“Glossenposse – Der Tod des Textes im Beisein des Autors – Eine experimentelle

Lebung”


Wir waren auch überrascht, doch finden die Idee ein spannendes Experiment: Am Donnerstag können wir die Texte von einem unserer Redakteure – Eric Wallis – in einer szenischen Lesung erleben. Eric Wallis hat sich mit teils skuriellen aber stets poientierten Glossen, etwa über die Greifswalder Post oder den “Führerstaat” auf den webMoritz einen Namen gemacht. Die vier Lesenden wollen jedoch nicht nur Erics Texte verarbeiten, sondern auch die Kommentar-Kämpfe, die unter seinen Glossen stattfanden, mit einbinden.

Jan Philip Stender, einer der Organisatoren, erklärt gegenüber dem webMoritz:

“Die Kommentare werden uneditiert, d. h. ohne Korrektur von Rechtschreibung oder Grammatik, gelesen. Es soll durchaus der informell-kommunikative Charakter erhalten bleiben – was teilweise sehr lustig ist. Ziel ist es die Glossen und die daraus entstandene Diskussion auf Basis der

Kommentare zu rekonstruieren.”

Der Autor – in Freundeskreisen liebevoll Ede genannt – wird anwesend sein. Eventuell liest er auch noch was, das ist allerdings noch nicht sicher. Charakter der Veranstaltung soll eindeutig experimentell und unterhaltsam sein.

Nun zum wo und wann:

  • 20-21 Uhr
  • Donnerstag, 26.03.2009
  • Alte Bäckerei
  • Feldstraße 20

Autor

Sebastian Jabbusch

26, Politikwissenschaft, StuPa, Senat

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Comments

  1. Ede    

    Interessante Idee, aber wer wird denn da mit fremden Federn geschmückt? Der Ede, das bin immer noch ich :-P.

  2. Oliver Wunder    

    Hä? Eric W. = Ede S. oder wie soll ich das jetzt verstehen?

  3. ede75    

    Ede S. ungleich Eric W. –> Ede wird letzterer nur auch genannt, wie wahrscheinliche viele andere auch.

    1. Oliver Wunder    

      Vielleicht wollte Sebastian damit alle streithungrigen Kommentatoren animieren, dort aufzutauchen.

  4. Ede Wolf    

    Interessant, wusste gar nicht, dass ich mit dem posten von Kommentaren hier automatisch zustimme, dass diese auch auf Lesungen drittverwertet werden dürfen. Aber wird schon alles seine Richtigkeit haben.

  5. Sebastian Jabbusch    

    "Sofern nicht anders angegeben, stehen die Texte & Bilder dieser Seite unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht Kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 DE." << das bezieht sich nicht nur auf alle Artikel, sondern auch auf die Kommentare…

    Was Creative Commons ist? Hier…

    [youtube 2BESbnMJg9M http://www.youtube.com/watch?v=2BESbnMJg9M youtube]

    1. Max W.    

      Nein, da muss ich dir leider widersprechen! Das Urheberrecht an den Kommentaren bleibt bei den Autoren, ganz egal welcher Lizenz die Artikel unterliegen. Insofern hat Ede recht: Rein juristisch gesehen ist es nicht richtig, diese Kommentare so vorzutragen.
      Ob man als Kommentator dagegen vorgehen muss, ist eine andere Frage. Denn wer seinen Kommentar ins Netzt stellt, muss sich der öffentlichen Wirkung durchaus bewusst sein.

      1. Seb (unterwegs)    

        Nein, das stimmt nicht.
        Wenn du etwa Bilder / Profildaten bei Facebook hochlädst oder Daten oder Kommentare oder sonst was, gehen die an Facebook AG über… (Haben die gerade erst deutlich in ihre AGB übernommen). Bei Studi-VZ ist das das selbe. Genauso sieht es auch mit Kommentaren auch – egal ob Spiegel Online oder Heise.de.

        Denn wir müssen auch für alle Kommentare juristisch haften. Wenn hier Beleidigungen ausgesprochen werden, können wir dafür verklagt werden. Und wo Verantwortung ist, ist auch Verwertungsrecht…

        Genauso ist das beim webMoritz. Nur das wir alles ("alle Texte bezieht sich auch auf Kommentare, weil die nämlich auch "Text" sind) für die kreative Weiterverarbeitung (solange sie nicht kommerziell ist) für dritte geöffnet haben. Insofern ist das 100 %ig möglich – sogar ohne unsere Genehmigung.

  6. Eric    

    Warum steht die Veranstaltung noch nicht bei Kulturmodul.de ?

  7. karl dieter heinz    

    was hat eigentlich das wort szenisch zu bedeuten?

  8. 17vier    

    "Bei einer szenischen Lesung wird ein dramatischer Text mit verteilten Rollen vorgelesen.

    Gesten und am Theaterspiel orientierte Vortragsweisen der wörtlichen Rede unterstützen die Wirkung."

    wikipedia

  9. karl dieter heinz    

    ahh wunderbar. ich dacht schon, da will jmd nur eindruck schinden..

  10. 17vier    

    die veranstaltung war übrigens sehr gut!

  11. Seb (unterwegs)    

    Schade, dass ich nicht da sein konnte.

  12. Christine    

    Schön gelesen, gut gefüllt, unterhaltsam.

  13. Ede Wolf    

    Bei Facebook und StudiZV ist das so, WEIL es in ihren AGB steht und weil man denen zustimmen muss, bevor man dort irgendetwas schreibt.
    Ich bin kein Jurist, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das was ich hier schreibe automatisch unter irgendeine Lizenz (für die Weiterverwendung) fallen kann (auch nicht unter eine CC-Linzenz), ohne dass ich da vorher zumindest irgendwann, irgendwo mein Einverständnis gebe. Klar wenn ich hier was schreibe ist das öffentlich und ich weiß das, aber eben auch nur hier. Wenn es dann in einem ganz anderen Zusammenhang "szenisch" und "lustig" gelesen wird, ist das ja nicht das, was ich beabsichtigt hatte, als ich es schrieb.
    Nicht dass ich den Webmortz jetzt verklagen will, es würde mich nur selbst interessieren, wie das rechtlich ist.

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