Die Debatte um den Namen der Uni ist in den letzten Wochen sommerferienbedingt etwas abgekühlt. Laut Arndt-Aktivist Sebastian Jabbusch wird es aber spätestens Anfang des neuen Semesters weitergehen mit der Diskussion um den Namenspatron. Überdies wird am Mittwoch der Senat in seiner August-Sitzung die Komission, die klären soll, ob der Name  Arndts noch tragbar ist oder nicht.

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Foto: Ulrich Kötter

Diese Debatte will der webMoritz natürlich nicht vorwegnehmen. Wir haben aber schon einmal über diese Frage hinausgedacht und die Greifswalder gefragt: Wie könnte man die Uni stattdessen nennen?

Hört selbst:

 

Kommentare

  1. Simon    

    Immer mehr Internetseiten und Magazine aus der rechtsextremen Szene engagieren sich im “Kampf um Arndt“.

    In der Arndt-Debatte sind folgende Blogs und Magazine aufgefallen:

    – Der antisemitische Blog “Fakten – Fiktionen”, der auch eine Rubrik über das Versailler Diktat hat, hetzt gegen den Artikel über die Arndt-Debatte in “DIE ZEIT”. Die Wochezeitung gehöre demnach der “Hamburger Systempresse” an. Der Redakteur sei ein “politkorrekter Schmierer aus dem rotgrün versifften Feuilleton”…

    – Auch die aus Österreich stammende, u.a. in Deutschland in Burschenschaften und rechtsextremen Kreisen verbreitete rechtspopulistische Zeitung “Die Aula”, schrieb über die Arndt Debatte. Die engagierten Studenten werden hier als “Bilderstürmer” , “linke Studentenfunktionäre” und als “Einpeitscher einer antideutschen Agitation” diffamiert. Schon die Diskussion über Arndt bezeichnet der Autor als ein “Kesseltreiben” – also eine Treibjagd. Autor des Artikels ist Thorsten Thomsen, welcher 2001 Landesvorsitzender der “Deutschen Partei” war, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Zuvor war Thomsen Vorsitzender der noch kleineren, rechtspopulistischen Partei “Bund freier Bürge – Offensive für Deutschland “. Artikel von Thorsten Thomsen tauchen auch in der, ebenfalls vom Verfassungsschutz hier als “rechtsextrem” eingestuften, “National-Zeitung” auf.

    – Der rechtsextreme Blog Altermedia veröffentlichte bereits ganze fünf “News” zur Arndt-Debatte. Immer wieder greift der Autor die Studenteninitiative dabei direkt an. Die Studenten werden als “akademische Pöbel”, “Pseudoakademiker” und als “Witzfiguren” bezeichnet. Die Äußerungen der Studenten bewiesen “die geistige Hohlheit solcher Köpfe”. Am liebsten würde der Autor “den größten Knüppel den man finden kann” nehmen, um die Studenten “so windelweich zu prügeln, daß sie sich entweder dorthin scheren, wo sie hergekommen sind, oder aber sich auf ihre eigentlichen Studienaufgaben besinnen, statt sich um Dinge zu kümmern, von denen sie eh nichts verstehen.“

    – Bereits zu Beginn der Arndt-Debatte erschien in der Ostsee-Zeitung der Leserbrief des ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden Rüdiger Klasen. Klasen war im Juli 1992 maßgeblich an einem versuchten Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim bei Boizenburg beteiligt und wurde dafür vor Gericht verurteilt. In seinem als “Offenen Brief” bezeichneten Text, bezeichnet er die Studenten als “ungebildet”, “linksextremistisch”, sowie “platt-voreingenommen”.

    – Erneut meldete sich die NPD mit dem halbjährlich erscheinenden, rechtsextremen Flugblatt der ”Greifswalder Bote“. Dort wirf man der Initiative “Borniertheit” und “Gesinnungsterror” vor, bezeichnet sie als “Scharlatane”, “Schmutzfinken” und “Hetzer”. Am Ende droht man mit “ein paar kräftigen Backfeigen”…

    – Nachdem sich die NPD schon mehrfach in Stellung gebracht hat, darf die DVU nicht fehlen. Die erst kürzlich gegründete DVU-Jugendorganisation ”Junge Rechte” hält die Arndt-Debatte für eine “Posse”. Die jungen DVU-ler ersparen sich immerhin die sonst üblichen Beleidungen und fordern ‘lediglich’ einen “unverkrampften” Umgang mit der Geschichte. Ob dies nur Arndt oder auch das Dritte Reich meint, würden wir gerne wissen.

    – Aus dem konserativen Lager stammt die “Pommerische Zeitung” ein. Sie wird vom Vertriebenenverband “Pommersche Landsmannschaft” herausgegeben. Die Zeitung, die sich schon 2001 für die Beibehaltung des Names aussprach, titelte diesmal in ungebürlicher Weise “Triumpf der Fledderei”. Sie unterstellt den Arndt-Kritikern damit an Arndt eine Art Leichen-Fledderei zu betreiben. Ein bestimmter Professor (Name wird in der Zeitung genannt) an der Universität Greifswald sei an der Debatte “Schuld”, indem er seine Studenten zu der Initaitve angestiftet habe. Der Professor sei ein “Besserwessi”, der im Westen im “Beförderungsstau” gesteckt habe.

    Amüsant sind auch die Vorwürfe gegenüber die Iniative: Das öffentliche Vorlesen der Arndt-Texte sei einem “Schauprozess” oder einem “Tribunal” gleichgekommen… Das sollte man mal Leuten an der Goethe-Universität erzählen! Lest bloß nicht von Goethe vor – das wäre ein Schauprozess!

    In Gänze hier: http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/08/wie-

    Das hier nun wieder Burschenschaftler irgendwas von einer „Hetzkampagne“ wissen wollen spricht für sich…

    1. Hurtz    

      „Das hier nun wieder Burschenschaftler irgendwas von einer „Hetzkampagne“ wissen wollen spricht für sich…“

      Woher weißt Du eigentlich, daß Martin ein Burschenschaft(l)er ist?

      Man sollte keine Behauptungen in den Raum stellen, die man nicht belegen kann, daß spricht nicht gerade für die Sorgfalt, mit der ihr mit den Quellen umgeht.

    2. gehetzter    

      Amüsant sind auch die Vorwürfe gegenüber die Iniative: Das öffentliche Vorlesen der Arndt-Texte sei einem “Schauprozess” oder einem “Tribunal” gleichgekommen… Das sollte man mal Leuten an der Goethe-Universität erzählen! Lest bloß nicht von Goethe vor – das wäre ein Schauprozess!

      EIn schönes Beispiel für die Art und Weise einer Schmutzkampagne. MAn Vergleicht DInge die nicht zusammenhängen. dER vERGLEICH IST IRREFÜHREND, weil hier Auszüge von Arndt vorgetragen wurden. Und nicht etwa zusammenhängende Texte. Würde ich Auszüge von Goethe sammel kann ich sicher auch ganz leicht beweisen, dass Goethe ein Teufelsanbeter war…

      Ich würde sagen besser kann man einem Toten das Wort nicht im Mund umdrehen.

      1. Sebastian Jabbusch    

        Auf der Homepage der Initiative sind längere Texteausschnitte – keine Zitate – veröffentlicht worden.
        Deine Argumentation läuft ins Leere.

        Hier kann sich jeder selbst überzeugen:
        http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/hintergrund/

        1. Edmund Stoiber    

          Die Argumentation läuft ganz und gar nicht ins Leere, da eure selektive Auswahl an Textpassagen einen kontextualisierten und breit angelegten Blick auf das Gesamtwerk Arndts unmöglich macht. Aus selektiv zusammengeschusterten Zitaten lassen sich keine faktenbasierten Entscheidungen ableiten und sowas hat weniger mit Wissenschaft als mit polemischer Radikalität zu tun.

  2. Manfred Peters    

    Mich hat keiner gefragt, die Vorschläge kann ich auch nicht hören, da meine PC-Audio-Funktion vielleicht zum Glück defekt ist. Deshalb auf diesem Wege zur Entspannung, mein nicht ganz ernster Vorschlag, wenn er nicht schon genannt wurde: Michael-Jackobson-Universität!
    Bei einer Übersetzung ins Englische wird offensichtlich, um welche, gerade verstorbene und über alle Zweifel erhabene Persönlichkeit es sich handelt! Die jugendlichen Heißsporne in dieser Diskussion auf beiden Seiten können sich sicher auch mit diesem Namen anfreunden. Bei den spätfrustrierten
    "ALT-68-ER-PROFESSOREN", die Probleme mit E. M. Arndt haben, sollten verschüttete scheinrevolutionäre Jugendgefühle freigelegt werden.

  3. Martin    

    So führ man Hetzkampagnen… Inhaltlich nichts neues…
    Und wenn man den Podcast hören möchte… Wo iwann vielleicht mal Greifswalder zu Wort kommen sollen…
    Aber wer sabbelt den ständig selben Stuss..? 3x darf man raten

    UNd die Redaktion veröffentlich das auch noch… Anstatt wenigstens zu berichten wann und wo die Senatssitzung ist…

  4. Hurtz    

    Die Stadt Greifswald und die Pommern sollten sich der Ehre bewusst sein, daß ihre Universität nach einem Freiheitskämpfer wie Ernst Moritz Arndt benannt worden ist.

    1. ret marut    

      Für den Absolutismus zu kämpfen, halte ich nicht gerade für einen "Freiheitskampf". Wer anders als der in Bedrängnis geratene deutsche Adel sollte denn da realiter "befreit" werden?

      Dieser nationalistische Kampf gegen "die Franzosen" richtete sich letztlich gegen die bürgerlichen Errungenschaften der französischen Revolution in den deutschen Fürstentümern, gegen die eingeleitete Befreiung von jahrhundertealtem, mittelalterlichen Joch und gegen die grundsätzliche Gleichheit aller Citoyen.

      Arndt war zu seiner Zeit schon ein reaktionärer und antirepublikanischer Knochen, warum sollte sein Name eine "Ehre" sein???

      1. Edmund Stoiber    

        Seit wann kämpfte Arndt für den Absolutismus? Da musst du aber nochmal nachlesen! Arndt kämpfte für ein Parlament, was nur mal das Gegenteil von einem absolutistischen System ist.

        Arndts Kampf gegen die Franzosen richtete sich nicht gegen Bürgerrechte, sondern gegen die napoleonische Tyrannei auf deutschem Territorium.

        Arndt war zu seiner Zeit nicht "reaktionär und antirepublikanisch", sondern fortschrittlich und geradezu revolutionär. Für seine demokratischen Bestrebungen musster er vielerlei persönliche Diffamierungen und berufliche Nachteile in Kauf nehmen.

        Also wenn du keine Ahnung hast, dann schreib doch besser einfach gar nichts!

        1. ret marut    

          Ich geb den Ball zurück und empfehle wärmstens: Lies Du vielleicht noch mal nach!

          Arndt gehörte in der Frankfurter Paulskirche zu denen, die dem preußischen König eine bürgerliche Kaiserkrone – wie Sauerbier – angeboten haben. Der hat das natürlich ausgeschlagen, weil er sich nicht vom bürgerlichen Pöbel zum Kaiser krönen lassen wollte, schließlich sei er ja "von Gottes Gnaden". – Der "Paulskirchenspuk" war eh bald vorbei, eine bürgerliche Revolution wollte in der Nationalversammlung nämlich nur eine kleine Minderheit machen. … was daran revolutionär, republikanisch oder gar fortschrittlich gewesen sein soll, müßtest Du mir schon noch mal erläutern.

          Arndt war vom tiefstensten seines Herzens ein Feind des Republikanismus, daraus hat er ja auch keine Mördergrube gemacht. Nenn mir mal eine Stelle aus seinen Reden und Schriften, wo er sich positiv auf den Republikanismus bezogen haben soll.

          Arndt war sehr wohl gegen die aus Frankreich kommenden kodifizierten Bürgerrechte (Code Civil, wie er z.B. in den Rheinlanden übernommen wurde). Schon die Gleichstellung der Juden durch solch ein modernes bürgerliches Recht war ihm ein Graus. (Das ist sicher auch mit ein Grund, warum er derart unerbittlich gegen Frankreich und "die Juden" gehetzt hat.) Während in Frankreich die Moderne und der bürgerliche Staat das Licht der Welt erblickte, war Arndt noch völlig in einem Gemisch aus Romantizismus und Untertanendenken verhaftet.

          An Arndt ist nichts fortschrittlich, der war schon zu seinen Lebzeiten ein reaktionärer Knochen. Solltest Du das anders sehen, bitte ich um entsprechend aussagekräftige Belege.

        2. Hurtz    

          Arndt war nicht gegen Frankreich, weil es mit dem Code Civil die Juden gleichberechtigte, sondern weil die Franzosen in ihrem imperialistischen Bestreben die deutschen Landen unterjochten.

          Daß er dem preußischen König eine Krone anbot und dieser sie ablehnte spricht nicht gerade dafür, daß Arndt extrem reaktionär war, da der König diese ablehnte wo er doch selber als Führer der Reaktion galt.

          Außerdem gilt selbst eine konstitutionelle, parlamentarische Monarchie als ein demokratisches Regierungssystem oder willst Du behaupten, daß Belgien, die Niederlande und Großbritannien keine Demokratien sind?

        3. ret marut    

          "Daß er dem preußischen König eine Krone anbot und dieser sie ablehnte spricht nicht gerade dafür, daß Arndt extrem reaktionär war, da der König diese ablehnte wo er doch selber als Führer der Reaktion galt." – Etwas schrullige Logik. Ich schließe daraus vielmehr, daß beide reaktionär waren, weil sie sich gegen die bürgerlich-revolutionäre Bewegung gestemmt haben. Der eine halt im Untertanengeist, der andere als "Herrscher von Gottes Gnaden".

          Halten wir doch einfach mal fest:
          Arndt war u.a.
          * gegen Frankreich und "die Franzosen",
          * gegen "die Juden",
          * gegen den Republikanismus,
          * gegen den Code Civil und die formale Gleichheit aller Citoyen.

          Arndt war u.a.
          * für ein deutsches Kaisertum,
          * für die Beibehaltung der Adels- und Junkerherrschaft,
          * für einen völkischen Nationalismus,
          * für das Abwürgen der revolutionär-demokratischen Bewegung.

        4. ret marut    

          Vielleicht sollten wir mal in der Diskussion abklopfen, was denn an der "französischen Besatzungszeit" so schlimm und was an den "Befreiungskriegen" so gut gewesen sein soll. Ich finde, von einigen hier wird da (bewußt oder unbewußt sei dahingestellt) ahistorische Schwarz-Weiß-Malerei betrieben.
          Für einen Einstieg in die Diskussion empfehle ich Peter Brandt: Die Befreiungskriege von 1813 bis 1815 in der deutschen Geschichte, herausgegeben von der FES und hier als Online-Version: http://www.fes.de/fulltext/historiker/00671003.ht

          Vielleicht mag ja wer einen Thread im Forum dazu eröffnen.

        5. Hurtz    

          Die Besatzung durch eine fremde Macht ist meiner Meinung nach nicht positiv zu beurteilen, weil sie ja gegen die freie Selbstbestimmung der Völker spricht.

          Man kann sehr gut von den Befreiungskriegen sprechen, weil auch die Deutschen das Recht haben einen eigenen Nationalstaat zu gründen. Bei den Franzosen war dieser Prozess schon wesentlich früher abgeschlossen, warum sollten die Deutschen in dieser historischen Entwicklung nicht nachziehen dürfen?

          Es war immer das strategische Interesse Frankreichs den Flickenteppich der Deutschen Kleinstaaten aufrecht zu halten, da man diese so gegeneinander ausspielen konnte und so die imperialististische Hegemonialstellung der Kontinentalmacht Frankreich nicht gefährdet war.

        6. Manfred Peters    

          "… abklopfen, was denn an der "französischen Besatzungszeit" so schlimm und…"
          Bravo!!! Damit hast Du doch wohl die Berechtigung des Bush-Krieges gegen den Irak und des NATO-Afghanistankrieges geliefert: "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt"

    2. Dante    

      @Hurtz, da du ja anscheinend so auf Büchner-Texte stehst, hier ist noch einer:
      "Ich studierte die Geschichte der Revolution. Ich fühlte mich wie zernichtet unter dem gräßlichen Fatalismus der Geschichte. Ich finde in der Menschennatur eine entsetzliche Gleichheit, in den menschlichen Verhältnissen eine unabwendbare Gewalt, Allen und Keinem verliehen. Der Einzelne nur Schaum auf der Welle, die Größe ein bloßer Zufall, die Herrschaft des Genies ein Puppenspiel, ein lächerliches Ringen gegen ein ehernes Gesetz, es zu erkennen das Höchste, es zu beherrschen unmöglich."

      1. Dante    

        "…Es fällt mir nicht mehr ein, vor den Paradegäulen und Eckstehern der Geschichte mich
        zu bücken. "

        Der Satz gehört noch dazu, ist ja in diesem Zusammenhang auch nicht unwichtig. Zwei Jahre später schreibt er:

        „Das Verhältnis zwischen Armen und Reichen ist das einzige revolutionäre Element in der Welt.“

  5. Carsten Schönebeck    

    Erneut die Bitte, freundlich und konstruktiv zu bleiben. Sonst muss der Onkel die Kommentare sperren. Wär doch schade…

  6. ret marut    

    Warum immer diese Schnellschüsse?? Es geht momentan gar nicht darum, sich blumige Namen für die Uni auszudenken, sondern, und das macht die Initiative ja derzeit, um die Abschaffung des alten Namens. Sowohl die AntragstellerInnen auf der VV als auch die Initiative haben stets gesagt: Erst muß der alte Name weg, dann kann über einen neuen Namen (und entsprechende Vorschläge) diskutiert werden.

    Viel interessanter wäre doch zu erfahren, wer denn am Mittwoch alles für die Kommission nominiert ist.

    1. Carsten Schönebeck    

      Sowohl die AntragstellerInnen auf der VV als auch die Initiative haben stets gesagt: Erst muß der alte Name weg, dann kann über einen neuen Namen (und entsprechende Vorschläge) diskutiert werden.

      Da ist ja sehr schön, dass diese 15-20 Leute das immer schon gesagt haben. Die vollversammlung hat sich aber auch klar für einen Namenspatron ausgesprochen. Wieso sollte man diesen Beschluss jetzt möglicherweise über Jahre hinweg ignorieren?

      1. ret marut    

        Gegenfrage: Warum sollte mensch ein sinnvolles schrittweises Vorgehen jetzt durch ungestüme und wenig zielorientierte Schnellschüsse torpedieren??? ["Laßt nicht die roten Hähne flattern, ehe der Habicht schreit." 🙂 ]

        Um es mal ganz deutlich zu sagen: Solange der alte Name nicht weg ist, brauchen wir hier auch gar nicht groß in die Namenssuche einzusteigen. Seitens des webmoritz wird ja quasi schon das Fell verteilt, während der Bär noch gar nicht tot ist. – Oder taucht Arndt etwa nicht weiterhin auf jedem offiziellen Briefbogen, jeder offiziellen Publikation der Hochschule auf?

        Der Kampf um die Ablegung des antisemitischen Namenspatrons ist, da brauchen wir uns nichts vormachen, noch lange nicht gewonnen. Die Initiative hat erste (und ich möchte sogar sagen beachtliche) Erfolge erzielt, aber es liegen noch etliche Etappen vor uns. – Das wissen übrigens auch die Rechtsextremen, deswegen schießen die noch mal aus allen Rohren mit Dummheit und Dreck. (Simon hat das ja sehr gut zusammengefaßt.)

        1. Ball-flach-halten    

          Was hat die Initiative bislang an Erfolgen erzielt, die über die Studierendenschaft hinaus gehen und die Uni betreffen? Mir fällt da nichts ein!

        2. Sebastian Jabbusch    

          Warum sollte sich die Initiative mit Dingen beschäftigen, die "über die Uni hinausgehen"???
          Es geht der Initiative um die Uni. Und dort haben alle Studenten – nicht nur die Initiative – auf der Vollversammlung die Ablegung des Namens in der Studierendenschaft beschlossen.

          Der Druck der Vollversammlung war groß genug, dass das StuPa nachgegeben hat. Ich denke darauf können alle Studenten, die bei der Vollversammlung waren, stolz sein!

        3. Ball-flach-halten    

          Ich sage ja gerade, dass die Initiative über die Studierendenschaft hinaus nichts erreicht hat.

        4. Sebastian Jabbusch    

          was soll sie denn Deiner Meinung nach erreichen?

        5. Carsten Schönebeck    

          Naja immerhin ist das Thema jetzt im Senat angekommen…

        6. Carsten Schönebeck    

          Gerade ob des VV-Beschlusses zur Befürwortung eines Namenspatrons ist die Frage wer Arndt beerben könnte, meiner Meinung nach, recht spannend.

          Auch wenn das nicht meiner Meinung entspricht, könnte man übrigens die Argumentation der letzten Jahre anwenden, es sei einer der wenigen oder sogar der einzige Antrag gewesen, der nicht von StuPisten oder AStA-Referenten gekommen ist und ein besonders zu hegen und zu pflegendes Pfflänzchen.

          Wie dem auch sei, die Frage ist interessant. Ich sehe keinen Grund warum der webMoritz verpflichtet sein sollte der "Politik" der Initiative zu folgen und das Thema totzuschweigen.

        7. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigene Stichpunkte beibehält. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat soll eine Kommission zusammengesetzt werden, die mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        8. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigene Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat soll eine Kommission zusammengesetzt werden, die mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        9. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigene Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele Studenten – durchaus verständlicherweise – einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat soll eine Kommission zusammengesetzt werden, die mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        10. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigene Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele Studenten – durchaus verständlicherweise – einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat eine Kommission zusammengesetzt, die mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        11. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigene Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele Studenten – durchaus verständlicherweise – einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat eine Kommission zusammengesetzt, die sich mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        12. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigenen Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele Studenten – durchaus verständlicherweise – einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)…

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens für die Ablegung des alten Namens. Und dieser Konsens ist imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat eine Kommission zusammengesetzt, die sich mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

        13. Sebastian Jabbusch    

          Ich finds gut, dass der webMoritz in der Sache seinen eigenen Standpunkt hat. Die Frage nach einem neuen Namenspatron ist allerdings wirklich schwierig, da hat ret marut schon Recht.

          Zum einen will die Initiative nicht von Arndt ablenken, zum anderen wollen viele Studenten – durchaus verständlicherweise – einen neuen Namen. Eine Idee ist es deshalb einen Kreativwettbewerb im nächsten Semester auszurufen. Daran kann sich jeder beteiligen und (ausführlich begründete) Namensalternativen vorschlagen (auch "einfach" nur "Uni. Greifswald" wäre eine Alternative)… Nachdem drei Gewinner ermittelt wurden, könnten diese dem Senat zur Entscheidung vorgelegt werden.

          Es bleibt aber dabei: Voraussetzung für einen wie auch immer gearteten neuen Namen ist zunächst ein Konsens über und die faktische Ablegung des alten Namens. (Hier wäre durchaus ein Kombibeschluss des Senats möglich etwa "Der Senat beschließt den Namenspatron Ernst Moritz Arndt zum 1.1.2011 abzulegen. Über den endgültigen neuen Namen beschließt der Senat nach einem Kreativwettbewerb im Juli 2010). Mit einem solchen Beschluss hätte man die Sicherheit, dass die Umbenennung kommt und könnte sich dann voll auf die Findung eines neuen Namens konzentrieren.

          Doch ist dieser Beschluss / Konsens aber imho noch nicht erreicht.

          Heute wird im Senat erst mal eine Kommission zusammengesetzt, die sich mit der möglichen Ablegung des Namens, beschäftigen soll. Bereits die Zusammensetzung der Kommission ist ein amüsant hohes Politikum…

          Ab 14 Uhr berichte ich im Twitter über die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Sitzung.
          http://twitter.com/sebjabbusch

  7. Siegfried    

    Ich dachte, es geht um einen neuen Namen? Wie wärs mit Carl Schmitt? Auch mal Gelehrter der Uni Greifswald vor zig Jahren. Und bis alle mitbekommen wers is, is ein Jahr rum und es gibt wieder ne Debatte zur Namensänderung für die Prüfungszeit 2010 bzw. Sommerloch. Dann lieber Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg Universität. Das würde doch einige Herzen hüpfen lassen vor Freude….

    1. Manfred Peters    

      … "Daher war der Katholik bis zum Tode seiner zweiten Frau im Jahre 1950 exkommuniziert. …"
      Also durchgefallen, denn ein zeitweise exkommunizierter Katholik als Namenspatron an einer protestantischen Universität mit namensprotestierenden Studenten, das geht doch wohl nicht!!!
      Seine "Fehlleistungen" …"Er kompromittierte sich schwer als „Kronjurist des Dritten Reiches“ und als „geistiger Quartiermacher“ des Nationalsozialismus." … ,
      würden ihm sicher verziehen, …"denn seine Wirkung auf das Staatsrecht und die Rechtswissenschaft der frühen Bundesrepublik …." wiegen das aus Sicht der professoralen Arndt-Kritiker sicher auf.

  8. kein name    

    ganz klar: sebastian jabbusch universität!

  9. Gabriel Kords    

    Um nochmal auf den Podcast zurückzukommen: Mir gefällt's.

    Und was den Patron angeht: Der Patron gehört auch als Institution abgeschafft. "Universität Greifswald" spricht für sich.

  10. Gabriel Kords    

    Um nochmal auf den Podcast zurückzukommen: Mir gefällt der. Mag sein, dass die Namensvorschläge teilweise nicht ganz ernsthaft sind – aber zur Detektierung solcher Vorschläge besitzen die meisten Menschen eine Eigenschaft "namens" Humor. Wobei in der Debatte um Arndt auffällig viele mitmischen, denen diese Eigenschaft fehlt, wie's scheint…

    Und was den Patron angeht: Der Patron gehört meiner Meinung nach auch als Institution abgeschafft. "Universität Greifswald" spricht für sich.

  11. Stephan    

    Mich stören an dieser ganzen Debatte 3 Dinge:

    1. Die Einseitigkeit: Es ist immer nur was von der Anti-Arndt-Fraktion zu lesen / hören. Auflistungen der Kommentare, wie im 1. Kommentar, sind ja ganz nett. Und es mag ja auch sein, dass deren Gemeinsamkeit ein rechtsextremer Hintergrund ist. Aber sind deshalb alle Arndt-Befürworter Rechte?! Genauso kommt es in fast jedem Kommentar und in JEDEM Artikel hier rüber! Eine Organ wie der webmoritz sollte eine ausgeglichene Debatte ermöglichen. Dazu gehört auch, mal die Arndt-Befürworter zu Wort kommen lassen!

    2. Wer die Debatte führt: Um es mal ganz klar und ohne Scheu zu sagen: Ich finde es eine riesengroße Sauerei, dass ein paar dahergelaufene Studenten diese Debatte angezettelt haben und wie eine Hetzkampagne führen! Wenn hier einer überhaupt über den Namen der Uni entscheiden dürfte, dann sind es die Greifswalder und die Mitarbeiter der Uni und nicht irgendwelche wichtigtuenden Studenten, die nur für 5 Jahre zum Studium hier sind und denen nach dem Studium das weitere Wohl der Uni und Stadt am Allerwertesten vorbei geht!

    3. Wen glaubt ihr zu vertreten? – Ich habe mich schon mit sehr vielen Studenten unterhalten. Und alle, aber auch wirklich alle haben gesagt, dass sie diese Umbenennung nicht wollen! Auch die Umfrage im Uniforum ([IRONIE AN]sie war genauso repräsentativ, wie die Vollversammlung![IRONIE AUS] Aber ich hab sie leider gerade nicht mehr gefunden.) hat gezeigt, dass über 50% der Studenten die Umbenennung nicht wollten oder es ihnen egal war.
    Und eure angeblichen 1200 Befürworter aus der VV sind ja wohl ein Witz! Das sind bei 12000 Studenten gerade mal 10%. Seit wann dürfen denn 10% über den Kopf von den anderen 90% hinweg entscheiden?! Eine schöne Demokratie ist das!

    Fazit: Nehmt eich mal etwas zurück und fragt die, die es auch wirklich was angeht!

    1. TimoSchoenfeldt    

      Zu 1: Also ich würde nicht sagen, dass die Debatte hier einseitig verläuft. Auch die Arndt-Befürworter stellen hier in den Kommentaten immer wieder ihre Meinung dar – was ja auch ihr gutes Recht ist. Ich würde mich aber auch mal über einen redaktionell guten "pro-Arndt"-Artikel freuen. Bisher wurde hier ja keiner veröffentlicht – was man un aber nicht der webMoritz-Redaktion anlasten kann, oder? Schreibt doch mal einen guten Artikel und dann können wir darüber ja weiter diskutieren.

      Zu 2: Meines Wissens sind die Mitarbeiter durchaus im Senat der Uni vertreten, welcher sich nun ausgiebig mit dem Thema beschäftigen wird. Inwieweit man die Bürger Greifswald, zu denen ja auch die Studenten gehören, an der Entscheidung beteiligen sollte, ist ein interessantes Thema. Nur im Rahmen der Hochschulautonomie ist die Namensgebung nun mal Sache der Universität und eben nicht der Stadt. Obwohl ich das Interesse der nicht-studentischen Bürger durchaus gut nachvollziehen kann.

      Zu 3: Natürlich ist es schade das sich "nur" 10% an der VV beteiligt haben, aber wer bei einer Wahl keine Stimme abgibt, darf später auch nicht meckern. Somit sind die, welche sich an der Abstimmtung beteiligt haben, entscheidet für das Votum. Kleines Beispiel: Wenn mehr als 50% nicht zur Bundestagswahl gehen würden, kannst du ja später auch nicht sagen, dass die Regierung keine Legitimation hätte. In der Demokratie zählen die abgegebenen Stimmen – keine "schweigende Mehrheit"!

    2. TimoSchoenfeldt    

      Zu 1: Also ich würde nicht sagen, dass die Debatte hier einseitig verläuft. Auch die Arndt-Befürworter stellen hier in den Kommentaren immer wieder ihre Meinung dar – was ja auch ihr gutes Recht ist. Ich würde mich aber auch mal über einen redaktionell guten "pro-Arndt"-Artikel freuen. Bisher wurde hier ja keiner veröffentlicht – was man un aber nicht der webMoritz-Redaktion anlasten kann, oder? Schreibt doch mal einen guten Artikel und dann können wir darüber ja weiter diskutieren.

      Zu 2: Meines Wissens sind die Mitarbeiter durchaus im Senat der Uni vertreten, welcher sich nun ausgiebig mit dem Thema beschäftigen wird. Inwieweit man die Bürger Greifswald, zu denen ja auch die Studenten gehören, an der Entscheidung beteiligen sollte, ist ein interessantes Thema. Nur im Rahmen der Hochschulautonomie ist die Namensgebung nun mal Sache der Universität und eben nicht der Stadt. Obwohl ich das Interesse der nicht-studentischen Bürger durchaus gut nachvollziehen kann.

      Zu 3: Natürlich ist es schade das sich "nur" 10% an der VV beteiligt haben, aber wer bei einer Wahl keine Stimme abgibt, darf später auch nicht meckern. Somit sind die, welche sich an der Abstimmtung beteiligt haben, entscheidet für das Votum. Kleines Beispiel: Wenn mehr als 50% nicht zur Bundestagswahl gehen würden, kannst du ja später auch nicht sagen, dass die Regierung keine Legitimation hätte. In der Demokratie zählen die abgegebenen Stimmen – keine "schweigende Mehrheit"!

    3. TimoSchoenfeldt    

      Zu 1: Also ich würde nicht sagen, dass die Debatte hier einseitig verläuft. Auch die Arndt-Befürworter stellen hier in den Kommentaren immer wieder ihre Meinung dar – was ja auch ihr gutes Recht ist. Ich würde mich aber auch mal über einen redaktionell guten "pro-Arndt"-Artikel freuen. Bisher wurde hier ja keiner veröffentlicht – was man un aber nicht der webMoritz-Redaktion anlasten kann, oder? Schreibt doch mal einen guten Artikel und dann können wir darüber ja weiter diskutieren.

      Zu 2: Meines Wissens sind die Mitarbeiter durchaus im Senat der Uni vertreten, welcher sich nun ausgiebig mit dem Thema beschäftigen wird. Inwieweit man die Bürger Greifswalds, zu denen ja auch die Studenten gehören, an der Entscheidung beteiligen sollte, ist ein interessantes Thema. Nur im Rahmen der Hochschulautonomie ist die Namensgebung nun mal Sache der Universität und eben nicht der Stadt. Obwohl ich das Interesse der nicht-studentischen Bürger durchaus gut nachvollziehen kann.

      Zu 3: Natürlich ist es schade das sich "nur" 10% an der VV beteiligt haben, aber wer bei einer Wahl keine Stimme abgibt, darf später auch nicht meckern. Somit sind die, welche sich an der Abstimmtung beteiligt haben, entscheidet für das Votum. Kleines Beispiel: Wenn mehr als 50% nicht zur Bundestagswahl gehen würden, kannst du ja später auch nicht sagen, dass die Regierung keine Legitimation hätte. In der Demokratie zählen die abgegebenen Stimmen – keine "schweigende Mehrheit"!

      1. Sebastian Jabbusch    

        Hallo Timo,

        Deine Antwort ist richtig und präzise. Allerdings weiß ich nicht in wie weit man auf Kommentare dieser Art überhaupt eingehen sollte. Wer schreibt, dass er die Ergebnisse der Vollversammlung von 1200 Menschen ( so viele wie nie zuvor an der Uni!! ) nicht anerkennt, scheint die Demokratie generell nicht anzuerkennen.

        Solche Leute wählen auch komische Parteien und wollen gewisse "Führer"… ähm Führungspersönlichkeiten zurück…

        Wer sagt, dass hier die angeblich so zahlreichen "Arndt-Befürworter" nicht zu Wort kommen (wohlgemerkt in einem nicht moderierten Onlineforum!!), aber selbst kein einziges inhalttliches Argument bringt, setzt auf Polemik und Pseudo-Argumente.

        Fazit: Dein Engagement finde ich klasse – ich glaube aber, dass diese Leute nicht wirklich an Argumenten interessiert sind … Wir können nur hoffen, dass die anderen Leser das auch erkennen 😉

        1. Edmund Stoiber    

          Natürlich kommt gegen eine Dir missliebig erscheinende Meinung gleich wieder die Nazikeule, obwohl die hier völlig Fehl am Platz ist. Das ist übrigens auch eine Verhöhnung der Opfer des brutalen Nationalsozialismus.

          Inhaltliche Auseinandersetzung = null.

        2. Edmund Stoiber    

          PS: Die Kritik war ja GERADE, dass an der — wie du es nennst — "Voll"-Versammlung 90% der Studenten gar nicht teilgenommen haben. Das hat mit Demokratie rein gar nichts zu tun. Du scheinst die Demokratie SELBST nicht anzuerkennen wenn du von einer Minderheitsmeinung eine Entscheidung ableitest, dann hat das statistisch eher etwas mit 3-Klassen-Wahlrecht oder dem britischen "House of Lords" etwas zu tun als mit Demokratie.

        3. TimoSchoenfeldt    

          Und jetzt sollen wir eine Anwesentheitspflicht auf der VV einführen?
          Wer sich dafür entscheidet keine Stimme abzugeben, der hat wohl (hoffentlich) gute Gründe dafür. Natürlich ist auch ein kollektives Nicht-Teilnehmen ein politisches Zeichen, aber daraus lässt sich keine konkrete Meinung zu den Sachinhalten ableiten.

          Da es jedem Studenten frei stand, sich an der VV zu beteiligen und dort eine Stimme abzugeben, zählen die dort abgegebenen Stimmen. Man kann jetzt nicht anfangen eine (ich benutzen diesen Begriff eigentlich nicht gerne) "schweigende Mehrheit" zu konstruieren. Daher ist das Votum der VV eindeutig.

          Das sich ca. 90% nicht an der VV beteiligt haben, ist traurig, aber mindert in keiner Weise die demokratische Legitimation und Aussagekraft der dort gefassten Beschlüsse!

        4. Hein Blöd    

          ret marut, du kannst doch einfach die von dir so heißgeliebte DDR wieder einführen — dann geht einfach keiner wählen und das Wahlergebnis von 99% pro oder contra wird einfach von dir höchstpersönlich erstellt.

          Bis dahin haben Wahlen mit weniger als 50 % Wahlbeteiligung kaum Aussagekraft, eine mit weniger als 10% wie diese hier, lässt kaum Rückschlüsse zu.

        5. Peter_Madjarov    

          Oh mist, sag das mal unserem Arthur König, der wurde 2001 mit 42, 3 % gewählt und letztes Jahr waren es gerade nur noch 39, 0 %!
          Ich kritisiere ja auch ganz gerne mal die Amtsführung unseres Oberbürgermeisters, aber dass er sein Amt überhaupt ausübt, das will ich ihm schon lassen. Du meinst, wir Greifswalder haben den gar nicht wirklich gewollt?
          Du musst die CDU ganz schön hassen, oder?

        6. TimoSchoenfeldt    

          "Und täglich grüßt das Murmeltier"…

          Auch schon im antiken Griechenland (durchaus als Geburtsort der Demokratie anzusehen) mussten nur weit weniger als 50% der Mitglieder der Polis teilnehmen damit, Entscheidungen möglich waren. Was natürlich mit unserem heutigen Demokratieverständnis nicht mehr vereinbar ist, dass bestimmte Personen (z.B. Sklaven oder Nicht-Bürger) von der Polis ausgeschlossen waren.

          Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: An der Vollversammlung konnte jeder Student der Universität teilnehmen – niemand wurde gehindert. Wer dann nicht teilnimmt bzw. keine Stimme abgibt (aus welchem Grund auch immer), wird im Willensbildungsprozess auch nicht berücksichtig.

          Wer jetzt ein demokratisches Forum ablehnt, weil ihm das Ergebnis nicht passt, der sollte sich wirklich mal fragen, wie es um seinen "demokratischen Geist" steht.

        7. Peter Madjarov    

          Du hälst eine Vollversammlung nicht für legitim, weil nur gut 10 % teilgenommen haben. Ab welcher Wahltbeteiligung fängt denn für dich Demokratie an?
          Um mal ein Beispiel zu bringen, hier die Wahlbeteilgungen bei der Europawahl:
          1. Slowakei 19, 6 %
          2. Lettland 21 %
          3.Polen 24, 5 %
          4. Slowenien 28, 3 %
          5. UK 34, 7 %
          6. Frankreich 40,7 %
          7. Deutschland 43,3 %
          8. Österreich 46 %
          9. Lettland 53, 7 %
          10. Italien 65,1 %
          11. Malta 78,8%
          12. Belgien 90,4 % (mit Wahlpflicht!)
          Entscheide dich Edmund, nenne eine Zahl!
          Falls du sagst, dass alle demokratisch waren, was unterscheidet ca. 11 % von ca. 20 %? Falls du eine Zahl zwischen 2 und 12 nennst: sollten dann die Länder, die darunter liegen, ihre Mandate verlieren?

          Und übrigens: weder Schröder noch Kohl von einer Mehrheit der Bevölkerung gewählt, wenn man sich die Stimmen der jeweiligen Koalition anschaut. Bei Merkel wars durch die große Koalition ganz knapp (ca. 53 %), aber da ist fraglich, wer denn diese Koalition wirklich gewollt hat. Hast du auch dazu eine Meinung, Edmund? Ist dein Demokratieverständnis ("Entscheidung der Minderheit sind auf jeden Fall undemokratisch!") einfach sehr idealisiert, oder geht es dir eigentlich darum, den eindeutigen Arndt-Beschluss durch die Hintertür zu beschädigen?

        8. ret marut    

          Sagt einer, der nicht einmal an dieser Uni eingeschrieben ist und nach eigenen Aussagen seit Jahren in Bayern lebt. Da nimmt einer aber die Backen ziemlich voll …

          Zu den demokratischen Gepflogenheiten gehört u.a., daß alle mit gleicher Stimme frei abstimmen können. Wer dieses Recht nicht wahrnimmt, muß wohl oder übel das demokratisch ermittelte Abstimmungsergebnis hinnehmen.

  12. EMAU-Absolvent    

    10% sagen gar nichts. In der DDR waren ständig 10% der Bevölkerung systemtragend aktiv. Das hat Honni gar nichts genützt. Am Ende tanzte die Masse auf der Mauer.

    Viel wichtiger als Prozentzahlen ist die Chancengleichheit in einem Wettbewerb. Wenn ich 1200 Leute mit Gewinnspielen zu einer öffentlichen Abstimmung lotse und ihnen die einfache Frage „Wollt ihr einen Antisemiten als Uni-Patron?“ vorlege, wird die Masse der Leute schon aus reinem Selbstschutz mit „Nein!“ antworten. Denn Begriffe wie „Antisemitismus“, „Rechtsextremismus“ etc. entziehen sich inzwischen jeder Diskussion. Genauso könnte man fragen, ob die Leute einen Kinderschänder als Namensgeber wollen. Der Diskurs ist mit Totschlagargumenten geradezu verkleistert. Die Initiatoren wissen das. Deshalb sind die scheinheiligen Forderungen nach „Diskussion“ reine Heuchelei. Für eine freie Diskussion über die Themen, die mit Arndt verbunden sind, gibt es überhaupt keine Grundlage.

    1. ret marut    

      Dann bring doch mal in der (im übrigen durch und durch freien und gewollten) Diskussion ein paar stichhaltige Argumente für Arndt. Die sind aber weder auf der VV noch hier im webmoritz noch auf den bisherigen öffentlichen Diskussionen zu Arndt gebracht worden. Ich gehe mittlerweile davon aus, daß ein Großteil der Arndt-Fans (natürlich nicht alle!) auch gar keine Argumente hat, wie ja an den LeserInnenbriefen in der OZ und dem Gros der "Es gibt nichts an Arndt zu kritisieren"-Kommentare hier im webmoritz mehrfach zu sehen war.

      1. Marco_Wagner    

        "Dann bring doch mal in der (im übrigen durch und durch freien und gewollten) Diskussion ein paar stichhaltige Argumente für Arndt. Die sind aber weder auf der VV noch hier im webmoritz noch auf den bisherigen öffentlichen Diskussionen zu Arndt gebracht worden."

        Da muss doch einmal etwas richtiger gestellt werden. Im Webmoritz sind definitiv Argumente für Arndt gekommen (Schutz der Wälder, Erhalt/Pflege von Kulturgut u.a. der Niederdeutschen Sprache in Norddeutschland…).
        Die Frage ist doch vielmehr, inwiefern diese Argumente für Arndt die Argumente gegen Arndt (völkischer Antisemit und Nationalist) aufheben. Und darüber sollte eher gestritten werden, als dass die Arndt Gegner immer zu behaupten, es gäbe keine Argumente für Arndt. Denn das ist falsch. Es geht hier um ein Gegenüberstellen der Pro- und Kontraargumente und darum, ob die Pro-Argumente stärker (moralisch betrachtet) sind, als die Kontra-Argumente.

      2. Marco_Wagner    

        "Dann bring doch mal in der (im übrigen durch und durch freien und gewollten) Diskussion ein paar stichhaltige Argumente für Arndt. Die sind aber weder auf der VV noch hier im webmoritz noch auf den bisherigen öffentlichen Diskussionen zu Arndt gebracht worden."

        Da muss doch einmal etwas richtiger gestellt werden. Im Webmoritz sind definitiv Argumente für Arndt gekommen (Schutz der Wälder, Erhalt/Pflege von Kulturgut u.a. der Niederdeutschen Sprache in Norddeutschland…).
        Die Frage ist doch vielmehr, inwiefern diese Argumente für Arndt die Argumente gegen Arndt (völkischer Antisemit und Nationalist) aufheben. Und darüber sollte eher gestritten werden, als dass die Arndt Gegner immer zu behaupten, es gäbe keine Argumente für Arndt. Denn das ist falsch. Es geht hier um ein Gegenüberstellen der Pro- und Kontraargumente und darum, ob die Pro-Argumente stärker (moralisch betrachtet) sind, als die Kontra-Argumente oder eben nicht.

        1. ret marut    

          Was sollen das für Argumente sein, die sind doch in sich nicht im entferntesten stichhaltig. Ich würde mich schämen, so was als ernsthaftes "Argument" in die Debatte zu werfen:

          1. Schutz der Wälder und der Natur: Die war weder in Arndts Jugendjahren noch in seiner Bonner Zeit gefährdet. Die Industrialisierung Deutschlands begann erst in den 1850ern größere Maßstäbe anzunehmen, was mensch u.a. an dem zunehmenden Steinkohleverbrauch erkennen kann. Für Vorpommern kann aber auch zu dem Zeitpunkt nicht ernsthaft von Industrialisierung gesprochen werden. Wo waren denn die Wälder und Wiesen damals gefährdet?
          2. Erhalt und Pflege des Plattdeutschen: Plattdeutsch war zu Arndts Zeiten in Mecklenburg und Vorpommern nicht etwa vom Aussterben bedroht, sondern sehr weit verbreitet (anders als heute), hat dann in den 1850ern mit Fritz Reuter sogar einen seiner größten und erfolgreichsten Autoren gehabt. Was Arndt da "gepflegt" haben soll, wäre ja mal interessant und sollte dann auch irgendwie belegt werden. Ein bekannter niederdeutscher Autor war Arndt jedenfalls nicht, sprachwissenschaftlich ist Arndt auch nicht als Koryphäe bekannt.

          Bleibt noch das Büchlein gegen die Leibeigenschaft, das weder besonders originell noch besonders radikal war. Die Leibeigenschaft in Schwedisch-Pommern wurde 1806, in Preußen 1809 aufgehoben, und zwar im Zuge der – von Arndt so verhaßten – sozialen Umbrüche durch die französische Revolution und Napoleons Vormarsch gegen die reaktionären Monarchien.
          Wer Arndts Büchlein mal selber lesen möchte, findet es hier: http://books.google.de/books?id=SdUAAAAAcAAJ&…

  13. Peter_Madjarov    

    Unser Namenspatron war aber nun mal Antisemit und kein Kinderschänder. Das wird von keinem seriösen Historiker bestritten.
    Wenn es nach dir geht, dürfte man der NPD dann keinen Rassismus vorwerfen, weil es ein Totschlagargument ist?

  14. EMAU-Absolvent    

    Es geht mir weniger um Begriffe als um die Atmosphäre, in der sie fallen. Im Webmoritz Forum hat jemand einen recht eindrücklichen Erlebnisbericht geschrieben, wie er sich auf der „Vollversammlung“ gefühlt hat. Vielleicht wird daran deutlicher, was ich meine.

    1. Sebastian Jabbusch    

      du meinst ein Erlebnisbericht, wie sich Burschenschaftler gefühlt haben? oh…

      1. jan    

        Könnt ihr endlich mal damit aufhören alle Arndt-Befürworter als Nazis abzustempeln. In jeden zweiten Kommentar werden die Pro-Arndts immer als solche bezeichnet.
        Leute das nervt.

        1. ret marut    

          Weder EMAU-Absolvent noch Sebastian sprachen von "Nazis". Es fiel der Begriff "Burschenschaftler". Oder sind für Dich alle Burschenschaftler gleich Nazis?

  15. EMAU-Absolvent    

    Arndts Hauptleistung ist sein Einsatz für Deutschland. Es ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, aus einem zerstückelten, geschundenen Flickenteppich eine Solidargemeinschaft zu formen, die ihren Bürgern Freiheit, Recht, Wohlstand und Sicherheit nach innen und außen bietet. Man darf nicht vergessen, daß unser Land über Jahrhunderte Spielball und Schlachtfeld fremder Mächte war. Die Katastrophe des 30jährigen Krieges steckte den Zeitgenossen um Arndt noch in den Knochen. Man wollte nie wieder der Knecht sein, der von den europäischen Großmächten in Stellvertreterkriegen verheizt wird. Arndt hat die Idee einer eigenständigen deutschen Identität sehr stark befeuert. Vor allem hat er den Deutschen eine eigene Mythologie gegeben, eine Grundvoraussetzung für jede Nationsbildung. In diesem Sinne ist auch sein Einsatz für den Wald oder die niederdeutsche Sprache zu verstehen. Es geht dabei weniger um Naturschutz im modernen Sinne als um eine romantische Form der Selbstvergewisserung. Was sind wir eigentlich? Wo liegen unsere sprachlichen Wurzeln? Was bedeutet uns Deutschen der Wald usw.

  16. philipp    

    sry, aber in nem artikel über neue namensvorschläge (ob nun ernstgemeint oder nicht, sei mal außen vor gelassen): wieso dauert das knapp 2 minuten, bis diese auch kommen? schlecht, echt schlecht!

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