Die Diskussion um den Namenspatron der Universität Greifswald kommt nicht zur Ruhe. Die Gruppen „Uni ohne Arndt“ und die „Arbeitsgruppe zur Beibehaltung des Universitätsnamens“ stehen sich nun, wenn auch nicht auf gleicher Augenhöhe, direkt gegenüber und versuchen jeweils Anhänger auf ihre Seite zu ziehen. Die Mitgliederzahlen machen jedoch der „Pro Arndt“ Fraktion große Probleme. So erschienen zu den Treffen der Gruppe niemals mehr als 10 Personen. Ob das an mangelnder Werbung für die Gruppe oder am Standpunkt der Studierendenschaft zum Thema Arndt liegt, darüber lässt sich nur spekulieren.

Viel Arbeit – wenig Personal

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Thorben Vierkant (RCDS) hatte Ende September das erste Mal zum Treffen der Pro-Arndt-Gruppe geladen

Am 28.10.2009 fand im Cafe Caspar bereits das dritte Treffen der vom RCDS gegründeten Arbeitsgruppe zur Beibehaltung des Universitätsnamens statt.  Die acht Teilnehmer setzten sich vor allem inhaltlich mit den Werken Ernst Moritz Arndts auseinander und erörterten das weitere Vorgehen der Gruppe. Im Gegensatz zur bereits etablierten Gegenpartei hat die „Pro-Fraktion“ noch viel Arbeit vor sich. Vor allem sucht die Gruppe immer noch nach guten Argumenten, die für die Beibehaltung des Namens Ernst Moritz Arndt sprechen. Wieso man diesen wichtigen Aspekt nicht schon früher stärker forciert hat, bleibt unklar.

Die „Pro Arndt“ Fraktion plant eine Internetseite, die ausführlich über die gesammelten argumente für den umstrittenen Patron informieren soll. Die Seite sollte ursprünglich bereits vergangene Woche online gehen, als neuer Termin wurde uns nun der 13. November mitgeteilt. Einige Mitglieder haben anhand von Texten und Gedichten Arndts Analysen verfasst, die die guten Seiten seiner Werke aufzeigen sollen. Ob diese, gerade inhaltlich kurzfristig erstellte Webseite mit dem Blog der Arndt-Gegner konkurrieren kann, bleibt abzuwarten. Sebastian Jabbusch, Sprecher der „Uni ohne Arndt“ Gruppe, äußerte sich über Twitter amüsiert über die Bestrebungen der Arndt-Befürworter.

Wie bereits angesprochen zeigt sich die „Pro-Arndt“ Fraktion in den Greifswalder Medien bisher kaum präsent. Weder in der Mensa noch an anderen Orten liegen Flyer oder Informationen zu Treffen der Gruppe aus. Im Gegensatz dazu fallen die A4 Poster der „Uni ohne Arndt“ fast überall ins Auge.

Debattierclub plant Veranstaltung zu Arndt

Gerade für die „Pro Arndt“ Fraktion hätte die vom Debattierclub Greifswald geplante Debatte zum Thema Namenspatron eine Möglichkeit zur Eigendarstellung geboten. Die Veranstaltung hängt nun aber in der Schwebe. Zwar hatten sowohl der RCDS als auch die Grüne Hochschulgruppe ihre aktive Teilnahme zugesagt, bis jetzt stieß der Debatierclub bei den Professoren aber auf taube Ohren. Die „Uni ohne Arndt“-Gruppe veröffentlichte auf ihrer Seite die Falschmeldung, dass der RCDS abgesagt hätte, niemand wolle “für Arndt sprechen”. Die Meldung ist inzwischen korrigiert, eine Richtigstellung allerdings erfolgte nicht. Sollte es doch noch einen Termin für die Veranstaltung geben, werden wir rechtzeitig informieren.

Viele Fragen ergeben sich aus den derzeitigen Entwicklungen. Wieso tritt die „Pro Arndt“-Fraktion erst so spät auf den Plan und welche stichhaltigen Argumente können sie für die Beibehaltung des Namens vorbringen? Gerne hätte der webMoritz mit den verantwortlichen der Gruppe dazu ein Interview geführt. Leider kam bis heute kein solches Gespräch zustande.

Ganz abseits von dem Für und Wider der Namensdiskussion wächst eine Gruppe in StudiVZ immer weiter: Die Fraktion von Studenten und Menschen, die eine Greifswalder “Uni ohne Populismus” fordern. Eine Beteiligung der Gruppe an der derzeitigen Debatte ist jedoch derzeit nicht geplant.

Kommentare

  1. Zörrö    

    Danke für den Artikel.
    Tja, schön und gut, dass es (endlich) eine StudiVZ- Gruppe "Uni ohne Populismus" gibt. Ein Motto, mit dem sich wohl jeder identifizieren kann, der eine demokraische Debatte befürwortet. Mich würde interessieren: wer ist Initiator dieser Gruppe und was soll dadurch erreicht werden? Dem (durchaus wortwitzig gelungenen) Gründernamen "Moritz Bleib-Treu" und diesem kruden Infotext nach zu urteilen, kommt das aus dem Lager der Arndt- Befürworter?!?
    Zitat: "Für ein aktuelles Beispiel, wie eine sachliche Debatte durch Populismus verhindert wird, geht einfach auf http://www.uni-ohne-arndt.de. Dort erfahrt Ihr regelmäßig auf's Neue wie mit einfachen Worten Stimmung gemacht wird!"
    Das wird dann also unter Ablehnung von Populismus verstanden? Verstehe!
    Aber man kann dem Aufruf ruhig mal folgen und sich die uni-ohne-arndt-seite ansehen und die Diskursanalyse von Frau Dr. Schneikart lesen…. hm, woher kommt jetzt die tendenziöse Meinungsmache? Von welcher Seite wird Populismus geschürt?

  2. Arik Platzek    

    Dass Populismus per se einer demokratischen Debatte entgegen wirke, darf man nicht ohne weiteres behaupten.

    Wahr ist: abseits des Streits zwischen den politischen Lagern ist Arndt als Namenspatron nicht tragbar. Unsere Mitmenschen sind heute glücklicherweise mehrheitlich von humanistischen Grundsätzen durchdrungen – auch die christlichen Kirchen (der RCDS ist eine hochschulpolitische Studierendenvereinigung mit Kirchenbindung im Namen!) haben im Laufe ihrer Entwicklung ständig mehr humanistische Prinzipien verinnerlicht, obwohl bspw. in bezug auf die Gleichstellung von Frauen noch viel Aufholbedarf besteht.

    Und natürlich fällt es auch jedem RCDS-Mitglied und vielleicht sogar manchem Burschenschafter schwer, die schiere Menge der unhumanistischen Äußerungen, die zu unhumanitären Taten inspirieren sollten, hinweg zu argumentieren. Und das ist gut so.

    Wer vom RCDS oder den Burschenschaftern nicht für Arndt argumentieren kann verdeutlicht, dass auch er den krassen Widerspruch zwischen seinen eigenen Grundüberzeugungen und den teilweise extrem falschen Grundüberzeugungen Arndts erkennt, auf die Arndts Äußerungen schließen lassen.

    Die Debatte um Arndt als Namenspatron der Universität Greifswald ist im Grunde keine politische, sie ist eine weltanschauliche. Ob konservativ oder progressiv, links oder rechts: Jeder Mensch, ob gläubig oder atheistisch, sollte diese Debatte um die Äußerungen von Ernst Moritz Arndt zum Anlass nehmen, seine eigene Haltung in bezug zu Arndts Welt- und Menschenbild zu setzen.

    Jeder, der hier Unterschiede zwischen Arndts und seinen eigenen Grundüberzeugungen bemerkt, muss entscheiden, für wie wichtig er diese Grundüberzeugungen hält. Wer sie hoch hält, muss Arndt ablehnen. Wer Arndt als Namenspatron befürwortet, verdeutlicht seine Geringschätzung für Grundsätze wie

    Toleranz, Gleichberechtigung, Friedfertigkeit, Solidarität und selbstständiger Menschenwürde

    oder teilt sogar Arndts Grundüberzeugungen.

    Ich hoffe darum, dass alle Studierenden und Greifswalder, egal welcher Weltanschauung und gleich seiner Nähe zu politischen Parteien, Arndt ablehnen. Wer das nicht tut, offenbart eklatante Mängel in seinem Bewußtsein um die Bedeutung und Wichtigkeit grundlegender gemeinschaftlicher Überzeugungen.

    1. Manfred Peters    

      Damit kann die Diskussion hier abgeschlossen werden. Eigentlich war das Thema ja ins Forum delegiert worden. So einfach kann die Lösung sein. Warum hat sich Sebastian nur so engagiert?
      Oder sollten wir hier Zeugen des Neubeginns einer unverbrüchlichen Freundschaft zwischen Arik und Sebastian werden?
      Alle Arndt-Befürworter fühlen sich jetzt so abgrundtief schlecht und bitten um Verzeihung für Ihre:
      Intoleranz, Unterordnung, Kriegstreiberei, Egoismus und verordnete Unmenschlichkeit!

      In Abwandlung eines früher oft gehörten und verwendeten Spruchs könnte in allen UNI-Gebäuden dieses Banner aufgehängt werden:
      "Die Lehre von Arik ist allmächtig, weil sie wahr ist."

      1. Arik Platzek    

        Herr Peters: es ist wirklich keine Lehre, die von mir stammt. Tatsächlich bin ich ein Lehrling. So wie sich jeder als Lehrling fühlt, der die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen zu haben glaubt.

        Schade, Herr Peters, dass sie Arndt neuerdings unterstützen wollen. Faszinierend, wie ihre Wände zu den Christdemokraten brechen, sobald es um Ernst Moritz Arndt geht. Schade, Herr Peters, dass sie einen Menschen als Namenspatron der Universität Greifswald wünschen, der zeitlebens gegen

        Toleranz, Gleichberechtigung, Friedfertigkeit, Solidarität und selbstständiger Menschenwürde

        gearbeitet hat. Schade, Herr Peters, dass sie sich in ihrem letzten Satz auf so ein niedriges Niveau der Diskussion herablassen.

        1. Maik Schoknecht    

          Danke.

          Und es ist wirklich gut, daß Menschen endlich die Dominantz der Kirchen offenlegen! Ich wünsche allen Greifswaldern, daß ihre Universität diesen schmählichen Namen ablegt!

        2. Homie    

          Ja, diese Art der Antwort von Herrn Peters ist bezeichnend für die Debatte. Auch wenn ich nicht so recht weiß, wie Ariks Statement zu werten ist (die Initiative Uni ohne Arndt freut sich natürlich über Solidarität :-p), so finde ich es einfach peinlich, wenn dem nichts weiter als Hohn und aufgesetzter Sarkasmus entgegen gebracht wird. Wenn nichts mehr hilft, kann man wenigstens noch mit Dreck werfen. Aber das kennen wir ja schon….

        3. inqui    

          von Peters wie auch der OZ obwohl sich beide spinnefeind sind! aber überlegt nur mal, warum?!

        4. Manfred Peters    

          Das ist nach einem 35 Jahre währenden treuem Abonnement ja sehr interessant. Welche Inquisition hat Dir das geflüstert?
          Kritik, wo aus meiner Sicht notwendig, ist immer konkret und in keinem Fall anonym, inqui!

        5. Manfred Peters    

          Arik, nachdem ich annehme, dass alle mehr oder weniger schwergewichtigen Kritiken an meiner Kommentarantwort geschrieben sind, möchte ich noch einmal versuchen Dir den Kern meiner Kritik zu erklären.
          Im Juli 2009 wurde sie beschlossen und seit dem 19.08. ist sie besetzt, die "Namens Kommission".
          Dein Kommentar ignoriert die von beiden Seiten akzeptierte weitere Verfahrensweise, indem Du nach dem gut/böse Schema die Entscheidung dieser Komission vorwegnimmst. Ich setze voraus, dass die UNI der Entscheidung der Kommission folgt. Wie und ob das "Volk" Greifswalds und die restliche Welt einbezogen wird, weis ich nicht.
          Hier unter, "Senat: Kommission zum Uni-Namen ist besetzt" wurde mit 110 Kommentaren und noch mehr an anderen Stellen doch dazu ausführlich diskutiert.
          http://www.webmoritz.de/2009/08/19/senat-kommissi
          Warum die Initiative "Uni ohne Arndt" diesen wichtigen Etappensieg auf ihrer Homepage unter – "Die Geschichte der Arndt-Debatte" – nicht aufführt, wäre übrigens interessant zu wissen.

        6. Sebastian Jabbusch    

          Ich weiß nicht wo die Verbindung ist zwischen den Kommentaren ist, aber zur Arndt-Kommission des Senats kann ich folgendes sagen:

          1.) Es ist KEIN EINZIGER Professor (Lehrstuhl) für Geschichte in dieser Kommission. Das kann man überhaupt nicht nachvollziehen.

          2.) In der Kommission sind mindestens 3 bis 5 bekennende "politische" Arndt-Befürworter. Mehrfach wurde von den Studenten der Initiative "Uni ohne Arndt" gefordert, dass wenigtens EIN Arndt-Kritiker aufgenommen wird. Das wurde abgelehnt. Das Ergebnis ist also schon vorher absehbar…

          3.) Die Kommission hat ebenfalls abgelehnt ihre Treffen unter Einbezug der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen oder die Studentische Initiative überhaupt anzuhören. Intransparenz & politische Manipulation ==> diese Kommission wird ein Ergebnis liefern, dass man schon vorher voraussagen kann.

        7. Manfred Peters    

          Damit unterstellst Du dem Senat der UNI und der "Namens Kommission" ohne jeglichen Beweis eine undemokratische Entscheidungsfindung. Starker Tobak! Oder meinst Du, dass über den Namen nicht demokratisch entschieden werden kann?
          Die Öffentlichkeit wird sich sicher zum gegebenen Zeitpunkt/Anlass herstellen lassen.

        8. Homie    

          Die ganze Debatte um diesen Namen wurde NIE politisch korrekt und demokratisch geführt. So stark ist der Tobak also gar nicht, den Herr Jabbusch da voraussagt.
          Wenn man vorher schon klar sagen kann, das Teile dieser Kommission Arndt-Befürworter sind, muss man also mit einer Prinzipien- Entscheidung rechnen – nicht mit einer sachlichen oder moralischen.
          Die Uni will das Problem gern weiter ignorieren, setzt also eine Kommission ein, die ihr nach dem Mund reden wird. Ist das so schwer einzusehen?

        9. Sebastian Jabbusch    

          Also gut. Schauen wir einmal in die Kommission hinein:

          – Prof Bach hat sich öffentlich für Arndt ausgesprochen und behauptet recht unwissenschaftlich, dass Arndt kein Antisemit sei: http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/06/fur-

          – Dr. Garbe hat ebenfalls in der OZ behauptet dass Arndt kein Problem für die Universität sei. Die Arndt-Kritiker diffamierte er als Demagogen: http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/07/osts

          – Dr. Alvermann, der Uni-Archivar, gilt seit langem als Arndt-Befürworter. Ich hab ihn diesbezüglich im Januar 2008 erlebt, als er Arndt bei der Fachschaftsrätekonferenz verteidigt hat.

          – Student Korbinian Geiger hat bei der Vollversammlung gegen die Umbenennung gestimmt. Er ist außerdem Mitglied des RCDS, welcher auch als Ganzes für die Beibehaltung Arndts ist. Nachzulesen auch auf der Homepage des RCDS:
          http://rcds.ju-greifswald.de/index.php?option=com

          – Student Thomas Schattschneider gehörte bei der Vollversammlung ebenfalls zu einem der wenigen, die gegen die Umbenennung gestimmt haben und hat als langjähres StuPa-Mitglied sich mehrfach gegen Arndt-Debatten ausgesprochen. Eine Arndt-Kritische Äußerung ist bisher nirgendwo dokumentiert. Stattdessen findet man diese Seite, wo sich Herr Schattschneider offenbar für Arndt als Namen ausspricht: http://www.no-arndt.de

          Fünf der zehn Vertreter der Senatskommission sind als also klar gegen die Umbenennung und – tendenziell – auch gegen jede weitere Debatte über Arndt.

        10. Th. Schattschneider    

          Sebastian, ich dachte wir wären schon weiter gewesen!
          Die Anschuldigungen gegen meine Person, kannst du dir, mir und den Lesern ersparen. Das ist durch dich alles hinreichend konstruiert, ausgewalzt und -geschlachtet worden. Entsprechende Entgegnungen und Erklärungen meinerseits (bzgl. Abstimmungsverhalten, Kommissionszusammensetzung etc.) sind auf dem Webmoritz in ausreichender Zahl zu finden.

          Selbst die weiteren Mitglieder der Initiative schütteln über solche Posts nur noch den Kopf! Das sollte dir zu denken geben.

        11. ret marut    

          "Selbst die weiteren Mitglieder der Initiative schütteln über solche Posts nur noch den Kopf! Das sollte dir zu denken geben." – Wer schüttelt denn da genau den Kopf bei uns??? – Aber das ließe sich ja morgen bei der StuPa AG direkt klären.

          Ich denke auch, daß die Kommission so zusammengesetzt ist, daß kritische Töne unterrepräsentiert sind. Ob das Ergebnis dann, wie offenbar manche im Senat erhoffen, automatisch pro Arndt ausfällt, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn die Faktenlage gegen Arndt ist einfach zu erdrückend.

          Daß die höchsten Gremien der Uni sich mit einer kritischen Position zu Arndt schwertun, zeigt ja der wirklich lausige Text zu Arndt auf der Uni-Homepage. Frag doch mal Prof. Stamm-Kuhlmann, der ja an dem Text mitgeschrieben hat, was er über den veröffentlichten Text denkt, und warum er damit mehr als unzufrieden ist! Zur Info: http://www.uni-greifswald.de/informieren/ernst-mo

        12. floordress    

          Was ist denn bitte demokratisch?
          Ein Gremium, dass paritätisch besetzt ist?
          Repräsentanten, die von Repräsentanten gewählt wurden?
          Die Repräsentanten, der Repräsentanten, die die eigentlich zu repräsentierenden nicht anhören bzw. ihnen nichts mitteilen?
          Die Repräsentanten(, der Repräsentanten, die die eigentlich zu repräsentierenden nicht anhören…), die am Ende eine endgültige/ausschlaggebende/stark beeinflussende Entscheidung treffen?

          Oh, du schnöder Kampfbegriff…

        13. Th. Schattschneider    

          Das eingesettze Gremium ist auch nur dem es einsetzenden paritätischen Gremium rechenschaftpflichtig. Das ist seit der Einsetzung der Kommission entsprechend geschehen.
          Bezüglich der Anhörung von den zu Repräsentierenden und anderer solltest du mal die Füße stillhalten und abwarten.

          By the way: Sebastian und die Initiative haben sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, dass es überhaupt eine Kommission gibt. Stattdessen wollten sie, mit dem Kopf durch die Wand und einfach ohne jegliche Debatte im Entscheidungsgremium im Januar 2010 einen Antrag stellen. Welche Chance siehst du da für ein positives Votum? >10%? Sollten Korbinian und ich also eine Umbenennung/Namensablegung scheitern lassen wollen, wäre das doch deutlich unkomplizierter gewesen!

        14. floordress    

          Mir ging es nur um den Begriff demokratisch – nicht um die qualitative Arbeit der Kommission.
          Das die Stimme eines Studierenden für den Senat weniger zählt als eines des Professoren kann man bestimmt mit guten Argumenten rechtfertigen – aber nicht damit das die Stimmen gleich viel zählen.

          Es war also keine Kritik deiner oder Korbinians Arbeit. Eure Teilnahme lässt meine Erwartungen – trotz eurer moderaten Arndt Sicht – an die Kommission steigen. Bisher habt ihr die Studierendenschaft immer gut vertreten und ich weiß nicht warum sich das jetzt ändern sollte.

      2. Wolfgang    

        ich kann fast nicht glauben dass sie das ernst meinen herr peters!!! sind sie ein radikaler gläubiger oder warum greifen sie zu solchen argumentationen???

    2. ret marut    

      Ich finde, ein guter und nachdenklicher Beitrag. Danke dafür Arik!

      @ Manfred Peters: Ihre Replik hier auf Ariks Beitrag hätten Sie sich lieber verkneifen sollen. "Si tacuisses, philosophus mansisses."

      1. Martin    

        Herr Peters hat Recht. Dieser Satz ist einfach mal falsch formuliert :

        "Wahr ist: abseits des Streits zwischen den politischen Lagern ist Arndt als Namenspatron nicht tragbar. "

        Herr Platzek hat doch offensichtlich seine Meinung als absolute Wahrheit dargestellt.
        Und liebe Leute, auch die Antworten auf Herrn Peters Post sind bezeichnend für die Arndt Debatte…. Manchmal ist mir als wenn diese neue linke kein Gewissen hat. (subjektiv)

        1. Sebastian Jabbusch    

          a) Arik Plazek als "die neue linke" darzustellen, da muss ich schmunzeln. Arik ist wohl eher das was wir Mitte nenne würden. Vor kurzem war er (meines Wissens nach) noch in der Jungen Union. Ihn hier als "neue linke" zu diffamieren finde ich geschmacklos.

          b) Arik hat ja gerade für einen Position geworben abseits von parteipolitischen Grenzen. Er argumentiert rein vernunftsorientiert (wenn auch etwas zu stark in der Wortwahl).

          c) Arik hat Recht, wenn er sagt, dass dies "wahr" ist. Denn der Forschungsstand hat Arndt nun mal als Rassisten und Antisemiten eingestuft. Dies sollte auch im konservativen Lager zum einen anerkannt zum anderen in Rechnung gestellt werden. Wofür steht den ein Uni-Name?

          d) Prof. Dr. Thomas Stamm-Kuhlmann hat mal etwas sehr ähnliches geschrieben wie Arik:

          “Ernst-Moritz Arndt, schreibt Jens Rybak in den Heften der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft, war ein ‘fremdenfeindlicher Publizist mit antijüdischen Vorurteilen’. Das ist ein wissenschaftliches Urteil. Ob wir uns nach einem fremdenfeinlichen Publizisten nennen wollen, ist dagegen eine Wertentscheidung.”

        2. Martin    

          das galt nicht Arik sondern vor allen den Methoden der Delinquenten…
          Und meine Meinung als WAHRHEIT darzustellen prädestiniert mich u.U. sogar dazu Papst zu werden.

          Und die absolute WAHRHEIT für sich zu beanspruchen grenzt an Größenwahn, auch bei DIr.
          Aber das ist son Thema bei uns Menschen jeder hat eben die wahrere Wahrheit …

        3. Martin    

          boah, wenn Du hier die Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft zitierst mach es bitte auch konseqent…
          Nicht nur einzelne Argumente die Du gebrauchen kannst nutzen.

          Die EMA-Gesellschaft auf Ihrer Webseite:

          "Arndt – Publikationen
          Leben und Werk Arndts werden ebenso wie das seiner Freunde und regional bedeutender Zeitgenossen in vielen lesenswerten Publikationen literarischer, populärer und journalistischer Art verbreitet. Humanistische und demokratische Verantwortung verbietet den einseitigen oder mißbräuchlichen Umgang mit Arndtschen Gedanken. "

          "Um sich den Massen, die überwiegend religiös gesinnt waren,verständlich zu machen, begann er, seine Sprache an den Schriften Luthers, vor allem am Text des Alten Testaments, zu schulen."

          Wie gesagt, ich bin mittlerweile neutral in der Namesfrage…

        4. Martin    

          obiger Kommentar diente nur dazu den Zusammenhang zwischen Populismus und vorgekauten Meinungen wie im Artikel erwähnt durch die initiative aufzuzeigen…

          Und Gesellschaften zu zitieren, bzw. deren Meinung falsch und verdreht wiederzugeben bzw. bewusst grosse Teile wegzulassen kennzeichnet doch die Arbeitweise ganz deutlich.
          Jeder kann sich auf der Seite der E.-M.-A.-Gesellschaft sebst ein Bild machen wofür diese steht…

        5. Maria    

          Was meinst du mit "vorgekauten Meinungen"? Die Initiative sieht in ihrem Bestreben auch einen Aufklärungsauftrag über Arndt und sein Wirken. Wenn ich mir die Seite so ansehe, ist das alles sachlich, zwar positioniert, aber sachlich!
          Die Meinung muss sich dann jeder aufgrund dieser zusammengetragenen Fakten dann selbst bilden. Ich fasse also wieder zusammen: der Populismus geht eher von verleumdenden Aussagen wie deiner o.g. aus.

        6. gehetzter    

          ich würde sagen das ist in etwa so als ob man sich bei der CDU über die SPD informiert…
          oder noch besser auf Antifaseiten was sachliches zum Thema NPD erwartet…

        7. Maria    

          Na wenn du das so siehst, kann ich nicht mehr sagen als: tut mir wirklich leid!
          Wie oft muss noch betont werden, dass einer der Hauptfaktoren für eine sinnvolle Debatte TRANSPARENZ ist. Außerdem besteht ja für dich die Möglichkeiten, nach Besuch der Seite noch an anderen Stellen weiterzuforschen. Wenn man dazu zu faul ist… tja, dann muss man vielleicht auf "vorgekaute" Meinungen zurückgreifen…

        8. Sebastian Jabbusch    

          Wo hab ich denn die Ernst Moritz Arndt Gesellschaft zitiert? Ich habe _Jens Rybak_ zitiert, welcher von Prof. Stamm-Kuhlmann zitiert wurde. Also nix "konsequent zitieren"…

          Das die Arndt-Gesellschaft übrigens an einem "guten Arndt-Bild" gelegen ist, liegt in der Natur der Sache?!

          Und Trotzdem: Die Arndt-Gesellschaft geht (im Vergleich zu unserer Arndt-Uni) sehr kritisch mit Arndt um, und veröffentlicht wenigstens auch kritische Stimmen. An unserer Uni ist das ja leider nicht möglich…

        9. Arik Platzek    

          Ja, so wie man das eben in einer starken Argumentation macht.

          Du kannst ja auch gern darstellen, was nach deinen Erkenntnissen wahr ist. Aber eure begrifflichen Tändeleien sind ob einer deutlichen Positionierung meinerseits recht überflüssig…

      2. Manfred Peters    

        Ich habe für mich nie den von Dir unterstellten Erkenntnisanspruch angemeldet, denn schon wieder Marx:
        "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern"!
        Ich möchte immer noch das Zweite.

        1. Laura    

          Naja, dann ändern wir doch mal den Namen der Uni. Das wäre für vorpommersche Verhältnisse vergleichbar mit der Entdeckung, dass sich die Erde um die Sonne dreht, nicht umgekehrt.

    3. Jan_Peter    

      Sehr gut gesagt (geschrieben), Arik, wenn ich mir diese Bewertung erlauben darf. Warum Herr Peters so empfindlich reagiert, kann ich nicht nachvollziehen.

  3. Sebastian Jabbusch    

    "Sebastian Jabbusch, Sprecher der „Uni ohne Arndt“ Gruppe, äußerte sich über Twitter amüsiert über die Bestrebungen der Arndt-Befürworter."

    << Wie in meinem Twitter Account jeder nachlesen kann (http://twitter.com/SebJabbusch/status/5200021128 ) , habe ich mich primär darüber enttäuscht gezeigt, dass der Pro-Arndt Gruppe nichts anderes einfällt, als die Uni ohne Arndt Seite zu kopieren.

    Außerdem finde ich es seltsam, dass die Pro-Arndt Gruppe "erst" die Methode definiert (Blog / Unterschriftensammlung), um dann im Nachhinein festzustellen, dass man eigentlich keine Argumente hat, um Arndts Rassismus, Antisemistismus, völkischen Nationalismus, und Volkshass zu entkräftigen. Stattdessen sollen nun wohl "irgendwelche" Argumente herhalten: Arndt sei angeblich ein "Demokrat" oder irgend ein "bedeutender" Literat etc.

    Was mich also wirklich stört, ist, wie man hier vorgeht: Für die Pro-Arndt Gruppe steht von Vornherein fest, dass der Name irgendwie erhalten bleiben muss. Dafür sucht man dann irgendwelche Argumente. Aus meiner Beobachtung heraus ist man nicht bemüht ergebnisoffen zu diskutieren.

    Dies ist besonders sichtbar, da man sich erst jetzt in die Debatte einschaltet, kurz vor der Urabstimmung. Die inhaltliche Debatte läuft unter den Studenten in zahlreichen Moritz (Print) Artikeln seit 2005. Die Vollversammlungen 2007 und 2008 die Ablegung des Namens. Hier wurde eine Debatte damals immer verweigert. Erst als 2009 das dritte mal – nun über 1200 Studenten die Ablegung des Namens auf der Vollversammlung beschließen – will man auf den letzten Metern plötzlich doch noch diskutieren. Wohlgemerkt ohne bisher zu wissen mit welchen Argumenten eigentlich…

    Ich bin also nicht über den RCDS amüsiert, sondern bisher nur über die Argumentationsweise massiv entäuscht.

    1. karlmarxfürarme    

      gegen dich Goebbels für arme???
      wenn du das nicht ankannst dann verzieh dich endlich du elende Heulsuse!!

  4. Sebastian Jabbusch    

    "Die „Uni ohne Arndt“-Gruppe veröffentlichte auf ihrer Seite die Falschmeldung, dass der RCDS abgesagt hätte, niemand wolle “für Arndt sprechen”."

    << Ja – dies war falsch. Wir bezogen uns auf eine Aussage vom Debattierclub, die uns per E-Mail mitgeteilt wurde. Als der Debattierclub unsere Meldung wahrgenommen hatte, hat man uns informiert, dass lediglich die Professoren und nicht der RCDS abgesagt hat. Wir haben dann sofort die Meldung verbessert.

    << Inzwischen haben wir vorgeschlagen, die Debatte auch "nur" mit dem RCDS durchzuführen – ganz ohne Professoren. Offenbar wird das jetzt erwogen, was uns sehr freut.

  5. Sebastian Jabbusch    

    Germanistin Dr. Monika Schneikart hat übrigens zur Debatte über Arndt 2003 eine spannende Diskursanalyse geschrieben. (Sie untersuchte 2003 genau 24 Debattenbeiträge – meist Leserbriefe in der Greifswalder Lokalzeitung (OZ).

    >> Der von Arndt-Befürwortern vielgebrauchte Begriff der “Freiheit” wurde stets eindimensional verwendet als “Freiheit wovon”. Die Frage “Freiheit wozu”, also ‘wofür’ Arndt seine Freiheit erkämpfen wollte, diese Antwort wurde jedoch verschwiegen.

    >> Die Arndt-Befürworter haben zudem viel von “Einheit” gesprochen und implizit versucht Arndt-Kritiker als Feinde der Deutschen Wiedervereinigung darzustellen.

    >> Statt über die Namensfunktion der Universität zu sprechen, wurde nur über Arndt gesprochen. Scheikart zitiert das Studentenmagazin “Moritz” und bezeichnet dessen Analayse als “auf den Punkt gebracht”: ”Statt der Debatte um die Tragbarkeit von Arndt wäre eine andere Debatte von größter Dringlichkeit gewesen: welche Funktion hat ein Name überhaupt? Namen haben Repräsentanzfunktion, stehen für akzeptierte und erwünschte Werte”.

    >> Sehr viel Wert legt Schneikarts Diskursanalyse auch auf den Versuch der Arndt-Befürworter eine Verbindung zwischen Arndt und dem Begriff “Demokratie” und “Menschenrechte” herzustellen. Außerdem wurden die Arndt-Kritiker als “in der Tradition des linken Totalitarismus” diffamiert; sie seien “Feinde der Demokratie”.

    <quote>“[Arndt-Kritiker] werden politisch klassifiziert und negativ konnotiert, statt sich mit der Kritik auseinanderzusetzen; zentrale Werte werden als bedroht hingestellt und so eine positive Assoziationskette zu Arndt bzw. seinen Positionen gezogen. Meinungsfreiheit, Demokratie werden figural in Opposition zu “linke(m) Totalitarismus” gesetzt, d.h. der Dualismus demokratisch vs. diktatorisch ist das Angebot für die dualistische Nennung der Personen “Arndt” und “X als Arndt-Kritiker”.”</quote>

    – “Indem einzelne Diskutanten, wohl nicht zufälligerweise alle aus der Arndt-Kritiker-Gruppe, persönlich diffamierend angegriffen wurden, ist auch hier von einem Ausschußverfahren zu reden”.

    Die ganze Diskurs-Analyse kann man hier nachlesen:

    http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/11/disk

  6. Angelika K.    

    Seit zwei Jahren bin ich Studentin hier und konnte die Namensfrage bisher nicht für mich entscheiden.
    Aber nun habe ich mich entschieden und ich kann Arik Platzek zwar nicht in der Gesamtheit seiner offensichtlichen kirchenfeindlichen (http://bit.ly/CNGji) Argumentation recht geben, muss ihm aber im Ergebnis zustimmen! Ernst-Moritz-Arndt repräsentiert durch seine vielen Äußerungen einen verwerflichen unethischen und unchristlichen Geist und es interessiert mich nicht ob er das wegen einem gewissen Zeigeist getan hat. Als christlicher Mensch kann ich die Sätze von Ernst-Moritz-Arndt nicht abtun und ich hoffe, der genannte RCDS hat das auch nicht vorgesehen!

    1. Martin    

      Vielleicht kann und darf ich versuchen Dir zu zeigen wie Du nun manipuliert worden bist.
      Deine Worte waren: "Als christlicher Mensch kann ich die Sätze von Ernst-Moritz-Arndt nicht abtun.."

      Ich bitte Dich einmal zu neutraler Recherche zum Thema "Judensau" vielleicht auch im Zusammenhang mit "Martin Luther".

      Versteh folgenden Satz bitte nicht polemisch, ich möchte nur die Konsequenz Deiner Aussage verdeutlichen. Wäre eine Abkehr vom Christentum als Religion jetzt nicht der einzig richtige Schritt? Deinen christlichen Glauben soll das nicht beinträchtigen. Aber nach der offensichtlich antisemitischen Hetzte der christlichen Kirche frage ich mich warum der Staat die Kirchensteuer eintreibt ?
      Aber das nur am Rande. Wir wollen ja nicht abweichen sondern uns schön kleingeistig ausschließlich auf Ernst-Moritz-Arndt konzentrieren und ihn an den (letzten) Werten und Massstäben der heutigen Zeit bewerten.

      1. Sebastian Jabbusch    

        Oh mensch Martin,

        nicht immer die Uralt-Argumente auftauen, die wir schon lange durchdiskutiert haben. Hier unsere Antwort:

        Ja – auch Luther (mehr) und Goethe (sehr wenig) haben hier und da gegen die Juden gewettert. Dies ist aber nicht mit den 40 Jahren aktiver Verbreitung von Rassen- und Volkshass und Antisemitismus von Arndt vergleichbar. Außerdem: Die Vorurteile von Goethe und Luther beruhten auf dem – ebenfalls verurteilswürdigen – Antijudaismus. Arndt hingegen vertrat bereits den biologisch-begründeten Rassismus, auf dem die Nazis später ihre fanatische Ideologie aufbauen. Sein Volkshass gegen die Franzosen zieht sich durch fast alle Werke. Ein Vergleich mit Goethe ist unangemessen! Gerade Goethe fiel wie die gesamte Weimarer Klassik dadurch auf, dass sie sich für die Gleichheit aller Menschen eingesetzt hat.

        Luther & Goethe stehen zudem für ein großartiges Lebenswerk. Arndts Hauptwerk waren eben seine politischen Schriften. Genau dort aber finden wir all den Fremdenhass, den Antisemitismus und Rassismus. Genau für diese “politischen” Schriften wurde Arndt ja durch die Nazis geehrt. Während bei Luther und Goethe sich der Antisemitismus nur vereinzelt und am Rande findet, steht Arndts Fremdenhass im Zentrum seines Werkes. Es ist ihr Kern.

        Wenn Dich unsere Worte nicht überzeugen, möchten wir Professor Dr. Thomas Stamm-Kuhlmann (Professor für Neuere Geschichte an der Universität Greifswald) zitieren. Er schrieb anno 2001 in Bezug auf die Diskussion mit Arndt:

        “Man hat gesagt, Judenfeindschaft sei ein bedauerlicher Zug, der aber auch bei anderen vorkomme, Martin Luther zum Beispiel. Man stelle sich nun vor, man könnte von Luther den Judenhass und den Hexenglauben abziehen: Dann bliebe immer noch die Reformation, die auch von Nichtprotestanten als ein Meilenstein auf dem Weg zur Gewissensfreiheit gesehen werden kann. Was aber bleibt von Arndt, wenn wir den integralen Nationalismus abziehen? Es bleiben Märchen, Kirchenlieder und eine Schrift gegen die Leibeigenschaft, die einen keineswegs orginellen Teil des allgemeinen europäische Diskurses über die Agrarreform darstellt. Würde das irgendwen zu einer Namensgebung einer Universität veranlassen […]?”

        1. Martin    

          "Ja – auch Luther (mehr) und Goethe (sehr wenig) haben hier und da gegen die Juden gewettert."

          "Luther & Goethe stehen zudem für ein großartiges Lebenswerk."

          Darf ich im Umkehrschluss erkennen, dass Antisemitismus gar nicht schlimm ist wenn man nur ein "grossartiges Lebenswerk" vollbracht hat..?

          Entweder konsequent gegen Antisemitismus oder garnicht. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
          Oder hast Du Angst, dass Menschen wie Angelika sich aufmachen selbst zum Thema in seiner gesamten Breite zu recherchieren anstatt ständig "vorgefertigte Meinungen " zu übernehmen..?

        2. Sebastian Jabbusch    

          Es geht dabei nicht um eine Verharmlosung des Antisemitismus bei Luther. Aber es geht um die Frage, was verehren wir im Namen einer Universität?

          Bei Luther steht im Kern seines Lebens die Reformation, die Gewissensfreiheit, die Bibelübersetzung. Bei Goethe sein "Genie" und seine beeindruckende Literatur. Das kann man auch heute verehren!

          Aber bei Arndt finden wir in seinen Hauptschriften völkischen Nationalismus, Rassismus, Volkshass und eben Antisemitismus. Wir finden nichts, was wir bei Arndt, bewundern können, deswegen wird Arndt an dieser Universität ja auch de facto todgeschwiegen (wenn man von den Bemühungen um Erinnerungskultur der Arndt-Gegner absieht).

          Also nochmals: Luther & Goethe müssen damit leben, dass Ihr Lebenswerk einen "dunklen" Fleck tragen wird. Es ist richtig darauf kritisch hinzuweisen. Und: Kein Mensch ist "perfekt".

          ABER: Wir können nicht mit den dunklen Flecken in den Lebensläufen von genialen Menschen die Anerkennung von Rassisten und Antisemiten rechtfertigen, die sonst im Leben nichts vorzuweisen haben.

          Anderes Beispiel: Nur weil auch die Amerikaner mal einen Angriffskrieg begonnen haben (Irak) rechtfertigt dies nicht die Verehrung von Stalin.

          Die Frage muss schon bleiben: Was verehrst Du lieber Martin, an Ernst Moritz Arndt, was Deiner Meinung nach die Namensverleihung einer Universität rechtfertigt.

          "Oder hast Du Angst, dass Menschen wie Angelika sich aufmachen selbst zum Thema in seiner gesamten Breite zu recherchieren anstatt ständig "vorgefertigte Meinungen " zu übernehmen..?

          << Nein – wir hoffen sogar, dass Angelika und viele andere Studenten das tun. Deswegen haben wir ja so viele Informationen auf http://www.uni-ohne-arndt.de zusammengetragen und machen das auch immer noch!

        3. Martin    

          >> Nein – wir hoffen sogar, dass Angelika und viele andere Studenten das tun. Deswegen haben wir ja so viele Informationen auf http://www.uni-ohne-arndt.de zusammengetragen und machen das auch immer noch!
          —————————————————————————————
          Das als Antwort auf meine Frage bedeutet also im Klartext, dass die Leute sich mal besser nicht unabhängig informieren sollen sondern lieber bei Euch…
          Weil Ihr die Auslegung gleich mitliefert oder warum..?

        4. informant    

          na hier hat ja jemand wieder nicht ordentlich nachgeschlagen…..
          Hermann Göring hat die Urkunde zur Namensgebung unterschrieben aber keineswegs hat er der Uni ihren Namen gegeben.
          Wenn schon informieren dann doch bitte richtig (du studierst doch geschichte?), da du dich ansonsten unglaubwürdig machst…………………………………Ironie aus

        5. Jones    

          Achso, er hat die Urkunde unterschrieben, sonst aber nix mit der Namensgebung zu tun. Äh…. häh? Das heißt, die Namensurkunde der Greifswalder Uni trägt heute noch die Unterschrift eines führenden Nationalsozialisten und Oberrassisten. Naja, wenns weiter nix is

        6. ret marut    

          Sorry, aber die Namensgebung wurde erst durch die Unterzeichnung der Urkunde rechtskräftig.
          Hintergrund: Der Antrag zur Namensumbenennung ging vom Theologieprof. und örtlichem Stahlhelm-Leiter Walther Glawe aus. Der Antrag wurde im Greifswalder Uni-Senat beschlossen und ging dann an die Landesregierung Preußen, wo inzwischen Göring den Platz des Ministerpräsidenten eingenommen hatte.

        7. ret marut    

          Zur persona Glawe schreibt der hiesige Lehrstuhl für Kirchengeschichte u.a.:
          "Das Hauptinteresse dieses ausgesprochen deutschnationalen Kirchenhistorikers und Stahlhelmredners galt den Einweihungen von Kriegerdenkmälern für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges sowie der Unterstützung mittelloser Studenten durch die Einrichtung der Greifswalder Mensa academica. 1933 sorgte Glawe außerdem für die Benennung der Universität nach Ernst Moritz Arndt. 1945 bezahlte er sein politisches Engagement in SA und NSDAP mit der Entlassung. Durch seinen frühen SED-Eintritt ebnete er sich aber bis 1948 den Wiedereintritt in die Lehre und überbrückte noch im hohen Alter die kirchengeschichtliche Lehrstuhlvertretung."
          siehe: http://www-alt.uni-greifswald.de/~theol/~kg/lehrs

          Glawe gehörte auch zu denen, die 1954 für die neuerliche Benennung der Uni nach Arndt eintrat. Das Beispiel Glawe (und da lassen sich noch mehr Professoren in Greifswald finden) zeigt sehr gut, wie wenig die Entnazifizierung im traditionell deutschnationalen Vorpommern gegriffen hat. Während andernorts in der DDR die alten Nazis belangt und aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung systematisch entfernt wurden, konnten sie in Greifswald offenbar ihre alten Seilschaften aufrechterhalten.
          Viel spannender als die Namensverleihung 1933 finde ich daher die von 1954.

        8. Sebastian Jabbusch    

          Es ist zudem anzunehmen, dass Göring schon bei der Auswahl des Namenspatron beteiligt war. Man stellt nur einen Antrag für solche Sachen, wenn man vorher schon mal das politische "Ok" geholt hat…

        9. Marcel    

          Auch ich möchte, dass diese Uni nicht mehr den Namen EMA trägt.
          1. Weil die negativen Seiten von Arndt nunmal deutlich hervor treten.
          2. Weil es eigentlich keinen Grund gibt gerade diese Uni nach gerade diesem Namen zu benennen.
          3. Weil ich generell den Sinn von Namenspatronen – besonders an einer Uuniversität – nicht verstehe und bei Uni Greifswald bleiben möchte.

          Aber mit dem zweiten Teil dieses Arguments: "Arndt hingegen vertrat bereits den biologisch-begründeten Rassismus, auf dem die Nazis später ihre fanatische Ideologie aufbauen." möchte ich das nicht betreiben.
          So wie die Deutsche Geschichte vor 1933 nicht auf eine Machtergreifung Hitlers zuläuft – tut sie das bis 1989 auch nicht auf den Mauerfall.
          Natürlich kann man große Linien der Geschichte aufzeigen, aber einen Menschen dafür zu verurteilen, dass andere ihn für ihre Zwecke verwenden halte ich für unangemessen.
          Selbst, wenn man eine komplette Deckunsgleichheit von den Ansichten Arndts und den Nazis aufdeckt – so bleibt am Ende doch bestehen, dass Arndt keineswegs die Gaskammern von Auschwitz errichtet hat.
          Oder möchte hier jemand Jesus persönlich die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen anlasten?
          Das ist für mich keine stichhaltige Argumentation.

          Was den Akt der Umbenennung betrifft, bin auch ich der Meinung, dass die Tatsache das die Uni Jahrhunderte ohne Namenspatron auskommt und dann ausgerechnet von Hermann Göhring einen verliehen bekommt – unabhängig vom Namen rückgängig zu machen ist.

          Um es auf den Punkt zu bringen: Der biologisch-begründete Rassismus bleibt auch ohne Nazis schlimm.

      2. Martin    

        Für alle die nicht selber klicken wollen ein kurzer copy´paste aus Wikipedia zum Thema "Judenfeindlichkeit". Bitte löscht es nicht einfach wg OT. Mir geht es darum zu verdeutlichen warum ich in Angelikas Worten einen kleinen Widerspruch erkenne. Und das bezieht sich auf obigen Artikel denn ich versuche zu beweisen, dass Angelika hier populistischen Meinungsmachern aufgesessen ist.

        "Als christlicher Mensch kann ich die Sätze von Ernst-Moritz-Arndt nicht abtun.." (Angelika)

        "Martin Luther riet in seiner Schrift Von den Juden und ihren Lügen 1543 den Fürsten zur Zerstörung der Synagogen und jüdischen Wohnungen, Internierung, Zwangsarbeit und schließlich Vertreibung der Juden, die er als „Fremde“ und „Gäste“ markierte.

        Diese Feindschaft bestimmte christliche Theologie vielfach bis in die Gegenwart hinein. Deshalb ist die historische Abgrenzung zum Antisemitismus umstritten." (Wiki)

        1. Sebastian Jabbusch    

          Die Frage die wir uns doch stellen müssen, ist ob WIR UNS HEUTE vom Antisemitismus distanzieren wollen?

          Luther steht zu 99 % für die Reformation. Arndts Hauptwerk hingegen ist sein politisches Schrifttum, welches eben getränkt ist vom frühen völkischen Denken (dt. Rasse besser als die französische, spanische und dänische Rasse – und eben auch jüdische Rasse).

          Also: die Luther-Universität muss sicherlich damit leben, dass Luther neben seiner genialen Leistung zur Reformation und zur Übersetzung der Bibel ins Deutsche, auch mal was böses über die Juden geschrieben hat. Niemand verkennt das.

          ABER: Die Universität Greifswald muss im Moment damit leben, dass IM KERN von Arndt, Rassismus und völkischer Nationalismus steht. Man sucht verzweifelt nach dem "guten" bei Arndt, was uns heute als Leuchtfakel dienen könnte…

          Aber da finden wir nix 🙁

          Lieber Martin:

          Wofür steht für Dich der Name einer Universität, wenn nicht als Vorbild?

        2. floordress    

          Das Luther nicht alle Tassen im Schrank hatte ist doch hoffentlich jedem klar! Da muss man nun wirklich nicht drauf rum reiten…

        3. Janno    

          Zumal WIR nicht in Halle/Wittenberg bzw. in Frankfurt a. Main studieren. Was soll also das ewige Rumgereite auf Luther und Goethe???Wird ein Umstand dadurch gemildert, dass andere ebenso beschränkt sind?

        4. mens_sana    

          Das gibt das Lebenswerk von Luther nur höchst sehr wieder, mir ist so, als hätte der noch irgendwas Anderes getan.. was war das noch..

        5. ret marut    

          Ach ja, seine Schrift "Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern", in denen er zur Niederschlagung der bäuerlichen Aufstände (später zusammengefaßt unter der Bezeichnung "Großer deutscher Bauernkrieg") und unverhohlen zur Erschlagung ihrer Anführer aufrief.

          Anmerken möchte ich auch, weil die entsprechende ideologische Grundlage bei Luther eine andere war als bei Arndt, daß Luther Antijudaist (!!!) war, kein Antisemit. Der Antisemitismus ist erst entstanden als Reaktion auf die Aufklärung und wurde rassistisch-biologistisch begründet.
          In der Konsequenz für JüdInnen nahmen sich Antijudaismus und Antisemitismus nicht viel, was die antijüdischen Pogrome in Europa seit der Reconquista deutlich machen. Im Gegensatz zum rassistisch motivierten Antisemitismus konnte mensch durch Wechsel der Glaubensgemeinschaft zumindest formal der Tötung entkommen (unter Aufgabe seiner/ihrer religiösen Identität).

          Aber noch einmal: Eine Diskussion zu Luther mag spannend sein und manche Gläubige auch emotional auf die Palme bringen, aber hier in Greifswald geht es um Arndt und den Arndt'schen Rassismus und Antisemitismus.

        6. Martin    

          @Angelika- Du siehst vielleicht wie hier argumentiert wird, dass es mehr um ideologische als logische Denkweisen geht…

          Ich wollte bei Dir keine Diskussion über Luther anregen sondern nur einmal verdeutlichen warum die einseitige Argumentation der Anti-Arndt.Grupe auch einige logische Denkfehler (eher Denkabbrüche oder Denkstops) enthält.
          Ich war bisher Pro Arndt weil mir die Art und Weise der Anti-Arndt Leute nicht gefallen hat. Mittlerweile denke ich eher neutral und tatsächlich ergebnisoffen um in einer gemeinsamen sachlichen Debatte alle Punkte zu erörtern. Und dabei geht es eben auch am Rande um Luther, wie um alle anderen historischen Persönlichketen auch, weil wir irgendwann an einen Punkt kommen der wieder Angriffsfläche bieten könnte. Von daher muss es auch im Sinne der Unileitung eine "professionelle Lösung" geben…
          Denn entweder wir betrachten alles an der Uni durch die "Anti-Antisemitismusbrille" oder wir riskieren in einiger Zeit die nächste Kontroverse weil die UNI Greifswald sich vielleicht mit einer handschriftlichen Lutherbilbel Im Bestand rühmt und das in anderen Teilen der Welt falsch verstanden werden könnte. Es ist nur ein Beispiel aber die Lösung in dieser Sache kann und muss eigentlich konsequent sein.
          Der nächte Denkschritt sollte dann auch einen Blick über den Tellerrand beinhalten und evtll. eine Empfehlung über den Namen EMA auch über Unigrenzen hinaus beinhalten. Denn auch wenn es konstruiert klingt, wie erklärst Du dem Schüler der Ernst-M.-Arndt-Schule, dass EMA zwar Antisemit war und die Uni nun den Namen ablegt. Das aber doch nicht so schlimm ist gleich die Strasse und Schule umzubenennen.

          free your mind – and your ass will follow – In diesem Sinne

        7. Sebastian Jabbusch    

          @ Martin:

          Glückwunsch zur Selbstentlarvung…

          Nur einige Anermerkungen:

          – Niemand will irgendwelche weiteren Namensstreitigkeiten vom Zaun brechen. Seit 20 Jahren wird nur über Arndt diskutiert. Die Angst vor weiteren Diskussion zu schüren, ist geschmacklos.

          – Viele EMA-Schulen in Deutschland gehen mit ihrem Namen sehr kritisch um. Es ist gerade diese Transparenz, die der Uni hier fehlt. Die Initiative "Uni ohne Arndt" geht es um diese Uni, weil "wir" an DIESER Uni sind. Es ist stets die Aufgabe der Schüler einer EMA Schule oder EMA-Straße, die Frage nach dem Namen zu stellen. Das ist aber nicht unsere Aufgabe.

          – Es ist nun deutlich genug gemacht worden, dass es einen Unterschied zwischen Luther und Arndt gibt. Dein Rumreiten auf Luther ohne neue Argumente vorzubringen, verstärkt nicht Dein bereits widerlegtes Argument.

        8. informant    

          "Seit 20 Jahren wird nur über Arndt diskutiert. "
          Wo haste denn das wieder her?
          hast du dir das etwa "ausgejabbuscht"?????

        9. argh    

          Man kann auch einfach ein Buch/ eine Zeitung/ eine Zeitschrift aufschlagen.
          Oder das Internet bemühen. Solltest du immatrikuliert sein, kleiner Tipp: besuch ma Uni- Veranstaltungen, da wird einem in den ersten zwei Semester "Medienkompentenz" vermittelt.
          Aber nee, "ausgejabbuscht". Und Frauen mit roten Haaren sind bewandert in Kräuterkunde und fliegen bei Vollmond auf Gardinenstangen durch die Lüfte.

        10. informant    

          von deiner mutter war hier nicht die rede………..

        11. Jones    

          Bist du dir denn für gar nix mehr zu schade. Wie billig!

        12. Nadja    

          Ach du lieber Himmel. Es wird ja immer peinlicher. Auch wenn ich anfangs noch nicht viel Sympathie für den "umbennener" hegte: wenn ich so ne derbe Verunglimpfung lese, weiß ich auf jeden Fall, GEGEN was ich mich entscheiden soll.
          Was kann im übrigens die Mutter dazu. So ein schwachsinniger Müll in studentischen Foren. Armselig

        13. informant    

          ich bin nicht hier um nett zu sein

        14. argh    

          sonder um blöd zu sein? Mach das doch bitte in einer Kneipe deiner Wahl, vielleicht bekommste dann auch mal eins aufs Maul von jemanden, der sich auch nicht deinem niedrigen IQ anpassen kann. Danke!

        15. informant    

          Sondern um meine an geistige Behinderung grenzende Dummheit zu demonstrieren. Tadaaa

        16. argh    

          Sondern? Um grenzdebile Sprüch über Mütter anderer User rauszuhauen?
          Kannste damit nicht aufn Spielplatz gehen, zu den ganzen anderen 5-10jährigen?

        17. Sebastian Jabbusch    

          Die Geschichte der Arndt-Debatte kannst Du hier nachlesen:

          http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/hintergrund/

        18. Martin    

          Frag mal die Bewohner der Lutherstadt Wittenberg…

          Oder beim Bäcker die Scheiben einschmeissen, der verkauft Lutherhüte 😉

  7. Martin    

    "Was mich also wirklich stört, ist, wie man hier vorgeht: Für die Pro-Arndt Gruppe steht von Vornherein fest, dass der Name irgendwie erhalten bleiben muss. Dafür sucht man dann irgendwelche Argumente. Aus meiner Beobachtung heraus ist man nicht bemüht ergebnisoffen zu diskutieren."

    Herr Jabbusch, vielen Dank für die amüsanten Worte zum Sonntag. Noch eine kurze Frage. Dieses "ergebnisoffen" , wie meinen Sie das genau?

    1. Sebastian Jabbusch    

      Das heißt: Wir haben circa in den Jahre 2005 bis 2007 in der Studierendenschaft Ergebnisoffen über den Namenspatron diskutiert.

      Mit den Vollversammlungen 2007 und 2008 wurde dann aber mehrfach die Ablegung des Namenspatron beschlossen. Spätestens aber im Juni 2009 – also nochmals 1200 Studenten – die Ablegung des Namens beschlossen, war die Debatte beendet.

      Jetzt geht es mit der Urabstimmung eigentlich nur noch darum auch den Senat von dem Studentischen Votum zu überzeugen.

      Die Zeit der Debatte hat der RCDS leider (bewußt?!) verschlafen…

      1. tom der rote traktor    

        "- als nochmals 1200 Studenten – die Ablegung des Namens beschlossen, war die Debatte beendet."
        das sind wieviel prozent der gesamten Studierendenschaft ???

        1. Sebastian Jabbusch    

          Von den 1280 Anwesenden haben rund 95 % für die Ablegung des Namens gestimmt.

        2. Martin    

          demokratisch..? Lass mich an dieser Stelle einen Seitenhieb platzieren.
          Natürlich war die Abstimmung demokratisch. Aber welches Echo bekäme man bei einer Demokratischen Bundestagswahl wenn unter allen Teilnehmern ein Gewinn von 564,- EURO ausgelöst werden würde….

        3. ret marut    

          Martin, sorry, Deine Diskussionskultur ist echt unterstes Niveau!
          Wo bitteschön besteht denn ein Zusammenhang zwischen diesem Gewinnspiel (das übrigens nicht von der Uni-ohne-Arndt-Initiative ausgelöst wurde) und dem Abstimmungsergebnis der VV?!

        4. student    

          wie kann man nur so dreist sein?

        5. Martin    

          Eurer fehlenden Antwort entnehme ich, dass Ihr meine Frage als rhetorisches Stilmittel entlarvt habt…
          Aber warum rat marut gleich wieder persönlich werden muss..?
          So möge sich jeder ein eigenes Bild von Deiner Diskussionskultur machen ich kritisiere hier nur Deine Unsachlichkeit.

        6. wayne_inter    

          Wer jemanden als Ratte bezeichnet der eigentlich ret heisst, braucht sich wahrlich nicht über persönliche Angriffe wundern. Denn damit beweist du mal wieder eindeutig, dass du unumstrittener König im Niveaulimbo bist. Herzlichen Glückwunsch
          P.S. Du weisst schon wer Weltmeister im Ungeziefervergleich ist, oder?

        7. Janno    

          Keine Ahnung, aber es wurde ja nicht einer der Studierende ausgeschlossen. Wenn man der Volversammlung also fernbleibt, signalisiert man damit nicht, dass man FÜR Arndt als Namenspatron ist, im Gegenteil. Die, die Arndt behalten wollen, hätten ja ein gesteigertes Interesse an der Teilnahme an der VV und der Verhinderung des Antrags haben müssen.
          Also spricht es eher dafür, dass es den meisten Studis Wurst ist. Dies bedeutet jedoch nicht im Umkehrschluss, dass der Namensgeber Wurst und damit alle Bemühungen der Inititiative Uni ohne Arndt sinnlos sind.
          Ich wünsche der contra- Arndt Gruppe weiterhin viel Kraft und Ausdauer. Auch ich bin für die Ablegung des Namens (hab auch schon auf eurer Seite unterschrieben…)

        8. TimoSchoenfeldt    

          Wie oft wollen wir die Frage nach der Legitimation der VV eigentlich noch zur Disposition stellen. Es ist eine hochschulöffentliche Veranstaltung gewesen, auf der jeder Student seine Stimme abgeben konnte. Wenn man dann von dem gute Recht gebraucht macht der VV fern zu bleiben und keine Stimme abzugeben, dann darf man sich am Ende aber auch nicht über das Ergebnis beschweren. Letztendlich zählen die abgegebenen Stimmen und nicht irgendwelche eventuellen obskuren "schweigende Mehrheiten".

        9. tom der rote traktor    

          ich gab meine ab, aber es ist einfach nur falsch bei den gefassten Beschlüssen davon zu reden die gesamten Studierenschaft hätte sich gegen den Namen Ernst-Moritz-Arndt Universtät ausgesprochen. Fakt ist doch das dies nur ein Teil der Studenten war….

        10. floordress    

          So gesehen ist die jetztige Bundesregierung von gut 21 Mio Bundesbürgern gewählt worden. Also ungefähr 1/4 der Staatsbürger.

        11. Sebastian Jabbusch    

          hihi

          naja – aus Sicht der Rechtsextremen ist die "BRD" eh nur ein Unrechtsstaat, indem "Systemparteien" regieren… Und die Wahl ist auch total undemokratisch.

          (Wobei es natürlich wirklich an er Zeit wäre "mehr Demokratie zu wagen" – > siehe Forderungen der Piratenpartei nach Liquid Democracy)

        12. Perke    

          Sebastian, ich bin auf deiner Seite, aber mach bitte nicht immer bei jeder Gelegenheit 20 Fässer auf, nur weil grad das richtige Stichwort fiel. Auch das ist sehr schädlich für eine zielorientierte Debatte…

        13. floordress    

          Danke, dass du mich auf die Stufe mit dem braunen Gesocks stellst. Werd ich dir nie vergessen…

        14. Sebastian Jabbusch    

          😉

          Ich bezog mich auf "tom der rote traktor" und wollte lediglich deine Argumentation unterstützen =)

        15. ret marut    

          @ Tom: Das sind über 90% der anwesenden Studierenden der Vollversammlung gewesen.
          Bei allgemeinen Abstimmungen der VV gilt, was auch bei allen anderen Wahlen gilt: Wer nicht hingeht, soll sich später nicht über das Ergebnis beschweren. Wenn mensch die eigene Stimme vor der Abstimmung als so unbedeutend ansieht, daß mensch sich nicht mal die Mühe macht an der Abstimmung teilzunehmen, dann wundert es schon, wenn nach der Abstimmung plötzlich darauf gepocht wird, die eigene Stimme sei ja gar nicht ins Ergebnis eingeflossen und das Ergbenis nicht repräsentativ.

        16. Martin    

          Das stimmt allerdings…Einige beissen sich sicherlich auch in den Arsch dafür… konnte ja keiner ahnen das das so abgeht hinterher 😉

        17. Bürger    

          Wie muss denn noch betont werden, dass der Name der Uni nicht nur die Studierenden angeht, sondern auch die anderen Greifswalder. Die müssen meist ihr Leben lang mit dem Uninamen leben. Immerhin ist die Universität auch ein Teil der Stadt, mit dem sich auch die übrigen Einwohner identifizieren müssen. Und Arndt ist vielseitiger als er oft dargestellt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass diejenigen, die sich nicht trauen offen für den Namen zu sprechen (die schweigende Mehrheit) , wenigstens bei der Urabstimmung ihre Meinung kundtun.

        18. Sebastian Jabbusch    

          a) Die NPD geht auch immer von einer schweigenden Mehrheit auf…

          b) Ich finde es übrigens eine Schweinerei einen Gegensatz zwischen "die Studenten" und "die Bürger" aufzumachen. Wir sind auch Bürger hier.

          c) Und drittens finde ich es eine Frechheit für ein paar melancholische Gefühle alter Leute, den Studenten das Recht absprechen zu wollen, den Rassisten Arndt von ihrem Zeugnis streichen zu lassen. Denn mit diesem Zeugnis müssen WIR unser ganzes Leben lang leben.

          d) Arndt ist vielseitiger als er "oft dargestellt wird". Wo wird er denn "oft" dargestellt und was soll dieses "vielseitig" denn sein? Kirchenlieder und ein paar Märchen rechtfertigen es zumindest nicht eine Uni nach ihm zu benennen. Sein Hauptwerk bleiben nun mal seine (rassistischen / nationalen / völkischen) Schriften…

        19. ret marut    

          Daß die Pro-Arndt-Szene sich nicht traue offen zu sprechen, wäre mir neu und kann z.B. anhand der Webmoritz-Kommentare und der Leserbriefseite der OZ auch rasch widerlegt werden.

          Werter Bürger, Du kannst ja gerne das Thema in die Bürgerschaft tragen, um dort ein Meinungsbild oder eine Empfehlung anzuregen. Die Entscheidung, ob der Name beibehalten wird oder nicht, liegt allerdings letztlich beim Senat der Uni und bei der Landesregierung, nicht bei der Greifswalder Kommune und auch nicht bei den Greifswalder Studierenden. Letztere haben zumindest per VV-und StuPa-Beschluß offiziell den Namen aus allen künftigen Publikationen der Studierendenschaft getilgt – und das ist gut so.

          Wir werden ja sehen, ob die "schweigende Mehrheit" der Studierenden für oder gegen den Namen ist.

        20. Sebastian Jabbusch    

          @ ret marut:

          Kleine Verbesserung: Die Entscheidung liegt "allein" beim Senat. Das Land hat keine Entscheidungskompetenz in Bezug auf den Namen. Dies hat der Vorsitzende der Satzungskommission Jurist Prof. Classen bereits bestätigt.

          Zwar steht der Name der Uni auch im Landeshochschulgesetz. Daraus lässt sich jedoch keine Kompetenz des Landtages ableiten.

          Die Fachhochschule Neubrandenburg hat auch vor kurzem ihren Namen geändert. Der Landtag hat dies nur rein formal bestätigt…

        21. ret marut    

          Hat der Landtag das formal zu beschließen oder steht ihm nicht eine eigene Entscheidungskompetenz zu? Prof. Classen als Jurist und Staatsrechtler in allen Ehren, aber da hätte ich dann gerne eine Aussage von der juristischen Abteilung des Landtages zu.
          – Müssen wir uns aber jetzt eh keinen großen Kopf drum machen.

        22. Sebastian Jabbusch    

          Der Landtag beschließt nur eine Änderung des Landeshochschulgesetzes, wo der Name der Uni noch mal erwähnt wird. Das kann der Landtag natürlich auch ablehnen – wovon jedoch nicht auszugehen ist.

          Die Uni selbst hat aber – völlig unabhäng davon – natürlich das Recht sich selbst so zu nennen wie es will. Die Umbenennung selbst wird also nicht durch den Landtag beschlossen.

          Der Landtag verändert lediglich im Nachhinein noch mal den Gesetzestext, damit dort "auch" der richtige Name steht.

        23. thungdil goldhand    

          ach ret du kleiner süßer hetzer……..

        24. Sebastian Jabbusch    

          Das Ernst Moritz Arndt DAS Thema der Vollversammlung wird, wurde vorher breit angekündigt. Arndt stand als Thema auf allen Plakaten drauf…

          Also nix mit "das konnte man nicht ahnen"…

  8. Jones    

    Kann man nach Ende des Studiums (notfalls juristisch) erwirken, dass einem zwei Abschlusszeugnisse ausgestellt werden? Eines mit dem Namen "Ernst- Moritz- Arndt- Universität Greifswald" und eines nur mit "Universität Greifswald"? Was meint ihr, gibt es diese Option? Ich würde mich wohler fühlen, meinen Bewerbungen ein Zeugnis beizulegen, das nicht den von Göring verliehenen Namen trägt, ganz ehrlich. Die Stellen, an die das geht, wissen mit Wahrscheinlichkeit gar nix über Arndt (wen wundert's), es wäre einfach so ein Gewissensding. Ergänzend: das Argument, der jetztige Uni-Name würde als Qualitätssiegel daherkommen – lachhaft. Ob ich (meinetwegen im Vorstellungsgespräch) sage: "ich habe an der E.-M.-A.-Universität in Greifswald studiert" oder "ich habe an der Universität in Greifswald studiert"…äh, wo ist da jetzt der Unterschied in Qualität der Lehre und des Abschlusses zu erkennen?
    Die Uni heißt erst seit 1933 so, ne?! Und über 400 Jahre vorher war das dann also keine "Qualitätsuni"??

    1. Sebastian Jabbusch    

      @ Jones: Ich werde auf jeden Fall ein Zeugnis ohne "Ernst Moritz Arndt" beantragen. Vielleicht können wir auch im StuPa einen entsprechenden Antrag einbringen, der die Universität auffordert diese Option den Studenten einzurichten…

      1. rostocker    

        Ich denke, im Jahre 2014 kann man so ein Zeugnis ruhig mal ausstellen…

        1. blaubaer    

          Ja, weil die Uni dann nicht mehr so heißt, wie sie momentan noch heißt.

    2. ret marut    

      Wird sich juristisch wohl nicht machen lassen. Es sei denn die Namensverleihung wäre ex tunc Unrecht gewesen.

      1. Maria    

        Und da Göring – Initiator der Gestapo und Gründer der ersten Konzentrationslager, Oberbefehlshaber der Luftwaffe und somit Verantwortlicher für abertausende Bombentote im deutschen Angriffskrieg, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Aufrüstungsbeauftragter Hitlers rechtmäßig eingesetzt war – hat das alles seine Richtigkeit?
        Oh, ich glaub mir wird grad ein bisschen schlecht!

        1. ret marut    

          Naja, wäre der Name ex tunc unrechtmäßig, bräuchten wir hier nicht den Aufriß mit der Arndt-Debatte, mit Uni-VV und Senatskommission machen.

      2. Sebastian Jabbusch    

        Die Verleihung des Namens war bereits nach der Machtergreifung als die NSDAP ihre Machtstrukturen im damals bereits gleichgeschalteten Preußen durchgesetzt hatte…

        Ich finde die Uni sollte aber auch aus Kulanz Zeugnisse ohne "Arndt" ausstellen.

        Trotzdem wäre das natürlich keine Lösung. Der Name muss endlich weg…

        1. Jones    

          Naja, wenn es Sturheit, Ignoranz, stillschweigendem Hinnehmen von Rassismus und Antisemitismus und was weiß ich welchen fragwürdigen Gründen es für die Uni nicht möglich ist, den Namen zu ändern, dann aber vielleicht aus praktischen. Wenn jeder zweite Absolvent ein weiteres Zeugnis ohne den Namen E.-M.-A. verlangt, macht das doch schon etwas mehr Aufwand, kostet Zeit und Geld. Hmm

        2. ret marut    

          "Machtergreifung" ist ja ziemlich euphemistisch. Es war schlicht eine Machtübertragung durch den Reichspräsidenten, hervorgegangen durch vorherige politische Interventionen der deutschen Großindustrie und Fürsprache (des Koalitionspartners) DNVP.
          Und die Weimarer Republik wurde im März 1933 auch nicht alleine von der NSDAP de facto abgeschafft, sondern auch durch alle im Reichstag vertretenen bürgerlichen Parteien, die einstimmig mit den Nazis für das Ermächtigungsgesetz stimmten; lediglich die SPD (die einzige im Reichstag noch vertretene Arbeiterpartei, denn die KPD war schon verboten worden und deren Abgeordnete trotz parlamentarischer Immunität in SA-Folterkellern) hatte dagegen gestimmt.

          Die Arndt-Namensgebung durch Göring war daher auch ein Angebot für das DNVP-Spektrum (deren Stahlhelm ja den Antrag auf Umbenennung der Uni in den Senat gebracht hatte), die neuen Machthaber umfassend zu unterstützen. Und Arndt eignete sich nun einmal hervorragend als Identifikationsfigur, um auch die Deutschnationalen in die NSDAP zu integrieren. Entsprechend sind dann in Greifswald große Teile der DNVP (u.a. Prof. Walther Glawe, der Initiator der Uni-Umbenennung) und der studentischen Verbindungen in die Nazi-Partei geströmt.

        3. böser mensch    

          du auch! studiere endlich zuende und geh eine andere Stadt nerven

        4. Himbaer    

          Genau, all jene Menschen, dir unserer Meinung nicht folge leisten wollen oder können, müssen von der Bildfläche verbannt werden. Nur so löst man Probleme.

        5. Jones    

          Meintest du mit deinem leicht beschränkten Kommentar jetzt mich? Wen nerve ich denn?
          Scheut da vielleicht jemand eine ehrlich Auseinandersetzung? Schnüff, wie traurig!

        6. böser mensch    

          nee du warst nicht gemeint.

  9. ret marut    

    Sorry, aber Fakt ist: Die Verfaßte Studierendenschaft der Universität Greifswald hat für ihre Gremien und für ihren internen wie öffentlichen Gebrauch den Namen Ernst Moritz Arndt abgelegt.

    1. tom der rote traktor    

      und schon wieder einmal bestimmen ganz wenige über viele………………….

      1. argh    

        Ach Gottchen. Kapierst du die Funktionen einer repäsentativen Demokratie nicht?
        Also dass dir dieser armselige Einwurf nicht selbst zu blöd ist. Aua aua aua

        1. tom der rote traktor    

          ………………………..wie im 3.Reich oder in der DDR wo Leute solange übers Ohr gehauenn wurden bis sie glaubten sie hätten das gewollt!!!!

          und wenn ich dir nicht passe ist das unser problem, dass wir miteinander beim Tee ausdiskutieren können

        2. argh    

          das ist kein persönliches Problem mit dir, sondern eines mit deinen unfundierten, sinnfreien Kommentaren.
          Es ist jetzt an uns, es besser zu machen als im 3. Reich oder der DDR. Wenn du aber genau hinschaust, siehst du, dass eine demokratische Entscheidungsfindung wieder mal torpediert wird. Aber "Uni ohne Arndt" muss sich das natürlich gefallen lassen.
          Im 3. Reich hätte man die Initiative sicher "Volksverräter" genannt und exekutiert, in der DDR wegen "staatsfeindlicher Hetze" weggesperrt.

    2. Th. Schattschneider    

      Für StuPa und AStA. Fachschaften sind davon ausgenommen, da eigenständig.

      1. ret marut    

        Sind Fachschaften neuerdings nicht mehr Teil der Verfaßten Studierendenschaft? Die sind genauso an VV- und StuPa-Beschlüsse gebunden.

        1. Th. Schattschneider    

          Fachschaften sind weisungsunabhängig.

  10. Sebastian Jabbusch    

    Die Uni ohne Arndt-Gruppe ist seit heute übrigens auch im Facebook:
    Jetzt beitreten:

    http://www.facebook.com/group.php?gid=17162040338

        1. arndtliebhaber    

          ALLET WAT DE DIR DENKEN KANNST!!!!!!!!!!!

        2. blaubaer    

          Nee, dafür weiß die Welt zu wenig von ihm. kann also nich so viel sein

        3. arndtliebhaber    

          Wir können ja verhandeln.
          ich biete die Hälfte

    1. ret marut    

      [Edit Moderator: Bitte nicht provozieren lassen.]

  11. lala    

    Wird hier eigentlich noch moderiert? oder schläft die Redaktion grad?

    1. ret marut    

      Die Moderation kann auch nicht immer und jederzeit im Internet präsent sein. Insb. am Wochenende hat die Chefredaktion zu recht auch mal frei.
      Das eigentliche Problem ist doch, daß bei Artikeln über Arndt offenbar einige aus dem Pro-Arndt-Milieu hier so lange sinnfreie oder – wie heute ganz extrem sichtbar – offen beleidigende Kommentare schreiben, bis deshalb eine erneute Schließung des Kommentarbereichs erfolgt. Einen anderen Sinn dürften die bisherigen "Kommentare" von "thungdil goldhand", "tom der rote traktor", "informant" und "Martin" nicht haben. Die Diskussion jedenfalls bereichern sie inhaltlich nicht.
      Eine abermalige Schließung des Kommentarbereichs fände ich schade, v.a. wegen Ariks Beitrag.

      1. lala    

        Es ist einerseits traurig,wie hier von den genannten argumentiert wird, andererseits birgt es auch eine gewissen Genugtuung, da eindrucksvoll unterstrichen wird, was u.a. Frau Dr. Schneikart über die Debatte herausgefunden haben.
        Die Mütter von Leuten zu beleidigen, deren Meinung einem nicht gefällt und andere niveaulose Kinderk*cke sollte aber doch schnellstmöglich von dem Blog verschwinden. Ich denk dann auch immer ein bisschen an die Option, dass vielleicht ausstehenden User mitlesen – und das ist dann im höchsten Grade peinlich für die ganze Uni + Stadt

      2. gehetzter    

        Da in diesen Thread bisher kein Kommentar von Martin gelöscht wurde(soweit ich das sehe)
        bitte ich Dich deine Polemik einmal zu beweisen…
        Du warst der einzige der einen persönlichen Kommentar gegen Martin abgab und das ist jetzt das Ergebnis..? Diffamierung..?
        Au man, gestern Anne Will gesehen..? Herr Gauck hat Menschen wie Dich treffend bezeichnet…

        Ist also obiger Kommentar von DIr der Beweis, daß Du die Meinungsfreiheit von Martin gern einschränken möchtest weil Dir ausser einer persönlich werdenden Antwort nicht einfällt..?

        1. ret marut    

          Ich bin wohl kaum für die Löschung von Kommentaren zuständig, die gegen die allgemeinen und allen bekannten Regeln des Webmoritz verstoßen – da mußt Du Dich schon an die Chefredaktion halten.
          Was hat denn Herr Gauck über mich gesagt? Ich bezweifle sehr, daß a) Herr Gauck mich kennt und b) er sich in einer Fernsehsendung zu meiner Person äußert.

          Ich habe mich übrigens dezidiert (s.o.) gegen eine Sperrung des Kommentarbereichs, was einige Schreibende hier gestern offenbar provozieren wollten, ausgesprochen.

          Statt über Kommentarregeln an dieser Stelle mit Dir zu philosophieren, würde ich doch gerne weiter über den Artikel reden – und werde diesen Meta-Strang hier von meiner Seite beenden.

        2. Martin    

          Ein Ausweichen und verdrehen der Worte wie es ein Mielke nicht besser könnte 🙂

          YEAH, Menschen wie Du, schön wärs es würde sich dabei immer nur um Dich handeln.
          Dann wäre die Zahl nämlich überschaubar. Ich verstehe Dein Nichtantworten als Bestätigung, dass die Kommentare eben doch nur DEINER Meinung widersprechen…

        3. argh    

          Nein, meiner auch! Und was hat das jetzt schon wieder mit Mielke zu tun?
          Diese Stasi-Mauer-DDR- Argumentationssch*iße könnt ich echt langsam mal stecken lassen. Das trifft den kern nämlich nur bei euch, die den Unterschied zwischen "anti-rechts", "sozialdemokratisch", "links", "antideutsch", "DDR- Revisionisten", "Kommunisten", "Marxisten" usw. nicht kennen. Oh, so viele Begriffe, ich hoffe, ich überfordere damit jetzt niemanden von euch…

  12. cross    

    Was für ein unglaublich subjektiver Artikel…. o.O

    1. Zorro    

      Tatsächlich? Ich finde diese StudiVZ- Gruppe, dafür, dass sie so eine ehrhafte Zielsetzung im Titel trägt, mehr als subjektiv!
      Interessant, wer dort alles Mitglied ist.
      Warum nennt ihr die Gruppe nicht ehrlicherweise "Wir hassen Jabbusch"? Dann könnt ihr doch da pöbeln und euch auskotzen, ohne das ganze unter diesen scheinheiligen Anti-Populismus-Thema zu tun. Das ist wirklich peinlich! Wirft auf den ein oder anderen Engagierten plötzlich ein anderes Licht!

  13. Hein Blöd    

    Du willst deine linke Meinung gegen die anderen durchsetzen? Hier ein Leitfaden wie du es schaffst:

    1) Posaune deine Meinung aus allen dir verfügbaren Trompeten durch die Stadt.
    2) Stelle deine Meinung als die einzig moralisch richtige dar
    3) Versuche mit rhetorischen Tricks den Gegner in ein zweifelhaftes Licht, am besten jedoch rechtsextremes, zu stellen. Falls dies nicht geht, diffamiere ihn/sie anderweitig.
    4) Organisiere aufwirbelnde Aktionen zu dem Thema, die ihren Weg in die Tagespresse finden.
    5) Benutze das Internet um deine Meinung zu verbreiten — dabei musst du aufpassen, dass du selbst überall zu Wort kommst, aber möglichst oft das Einschreiten von Moderatoren für die Posts des Gegners forden.
    6) Stelle deine Meinung als das Ergebnis einer ergebnisoffenen, allumfassenden, wissenschaftlichen und neutralen Betrachtung dar. Widerspruch ist ein Verrat an den Fakten.
    7) Benutze Statistiken, die du irgendwie so hindrehst als würde eine Mehrheit hinter dir stehen (1200 Studenten = 10 Prozent der Gesamtstudentenschaft, aber davon musst du geschickt ablenken).
    8) Behaupte gebetsmühlenartig, es gäbe eigentlich keine vernünftigen Argumente gegen deine Meinung, auch wenn dem nicht so ist. Irgendwann bleibt es hängen.

    Fällt noch wem etwas ein?

    1. Zorro    

      Du willst politisch Engagierten, die deinem faschistoiden Willen zum Trotz handeln, den Wind aus den Segeln nehmen?
      Ganz einfach Strategie: verleumde bis zum bitteren Ende, mach keine Verbesserungsvorschläge sondern knüppel einfach immer drauf, greife die Persönlichkeitsrechte deiner "Gegner" an, such dir ebenso geistarme Mitstreiter, die auch noch nen bisschen verleumden können.

      1. Zorro    

        (is aber sinnlos und lächerlich, wie man an den Beiträgen von Hein Blöd – vortrefflicher Name übrigens – erkennen kann)

  14. D.Schimmelpfennig    

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin erstaunt über die Diskussionen und Aktivitäten bezüglich des Namens unserer Ernst – Moritz – Arndt – Universität. Als 55jähriger Bürger und Steuerzahler identifiziere ich mich mit dem Namen unserer Ernst-Moritz-Arndt- Universität in Greifswald. Und ich freue mich mit den Greifswalder Bürgern darüber, daß wir so eine gute und erfolgreiche Studentenschaft, einen national und international geachteten, hervorragenden Lehr- und Forschungskörper sowie viele Institutionen und Förderverbände in Greifswald beherbergen dürfen, die uns zum Fortschritt und Wohle dienen. Liebe Studentinnen und Studenten, die meisten von Ihnen kommen ja von außerhalb und so ist es um so erfreulicher zu sehen, daß sich junge Menschen mit der Geschichte auch unserer Heimat in Ostmecklenburg Vorpommern und der Geschichte seiner Bewohner intensiv beschäftigen. Das ist gut so. Wenn nun aber im Rahmen einer solchen Beschäftigung eine Person auf ihr Herz gelegt bekommt, Klage gegen den Namen einer Institution unserer Stadt oder unseres Landes zu führen, dann möge doch dieser Bürger mit seiner Klage an den Ort gehen, wo man klagt. Ich drücke mich klar und verständlich aus? Denken wir nur an das Beispiel Karl Marx Stadt, heute wieder Chemnitz?! Daran sehen wir, daß unser demokratischer Rechtsstaat auf der Grundlage unseres Grundgesetzes jedem Bürger die Möglichkeit des Rechtsweges eingeräumt hat, auch gegen Namen, die eine weit reichende Bedeutung haben und deren Änderung mit vielleicht hohen Kosten verbunden sein kann, erfolgreich die richtigen Schritte zu gehen. Mir geht es hier nicht um eine Namensdebatte. Es geht mir darum, daß alle wirklich ergebnisoffenen Mitstreiter eben diese Tatsächlichkeit unter Beweis stellen und sich möglichst zu der Stätte begeben, wo Ihnen geholfen werden kann, um das tatsächliche Ergebnis fest zu stellen und entsprechend zu formulieren. Hier – in den Texten dieser Plattform – ist allerdings immer wieder zu erfahren, daß das Urteil über den "Angeklagten", der leider schon verstorben ist und nicht zu den aktuellen Vorwürfen Stellung nehmen kann, bereits gefällt ist? Nein, nicht so, liebe Studenten. Auch wenn die Person, um die es geht, schon lange tot ist. Das geht so nicht in einem demokratischen Rechtsstaat. Nicht erst das Urteil fällen und dieses dann mit allen Mitteln als richtig verkaufen – bitte entschuldigen Sie meine Wortwahl, aber es sollte schon klar sein, was klar ist, nicht? Es geht mir darum, daß dieser interne Streit, der in der Öffentlichkeit versucht wird auszutragen – jetzt beendet wird. Dies ist meine Bitte als Mitbürger an Sie, liebe Studentinnen und Studenten. Viel Erfolg weiterhin Ihnen bei der Ergebniserreichung Ihres Studiums und ich bitte Sie nochmals jetzt um einen fairen Abschluß der Sache. Vielen Dank.

  15. Sebastian Jabbusch    

    "dann möge doch dieser Bürger mit seiner Klage an den Ort gehen, wo man klagt. Ich drücke mich klar und verständlich aus?" << nein – wohin sollen wir gehen?

    daß das Urteil über den "Angeklagten", der leider schon verstorben ist und nicht zu den aktuellen Vorwürfen Stellung nehmen kann, bereits gefällt ist? Nein, nicht so, liebe Studenten. << Die Studierendenschaft hat den Namen zwar schon abgelegt, aber der Senat wird erst im Februar entscheiden. Um Druck auf den Senat auszuüben führen wir eine Urabstimmung durch. Informationen zur Position der Studierendenschaft finden sie unter http://www.uni-ohne-arndt.de. Wir diskutieren dort ergebnisoffen.

    Es geht mir darum, daß dieser interne Streit, der in der Öffentlichkeit versucht wird auszutragen – jetzt beendet wird. Wir wollen den Streit öffentlich führen, weil er wichtig ist für die Öffentlichkeit. Sie sind herzlich eingeladen, Sachargumente Pro- oder Gegen Arndt hier oder auf http://www.uni-ohne-arndt.de vorzubringen.

    1. Marco_Wagner    

      "Sie sind herzlich eingeladen, Sachargumente Pro- oder Gegen Arndt hier oder auf http://www.uni-ohne-arndt.de vorzubringen."

      …oder auch auf http://www.pro-emau.de
      Mittlerweile haben auch wir Befürworter "vorzeigbare Ergebnisse".

  16. MatthiasHuehr    

    Ich würde euch vorschlagen die Seite des Debatierclubs, auf der die Disskussion zu sehen ist , auch zu verlinken.

    1. Marco_Wagner    

      Warum sollten wir die Antwort auf eure Beiträge verlinken, wenn wir doch schon ohnehin eure Seite verlinkt haben?
      Der Leser wird doch wohl noch mit genügend Geist gesegnet sein, sich durch eure Seiten zu klicken, wenn es ihn interessiert. Wir müssen den Webleser doch nicht wie ein dummes Kleinkind an die Hand nehmen und durch das Internet führen. Er ist gewiss mündig genug, dass er dazu selbst in der Lage ist (nur mal so als Begründung warum ich persönlich gegen extensive Verlinkungen bin, wenn doch genau so gut einer ausreichen kann)
      Zumal die Antwort auch unter euren Updates/ News aufgelistet ist.

      Den Hinweis auf die Seite zum Link des Debattierclubs finde ich gut.

  17. MatthiasHuehr    

    Hälts du die Besucher der Pro-Emau-Seite für geistig so schwach belichtet, daß sie die nur zusätzlich von dir kommentierte Beiträge geistig verarbeiten könnten? JEDER der nicht bei der Diskussion dabei war sollte sich diese Veranstaltung von Anfang und Ende anschauen und sich ein Bild der verschiedenen Argumentationen machen. Und zwar JEDEN Redebeitrag. Bewerten sollen sie die Problematik dann mit ihrem gesunden Menschenverstand. Und das OHNE eine manipulative Beeinflussung durch kommentierte Beiträge. Das wahrscheinliche Ergebnis der Bewertungen wäre wohl dann aber nicht ganz in deinem Sinne. Völlig verständlich …

  18. Sebastian Jabbusch    

    Lieber lieber Matthias,

    ich finde es ist völlig legitim, dass wir auf die Fragen und die Kritik auch Antworten geben dürfen? Willst Du diese Antworten vor den Leuten verheimlichen?

    Kritik ist doch gewollt, aber man sollte auch antworten dürfen.

    http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/deba

  19. MatthiasHuehr    

    Deine Frage möchte ich mit einem Zitat aus dem abschließenden Redebeitrag der Uni-ohne-Arndt-Seite beantworten: Ihr seit nicht dafür verantwortlich Gegenargumente zu bringen. Dafür ist die Gegenseite zuständig.

    Wie du siehst habe ich mir die Diskussion online angeschaut. Sogar zweimal …

    Mit welchem Recht forderst du also jetzt Aktivitäten von anderen Leuten, welche du nicht gewillt bist selber auszuführen?

    1. zorro    

      EDIT Moderation: Bitte nicht persönlich werden
      Durch die Spielregeln des Debattierclubs war es ja nunmal nicht möglich, zu den Redebeiträgen aus dem Publikum Stellung zu beziehen. Soweit schön und gut, Fairness geht vor (schonmal gehört?)
      Aus welchem Grund bezeichnest du also die Antworten, die sich vielleicht auch andere Diskussionsteilnehmer und Zuschauer gewünscht haben und die die Initiative nun nachreicht, als Manipulation? Du sprichst anderen ständig irgendwelche Rechte ab, nimmst für dich aber in Anspruch, ohne Maß und Verstand draufzuhauen. Was sollste auch anderes machen, ne?!
      Vielleicht hast du dir die Diskussion tatsächlich 2x angeschaut, ich würde dir für das dritte mal empfehlen, auch den Ton einzuschalten.

    2. Sebastian Jabbusch    

      hä?

      Du schreibst, mein Text sei "manipulativ". ich möchte wissen, wo! Antworte oder lass es.

    3. Sebastian Jabbusch    

      hä?

      Du schreibst, mein Text sei "manipulativ". ich möchte wissen, wo! Antworte oder lass es.

  20. MatthiasHuehr    

    Deine Frage möchte ich mit einem Zitat aus dem abschließenden Redebeitrag der Uni-ohne-Arndt-Seite beantworten: Ihr seit nicht dafür verantwortlich Gegenargumente zu bringen. Dafür ist die Gegenseite zuständig.

    Wie du siehst habe ich mir die Diskussion online angeschaut. Sogar zweimal …

    Mit welchem Recht forderst du also jetzt Aktivitäten von anderen Leuten, welche du nicht gewillt bist selber auszuführen?

  21. MatthiasHuehr    

    Du bist noch zu jung um die Sendung "Der schwarze Kanal" zu kennen. Die Strategie, die politisch kommentierte Berichterstattung, ist im Prinzip der dieselbe und ich möchte so eine Art von "Journalismus" bestimmt keinem Bürger wieder zumuten wollen.

    Fakt ist zudem: die Kontrahenten haben sich verpflichtet die Regeln des Debatierclubs einzuhalten. Ein Teilnehmer aber hat sich, wie man im Video sehen kann, nicht dran halten wollen, ich nenne mal keine Namen, und wurde zurecht nach den Regeln des Debatierclubs daran gehindert, sich nicht nach den Spielregeln zu verhalten. PUNKT. Die verzerrende Interpretation der nachweisbaren Tatsachen konnte man ja auf der Seite nachlesen.

    Die pro-Emau-Seite hat die Uni-ohne-Arndt-Seite ohne eine Wertung der Inhalte verlinkt. Die Verlinkung der Gegenseite erfolgte beu deiner Seite in einem abwertenden Kommentar über den "Artikel" über den Start der Seite im Webmoritz, welcher aber keiner war. Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, daß sie dir jetzt noch solche Sonderwünsche erfüllen? Mit welchem Grund? Die Uni-ohne-Arndt hat den Anspruch auf Erwähnung von Gegenargumenten von der Gegenseite seit dieser Diskussion verloren. Gleich zwei Niederlagen bei einer Veranstaltung. Mein Beileid zum baldigen Scheitern.

    Ich warte zudem noch immer auf die Begründung, warum die Leute diese Videos nicht ohne deine moralische Führung betrachten dürfen.

    PS Für den Link gibt es ein altes Sprichwort. Was ich selber denk und tu …

    1. zorro    

      [Edit Moderator: Provokation und Beleidigung]
      Ich für meinen Teil kenne diese Sendung und habe mich im Rahmen von Forschungen zum Thema “Antisemitismus in der DDR” eingehend mit Herrn Schnitzler und seiner Form der hetzenden “Berichterstattung” auseinandergesetzt. Der Vergleich, den du hier anführst ist unter aller Sau und eine bodenlose Frechheit.
      Die real- sozialistische Gehirnwäsche eines totalitären Regimes, in die allzu oft Judenfeindlichkeit und Menschenverachtung mischte, gleichzusetzen mit einer Aufklärungskampagne junger gebildeter Mensch zum Thema Ernst Moritz Arndt ist einfach nur anmaßend und unüberlegt! Da sich die peinlichen Unterstellungen und haltlosen Vorwürfe deinerseits auf dem webmoritz mehren, ist wirklich fraglich, inwieweit du überhaupt Interesse an einer ehrlichen Debatte hast. Meiner Meinung nach hast du dich dafür bereits disqualifiziert!

    2. Sebastian Jabbusch    

      Hallo Matthias,

      die Regeln des Debattierclubs sehen normalerweise aber auch die Möglichkeit vor, dass man antworten kann. An diesem Abend wurde diese Regel ausnahmsweise abgeändert, weil der Debattierclub befürchtete es könnte zu lange dauern. Das hab ich aber erst während der Debatte erfahren.

      In der einen Szene wollte ich die Frage aus dem Publikum nach der DDR beantworten will, hatte die Präsidentin mir zunächst eine Antwort zugestimmt, dann aber dem Protest der Arndt-Befürworter aus nachvollziebaren Gründen nachgegeben.

      Deshalb haben wir unsere ausführliche Antwort nun online gegeben. Warum Dich das so entrüstet versteh ich nicht.

      Ich führe übrigens niemanden, ich rege nur zum Denken an. Aber solche Leute wurden schon im Mittelalter für gefährlich gehalten…

      Hier noch mal der Link zu unsere Antworten. Wer sich selbst eine kritische Meinung bilden will, kann dort lesen (außer er will sich nicht von mir "verführen" lassen): http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/deba

      *buh*

      1. MatthiasHuehr    

        Du wolltest wie man hören konnte keine NEUTRALE Antwort geben.

  22. MatthiasHuehr    

    Schön daß du meine Vorschlag befürwortest. Ich würde euch auch raten den Link auf die Seite mit dem Attribut rel="nofollow" zu versehen. Die Seite des Herrn Jabusch ist inzwischen von Google mit dem "Minus 60 Penalty" versehen und ihr schadet durch eure Verlinkung euerm Ansehen bei den Suchmaschinen, da ihr auf sogenannte "Bad Neighbourhood" verlinkt. Such mal nach "Ernst Moritz Arndt", auf Platz 60 findest du seine Domain. @Administrator(en): der "Minus 60 Penalty" ist eine Strafe von Google, welche noch vor dem Ausschluß einer Seite aus dem Suchindex kommt. Diese Strafe wird aufgrund von massiven Spam vergeben ….

    1. Jones    

      Könnt ihr eure dämlichen Tipps, wie welche Seite am besten zu boykottieren ist, anderweitig austauschen. Jeder Auswärtige bzw. Themen- Neuling kriegt ja das Gefühl, im Kindergarten gelandet zu sein, wo einer dem anderen die Sandburg nicht gönnt. Ich finde es verlogen, was da grad empfohlen wird, woher die negative Bewertung der "uni ohne arndt"- seite kommt, dürfte ja wohl klar sein.
      Und Sie, Herr Hühr, sprechen von Verzerrung und Manipulation vonseiten der Arndt- Gegner, während Sie hier versuchen, Meinungen zu produzieren, als wären Sie bei Berlusconi in die Lehre gegangen. Arm, ganz ganz arm!

      1. Marco_Wagner    

        Wieso denn "könnt ihr eure dämlichen Tipps, wie welche Seite am besten zu boykottieren ist…"?

        Matthias Huer hat unserer AG lediglich empfohlen, die Verlinkung zur Uni-ohne-Arndt AG rauszunehmen, weil das für das Ansehen unserer Seite besser wäre.

        Ich habe mich gar nicht dazu geäußert.
        Warum holst du mich da jetzt mit ins Boot rein (denn unter "ihr" dürften ja wohl kaum "Matthias Huer" und noch mal genau der selbe "Matthias Huer" gemeint sein).
        Warum wird nur allzu gern eine Aussage eines Arndt-Patron-Befürworters nur allzu gern auf alle anderen Befürworter übertragen?
        Wo habe ich denn jemals gesagt, das die Verlinkung von unserer Seite zu verschwinden hat? Ich habe nur gesagt, dass ich es für sinnlos halte ein und die selbe Seite drei oder vier mal zu verlinken, nur weil es sich dabei um eine andere Unterseite handelt.
        Also erkläre mir mal bitte, wen du mit "ihr" gemeint hast.
        Weder ich, noch die "Arndt AG Greifswald" haben zu einem Boykott eurer Seite aufgerufen.

      2. Marco_Wagner    

        Alleine in diesem Gesprächsfaden hat Sebastian fast zwei mal untereinander die selbe Seite verlinkt.
        So etwas nenne ich durchaus Spam.
        Denn einmal die selbe Seite zu verlinken reicht aus. Da muss man nicht im übernächsten Kommentar die selbe Seite (dazwischen war der Kommentar von Matthias Huer) noch mal verlinken.
        Wozu? Jeder kann doch selbst lesen?!

        Bzw. Was will Sebastian mit dem nahezu permanenten verlinken auf einzelne Teilseiten, in diesem Fall sogar zwei mal auf ein und die selbe Teilseite erreichen?

        1. Sebastian Jabbusch    

          Hallo Marco,

          Ich glaube weder ich noch zorro wollten Dir oder der Arndt AG irgendwas vorschreiben. Wie Du weißt verstehe ich mich eigentlich sehr gut mit Dir.

          Ich glaube, dass zorro und ich wohl etwas überreagiert haben und uns von dem Herr Hühr provoziert fühlten. Ich habe damit reagiert, indem ich zwei oder dreimal den Link auf unsere Antwortseite gepostet habe:

          http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/deba… 😉

          Und zorro eben indem er einige starke Worte in die Hand nahm. Da dieser Debatter wahrscheinlich nur noch ziemlich genervte webMoritz Kommentar-Moderatoren folgen (danke für Eure Geduld!), schlage ich vor, dass wir den Müll hier lassen…

          Beste Wünsche an alle!

        2. MatthiasHuehr    

          Bitte keine Fakten verdrehen. Der Hinweis darauf, wer hier welchen Diskussionsstil vertritt, kann man ja alleine an den letzten Kommentaren zu diesem Beitrag sehen, wer von den Teilnehmern hier Leute provoziert und beleidigt hat. Und wenn du Beleidigungen als starke Worte bezeichnest … kein Kommentar.

        3. Marco_Wagner    

          Sebastian, war ja auch nicht böse gemeint.
          Es hätte ja sein können, dass du damit irgend etwas zum Ausdruck bringen wollen (also, außer dass du dich provoziert o.ä. gefühlt hast).

          Beim Lesen mancher Sätze stellt man sich den Leser manchmal erregter vor, als er tatsächlich ist. Das ist nun mal der Nachteil der digitalen Kommunikation. Tatsächlich saß ich, als ich den Kommentar, auf den du geantwortet hast, seelenruhig vor meinem PC und in einem Gespräch wäre es eine ganz harmlose Frage gewesen.

          Also ich war ganz friedlich 🙂

          Der einzige, gegenüber dem ich schon leicht erregt war, war Jones, weil er mich plötzlich mit einer Sache in Verbindung gebracht hat, von der von meiner Seite her gar nicht die Rede war.

          Ich gebe dir Recht, dass wir die ganze Diskussion jetzt sein lassen sollten, zumal sie zu nichts führt…

    2. Klaus_Mm    

      Sicher aber Off-Topic, aber: Wie stellt man fest, dass Goggle eine bestimmte Seite abstraft?

      Gruß, Klaus

      1. MatthiasHuehr    

        Nur mit einiger Erfahrung und dem richtigen Hintergrundwissen kann man so was bemerken. Dazu gibt es einige Anhaltspunkte: Beim letzten Pagerank-Update wurde diese Domain wieder stark abgestuft (dieses Mal von 2,3 auf 1,3) und ist aufgrund der von mir erwähnten Strafe nicht mehr unter den ersten Suchergebnissen zu finden. Wegen der starken Relevanz des Contents der Seite zum Suchbegriff Ernst Moritz Arndt und Referenzen von wichtigen Seiten, denn Spiegel.de gehört nach Ansicht von Google zu den Top 8 der deutschsprachigen Seiten was die Wertigkeit betrifft, würde die Uni-ohne-Arndt-Seite unter den richtigen Umständen sogar vor Wikipedia ranken. Der Witz an der ganzen Sache ist: aber auch vor der Seite der Ernst-Moritz-Arndt-Universität. ^_^

  23. MatthiasHuehr    

    Den Satz mit dem Boykott versteh ich gerade nicht … deine Aussage zeugt nicht gerade von viel Sachverstand was das Thema Internet betrifft. Die Häufung von ausgehenden Links in den Kommentarspalten des Webmoritz auf eine bestimmte Seite ist keine natürliche Linkstruktur sondern strukturell schon Kommentarspam. Selbst in diesem Artikel, es geht es um die Qualität der pro-emau-seite, kann man aber unzählige Links finden, welche auf eine andere Seite zeigen. Da Spam aber nach den Kommentarregeln verboten ist, sollte es die Administration interessieren, wenn selbst schon Google diese Verhalten als Spamming auffasst.

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