von radio 98eins | 12.05.2014
Birgit Grämke klärt über die Faszination, Chancen und Risiken neuer Medien auf.
Am 13.05.2014 ab 18 Uhr findet im Funkhaus des Greifswalder Lokalprogramms radio 98eins ein Bildungsabend mit Birgit Grämke von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung statt. Die Themen sind die sozialen Netzwerke im Internet und der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit den neuen Medien. Der Infoabend richtet sich an Eltern, Lehrer, Erzieher und alle, die sich kritisch mit den neuen Medien auseinander setzen möchten.
Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie bieten den Heranwachsenden einen neuen Raum, in dem sie sich, wie auf dem Schulhof oder in ihrer Freizeit, austauschen können. Hier finden sie neue Kontakte, pflegen ihre Freundschaften oder organisieren Verabredungen.
Smartphones und deren neuste Technik sind die neuen Dauerbegleiter für Kinder und Jugendliche. Simsen, chatten, Facebook, WhatsApp, telefonieren, fotografieren, filmen, Musik hören – es gibt fast nichts, was man nicht mit ihnen machen kann. Aber nicht alles ist erlaubt!
Damit kommen auch neue Herausforderungen insbesondere auf Eltern zu, denn die Möglichkeiten zur elterlichen Kontrolle sind sehr eingeschränkt und die technischen Schutzmechanismen noch nicht ausgereift. Darum ist es besonders wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen.
Bei dem Infoabend erhalten Sie einen Einblick in die Medienwelt von Kindern, was sie fasziniert, welche Risiken es gibt und worauf Sie bei achten sollten.
Um Voranmeldung bis zum Dienstag, den 13. Mai 2014, 10 Uhr per E-Mail an vorstand@radio98eins.de wird gebeten.
Bild: F. Gopp / pixelio.de
von Anne Becker | 14.01.2012
Kindheit und Jugend, Ausbildung und Freizeit in der einstigen Hansestadt Stralsund vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit
Im Pommerschen Landesmuseum findet seit 3. Oktober 2011 die Ausstellung Hereinspaziert statt, in der jeder Besucher noch bis zum 19. Februar 2012 in Spielorte, Fantasieräume und Spielzeugträume vergangener Zeiten reisen kann. Zu diesem Anlass lud am Dienstagabend (10. Januar) Gunnar Möller, Stadtarchäologe und Denkmalpfleger aus Stralsund, in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst zu einem historischen Diavortrag. (mehr …)
von Ulrich Kötter | 12.07.2011

moritz-Urgestein Ulrich Kötter (28) denkt zu viel und schreibt zu wenig, zumindest in letzter Zeit. Er studierte in Greifswald Kommunikations- wissenschaft und Politikwissenschaft. 2005 war er Chefredakteur des moritz-Magazins, später betreute er den flying moritz.
Eine gute Freundin von mir hat vor drei Monaten eine Tochter zur Welt gebracht. Es ist schon das zweite Kind, ihr Sohn ist mittlerweile zweieinhalb Jahre alt. Ab und zu schaue ich vorbei und wenn ich daran denke, bringe ich ein kleines Geschenk für den Nachwuchs mit. Die Rolle des Besuchsonkels ist schon nett, doch die beiden Wirbelwinde halten einen ganz schön auf Trab. „Onkel Uli“ liest wahlweise etwas vor, singt ein Lied oder baut mit Legosteinen, hilft beim Abendessen oder spontan beim Gang aufs Töpfchen. Auch ein bisschen Babyspucke ist schon auf der Hose gelandet. Das stört mich alles überhaupt nicht und ich freue mich auf jeden Besuch, aber ich weiß nicht, ob ich den Alltag mehrere Tage (und Nächte) durchhalten würde.
Wenn mir in Greifswald neuerdings etwas auffällt, dann sind es die vielen jungen Familien mit kleinen Kindern. Viele Kommilitonen und Bekannte sind Eltern geworden, auch einige, bei denen ich es nie erwartet hätte. Wie viele Studierende mit Kind es in Greifswald gibt, weiß man nicht so genau (siehe auch moritz-Magazin 92, S.20/21), aber gefühlt sind es einige. Der AStA und das Studentenwerk bemühen sich, studierende Eltern zu unterstützen. In einem Jahr soll sogar ein eigener Kindergarten eröffnet werden.
Es gibt wohl keine anspruchsvollere Aufgabe auf dieser Welt als Kinder. Wenn jetzt Betriebswirtschaftler und Juristen die Nase rümpfen und auf verantwortungsvolle Vorstandsposten verweisen, so sei ihnen gesagt, dass viele der hohen Schlipsträger entweder keine Kinder haben oder den Nachwuchs ins Internat abschieben. Bekanntlich wollen wir in der Erziehung alles das besser machen, was uns in der eigenen Kindheit gefehlt hat. Doch sieht man sich dann doch wieder mit sich selbst konfrontiert und es gehört schon eine gute Portion Selbstreflexion dazu, um nicht in die alten Muster zurückzufallen. Ich bewundere junge Eltern für ihren Mut. (mehr …)
von Carsten Schönebeck | 10.06.2009
Am kommenden Samstag, dem 13. Juni ab 14 Uhr veranstalten die Anwohner und Gewerbetreibenden der Steinbeckerstraße ein buntes Fest für alle Altersgruppen. Der Grund dafür: Die Entfernung eines Bauzauns, der acht (!) Jahre lang ein unbebautes Grundstück absperrte. Vor wenigen Wochen erst lies die Stadt den Zaun entfernen.

Dieser Bauzaun blockierte acht Jahre die Sicht in der Steinbeckerstraße.
Erst vor wenigen Wochen hatte Buchhändler Dr. Rose dazu aufgerufen den Abbau des Zauns zum Anlass für ein großes Straßenfest zu nutzen.
In der Pressemitteilung heißt es:
Auftakt und erster Höhepunkt ist die Reeperbahn, die die Seilerei Sembritzky um 14 Uhr einrichtet. Ein dreißig Meter langes Seil wird geschlagen, in das Tücher mit allen guten Wünschen hineingedreht werden können. Der Stoff kommt von Villwock, die Farbe vom Bastelladen und die Anleitung vom Welt-Bazar, der auch für trommelnde Musikuntermalung sorgt.
Desweiteren wird im Bereich Loeffler-Straße und in der Schalterhalle der Volksbank Kinderprogramm und -betreuung angeboten. Daneben gibt es Filmvorführungen, Musikeinlagen und eine Spray-Akion am letzten Stück des Bauzauns. Für das leibliche Wohl sorgen das Grill-Schwien, das Comix und das Publicity.
Auf und an der Bühne an der Loefflerstraße wird bis Mitternacht getanzt und musiziert. Das Programm laut Pressemitteilung:
15:00-15:30 Uhr: Präsentation des Ballhaus Goldfisch: Salsa, Ruedo und Tango
15:30-16:00 Uhr: Breakdancer, zwei Vorführungen: Für Kinder und für Jugendliche
16:00-17:00 Uhr: Buntes Programm der Musikschule Greifswald mit Bläsern, Gitarren, Streichern
17:00-17:30 Uhr: Kinderchor Ostseegymnasium und Musikschule Greifswald
17:30-17:50 Uhr: Theatergruppe Ostseegymnasium
18:00-18:30 Uhr: John Silver & The Nude Family (Rock/Pop/Alternative)
18:30-20:00 Uhr: Die Briefträger (Ska)
20:00-22:00 Uhr: Swingband „Jasper“ der Musikschule Greifswald
22:00-22:30 Uhr: Samba-Trommelgruppe „Chilli Peppers“
Und ganz aktuell: Nach der Trommelgruppe wird es noch eine Überraschung geben! Bis 24 Uhr geht der Spaß weiter…
Allen Organisatoren und Mitfeiernden wünschen wir viel Vergnügen!
Foto:
Blog der Greifswalder Grünen
von Siri Hummel | 07.05.2009
Wer an diesem Montagmorgen in die Nähe des Greifswalder Marktplatzes gekommen ist hat sich sicher über die große Traube bunter Luftballons gefreut, die von dort in den Himmel gestiegen sind.
300 Kinder aus verschiedenen Greifswalder Kitas ließen die Ballons im Zuge der Aktion „Wünsche steigen in den Himmel“ fliegen. An den Ballons befestigt waren selbstgebastelte Postkarten, auf denen sich die Wünsche und Erwartungen der jungen Bürger in Richtung der Landeshauptstadt aufmachen sollten.

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