Hier könnt ihr ab 20 Uhr c.t. die elfte ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments mitverfolgen. Euch erwartet eine hochspannende Sitzung.
Das ist die vorläufige Tagesordnung:
TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Formalia
TOP 3 Berichte
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Top 5 Änderung Fachschaftsrahmenordnung
TOP 6 Beschlussvorlage: Wahlverfahren studentisches Prorektorat
TOP 7 Sonstiges
Heute tickern für euch David, Namid, Eddie, Nele und Allan.
- Auffallend ist heute, dass viele Mitglieder der Linksjugend eine Regenbogen-Bänder tragen.
- Top 1 Begrüßung
- Robert eröffnet die Sitzung um 20:19.
- Top 2 Formalia
17 Stupist*innen sind anwesend. Es gibt eine Stimmübertragung. Die Fachschaftsrahmenordnung kann daher heute beschlossen werden.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird mit zwei Enthaltungen ohne Gegenstimme angenommen.
Die Tagesordnung wird einstimmig angenommen.
Es gibt keine Änderung an der Tagesordnung; somit ist sie angenommen.
TOP 3 Berichte
Robert berichtet aus dem Präsidium.
Maybritt ist gestern, wie angekündigt, als AStA-Vorsitzende zurückgetreten, sodass das Amt nun vakant ist und Irma sich als Geschäftsführerin auch darum kümmern muss. Man kann sich nun für den Vorsitz bewerben.
Es gibt keine Fragen.
AStA-Bericht:
Emil hat eine Frage. Es wurden mehrere Anfragen gestellt, eine von Lukas, eine von Luis.
Emil fragt nach den Presseanfragen. Lukas Anfrage sei abgelehnt worden, beantwortet Irma.
Luis‘ zweite Presseanfrage wurde von Maybritt beantwortet. Sie war dazu verpflichtet.
Maybritt verwies an einigen Stellen an das Jusitziariat. Es stehen jedoch noch Fragen zur Beantwortung aus.
Irma sei momentan für diesen E-Mail-Verkehr zuständig. Luis würde in seinen Anfragen „nicht lockerlassen“.
Die Ausschreibung für die Verwaltungsfachkraft des AStA sei am 5.11. online gegangen. Man könne sich nun dafür bewerben.
Robert fragt nach „gewissen Strukturänderungen“ und hätte diese gern erläutert.
Es sei eine doppelte Ausschreibung für ihre Verwaltungsfachkraft und eine andere unbesetzte Fachkraftstelle. Dadurch sei es nun eine volle Stelle, sodass die entsprechende Person auch mehr Geld erhalten werde. Dadurch müsse nun gesehen werden, wo die Stelle angegliedert werde. Die Arbeitszeiten für die beiden Aufgaben würden strikt getrennt werden.
Robert fragt, wo die Person dann ihre Aufgaben erledige.
Die Person hätte zwei Arbeitsplätze, bei der anderen Stelle und beim AStA selbst.
Es gibt keine Rückfragen.
Irma und weitere hätten vor kurzem die WSP-Mittel bearbeitet.
Robert erwähnt, es seien noch WSP-Mittel bei einigen Fachschaften unverbraucht.
Daher müsse der AStA nun kontrollieren, dass diese FSRs diese erst verbrauchen, bevor sie neue erhalten.
Es gibt kein AStA-Merch mehr im Lager. Das geht aus dem AStA-Bericht hervor
Robert fragt, inwiefern eine Neuanschaffung von Merch durch den AStA finanziert werden soll
Irma antwortet, dass sie, Ben und Patrizia im November einen Atrag stellen wollen, um eine Neuanschaffung von Merchartikeln zu finanzieren.
Dessen vollständige Genehmigung sei allerdings unwahrscheinlich.
Partizia will ihren Bericht ergänzen.
Mikro-bedingte Stille, as usual
Sie habe sich mehr mit Canva auseinandergesetzt, um mehr Transparenz über Finanzinstrumente des AStAs zu vermitteln.
Ziel sei es, dass auf dem Instagram Account vom AStA jetzt Informations-Posts kommen.
Rieke unterstütze sie dabei intensiv.
Sie möchte die Studierendenschaft über z.B. WSP-Mittel bei Veranstaltungen informieren.
Das Ganze habe aber in ihrer To-do-Liste keine hohe Priorität.
Haushaltsplanentwurf der Studierendenschaft :
Sie bitte alle, die Nachfragen hinsichtlich der Entwurfserstellung hätten, ihr per Mail zu schreiben, damit keine Verzögerungen wie letztes Jahr passieren.
Robert hat eine Anregung zum Haushaltsplan, das wir aber nicht genau verstanden haben.
Keine weiteren Fragen an Patrizia.
Anna erläutert ihren Bericht weiter.
Emil hat eine Rückfrage. Er möchte wissen, wie ihr Gespräch mit dem FSR Medizin und Zahnmedizin in Bezug auf deren Finanzen gelaufen sei.
Anna wolle ein Treffen mit den FSRs machen. Es gehe um einen finanziellen Aspekt der die anderen FSRs nicht betreffe. Sie hätten sich bereits ausgetauscht und würden sich nun als AStA ein Konzept überlegen wollen.
Es gibt keine weiteren Fragen.
Es geht nun zum Bericht des heute abwesenden Ben.
Robert fragt, wie Bens Vertretung organisiert sei. Das tue vor allem Irma. Sie werde aber unter anderem von Inti unterstützt.
Keine Rückfragen an den AStA.
Moritz stellt die Nachbereitung des Antifaschistischen Aktionsmonat vor und präsentiert die Teilnehmerzahlen:
40: Antifeminismus
20: Angepasster Nationalismus der JN
120: Kritik an Verbindungen
100: Neonazis der GenZ
20: linke Hausprojekte in Greifswald
50: Rechte Strukturen in MV
Es gibt einen kurzen Applaus aufgund des Erfolgs des Aktions-Monats.
Charlotte fragt warum der Vortrag „Keiner soll Täter werden“ abgesagt wurde.
Moritz schlägt vor, diese Frage in AStA-Julias Bericht zu verschieben, da es Teil einer anderen Aktion gewesen sei.
Keine weiteren Fragen.
AStA-Julia ergänzt zu ihrem Bericht, dass die ersten Veranstaltungen zum feministischen Aktionsmonat angelaufen seien.
40-50 Personen seien beim Vortrag zur feministischen Kapitalismuskritik anwesend gewesen.
Der FLINTA-Kurs zur Selbstverteidigung sei ausgebucht gewesen.
Der Vortag zum „Niemand muss Täter werden“ wurde abgesagt weil eine Rechtsbelehrung angedroht hat, dass bei Stattfinden des Vortrags mit relevanten Inhalten eine Klage droht. Das Rektorat hat daraufhin den Vortrag untersagt.
Es gibt einige Wortmeldungen zu dem Thema.
Paul möchte wissen, wer den Vorwurf erhoben habe.
Beim Musikvortrag sei das von einer lokalen Band erfolgt.
Beim „Medizin selber machen“ – Vortrag kam der Hinweis aus dem Justiziariat.
Jonathan gibt an, er sei „bekannt dafür, rechtswidrige Tätigkeiten des AStAs aufzudecken“.
Er fragt, warum der Vortrag über das Justiziariat lief. Es müsse schwerwiegende Gründe geben, damit eine solche Einschätzung vorliege. Er findet die Vorträge generell „schwierig“, viele seinen „ideologische Nieschenverantstaltungen“ und das sehe das Rektorat und Justiziariat anscheinend genauso.
Jonathan fordert eine Aufklärung, was genau in den Vorträgen problematisch gewesen sei.
AStA-Julia erklärt, dass die Gründe für die Absage ethisch fragwürdige Inhalte waren. Er sei aber der Meinung, es solle möglich sein, in der Uni über so etwas zu diskutieren.
Jonathan meint man beschäftige sich im vorhinein mit den Rednern.
Nun geht es darum, ob der Redner tatsächlich verfassungswidrige Inhalte verbreiten würde oder ob eine Behauptung des Justiziariat vorliegt.
Er finde es undemokratisch, wenn verfassungsfeindliche Personen eingeladen werden würden.
AStA-Julia erklärt dazu, dass Justiziariat habe nur behauptet, dass der Referent „verfassungsfeindlich“ sei, das aber nicht belegt.
Jonathan sagt, das Jusiziariat begründe seine Einschätzungen immer und er vertraue dem Justiziariat mehr als dem AStA
Es gibt Gelächter bei ein paar Stupa-Mitgliedern.
Er hätte die Begründung gern schriftlich, dann könne er sich ein Bild darüber machen.
Edona meint, es stünde nie zur Debatte, dass es verfassungswirdrig sei, sondern lediglich rechtswidrig. Dies hätte beiḿ Justiziariat eventuell aufgestoßen.
Sie meint zu den „Nischenverantstaltungen“ das von den 27 StuPa Mitgliedern ein gropteil den links-liberalen Lager nagehöre, es sei so zumindest keine „Nische“ in der Universität.
Es sei also innerhalb der Uni keine Nische, innerhalb Deutschlands vielleicht schon.
Sie kritisiere das Eingreifen des Justiziariats in die studentische Selbstverwaltung. Die Band habe keine Anhaltspunkte für ihre Klage gehabt.
Sie fände es ein Unding und ein „Skandal“, dass das Justiziariat sie dennoch gebremst habe.
Es gibt Applaus von ein paar Mitgliedern.
Irma will klarstellen das es keine schriftliche Darstellung zu den zwei Vorträgen gab.
Die Raumrechte wurden entzogen, alle Erklärungen seien mündlich erfolgt.
Charlotte fragt nach, wer sich bei dem „Medizin selber machen“-Vortrag kritisch gemeldet habe.
AStA-Julia stellt klar, dass es des Justiziariat war.
Marie würde daraufhin hinweisen, dass Moritz und Julia seit längerem bereits die Liste über die anstehenden Veranstaltungen bereits veröffentlicht hätten, weshalb eine mögliche Debatte darüber bereits früher hätte stattfinden können.
Sie erhebt den Vorwurf, dass sich einige nicht mit der Liste auseinandergesetzt hätten und sich jetzt dennoch beschweren.
Henry möchte auf die Absage des ersten Vortrags ergänzen, das es in Fragen von Täterschaft generell oft Institutionen einknicken.
Die „Meinung nachgerückter StuPist*innen interessiere ihn wenig“.
Er finde es „äußert fragwürdig“ und eine „Schande,“wie die Uni sich in dem Fall verhalten habe.
Er finde es fraglich, dass sie sich als antidiskriminierenden Raum präsentiere und gleichzeitig beim ersten juristischen Druck „einknicke“.
Es gibt einen kurzen Applaus.
Phi schließt sich dieser Meinung an. Es sei gängige Praxis von großen Anwaltskanzleien, solche Vorträge und Publikationen durch Einschüchterung zu verhindern.
Es gibt einen kurzen Applaus.
Lukas meldet sich zu Wort und finde es falsch, solche großen Themen über einen Kamm zu scheren und alles als Ideologie zu klassifizieren.
Er bedankt sich bei Moritz und AStA-Julia für die Veranstaltung dieses Aktionsmonats.
Fragen sollten direkt in die Senatssitzung getragen werden. Er will sich als Vertretung des Senats aber kurz erklären.
Es gab eine Stellungnahme und juristische Einschätzung des Justiziariats, die an die Rektorin gingen, weshalb eine Entscheidung getroffen wurde. Die letzte Entscheidung habe die Rektorin.
Er spräche sich dafür aus, beide Vorträge in der Debatte zu trennen.
Er finde den Dialog wichtig, aber es sei ein falscher Punkt zu sagen, „die Uni schütze Täter“. Da seien zu schnell zu große Worte im Spiel.
Das Justiziariat habe einen Widerspruch zum LHG gesehen und keine Verfassungswidrigkeit.
Er sei im Kontakt mit dem AStA und es wird weiter kommuniziert darüber, was im Verlauf nicht optimal lief.
Eine bessere Lösung als sich zu beschweren und Dinge zu verallgemeinern sei es, im Vorfeld Fragen zu stellen und miteinandner zu kommunizieren.
Er wünsche sich eine andere Kultur „ohne die großen Worte“.
Edona möchte sich auch den Konsens verständigen, dass sie alle gegen sexualisierte Gewalt seien und für die Aufklärung dieser. Weiter sei es Eingriff in die Eigenständigkeit und Freiheit der Studierendenschaft.
Sie erwartet einen direkteren und ausführlicheren Austausch seitens der Uni.
Silvio erhält das Wort.
Er finde es „krass“, dass es als Eingriff in die Studierendenschaft bezeichnet wird. Gleichzeitig bedankt er sich für das Engegament. Er finde es aber schwierig, wenn Kritik als Eingriff in diese Freiheit dargestellt werden würde.
Da wir allerdings eine Universität sind, seien wir an das allgemeine Gesetz und das öffentliche Recht gebunden und könnten somit nicht unterstützen, wenn jemand eigene Medikamtenherstellung zeigen würde.
Er finde es bemerkenswert, dass sich der AStA nicht auch alarmiert fühle, wenn jemand einen Vortrag über selbstgemachte Medikamente halte.
Dem Justiziariat solle mehr Vertrauen entgegen gebracht werden. Es gäbe anscheinend einige Konflikt mit dem Justiziariat. Es solle doch aber ein Punkt kommen, selbst stutzig zu werden „wenn hier ein rechtswidriger Beschluss nach dem anderen kommt, und eine rechtswidriger Vortrag nach dem anderen stattfindet.“
Er finde es schwierig, dass nur noch Veranstaltungen aus der Perspektive des „linken Rands“ stattfinden würden, nur weil die Mehrheit des StuPa „links-progressiv“ sei.
Paul möchte noch einmal betonen, dass Moritz und AStA-Julia viele gute Veranstaltungen organisieren würden, beispielsweise das Gedenken zur Reichsprogromnacht. Er bedankt sich für Lukas‘ Beitrag. Gleichzeitig müsse aber auch Kritik an Vorträgen möglich sein.
Er möchte einen größeren Austausch über Vorfälle wie abgesagte Vorträge.
Henry erhält das Wort. Er macht eine historische, feministische und vergleichende Perspektive auf und erklärt, dass Frauen Abtreibungsmittel und Transmenschen Medikamente herstellen würden, weil sie keine andere Möglichkeiten hätten.
Dass dies Nischenthemen seien, halte er für „sehr lächerlich“.
Er betont, dass man sich nicht wundern müsse, dass der Ton rau wird, wenn so ein „rhetorisches Aufrüsten“ stattfinde.
Edona stellt einen GO-Antrag auf Ende der Debatte, da alle Seiten ausführlich geklärt seien.
Es gibt keine Gegenrede.
Es gibt keine Rückfragen zum Bericht.
Es geht weiter mit Falks Bericht.
Falk sei im Austausch mit dem Qualitätszentrum und habe einen Gesprächstermin mam Freitag.
Fragen könne man ihm auch per E-Mail stellen.
Robert fragt, ob Falk mit der Einarbeiten fertig sei.
Falk antwortet, er sei „zum Großteil“ fertig.
Robert fragt, ob Falk mit der Einarbeiten fertig sei.
Falk antwortet, er sei „zum Großteil“ fertig.
Roberts nächste Frage bezieht sich auf die Entwicklungen in der Lehramtsreform, zu der er nichts im Bericht finde.
Morgen finde ein Gremientermin statt. Für diesen werde er zuarbeiten.
Emma berichtet von den aktuellen Entwicklungen.
Keine Rückfragen an den Bericht von Falk.
Ergänzung zum moritz.medien-Bericht, dass am Samstag, den 25.10. ein Awareness-Workshop stattgefunden habe.
Keine Rückfragen.
Emma erklärt, sie seien in der Vorbereitung der Vollversammlungen, Anträge können auch schon gestellt werden.
Lukas berichtet, er arbeite an einer „student conference“ mit dem AStA und lädt zu der „Magic Mystery Tour“ ein.
Keine weiteren Berichte, Übergang zu TOP 4.
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Es gibt keine Berichte aus der Studierendenschaft.
TOP 5 Änderung Fachschaftsrahmenordnung
Kommen wir zur Besprechung der Fachschaftsrahmenordnung. Darunter fiele auch das häufig besprochene Thema zur Neugründung eines Fachschaftsrats Humanbiologie.
Die AG SHA habe sich bei der letzten Sitzung dafür ausgesprochen, die aktuellen Änderungen so zu übernehmen. Somit bleibe eine Neugründung des FSR Humanbiologie möglich.
Lukas merkt an, dass sich beim letzten mal gegen eine Neugründung ausgesprochen wurde.
Robert bemüht sich, die zuletzt vorgebrachten Argumente zusammenzufassen. Marie ergänzt.
Emil würde nun widersprechen wollen, weil es ja auch den FSR Biowissenschaften gäbe, der sich bisher auch gekümmert habe und den anwesenden FSR zu Wort kommen lassen.
Lukas könne ein Argument nicht nachvollziehen, da es sich bei dem Hubi e.V. ja um einen Verein handle und man die Existenz dieses nicht verbieten könne.
Nadine erklärt etwas zu den Umfrageergebnissen. Diese werden nun an die Wand projiziert. Bei einer Exekution der Änderungen des SHA gebe es zwei FSRs und den Hubi e.V. Sie hätten versucht, möglichst kurzfristig eine Umfrage zu erstellen, was natürlich nicht optimal sei. 400 Personen hätten teilgenommen, doppelt so viele wie die übliche Wahlbeteiligung bei der FSR-Wahl. 82 Prozent seien gegen die Teilung. Die meisten Enthaltungen kämen vermutlich daher, dass diese Personen nicht wüssten, warum die Änderungen überhaupt im Gespräch seien.
Es seien auch mittlerweile alle Studiengänge vertreten im akutellen FSR. Sollte diese Änderungen durchgehen, würden sie somit entgegen der Wünsche von „Hunderten von Studierenden“ handeln.
Daher würde sie hiermit im Namen ihrer Studierenden darum bitten, die Änderungen nicht zu exekutieren.
Es gibt Applaus.
Paul stellt den Antrag auf Rücknahme des Antrags der SHA und auf Beibehaltung eines einzelnen FSRs.
Emil fragt, was der Änderungsantrag genau beinhalte. Es wird erläutert.
Keine Rückfragen.
Es folgt die Abstimmung zum Änderungsantrag von Paul, den Antrag der SHA zurückzunehmen.
Der Antrag wurde mit vier Enthaltungen ohne Gegenstimme angenommen.
In Bezug auf die Lehrkraftbildung hätten sie eine Änderung aufgrund von geänderten Gesetzesnummern vorgenommen.
Änderung in § 6, Abs. 3 zur Besserung der Funktion für die Wahlleitung.
Keine Einwände.
Änderung in § 13. Es gibt nun eine neue GO.
Henry fragt, wie es zuvor in der Fachschaft gehandhabt worden sei.
Vorher wurde im entsprechenden Gremium, die GO eines anderen verwendet.
Nun wird es „ganz wild“ im § neu 17 laut Robert. Das Wort „Arbeitsfelder“ wurde durch „Themen“ ersetzt.
Keine Meldungen.
Sprachliche Änderung in §17 StKO Lehramt. Hier wird etwas geregelt, das vorher nicht geregelt gewesen sei.
Sprachliche Anmerkungen in Absatz 5
Änderungen in der Anlage I
Diese beinhalte die Aufteilung und Zuteilung der Fachschaftsräte an die jeweiligen Studiengänge. Hier ginge es größtenteils um Bezeichnungen dieser.
„Biochemie“ wurde in „Biochemie und Umweltwissenschaften“ umbenannt.
Zusammenlegung von Geographie und Geologie
Luise berichtet über den Anlass darüber. Es seien zu wenig Bewerbungen für den FSR Geologie eingegangen und habe oft Neuwahlen gegeben, weshalb sich dafür ausgesprochen wurde, diesen mit dem FSR Geographie zusammenzulegen. Die beiden Fachschaften sind Teil des gleichen Instituts.
Eine Fachschaftsordnung sei schon besprochen worden.
Änderung in der Anlage II
Robert würde einen Änderungsantrag stellen, da sich noch 2 Studierende im Studiengang „Bildene Kunst“ und „Kunstwissenschaften“ befänden, den man auflösen gewollt hatte.
Der Änderungsantrag wurde einstimmig angenommen. Der FSR bleibt also bestehen.
Änderung zu „History and Culture of the Baltic Sea Region“. Diese wurden einstimmig angenommen.
Der Master Skandinavistik sei gestrichen worden, weil keine Studierende mehr immatrikuliert seien.
Neuer Master-Studiengang „Data Science“ sei eingefügt worden.
Anlage V beinhaltet keine Änderungen.
Es gibt keine weiteren Änderungsanträge zur Anlage.
Nun kommt es zur Abstimmung.
Die Fachschaftsrahmenordnung wurde mit 18 Ja-Stimmen angenommen.
TOP 6 Beschlussvorlage: Wahlverfahren studentisches Prorektorat
Emil stellt einen GO-Antrag auf eine kurze Unterbrechung der Sitzung.
Silvio stellt eine Gegenrede. Somit wird über den GO-Antrag abgestimmt.
Der GO-Antrag wurde mit 9 Stimmen angenommen.
Die Sitzung wird für 5 Minuten unterbrochen.
Die Sitzung wird um 21:46 Uhr wieder aufgenommen.
Henry möchte seinen Vorschlag wiederholen, das „Ranked Voting“ einzuführen, anstatt einer Stichwahl zu veranstalten. Hierzu stelle er die Vorzüge dieses dar.
Silvio wirft ein, dass er das Verfahren der Präferenzwahl nicht verstehe. Er wundere sich darüber, ein anderes Verfahren einführen zu wollen, da ja andere Wahlen ebenfalls per Stichwahl entschieden werden.
Robert bittet Henry, dass er das Prinzip der Präferenzwahl (https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ferenzwahl) erläutert.
Jonathan wirft ein, dass der/ die Wahlgewinner*in nach diesem Prinzip nicht zwangsläufig die Mehrheit des StuPas hinter sich habe.
Henry erläutert, dass dies doch so sei. Jonathan hat hierzu noch etwas hinzuzufügen.
Edona erklärt, dass man nicht alle Kandidat*innen ranken müsse, sondern nur die Personen, die man generell wählen möchte.
Silvio stellt eine Frage darüber, was wäre, wenn es mehrere Kanditat*innen gäbe.
Henry erklärt es.
Außerdem wird klargestellt, dass man auch nur eine Stimme vergeben kann.
Robert spricht sich für das Stichwahlsystem aus, da es uns bisher immer gute Dienste erwiesen hätte. Die AG SHA habe das Prinzip der Präferenzwahl verstanden und sich dagegen ausgesprochen.
Paul sagt, er wünsche sich für das studentische Prorektorat eine Person, die eine absolute statt nur eine relative Mehrheit habe.
Marie erklärt, dass das neue Wahlsystem zu einem Kompromiss führen würde und die „extremistischen“ Ränder schwäche.
Chris stellt den GO-Antrag zum Ende der Debatte. Es gibt keine Gegenrede. Die Debatte wird beendet.
Henry stellt einen Änderungsantrag, um das Ranked Voting einzuführen.
Emil wollte darauf eingehen, aber Chris stellt erneut einen GO-Antrag, diesmal auf Schluss der Redeliste. Dazu gibt es keine Gegenrede.
Emil erklärt dennoch, dass das neue Wahlsystem „taktische Abstimmungen“ als Wahl „zwischen Pest und Cholera“ verhindern würde.
Nun wird über den Änderungsantrag abgestimmt.
Der Änderungsantrag wird mit 13 Stimmen abgelehnt.
Es wird über den so vorliegenden Antrag abgestimmt.
Das Wahlverfahren wird somit mit sechs Enthaltungen ohne Gegenstimmen angenommen.
TOP 7 Sonstiges
Lukas möchte etwas zum Bewerbungsverfahren erläutern. Wichtig sei ihm zu betonen, dass keine Bewerbungen „hinten runterfallen“ würde.
StuPa-Julia stellt eine Frage zu den Regenbogenbändern, die einige Stupist*innen tragen.
Die Bänder seien eine Unterstützung der queeren Community und können als Satire betrachtet werden.
StuPa-Julia meint, dass die Absicht ziemlich deutlich wäre und sie finde es „deformierend“, ein Band zu tragen. Sie wirft ein, dass sie „ihr Band“ hier nicht tragen dürfe, sondern rausgeworfen würde.
Charlotte kritisiert die Absicht der Satire.
Stupa-Chris spricht sich dafür aus, nicht weiter über Bekleidung zu reden, da es schon spät sei.
Ein Austausch zwischen Emil und StuPa-Julia folgt.
Paul erwähnt, dass es Verbindungen in Greifswald gebe, die eben nicht verfassungsfeindlich agieren würden. Zugleich gebe es Verbindungen, die er ausdrücklich als „Pack“ bezeichne, die undemokratisch seien und mit denen er nichts zu tun haben wolle. Somit sei es nicht richtig, „alle über einen Kamm zu scheren“ Solch eine Debatte habe es bereits vor 2 Jahren im StuPa gegeben.
Edona schlägt vor, diese verschiedenen Meinungen in einem anderen Rahmen zu besprechen, um geeinigt als StuPa eine Meinung zu vertreten.
Ferner geht sie auf die Konflikte mit dem Justiziariat ein.
Silvio schlägt vor, das Justiziariat zu einer StuPa-Sitzung einzuladen und die angesprochenen Probleme direkt zusammen zu klären.
Irma habe momentan eine Doppelbelastung durch ihr Amt als Geschäftsführung und Vorsitzende des AStA, weshalb sie eine Frist bis Ende Januar gesetzt hat, dass, wenn es bis dahin keine Bewerbungen für den Posten des Vorsitz gebe, sie ihr Amt niederlegen werde.
Es gibt keine weiteren Wortbeiträge.
Robert schließt die Sitzung um 22:08 Uhr.
Beitragsbild: Allan Kant
kurze StuPa-Legende:
Präsidium: Das Präsidium leitet das Studierendenparlament und moderiert seine Sitzungen. Es besteht aus dem*der Präsident*in des Parlaments und seinen*ihren zwei stellvertretenden Präsident*innen. In dieser Legislaturperiode ist Robert der Präsident. Seine stellvertrenden Präsident*innen sind Angelina und Yannis.
Studentisches Prorektorat: Der*die studentische Prorektor*in ist das studentische Mitglied des Rektorats, der Leitung der Universität. In dieser Legislaturperiode ist das Lukas.
AStA: Der Allgemeine Studierendenschuss AStA ist das ausführende Organ der studentischen Selbstverwaltung. Er ist zunächst die Interessensvertretung der Studierenden und zudem unter anderem für die Organisation studentischer Veranstaltungen zuständig. Der derzeitige Vorsitz ist vakant und wird kommissarisch von Irma übernommen; weitere Mitglieder sind dieser Übersicht zu entnehmen.



Was für eine Sitzung! Der AStA will das Geld von uns Studenten ausgeben um davon Merch zu kaufen – also Eigenwerbung zu machen. Wirklich sparsam und verantwortungsvoll – stark.
Hinzu kommen dann die AStA-Vorträge die nicht stattfinden konnten. Entweder weil die eingeladenen Redner verfassungswidrig oder jedenfalls rechtswidrig waren. Da ist man sich offenbar selber noch nicht ganz einig. Eine Glanzleistung.
Und zum Schluss noch AStA-Mitglieder, die gegen ihr eigenes Verbot zum Bändertragen verstoßen.
Well, well, well.