltsdefizit, das man nicht vergessen sollte. Die Universität Rostock hat schon angefangen, Sperrvakanzen einzuführen, d.h. freie Stellen werden erstmal nicht besetzt. Auch in Greifswald zeichnet sich das ab. „Herzlich Willkommen an einer unterfinanzierten Uni!“, schließt er ab.
Fotos: Lisa Klauke-Kerstan

Grafik: Jakob Pallus.

Comments

  1. 73isthebestnmbr    

    Ich frage mich ernsthaft…

    (1) warum es eigentlich kein Vorab-Drucksachenpaket mehr für die interessierte Hochschulöffentlichkeit gibt,

    (2) warum die StuPa-Webseite nicht halbwegs aktuell ist (dort steht noch der 20. Mai als nächster StuPa-Termin),

    (3) warum offenbar niemand mehr in der stud. Selbsverwaltung anpacken will (der halbe AStA – inkl. Chefposten – ist unbesetzt; alles nur Schnacker, aber keine Macher?) und

    (4) warum lt. aktueller TO offenbar schon wieder drei offenkundig rechtswidrige Beschlüsse angestrebt werden (5.1, 5.2 und 11)?

    1. 17vier    

      Was ist denn an 5.1 rechtswidrig?

      1. 73isthebestnmbr    

        Zuwendungen aus den Finanzmitteln der Studierendenschaft sind auf Fälle zu beschränken, bei denen die Förderung allen oder jedenfalls einem größeren Kreis der Studierenden zugute kommt (z.B. bei kulturellen Veranstaltungen, zu denen jeder Studierende Zutritt hat). Bei TOP 5.1 spricht all das, was in der TO steht, dafür, dass es sich um eine fachspezifische Veranstaltung handelt. Näheren Aufschluss könnte der Antrag im Volltext liefern, den es hier ja leider nicht zu lesen gibt.

        Vorgenanntes ist auch der Grund, warum eine Zuwendung bei TOP 5.2 rechtswidrig wäre. Hier profitieren ausschließlich die paar Hanseln, die zum Turnier fahren.

        Zu TOP 11, auch wenn nicht gefragt: So sehr Snowden Anerkennung, Ehrung, Respekt, Hochachtung und meinetwegen auch Auszeichnungen verdient hat, es fehlt jeglicher Bezug des angestrebten Beschlusses zur Uni Greifswald. Was würde unser StuPA sagen, wenn sich Rostocker Uni-Gremien anmaßten, hiesige Entscheidungen per offizieller Note zu kommentieren? Jeder kann ja privat den Rostocker Rektor kritisieren, nur eben nicht das Greifswalder StuPa. Zulässig wäre es aber, wenn sich unser StuPa dafür ausspricht, dass Snowdon eine Ehrung der Uni Greifswald erhält. Ob es gleich eine Ehrendoktorwürde sein muss, sei hier mal dahingestellt.

        1. 17vier    

          Also der letzte Studientag, den der AKJ organisierte, setzte keine spezifischen Kenntnisse voraus und richtet sich an die ganze Greifswalder Studierendenschaft. Insofern kann ich in diesem Punkt keine Widrigkeit erkennen.

        2. 73isthebestnmbr    

          Ich habe mich ausdrücklich auf die Infos aus der TO bezogen und beiläufig beklagt, dass konkretere Infos nicht angeboten sind. Für den unbefangenen Leser dieser dürren Zeilen bezweckt der Antrag eine Zuwendung zur Förderung einer Veranstaltung von Juristen für Juristen. Wenn tatsächlich mehr dahinter steckt, mag die Beurteilung anders ausfallen. Das StuPa wird eben heute Abend anhand der dann hoffentlich detaillierteren Informationen genau zu prüfen haben, dass seine Zuwendung tatsächlich allen oder einem größeren Kreis der Studierenden zugute kommt. Das wäre z.B. nicht der Fall, wenn ein kleiner fachspezifischer Workshop in einem winzigen Seminarraum angesetzt wird und man anschließend alle Studierenden herzlich zu reger Teilnahme auffordert. Es kommt nämlich nicht darauf an, was (verbal) draufsteht, sondern was (real) drin ist.

          Aber wie schon gesagt, das StuPa muss sich das Ganze heute Abend vernünftig begucken und dann sachgerecht entscheiden.

        3. 17vier    

          Ich wollte dich auch nicht als Bullshit-Katapult hinstellen, sondern nur den Punkt klarstellen, dass das kritisierte Angebot mMn allen Studierenden offen steht und deine Kritik vermutlich unzutreffend ist. Deine Kritikpunkte 1-3 unterstütze ich.

    2. Steffi_N    

      (1) finale drucksachenpakete gibts in der regel immer erst im laufe des montags, da bis zu diesem tag 12uhr alle leute zeit haben, berichte & anträge einzureichen. sachen vorher rumzuschicken, wäre sinnlos, da sonst ständig aktualisiert werden müsste.
      und wenn hier einmal vergessen wurde das zu verlinken, kann man auch nett drauf hinweisen. siehe oben update.

      (2) die probleme mit der stupa-website und den aktualisierung sind u.a. auf probleme mit dem zugang von seiten des rechenzentrums bedingt. auch hier gilt: einfach mal nachfragen.

      (3) du hast es ja treffend formuliert "alles nur Schnacker, aber keine Macher?" – les ich aus deinem kommentar auch raus. man kann nun mal niemanden zwingen, diesen arbeitsaufwand ggf. auf kosten seines studiums auf sich zu nehmen. wenn du die mangelnde besetzung kritisierst, bewerb dich doch selbst. genug werbung wurde für die posten jedenfalls gemacht, sowohl im internet, auf dem mensabeamer, durch flyer als auch auf der vollversammlung.

      (4) was rechtswidirig is und was nicht, entscheidet zum glück kein webmoritz kommentator, sondern das justitiariat.

      1. 73isthebestnmbr    

        (1) Hab ich ja gemacht. Ok, war Dir vielleicht nicht nett genug 😉 Aber ein Hinweis war es schon.

        (2) Aber nachfragen muss doch das StuPa, wenn es mit dem Service des Rechenzentrums unzufrieden ist. Ich bin nur interessierter Leser. Ich habe doch nicht die leiseste Ahnung, welcher Art die Probleme sind. Im Übrigen war auch das ein neutraler Hinweis ohne jede Zuweisung von Verantwortung oder – schlimmer noch – Unterstellung von Faulheit.

        (3) Och Mensch, ich darf nicht mehr bei euch mitspielen. Hab nämlich schon fertig studiert. Aber Mitglied der Uni bin ich noch.

        (4) Nee, das entscheidet nicht das Justitiariat, sondern die Rektorin. Steht im Landeshochschulgesetz. Aber trotzdem wäre es schön, wenn im StuPa so ein kleines bisschen drauf geachtet würde, was man so alles unter dieser Fahne machen, sagen oder finanzieren darf und was nicht. Schon wieder so ein lästiger Hinweis. I am on a roll!

        1. Allez    

          Die Finanzanträge sind nicht Rechtswidrig.
          Zum Beispiel 5.2: Da kann ich sagen das im Haushalt der Studierendenschaft ein Topf vorhanden ist der sich "Hochschulsport" nennt. Ich denke das ist relativ selbsterklärend.

        2. 73isthebestnmbr    

          Was ist denn das für ein Argument? Und weil die NSA so tolle Abhörtechnik hat, darf auch jeder abgehört werden?

          Aus dem "Topf" Hochschulsport dürfen eben Zuwendungen für derartige Aktivitäten schlicht nur dann nur erfolgen, wenn diese allen oder wenigstens einem größeren Teil der Studierenden zugute kommen. Wann kapiert ihr das eigentlich mal? Fragt doch den Landesrechnungshof, wenn ihr es nicht glauben wollt. Der beanstandet schon von Berufs wegen jegliche Förderung von Partikularinteressen mit Mitteln, die vorher der Gemeinschaft zwangsweise abgeknöpft wurden.

        3. Simon_Voigt    

          (1) Dass der webMoritz die Drucksachen bereitstellt, ist aber auch nur ein netter Service für die Leser, der eigentlich nicht sein müsste, wenn das Präsidium die eigene Seite verwalten würde. Der nun nachgereichte Link führt auch nur zum webMoritz-Server, auf der StuPa-Seite ist für die komplette Legislatur rein garnichts zu finden:
          http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2014/

          Das klingt alles ganz schön kleinlich, ich weiß, aber wenn nicht wenigstens dieses Mindestmaß an Öffentlichkeitsarbeit geleistet wird – es geht ja nur darum, die bestehenden Mittel zu nutzen – dann wird es schwierig, Uninteressierte für die Materie zu begeistern. Es gibt ja nicht einmal Stupisten-Fotos online, obwohl welche aufgenommen wurden. Die Medien können und vorallem sollen nicht alles leisten!

          Ich schreibe das auch deshalb, weil das Ganze in ferner Vorzeit, als noch kein Pirat im Präsidium saß, besser funktioniert hat. Seit dem wurde zwar regelmäßig versprochen, bessere Öffentlichkeitsarbeit zu machen, wovon bis heute nichts umgesetzt ist. Zuletzt vom amtierenden Präsi selbst kurz vor seiner Wahl: "Er ist sich der Tragweite dieser Aufgabe bewusst und hat auch Ideen, wie man das StuPa besser bekannt werden kann: Mit medialer Präsens via Facebook und vielleicht auch durch das Flyern der Sitzungszeiten." Schön, dass es jetzt zwei Monate nach Amtsantritt losgehen soll.

      2. franzfroehlich    

        Ui. Also wenn jetzt die Moritz Geschäftsführung noch die PR Stelle des Stupa Präsidiums übernimmt ist wohl inzwischen alles vorbei.

        Darf ich noch einen weigern Punkt rein schmeissen? Ich bin mal so frei. Danke:

        (5) Was ist mit dem webmoritz los? Artikelbilder die sonst stilsicher im quadratischen Format vorlagen sind nun bunt in allen Formaten vorzufinden. Da mal eines mit einer Bildunterschrift (liest hier keiner mehr gegen?), in der Seitenspalte mal eines in Hochkant und dann gibt es auch noch Quadrate in unterschiedlicher Größe. Nennt mich spiessig aber ich würde euch gerne einen Besuch bei dem Optiker eures Vertrauens ans Herz legen. Hier hat wohl keiner mehr ein gesundes Augenmass.

        Achja, kleiner Hinweis noch von einem ungeschulten Auge: Den Festivalguide Link einfach in die Seitenspalte packen. Dann sieht die Linkliste da oben nicht mehr so abgefuckt aus.

        Mensch. Ob ich für die Hinweise schon ne Aufwandsentschädigung bekommen kann?

        1. Anton Walsch    

          Hallo Franz,

          das Format der Artikelbilder ist wohl auf die Unachtsamkeit der Redakteure zurückzuführen und wird nach Möglichkeit korrigiert. Wir freuen uns natürlich auch, dass dir der Festivalguide so am Herzen liegt. Für eine Aufwandsentschädigung müsstest du dann aber doch auch in der Redaktion produktiv werden.

          Im Übrigen ist das Veröffentlichen des Drucksachenpakets primär Aufgabe des StuPa-Präsidiums, und nicht des webMoritz.

    3. y_vds    

      Hey, "73isthebestnmbr",

      anstatt hier große Töne zu schwingen, komm doch heute abend einfach vorbei und bring dein Anliegen in die Runde, wo dann auch ernsthaft darüber diskutiert werden kann.

      Aber im Internet groß rumtönen und dann nicht den Mumm zu haben das ganze den Verantwortlichen persönlich mitzuteilen zeugt nicht grad von Reife!!!!!

      1. franzfroehlich    

        Der gute "73isthebestnumber" hat doch alles hier ziemlich sachlich dargelegt. Wenn jetzt jeder erst ins StuPa kommen müsste um hier auf dem webmoritz Gehör zu finden, dann wäre die Kommentarfunktion doch ziemlich sinnlos, oder nicht?

        Außerdem kann man einem vernünftigen Menschen, wie der "73isthebestnumber" zu sein scheint, einen Besuch in diesem Organ nicht ernsthaft ans Herz legen. Das ist Lebenszeitverschwendung in ganz großem Sti und darüber sind sich auch alle Beteiligten klar. Fremde Leute in diese Falle locken zu wollen ist ja fast schon bösartig.

      2. 73isthebestnmbr    

        Ja, schönen Dank auch für Deinen überaus sachlichen Kommentar, y_vds. Piekfein. Das hier ist ein Board für (möglichst sachdienliche) Kommentare. Solche habe ich abgegeben, nicht mehr und nicht weniger. Dass sie mancher/manchem nicht passen, ist was anderes. Aber daraus Unreife und mangelden Mumm zu schließen, ist kompletter Blödsinn. Den gleichen Vorwurf könntest du jeder/jedem anderen hier auch machen. Also bleib mal ganz ruhig, Brauner.

        Ins StuPa gehe ich nicht, weil ich kein Student (mehr) bin. Ihr würdet euch von mir ohnehin nichts sagen lassen. Mein Anliegen ist es, euch Studierende auf die eine oder andere rechtliche Hürde hinzuweisen, um euch für solche Dinge zu sensibilisieren. Ich kenne die Rechtslage. Ich mache das hier, weil ich schon mitbekommen habe, dass sich die StuPisten bereits während der Sitzung hier untereinander austauschen.

      3. Simon_Voigt    

        Ich find ja, dass die fünf Ausrufezeichen am Ende deines Kommentars auch nicht von besonders viel Reife zeugen. Wenn du jetzt schon so patzig auf diese simplen Fragen von 73isthebestnmbr reagierst, dann is ja wohl mit Dir keine ernsthafte Diskussion zu erwarten. Hier tönt niemand groß rum, hier stellt jemand Fragen zum StuPa und dafür ist diese Plattform da. Wäre ja noch schöner, wenn die Verantwortlichen forderten, dass die Studenten mit ihrem Anliegen persönlich vorstellig werden müssen, ehe sie reagieren und das dann als fehlenden Mumm abtun, wenn das nicht passiert.

        Also ich vermute jetzt einfach mal, dass du zu diesem in sich geschlossenen HoPo-Dunstkreis dazugehörst.

        1. Allez    

          Stimmt, Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
          Aber Reflexionsbereitschaft und dieses berühmt, berüchtigte An-die-eigene-Nase-fassen gehören nicht zum chic des how-is-how der Greifswalder Amts- und Mandatsträger.

          Ich muss sagen ich kann die angebrachte Kritik und Fragen durchaus nachvollziehen.
          Bringt ja anscheinend auch was wenn man sich mal die StuPa-Homepage anguckt.

  2. FloBonn    

    " Im TOP 3 gibt Till Lüers, Mitglied des Fachschaftsrat Jura, eine kurze Anregung zur Außenwirkung des StuPa: Man solle als StuPist nicht beim Hoffest da stehen und rumbrüllen “Lasst mich rein, ich hab das bezahlt”. Das sei schlichtweg falsch aus mehreren Gründen – allen voran ist es das Geld der Studierendenschaft, nicht der StuPisten."
    Als nettes Detail auf diesem Weg könnte man (wenn nicht schon passiert) den unsäglichen Banner "gefördert durch das Studierendenparlament" ins Nirvana schicken und durch die korrekte Variante ersetzen.

    "Aus dem "Topf" Hochschulsport dürfen eben Zuwendungen für derartige Aktivitäten schlicht nur dann nur erfolgen, wenn diese allen oder wenigstens einem größeren Teil der Studierenden zugute kommen. Wann kapiert ihr das eigentlich mal? Fragt doch den Landesrechnungshof, wenn ihr es nicht glauben wollt. Der beanstandet schon von Berufs wegen jegliche Förderung von Partikularinteressen mit Mitteln, die vorher der Gemeinschaft zwangsweise abgeknöpft wurden."
    Die Rugby Mannschaft des Hochschulsports steht grundsätzlich allen Studierenden offen. Die von dir beschworene Situation ergibt sich, wenn Teile der Studierendenschaft grundsätzlich ausgeschlossen sind. Derlei Anträge wurden auch schon vor längerer Zeit gefördert und meines Wissens nach nie vom Landesrechnungshof kritisiert. Ein schönes Beispiel wäre GreiMun, da kann auch grundsätzlich jeder mitmachen, zum Zeitpunkt des Antragsstellens aber nicht mehr, da man vorher üben muss.

    1. 73isthebestnmbr    

      Ich habe keine Situation "beschworen", sondern nur gelesen, was da steht. Ihr müsst mal differenzieren lernen. Klar steht Rugby im Hochschulsport grds. allen offen. Das ist hier bei dem Antrag auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass die Zuwendung für einen Ausflug von 33 bereits feststehenden Spielern fließen soll, und hier ist der Rest der Studierendenschaft in der Tat von vornherein ausgeschlossen. Abgesehen von den 33 Leuten (also ca. 0,3 %) hat NIEMAND sonst aus der Studierendenschaft auch nur einen denkbaren Vorteil von der Zuwendung. Und deshalb ist der Beschluss, der ja offenbar antragsgemäß gefasst wurde, rechtswidrig. Ob die Uni bei Erfolgen der Mannschaft gut PR-mäßig gut aussieht, ist rechtlich vollkommen unerheblich.

      Dass derlei Anträge schon immer gefördert wurden, ist überhaupt kein Argument. Das StuPa beschließt andauernd rechtswidrige Sachen. Dass die noch nicht näher angesehen und im Ergebnis einkassiert wurden, liegt einzig daran, dass unter euch keiner Widerstand leistet (d.h. zum Verwaltungsgericht geht) oder eure Rechtsaufsicht schläft oder aber zu nachsichtig ist. Welches Wissen hast du denn überhaupt dazu, was der Landesrechnungshof kritisiert hat und was nicht? Kennst du den Bericht zur letzten Prüfung der Greifswalder Studierendenschaft? Ist schon ein paar Jahre her, aber irgendwo im AStA sollte der noch herumliege. Lies den mal und staune!

      Auch bei GREIMUN muss differenziert werden, wofür konkret eine Zuwendung verwendet werden soll. Es geht für euch nicht alles, nur weil die Sache grds. unterstützenswert erscheint. Manchmal muss man die Antragsteller eben auf andere Töpfe verweisen, z.B. die der Hochschule selbst oder private Sponsoren. Aber bei euch (im weitgehend unkontrollierten StuPa) an die den 11.500 Studierenden zwangsweise abgeknapste Kohle zu kommen, ist natürlich viel einfacher…

  3. PoebelPaule    

    Genossen, wann wird endlich das Asta Logo von grün auf rot umgestrichen? mir ist es im Moment zu wenig revolutionär.

    Richtig gut finde ich auch, dass man sicherlich bald mit Antifa-Asta Bussen in alle Städte der Republik fahren kann, zum blockieren. Ich bin da jedenfalls solidarisch. Die Moritzmedien sind ja auch schon gut auf Linie, da haben endlich unsere progressive Studierendenschaft.

    1. Allez    

      Großartiger Gedanke. Aber wieso so zurückhaltend?
      Warum nicht Das StuPa/AStA/Studierendenschaftlogo in das Antifa Logo ändern? Wieso nicht einfach mal zum gemeinsamen Blockieren anstatt zu StuPa Sitzungen treffen?
      Wieso nicht generell Schwarz als feste Stupistenkleidung einführen, die AStA Pullis sind ja schon Schwarz.

      Ich seh da noch viel viel Luft nach oben.

      Einfach mal eine AGenoss ähh Studierendenschaft gründen.

    2. JulesHGW    

      Wenn die Therése ihren Job genau so neutral ausführt wie der aktuelle StuPa-Präsi, habe ich persönlich keine Bedenken. Irgendjemand muss es ja machen, wenngleich ich mir für den Vorsitz auch eine Art hauptamtlichen Geschäftsführer vorstellen könnte.

  4. Simon_Voigt    

    Der Schritt von "Jo, wir sollten an unserer Öffentlichkeitsarbeit was ändern, Transparenz und so." zu "Lass mal ne Facebook-Seite gründen." ist aber auch nur ein minimaler, wenn es das Ziel sein soll, die Wahrnehmung unter den Studenten zu verbessern. Klick, klick, klick, fertig. Habt ihr dabei eigentlich auch mal daran gedacht, dass ein Teil der Wählerschaft systematisch ausgegrenzt wird? Nämlich der, ohne Account. Wenn wirklich was passieren soll, dann kann es dabei doch wohl nicht bleiben.

    Das irgendwas an der StuPa-Seite kaputt sein soll, höre ich auch schon seit mindestens einem Jahr, ein wirkliches Interesse an Besserung besteht also auch nicht. Da könnt ihr euch aber nicht einfach auf den webMoritz verlassen, dass die wichtigsten Sitzungs-Infos hier laufen. Darum müsst ihr euch in erster Linie selbst kümmern! Warum passiert dann nebenan erst etwas, wenn hier Kritik geübt wird?

    Und warum denn nicht der eigene Blog? Der Präsiblogger hatte es doch auch geschafft. Ob seine persönlichen Reflexionen zum Sitzungsalltag wirklich lesenswert waren, darüber kann man streiten, aber er hat es wenigstens gemacht. Is doch okay, wenn nur aus Präsisicht geschrieben wird. Dort könnte man dann auch informieren, welche Posten und Ausschüsse demnächst besetzt werden, wenn das schon nirgendwo anders passiert, sondern erst am Beginn der Sitzung. Wenn ihr nicht als die Clique verstanden werden wollt, die sich nur mit sich selbst beschäftigt und die Ämter untereinander verteilt, dann muss schon ein bisschen mehr passieren, als es jetzt der Fall ist.

    1. anton_walsch    

      Ich habe ja die Befürchtung, dass die StuPa-Facebookseite so wie die der Moritz-Medien wird. Wir laden Tierbilder hoch und sind cool. 100% Selbstgefälligkeit, Null Inhalt. Hauptsache liken!

  5. Kapartia    

    Top 8:
    Bitte nicht nur eine Facebookseite und fertig aus, sondern eine umfassende Aufbesserung der Präsenz: Evtl einen monatlichen Newsletter, mehr Präsenz und Werbung für den Asta/StuPa in den Erstiwochen und sonstigen ähnlcihen Veranstaltungen. Eine engere Zusammenarbeit mit den FSR der verschiedensten Studiengänge um über diese mehr Werbung zu machen (dann klappts vlt auhc mal mit ner höheren Wahlbeteiligung 🙂 ).

    Wenn der Server voll ist, Povider anschreiben oder Server selber bereinigen (je nach dem bei wem da die Rechte liegen) oder nen evtl. Wechsel zu einem besseren Anbieter?

    Top 10:
    Praktikumssemester finde ich gut, auch wenn viele Studenten ihre Praktika auch NEBEN den normalen Studienaufgaben schaffen in den Semesterferien. Davon mal abgesehen. Macht doch eine Umfrage, die alle Studenten erreicht und peilt als repärsentative Umfrage mindestens 1000 Leute an. Hierzu könntet ihr evtl mal mit den PoWi Dozenten für Statistik sprechen, evtl kann man das ja mal als Seminarsaufgabe erledigen. Somit wäre ein gutes Übungsbeispiel für die PoWi Studenten geschaffen und dem StuPa ein wenig ARbeit abgenommen. Die Ergebnisse sollten dann in die Entscheidung für/gegen ein PRaxissemster einfließen.

    Ehrendoktor für Snowden:
    Auch hier eine umfassende Umfrage für die Greifswalder Studenten starten, wenn genug Stimmen da sind kann man doch damit ruhig auch mal an die Uni- oder Fakultätsleitungen herantreten und die Verleihung einer Ehrendoktorwürde für Snowden durch unsere Uni anstreben!?

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