Ein bisschen alt geworden ist er, der Held vieler Kinderzimmer und Grund für so manche illegal kopierte Musikkassette: Gerhard Schöne aus Coswig im schönen Sachsen sang Ende Februar im Theater schöne Lieder über schöne Dinge.
„Ich habe meine Lesebrille mit und für alle Fälle auch die Noten, falls mir mal ein Lied nicht mehr einfällt“, erzählt der Liedermacher und erklärt kurz die Spielregeln für den Abend, „ihr kreuzt drei der 123 Lieder auf dem Papier an, bastelt einen Papierflieger daraus und schmeißt ihn dann nach Aufforderung auf die Bühne.“ Dann singt der Pfarrerssohn jeweils einen der drei Titel vor fast ausverkauftem Haus. (mehr …)
Auch im Februar zeigt das Pommersche Landesmuseum einen nordoststreifen. Diesen Monat wird die Verfilmung des Stanislaw Lem Romans „Der Schweigende Stern“ (DDR 1959, Regie: Kurt Maetzig) vorgeführt.
„1970 fliegt ein Raumschiff mit acht Wissenschaftlern aus aller Welt zur Venus und findet dort eine Mordmaschinerie, mit der die Erde vernichtet werden soll. Der erste Science-Fiction Film der DDR entstand auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und warnte eindringlich vor dem Atomkrieg.“
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kulturreferentin für Pommern mit dem Filmclub Casablanca
Am 21. Februar wird eine hochwertigere Elektro-Party im mira stattfinden. Dort wird das Krause Duo aus dem Umfeld des international renommierten Jenaer Labels “ Freude am Tanzen“ in Aktion treten. (mehr …)
Ab Februar wird es im IKuWo eine neue, monatliche Veranstaltungsreihe geben, die unter dem Titel musIKalisches UnterWeltenkinO firmiert. Angekündigt werden „filmische Einblicke in die Außenbezirke musikalischen Schaffens“. Es sollen Dokumentarfilme über Bands, kulturelle Randströme und künstlerischen Untergrund gezeigt werden; untermalt, flankiert und getragen von einem filmgekoppelten Rahmenprogramm: Radiospecials, Vorträge, Disco, Konzerte und Live-Sessions. (mehr …)
Am 18. Februar findet eine besondere Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Greifswalder Studententheaters (Stuthe) statt. Unter der Leitung von Hedwig Golpon sind Studierende der Politik- und Kommunikationswissenschaften dem politischen Treiben nachgestiegen und haben daraus „eine bunte Vorstellung eines grauen Themas am Rande der Wissenschaft“ produziert. (mehr …)
Am 3. Februar führte die Tour der Band „The Subways“ auch nach Mecklenburg-Vorpommer. Obwohl die Band in Deutschland eher ein Geheimtipp ist, war der MAU Club in Rostock proppen voll.
WebMoritz-Fotografin Ulrike Hausmann war für uns vor Ort und beglückt uns mit einer Fotoserie mitten aus der pogenden Musikmasse:
Als Support wurde die Band von der Hamburger Band „One Fine Day“ begleitet, die den Gästen gleich zu Beginn mächtig einheizte. Die ersten jungen Leute mussten schon vor dem Hauptact von der Security aus der pogenden Menschenmassen rausgezogen werden.
„The Subways“ stürmten dann kurz nach dem Umbau auf die Bühne und wurden von den Fans stürmisch empfangen. Billy Lunn, Charlotte und Josh spielten gleich zu Beginn ihren Klassiker Rock’n’Roll Queen.
Auf der Setlist war zur kleinen Gedankenstütze daraus Rostock’n’Roll Queen geworden. Die Masse vor der Bühne bewegte sich wie die Ostsee im Sturm. Sie war kaum zu bändigen und man wurde fast zerquetscht. Zu aller Überraschung sprach der Sänger immer mal wieder ein paar deutsche Wörter.
Zum Ende des Sets lies er sich nicht nehmen, sich von den Fans quer durch den Club tragen zu lassen. Im Blog der Band ist zu lesen, dass er erst in diesem Moment mitbekommen hat, wie viele Leute wirklich im MAU waren. Die Fans aus Rostock haben sich glatte Zehn in der „let’s go fucking crazy-Skala“ verdient.
Hier könnt ihr das aktuelle Video von moritz.tv sehen.
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