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Vor drei Wochen fand die erste Kundgebung unter dem #fridaysforfuture in Greifswald statt. Ab jetzt soll auch hier jede Woche freitags auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Gestern radelten Schüler*innen, Studierende und Bürger*innen gegen die Kohle & Co. durch die Stadt.

Um 9 Uhr morgens trudeln so langsam die Demonstrant*innen auf ihren Fahrrädern am August-Bebel-Platz ein. Es ist kalt, aber die Sonne scheint. Etwa um 9.15 Uhr erklärt einer der Organisator*innen worauf bei einer Fahrraddemo geachtet werden muss. Daraufhin geht es nach kurzer Absprache auch schon los. Einmal um die Ecke gefahren und schon ist man am ersten Ziel angelangt: zwsichen dem Jahn-Gymnasium und der Arndt-Schule.

Ein Demonstrant erklärt den Schüler*innen, die gerade auf den Pausenhöfen standen, dass er auch gerade Unterricht hätte, aber für seine Zukunft streikt. Die Schüler*innen werden herzlich eingeladen nächste Woche mitzustreiken. Bei jedem Halt vor den meisten Schulen Greifswalds werden zusätzlich Zahlen und Fakten zu Klimawandel und zur Kohleverbrennung genannt und erklärt.

Die Stimmung war entspannt. Mit Musik, Sprachchören und Geklingel fuhren die rund 70 Demonstrant*innen in 2 Stunden durch die Stadt.

Die meisten Schüler*innen machten begeistert bei den Sprachchören mit und schienen ganz angetan von der Bewegung. Hoffentlich sind sie und ihre Lehrer*innen am nächsten Freitag (01.03.) bei der Mahnwache vorm Rathaus mit dabei. Um 11.30 Uhr soll diese anfangen.

Fotos: Anne Frieda Müller, Ole Kracht

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