von Lucas Hohmeister | 05.06.2024
Am 07. und 08. Juni findet wieder einmal die 24-Stunden-Vorlesung an der Universität Greifswald statt. In den Hörsälen der Rubenowstraße 1 erwarten euch auch dieses Jahr wieder jede Menge verschiedene Vorträge, Workshops und sonstige Veranstaltungen, um sich inspirieren zu lassen. Wir haben den Programmplan mal etwas genauer unter die Lupe genommen.
Von Shakespeare und Vampirismus
Wie bereits erwähnt, erwarten euch eine Reihe interessanter Vorträge. Direkt im Anschluss an die Einleitung durch Oberbürgermeister Stefan Fassbinder, folgt ein englischer Beitrag zum Thema Shakespeare und Ökologie von Jennifer Henke in Hörsaal 5. Den letzten Vortrag vor Mitternacht hält Markus Heitz in Hörsaal 5. Der gelehrte Historiker und Germanist verfasste bereits mehr als siebzig Bücher, überwiegend zu den Genres Fantastik, Horror und Space Fiction. Passend dazu wird er einen Vortrag zum Thema Vampirismus und der genauen historischen Betrachtung des Volksglaubens halten.
Für Abwechslung ist gesorgt
Neben den ganzen Vorträgen wird aber für genügend Abwechslung gesorgt. Von 19:15 – 22:00 Uhr wird der FSR Physik am Sprachlabor 3 einen Grillabend veranstalten. Weitere Versorgung liefert der AStA am kommenden Tag von 06:00 bis 08:00 Uhr mit einem selbstorganisierten Frühstück. Es gibt neben Essen noch weitere Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Wolltet ihr immer schonmal wissen, wie man richtig moderiert? Von 21:45 Uhr bis um 23:00 Uhr wird Florian Schwegler einen Workshop genau zu diesem Thema veranstalten. Für die etwas Gemütlicheren unter euch gibt es von 04:00 Uhr bis 06:00 Uhr einen Zeitblock, wo ihr stricken und häkeln könnt. Zeitgleich dazu gibt die Kiste euch aber auch die Chance, mit etwas Karaoke abzufeiern. Am kommenden Morgen gibt es von 08:15 – 09:30 Uhr dann noch etwas Yoga im Innenhof, um gut in den Tag starten zu können.
Das war nun natürlich nur ein kleiner Einblick in das, was euch bei der 24-Stunden-Vorlesung erwartet. Werft gerne nochmal einen Blick auf das komplette Programm. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die Vorträge allesamt auch auf Moodle im Livestream verfolgt werden können, sodass ihr diese auch von Zuhause genießen könnt.
Was? 24-Stunden-Vorlesung der Universität Greifswald
Wann? 07. Juni, 15 Uhr – 08. Juni, 14:30 Uhr
Wo? Rubenowstraße 1, Altes Audimax
Beitragsbild: AStA der Universität Greifswald
von moritz.magazin | 18.06.2013
Wie kommt man eigentlich auf die Idee, eine Kochserie in einem Studentenmagazin zu veröffentlichen? Man nehme zehn Redakteure, etwas Bier und Wein und selbst eingelegtes Grillgut – voila, fertig ist die Idee. Nur noch fix ein paar leckere Gerichte gezaubert und schon habt ihr euer kleines moritz-Kochbuch.
Jetzt ist endlich wieder Grillsaison und somit der richtige Zeitpunkt, um euch ein paar leckere Ideen mitzugeben. Diesmal gibt es gleich drei Rezepte, die einfach vorzubereiten sind.


Für alle, die ihr Fleisch mal selber marinieren wollen, gibt es zwei Vorschläge für jeweils 300 g Fleisch. Die Chili-Ingwer-Marinade kann recht scharf werden, harmoniert aber gut mit saftig gegrilltem Geflügel. Am besten ist es, ihr bereitet sie morgens vor, denn die Marinade muss mindestens drei Stunden einziehen. Einfach Reiswein, Ingwer- und Sesamöl und Sojasauce in einer gut verschließbaren Dose mischen, dann die kleingeschnittene Chili und etwas Pfeffer dazugeben. Legt das Fleisch in die Dose, macht den Deckel drauf und schüttelt gut, damit das Fleisch komplett von der Marinade bedeckt ist. Bis zum Grillen kalt stellen und stündlich schütteln.
Die Alternative ist eine Marinade mit Honig, Senf und Thymian, mit der sowohl Geflügel als auch Schweinefilet süß und saftig werden. Auch hier braucht ihr Reiswein, dazu kommen Olivenöl, Honig (am besten Thymianhonig) und Senf. Alles gut durchmischen und mit Thymian würzen. Das Fleisch einlegen und wie oben verfahren.
Die Schafskäsepäckchen könnt ihr auch direkt vor dem Grillen vorbereiten. Die Zwiebel wird kleingehackt, die Pilze geputzt und in dünne Stifte geschnitten. Bröselt den Käse in eine Schüssel, gebt das Olivenöl, die Zwiebel und die Pilze dazu. Mit den Kräutern und Pfeffer würzen und gut durchmischen. Reißt von der Alufolie quadratische Stücke ab und gebt auf jedes zwei bis drei Esslöffel der Schafskäsemischung. Die Ecken hochklappen, oben etwas zusammendrehen und ab auf den Grill damit. Der Käse braucht eine Weile, bis er gar ist.
Dazu passt am besten ein kühles Bierchen, Sonne und 20 Grad Celsius im Schatten. Lasst es euch schmecken und genießt den Sommer.
Reicht für 2, wenn es noch Salat oder Brot gibt:
Chili-Ingwer-Marinade:
50 ml Reiswein (oder Kochsherry)
3 EL Ingweröl oder Sonnenblumenöl
1 EL geriebener Ingwer
3 EL Sesamöl
1 Chilischote
5 EL helle Sojasauce
Pfeffer
Honig-Senf-Thymian-Marinade:
50 ml Reiswein (oder Kochsherry)
5 EL Olivenöl
2 EL flüssiger Honig
2 TL mittelscharfer Senf
1 TL Thymian, kleingeschnitten
Schafskäsepäckchen:
250 g Schafskäse
50 g Champignons
½ rote Zwiebel
1 EL Olivenöl
Pfeffer
Italienische Kräuter
Alufolie zum Einpacken
Grillrezepte von Erik Lohmann, mit Fotos von Milan Salje
von Christine Fratzke | 13.05.2011
Es riecht modrig, überall knarzt es, Bilder hängen an der Wand, hier und da riecht es nach Farbe, vermehrt lassen sich Risse in den Wänden finden, an einigen Stellen bröckelt ein wenig Putz: Gemeint ist das Caspar-David-Friedrich-Institut in der Bahnhofstraße 46/47. Zwar versprüht das rustikale Gebäude durchaus ein gewisses kreatives Flair, aber dass die Studierenden mit der Situation nicht sonderlich zufrieden sind, merkte man am Abend des 12. Mai. Hier fand der Auftakt zur Aktion „Grillen an Ruinen“ statt, die der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) mit dem Studierendenparlament (StuPa) und verschiedenen Fachschaften organisiert. Über 150 Studierende kamen, darunter auch viele, die nicht Kunst studieren.
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von moritz.tv | 13.07.2010
Der Sommer ist da! Und damit hat auch die Grillzeit begonnen. In dieser letzten Folge von Studentenfutter hat unser Koch Tommy sich aufs Grillen konzentriert und wagt sich gleich an ein ganzes Hühnchen. Guten Appetit!
von Carsten Schönebeck | 25.05.2010
Über die richtige Ernährung wird in der Projektwoche an der Uni Greifswald weitläufig diskutiert werden. Grund genug, an dieser Stelle auf eine besondere Spezialität des Greifswalder Boddens zu verweisen: den Hornfisch, den man in den kommenden zwei bis drei Tagen noch bei den Greifswalder Fischern erwerben kann.
Der Hornfisch bzw. -hecht, der eigentlich im Mittelmeer und im Atlantik zu finden ist, begibt sich einmal im Jahr zum Laichen in die Ostsee. Besonders die Dänische Wieck ist ein beliebter Platz unter den schlanken Fischen, die für das Laienauge ein wenig aussehen wie zu klein geratene Schwertfische. Im Monat Mai läutet das Ankommen der Hornhechte das Ende der Heringssaison ein. Da der Raubfisch eine Aufbewahrung im Tiefkühler nur schlecht übersteht, ist er eine saisonale und regionale Spezialität. Da er in der kurzen Saison allerdings massenweise zu haben ist, bekommt man ihn recht günstig zu kaufen. Damit und durch seine lange, schlanke Form hat er sich den Spitznamen „Arbeiteraal“ verdient.
In einem aufwändigen Test hat der webMoritz für euch Tipps und Tricks rund um den Hornfisch zusammengestellt.
Einkauf

Frischen Fisch erkennt man an den Augen
Frischer Fisch ist Vertrauenssache, doch wer an der Küste wohnt hat sicherlich eine größere Auswahl. Ob das Tier frisch ist oder schon seit Tagen in der Kühlung liegt, kann man am besten an zwei Faktoren ausmachen. Ein untrügliches Zeichen ist der Geruch. Fisch fängt schnell an, einen unangenehmen Duft zu verbreiten und so sollten die erstandenen Tiere zwar ruhig nach Fisch riechen, aber eben nicht stinken. Ein weiteres Anzeichen sind die Augen. Bei frischer Ware glänzen diese noch, lagert der Fisch zu lange werden die Augen trüb. Im Zweifel lohnt es sich durchaus auch, zu fragen, wann die Tiere gefangen wurden. (mehr …)