Grünen-Bundesvorsitzender Özdemir in Greifswald

Geschrieben von | Veröffentlicht am 25. April 2009 um 02:09 Uhr
Kategorien: Greifswald

Vergangene Woche Donnerstag fand im St. Spiritus in Greifswald der Frühlingsempfang des Landesverbandes von Bündnis90/Die Grünen statt. Zu dieser Wahlkampfveranstaltung zu den anstehenden Kommunal- und Europawahlen im Juni kam nicht nur die landespolitische Prominenz, sondern auch einer der beiden Bundesvorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir.

Jürgen Suhr und Cem Özdemir

Jürgen Suhr und ein gutgelaunter Cem Özdemir in Greifswald

Auf einer Pressekonferenz vor dem Empfang standen Cem Özdemir, Jürgen Suhr, Landesvorsitzender Bündnis90/Die Grünen MV, sowie Ullrich Bittner und Anja Reuhl, Doppelspitze für die Greifswalder Bürgerschaft, Rede und Antwort zu kommunal- und europapolitischen Themen. Dabei ging es auch um das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin, das die Grünen ablehnen. Die Grünen fordern stattdessen einen Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Überbrückung der Zeit, bis diese in großem Umfang Strom liefern können, die Benutzung von weniger schädlichen Kraftwerken wie etwa den zwei geplanten Gaskraftwerken in Lubmin.

Zur offiziellen Veranstaltung, dem Frühlingsempfang, kamen etwa um die 80 Gäste. Nachdem die Doppelspitze für Greifswald, Bittner und Reuhl, den Gästen kurz ihre kommunalpolitischen Ziele vorstellte, hielt Özdemir noch eine  etwa halbstündige Rede. Der Abend klang bei Live-Musik, Essen und Trinken aus.

Foto: Oliver Wunder

Ähnliche Artikel zum Thema:

Tags: , , , , ,

7 Kommentare zu “Grünen-Bundesvorsitzender Özdemir in Greifswald”

  1. mens_sana sagt:

    Yes we CEM?
    http://www.pi-news.net/index.php?s=Cem+%C3%96zdem

    Berlin – Cem Özdemir, der anatolische Schwabe, steht bei den Grünen für mehr als für sich selbst. Während die meisten Apologeten dieser Partei bestenfalls die Summe ihrer historischen Irrtümer charakterisierten, brachte Özdemir frischen, liberalen Wind in die nicht mehr ganz taufrische Öko-Hütte. Er repräsentierte weniger die türkischen Einwanderer als vielmehr jene Migranten, die sich über alle ethnischen Grenzen hinweg dazu entschlossen hatten, in der Bundesrepublik nicht nur irgendwie anzukommen – sondern auch mitzumachen. [...]
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,…

    "Eine Moschee in einem Wohhaus ist unzumutbar", sagt Özdemir.
    http://www.oezdemir.de/presse/pressespiegel/19749

    Gefahr bestehe, so Özdemir, auch darin, "dass sich einzelne kurdische Jugendlich dazu berufen fühlen könnten, die vermeintlichen Kurdenfeinde zu bestrafen"

    Anstatt den Weg für Özdemir freizumachen, der nach seiner Kandidatenrede sogar mit Standing Ovations gefeiert wurde, brachte man bei der letzten Abstimmung den Realo-Bürokraten Alex Bonde gegen ihn in Stellung. Manche Altvordere der Partei hatten wohl Angst, Özdemirs Stern könnte bald heller strahlen als der eigene.

    Cem Özdemir schielt auf Schwarz-Grün
    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/17/c

  2. derfrauenversteher sagt:

    Unheimlich gehaltvoller Artikel.

  3. Mein_Ernst sagt:

    Schade das Bonus-Meilen-Cemmi nicht an der tollen Diskussion über den Namen unserer Uni teilnehmen kann. Das wäre sicher lustig geworden. Naja. Man kann nicht alles haben.

  4. [...] ein paar Wochen kam einer der beiden Bundesvorsitzenden der Grünen Cem Özdemir nach Greifswald (wir berichteten) und stand Rede und Antwort zu kommunal- und europapolitischen Themen. Nun legen die Grünen mit [...]

  5. ex-Grüner sagt:

    Mal davon abgesehen, dass ich das Konstrukt der Entscheidungsebene auf europäischer Ebene für falsch halte, weil die Macht dadurch schwerer kontrollierbar wird und die Gremienvertreter den Bezug zur Basis verlieren, habe ich mir mal den Spass des Wahlomats gegönnt:
    http://wahlomat.spiegel.de/europa2009

    persönliches Ranking:
    * DIE FRAUEN
    * DIE VIOLETTEN
    * PSG
    * EDE
    * PIRATEN
    * DIE LINKE
    * GRÜNE

    Obwohl ich selbst mal Grüner war, landen sie bei mir nur noch auf Platz 7 …

Hinterlasse eine Antwort