Konzert im Klex: “Ja, Panik” aus Wien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 um 21:18 Uhr
Kategorien: Kultur

Am 16. Dezember, spielt “Ja, Panik” im Klex. Das Konzert verspricht, vielversprechend zu werden. Zum einen, weil das Debütalbum „The Taste and The Money“ der fünf Österreicher von der Musikzeitschrift SPEX den dritten Platz der eigenen Jahrescharts erreichte. Zum anderen, weil der Produzent Moses Schneider hinter “Ja, Panik” auch bei den Beatsteaks und Tocotronic mitmischt.

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Bandfoto

Was dabei heraus kommt? Tanzbarer Indie-Pop mit deutsch- und englischsprachigen Texten. Das zweite Album „The Angst and The Money“ klingt ein wenig nach Tocotronic und erinnert überdies durch poetische und düstere Zeilen auch an Blumfeld. Diese stammen aus der Feder des Sängers Andreas Spechtl.

Die Texte sind kritisch, verbittert, trotzig und spiegeln das wieder, was unsere Generation durchaus bewegt. So heißt es bei ihrer ersten Single-Auskopplung „Alles hin, hin, hin“: „Ach verdammt. Alles hin, alles Geld, alles Angst.“

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Wer „eines der besten deutschsprachigen Alben der vergangenen zehn Jahre“ – so titelt das Onlinemagazin motor.de – hören möchte: Ja, Panik spielen am Mittwoch, dem 16. Dezember im Klex, Lange Straße 14 ab 21 Uhr. Der Eintritt beträgt ermäßigt fünf Euro. Nach dem Konzert lädt das Knäcke Kollektief mit Indie-Electropop zum Tanz.

Bilder: Band

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6 Kommentare zu “Konzert im Klex: “Ja, Panik” aus Wien”

  1. wayne_inter sagt:

    Danke an die Veranstalter, dass sie diese gute Band nach Greifswald geholt haben und man für einen absoluten Schnäppchenpreis einen qualitativ hochwerigen Act geboten bekommen hat, Hätte es dazu noch ein wenig Lichtshow gegeben (und nicht nur eine statische Ausleuchtung) wäre das Konzert perfekt gewesen.

  2. [...] angekündigt spielte gestern die österreichische Band “Ja, Panik” im Klex und brachte die etwa 80 [...]

  3. ppksfidmg sagt:

    Lichtshow? .. geht doch um die Musik.

    • wayne_inter sagt:

      Natürlich geht es vorrangig um die Musik, jedoch ist eine Lichtshow beim Live-Konzert Teil der Performance, so wie das Gürkchenscheibchen auf der Stulle, so wie das flauschige am Lieblingspullover, so wie das blinde Verständnis in einer Freundschaft, so wie der Pünktchen auf dem i, halt einfach ein wenig besser, kuscheliger, ergreifender oder vollendeter.

      • 17vier sagt:

        also ich als lichttechniker fand es auch sehr schade, dass die band mit standlicht spielen musste. ich möchte gerne die dynamik der musik auch visuell erfahren und es beeinflusst die stimmung unglaublich. bei licht gehts um atmosphäre und die kam so nicht in dem maß auf.

        dennoch toll, dass die österreicher gebucht werden konnten. vor kurzem sind ja auch greifswalderinnen eigens nach berlin gefahren, um die zu sehen. wäre gar nicht nötig gewesen.

      • Z_wie_Zorro sagt:

        Wunderschön geschrieben, Wayne, wunderschön!

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