retro.kolumne: Löwenzahn

retro.kolumne: Löwenzahn

Retro, retro, retro yeah! Die neue Kolumne über alte Dinge. Kennt Ihr diese Spiele, Filme, Accessoires noch? Aus der Kindheit, meist noch aus den 90ern stammen sie und sind vielleicht ja doch noch ein Guilty Pleasure des einen oder anderen.

Wenn ich meine Lieblingsserien aus Kindertagen aufzählen soll, darf eine auf keinen Fall fehlen: Löwenzahn! Sofort habe ich die einprägsame Melodie des Intros in den Ohren und die Latzhose von Peter Lustig vor Augen.

Die Sendung mit dem Blumennamen gibt es bereits seit 1981 und erzählt in ihren unabhängigen Folgen stets eine fiktive Geschichte rund um Peter Lustig und seinen blauen Bauwagen. Die Rahmengeschichte ist dann zusätzlich mit kurzen informativen Beiträgen zum jeweiligen Thema der Folge ausgeschmückt. Insgesamt ist Löwenzahn darauf ausgelegt in einer interessanten Art und Weise Wissen an Klein und Groß zu vermitteln.

Seit 2006 moderiert Guido Hammesfahr als Fritz Fuchs die Sendung. Der neue Moderator bekam nicht nur einen neuen Bauwagen, sondern wird im Unterschied zu Peter Lustig stets von seinem Hund Keks begleitet. Der alte Bauwagen von Peter Lustig steht seither im Filmpark Babelsberg und kann von Besuchern bestaunt werden.

Nie werde ich den eigenartigen Nachbarn Herrn Paschulke vergessen, der regelmäßig in den Folgen auftrat und meistens oder eigentlich immer etwas zu meckern hatte. Leider verstarb der Schauspieler Helmut Krauss im letzten Jahr. Peter Lustig verstarb bereits 2016, doch das Gerücht, er hätte Kinder nie leiden können, hält sich bis heute. In diesem Artikel klärt Journalist Kai Biermann darüber auf, dass er an den Gerüchten schuld sei und Peter Lustig Kinder nicht hasste.

Übrigens wurde neben einem Kinofilm im Jahr 2011 seit einigen Jahren der Ableger Löwenzähnchen produziert, welcher sich an eine deutlich jüngere Zielgruppe richtet.

Falls Ihr jetzt Lust bekommen habt eine der über 300 Folgen Löwenzahn zu gucken, dann schaut doch einfach mal in die Mediathek vom ZDF hinein. Auf diese Weise könnt Ihr nicht nur in alten Kindheitserinnerungen schwelgen, sondern lernt vielleicht noch etwas Neues dazu.

Beitragsbild von Jennifer Harris auf Unsplash

Hochschulsport in der vorlesungsfreien Zeit

Hochschulsport in der vorlesungsfreien Zeit

Klar, die vorlesungsfreie Zeit steht vor der Tür. Die meisten von uns Studierenden stecken bis zum Kinn hoch in der Prüfungsvorbereitung. Trotzdem sollte man nicht nur wegen der näher rückenden Klausur- und Abgabetermine ins Schwitzen kommen, sondern sich auch weiterhin beim Sport auspowern können!

Also nur gut, dass Ihr Euch ab Sonntag, den 26.01.2020 um 18 Uhr für die Sportkurse des Hochschulsports eintragen könnt. In der vorlesungsfreien Zeit müsst Ihr keineswegs auf das Sportangebot der Uni verzichten. Im Gegenteil: Das Angebot ist vielfältig und reicht von A wie Aikido bis Z wie Zumba.

Neu dazu kommen Angebote wie Contact Improvisation, Unterwasserrugby sowie ein Meditations- und Achtsamkeitskurs. Ebenfalls wird es einen zweiwöchigen Yoga-Intensivkurs geben.

Die Möglichkeiten sind zahlreich, Ihr müsst Sie nur nutzen! Auf der Seite des Hochschulsports findet Ihr das komplette Kursangebot und auch die Anmelde- und Teilnahmebedingungen.

Und zum Schluss bleibt mir nichts anderes übrig als Euch viel Spaß bei den Kursen zu wünschen!

Beitragsbild: George Pagan auf Unsplash

Kochen und Bekochen lassen: GrIStuF Running Dinner

Kochen und Bekochen lassen: GrIStuF Running Dinner

Nicht nur die Weihnachtszeit sondern auch das Running Dinner steht vor unserer Tür. Das Beste daran ist, dass auch Ihr am 05. Dezember mit dabei sein könnt!

Aber was ist das Running Dinner eigentlich? Wie jedes Semester wird das interaktive Kocherlebnis vom GrIStuF (Greifswald International Students Festival) organisiert.

An jenem Donnerstagabend werdet Ihr Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise zu Euch nehmen. Das Ausgeklügelte dabei ist: Ihr müsst nur einen dieser drei Gänge zubereiten und „rennt“ für die weiteren Speisen quer durch Greifswald zu anderen Teilnehmenden des Running Dinners, wo Ihr Euch genüsslich bekochen lasst. Nach der Anmeldung erfahrt Ihr, welchen Gang Ihr kochen sollt und welche Teams zu Euch kommen. Keine Panik, es ist also noch genug Zeit sich darauf vorzubereiten.

Den genauen Zeitplan und die Anmeldung findet Ihr auf der Internetseite vom GrIStuF.

Nachdem die Bäuche voll geschlagen sind, könnt Ihr die zugeführten Kalorien ab 23 Uhr in der Rosa für 4 Euro Eintritt abtanzen. Natürlich sind auch Nicht-Teilnehmende des Running Dinners willkommen!

Das einzige, was Dir und Deinem Team jetzt noch fehlt, ist ein lustiger Teamname. Also lasst die Kreativität sprießen und habt viel Spaß beim Kochen und Bekochen lassen!

Falls Ihr jetzt noch wissen wollt, wie cool das GrIStuF Running Dinner im letzten Jahr war, dann schaut doch mal in diesen Artikel von uns oder in diesen Beitrag von moritz.tv hinein.

Beitragsbild: Nina Jungierek, Flyer: GrIStuF

Mehr Geld durch BAföG-Änderung

Mehr Geld durch BAföG-Änderung

Durch die kürzlich beschlossene 26. BAföG-Änderung steigen nicht nur die Fördersätze, sondern auch die Freibeträge. Im Klartext bedeutet das: Ihr kommt leichter an noch mehr Geld!

Insgesamt wird der aktuelle monatliche Förderhöchstsatz von 735 Euro ab Wintersemester 19/20 auf 853 Euro und in einem zweiten Schritt ab dem Wintersemester 20/21 auf 861 Euro erhöht. Dies kommt in jedem Fall allen Empfängern zugute, die nicht mehr zuhause bei ihren Eltern wohnen, denn die enthaltene Wohnkostenpauschale wird von 250 Euro auf 325 Euro angehoben.

Ebenfalls werden die Einkommensfreibeträge der Eltern bis zum Wintersemester 20/21 in drei Schritten um 16 Prozent angehoben. Das Einkommen Eurer Eltern ist für den Erhalt und die Höhe des BAföG entscheidend. Je mehr sie verdienen, desto weniger oder im schlimmsten Fall gar keinen Anspruch habt Ihr auf die Förderung. Ab dem kommenden Semester kann es nun sein, dass Ihr einen BAföG-Anspruch habt, obwohl Eure Eltern bis jetzt immer zu viel verdient haben. Beantragt BAföG also auf jeden Fall, auch wenn es in den letzten Jahren nicht geklappt hat!

Eine Erhöhung des Vermögensfreibetrags von 7.500 Euro auf 8.200 Euro ermöglicht es neben dem Bezug von BAföG noch größere finanzielle Rücklagen anzulegen. Der Kinderbetreuungszuschlag wird zusätzlich angehoben und zwar von 130 Euro auf 150 Euro monatlich.

Alle mit einer eigenen Kranken- und Pflegeversicherung profitieren ebenfalls von den Erhöhungen. So gibt es demnächst statt 71 Euro ganze 84 Euro als Zuschlag zur Krankenversicherung und einen Pflegeversicherungszuschlag von 25 Euro statt 15 Euro.

Viele haben Angst sich wegen dem Erhalt von BAföG hoch zu verschulden, wissen meist aber gar nicht, dass nur die Hälfte aller erhaltenen Gelder und höchstens 10.000 Euro zurückgezahlt werden müssen. Wer seine Schulden nach dem Studium auf einen Schlag zurückzahlen kann, erhält zusätzlich noch Nachlässe.

Aber was ist, wenn ich mein Studium abbreche oder später nicht genug verdiene? Auch hier gelten ab dem Wintersemester 19/20 verbesserte Regelungen. Bei einem niedrigen Einkommen könnt Ihr eine kleinere Rate als die im Regelfall 130 Euro betragende monatliche Rückzahlung beantragen. Trotzdem seid Ihr nach 77 Monaten (6,5 Jahren) schuldenfrei, auch wenn Ihr tatsächlich weniger als 10.000 Euro zurückgezahlt habt. Personen, welche aufgrund ihrer finanziellen Lage gar kein Geld zurückzahlen können, wird die gesamte Restschuld nach 20 Jahren Rückzahlungsbemühungen erlassen.

Alle Studierenden können von dieser neuen Rückzahlungsregelung profitieren. Wenn Ihr bereits BAföG erhalten habt, bleibt Ihr grundsätzlich zwar im alten Regelungssystem für die Rückzahlung (Schulden werden nur aufgeschoben und nicht erlassen), könnt aber in das neue Regelungssystem wechseln. Dafür müsst ihr dem BAföG-Amt über Eure Entscheidung innerhalb von 6 Monaten nach Inkrafttreten der Neuregelung Bescheid geben. Die Neuregelung gilt ab September 2019.

Alle weiteren Änderungen und mehr Informationen zum BAföG findet ihr hier. Wie man einen BAföG-Antrag stellt und welche Ansprechpartner in Greifswald dafür zuständig sind, könnt Ihr auf der Seite des Studierendenwerks Greifswald einsehen.

Beitragsbild: Nina Jungierek

Satte Rabatte mit dem KUS

Satte Rabatte mit dem KUS

Wenn ihr Euch gerade gefragt habt, was dieses KUS eigentlich ist, dann seid Ihr hier genau richtig!

Durch den Kultur- und Sozialpass (kurz KUS) der Universitäts- und Hansestadt Greifswald sollen Menschen mit geringen Einkommen von Vergünstigungen in zahlreichen Einrichtungen der Stadt profitieren.

Was viele von uns aber nicht wissen ist, dass Studierende mit Erstwohnsitz in Greifswald ihn ebenfalls beantragen können. Der KUS wird dann für ein Kalenderjahr ausgestellt und darf jedes Jahr neu beantragt werden. Er ist natürlich vollkommen kostenlos und öffnet Türen zu vielen Rabatten. So auch im Heimtierpark Greifswald, hier kostet der Eintritt für Studierende mit KUS nur noch 1,50 Euro und nicht wie üblich 3,00 Euro. Und auch im Freizeitbad, im Theater Vorpommern oder bei den Verkehrsbetrieben könnt Ihr Geld durch den KUS einsparen. Hier befindet sich eine detaillierte Übersicht mit allen Ermäßigungen für 2019.

Um ihn zu beantragen muss man zur Außenstelle der Stadtverwaltung, dem sogenannten „Haus der Begegnung“, gehen. Dieses befindet sich im Trelleborger Weg 37, 17491 Greifswald. Die aktuellen Sprechzeiten und das Antragsformular zum Ausfüllen gibt es hier. Unbedingt mitgenommen werden sollten der Studierendenausweis, Personalausweis und ein Passbild. Der KUS wird ohne lange Wartezeit direkt vor Ort ausgestellt.

Der KUS lässt sich ebenfalls zusammen für eine Bedarfsgemeinschaft beantragen. So bekommen Personen, die selbst zwar nicht studieren, aber mit Studierenden zusammenwohnen, trotzdem einen KUS ausgestellt.

Zu guter Letzt noch einen besonderen Tipp für die kalten matschigen Wintermonate, wenn es mit dem Fahrradfahren manchmal schwierig wird: Ihr könnt als Studierende ebenfalls im „Haus der Begegnung“ einen Antrag auf eine Stammkarte für den Erwerb einer ermäßigten Monatsfahrkarte stellen. So bezahlt man als KUS-Sparfuchs nur noch 20 Euro statt der üblichen 30 Euro für eine Monatsfahrkarte bei den Verkehrsbetrieben.

Es lohnt sich also nicht nur für die 100 Euro-Umzugsshilfe den Hauptwohnsitz in Greifswald anzumelden! Mehr zu diesem Thema gibt es hier.

Beitragsbild: Nina Jungierek