Bahnübergang zu: Greifswald wieder geteilte Stadt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 02:48 Uhr
Kategorien: Greifswald

Vor gut einer Woche sind die Bahnübergänge an der Gützkower Landstraße und am Gorzberg “für immer” geschlossen worden. Seitdem ist die Bahnlinie mehr als je zuvor im Wortsinne eine Trennlinie zwischen der Innenstadt und den östlichen Stadtteilen. Besonders hart trifft die Sperrung auch die Studenten aus dem Wohnheim Wilhelm-Holtz-Straße. Wer von dort mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren will, hat seit der Sperrung ein Problem.

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Für immer geschlossen: Der Bahnübergang auf der Gützkower Landstr

Wer diese Strecke nun meistern will, muss durch die neue Unterführung für Fußgänger und Radfahrer an der Scharnhorststraße.

Das sollte zu meistern sein, ist aber mit etlichen Schwierigkeiten verbunden: So ist der Weg von der Gützkower Landstraße bis zur Unterführung mehr als schlecht ausgebaut. Insbesondere Studentinnen klagen außerdem über die absolut nicht ausreichenden Beleuchtungsverhältnisse auf der Ausweichstrecke.

Das ist insbesondere deshalb nachvollziehbar, weil die Gegend nicht unbedingt zu den sympathischsten Ecken der Hansestadt gehört. Darüber hinaus sind die Zufahrten zur Unterführung genau wie die Unterführung selbst in der Breite unterdimensioniert. Die Trennung von Fußgängern und Radfahrern lässt sich aufgrund der Enge nicht realisieren.

Ausweichrouten sind auch kaum denkbar: Die Route über den Bahnhof ist ein enormer Umweg von mehreren Kilometern. Die Bahnparallele soll erst Ende 2009 fertig werden. Und die Strecke über den Südbahnhof ist genau so unattraktiv, weil der Umweg dann noch größer wird und der Weg bis zum Südbahnhof ebenfalls schlecht beleuchtet ist. Hinzu kommt, dass in den späten Nachstunden die ohnehin spärliche Straßenbeleuchtung Greifswalds noch weiter ausgedünnt wird.

Alternativen zum Fahrrad? Fehlanzeige! Wer zu Fuß ist, kann die alte Überführung am ehemaligen Bahnübergang (noch) zwar weiter benutzen, aber aufs Fahrrad werden die wenigsten verzichten wollen.

Bliebe der Stadtbus, der in diesem Fall (wie auch in den meisten anderen Fällen) aber ebenfalls nicht attraktiv ist, da er maximal im Halbstundentakt fährt und überdies ausschließlich über den Südbahhof in die Innenstadt geführt wird, was für exorbitante Fahrtzeiten sorgt.

Für den Autoverkehr ist die Lage indes ähnlich: Es müssen Umwege über den Südbahhof oder den Bahnhof in Kauf genommen werden. Insgesamt existieren auf dem Stadtgebiet nur diese beiden Möglichkeiten, die Bahn zu passieren. Hinzu kommen zwei Überführungen auf der Ortsumgehungsstraße.

Die Stadt ist sich des Problems zwar bewusst, verweist aber darauf, dass es sich um eine Übergangslösung handelt. Ende des Jahres soll die Bahnparallele komplett fertig gestellt sein. Dann wird man mit dem Auto (und Fahrrad) vom alten Bahnübergang Gützkower Landstraße direkt zum Bahnhof fahren können. Außerdem wird eine weitere Unterführung an der Feldstraße errichtet.

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"Schön war die Zeit"? Künftig gibt's keine Bahnübergänge mehr in Greifswald

Bleibt eine Frage: Wieso wurde der Bahnübergang bereits jetzt geschlossen?

Die Stadtverwaltung schreibt dazu in einer Pressemeldung: “Die Schließung der Bahnübergänge gleich zu Beginn des Jahres ist aus technologischen insbesondere sicherungstechnischen Gründen notwendig.”

Tatsächlich hat die Bahn in der letzten Woche ein neues Stellwerksystem in Betrieb genommen, in dem die Bahnübergänge nicht mehr enthalten sind. Somit ist eine Rückkehr zum status quo nur noch mit ganz großem Aufwand möglich und somit faktisch ausgeschlossen.

Auf welche Weise die missliche Situation kurzfristig verbessert werden kann, steht also in den Sternen (Vorschläge bitte in die Kommentare!). Bleibt zum wiederholten Mal das dumpfe Gefühl zahlreicher Studenten, dass man hier in Greifswald irgendwie hinterm Mond lebt…

Links zum Thema:

Fotos:

  • Arik Platzeck (aktuelles Foto)
  • “Bredamer Kourdiockle” via Flickr
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39 Kommentare zu “Bahnübergang zu: Greifswald wieder geteilte Stadt”

  1. Sanella sagt:

    Stellt euch vor, die Bahnschranke ist unten – wie lange steht man, bis sie wieder aufgeht? Manchmal 5 Minuten, manchmal 10, ich hab sogar schon mal eine Viertelstunde dort gestanden (und bin dann mit dem Fahrrad über die "Brücke" geklettert ;-) ). Ich habe dort übrigens häufiger gestanden und so ist es auch vielen anderen ergangen. Jetzt, wo es die Unterführung in der Scharnhorststraße gibt, kann man sich sicher sein, dass einem die die Schranke am Bahnübergang nicht in den Weg kommt, wenn man es gerade eilig hat! :-)

    Zur Breite der Unterführung: darüber kann man sich streiten. Allerdings muss man ja auch nicht wie ein bekloppter da runterrasen – wer das macht hat selber Schuld, wenn er auf einmal auf der Nase liegt!

    Mein einziger Kritikpunkt ist die fehlende Beleuchtung. Im dunkeln fahr ich da als Frau wirklich nicht so gerne lang…

  2. Martin sagt:

    "Darüber hinaus sind die Zufahrten zur Unterführung genau wie die Unterführung selbst in der Breite unterdimensioniert. Die Trennung von Fußgängern und Radfahrern lässt sich aufgrund der Enge nicht realisieren."

    Es geht um den Zuweg und den Tunnel in der Scharnhorststr. …
    Lies doch den Artikel nocheinmal, schnapp Dir danach Dein Rad oder geh zu Fuss und versuch das Problem nachzustellen…

    …es gibt kein Problem kann das einzige vernünftige Fazit sein…
    Solltest Du allerdings ein Problem erkennen in die Innenstadt zu gelangen so möge ein für Dich handgerührter Kuchen nach Wahl die Belohnung sein…

  3. Marco Wagner sagt:

    Vorschläge zur Lösung des Problems an der Gützkower Straße?
    Ganz einfach: Man baut hinter die derzeitige Fußgängerbrücke entweder eine neue mit Rampe, für Fahrräder und körperlich Behinderte Menschen. Oder man baut einfach einen Fahrstuhl an die bestehende Brücke.
    Damit könnten die Radfahrer zwar nicht über die Bahn hinweg radeln, aber die drei vier Minuten, die das Nutzen des Fahrstuhls an Zeit kostet, ist sicherlich wesentlich vertretbarer, als die derzeitige Situation. Und ob die Bahnparallele Ende des Jahres tatsächlich fertig gestellt sein wird, kann wohl sicherlich auch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, wenn man bedenkt, wie unwahrscheinlich lange hier im Norden Bauarbeiten dauern können…(Nämlich so lange, wie die Roten Ampelphasen in HGW :-) )

  4. Kritiker sagt:

    DITO !!!

  5. Marco Wagner sagt:

    Stimmt, da habe ich den wesentlichsten Satz überlesen. Da fortwährend nur vom Bahnhof die Rede war, bin ich von der anderen Unterführung ausgegangen. Selbst war ich noch nicht am Tunnel in der Scharnhorststraße, aber ich vermute mal, dass er die typische Normbreite für Fußgängertunnel haben wird (also zwischen 3,5m und 4m- veil schmaler geht es ja dann schon wieder nicht).

    Hm. Nun muss ich mir nur noch was einfallen lassen, wie ich an deinen handgerührten Kuchen komme. :-)

  6. Martin sagt:

    Ich war doch taTSÄCHLICH die letzte Person, die den letzten Bahnübergang in Greifswald querte… :) bin extra hin…

    An den Autor: Du hast ganz schlecht recherchiert,
    1. wird jetzt Beleuchtung gebaut bevor die Brücke diese Woche fällt… (lt. Pressemeldung HGW)
    2. In der Breite nicht ausreichend??? Das sind mind. 6 Meter Breite..! Warst Du EINMAL DA???(das ist eine Strasse"

    Ausserdem hebt sich der kleine Umweg auf wenn man einmal richtung Bahnhof in die Innenstadt möchte, durch die direkte Querungsmöglichkeit bis zum Bahnhof und dann unter den Gleisen durch spart man viel Zeit ein…

    Wer hier meckert hat keinen Grund, fragt mal die Bewohner der Grimmer Str. z.B. was ein Umweg wegen der Bahnparallele ist…

    • GKords sagt:

      "Du hast ganz schlecht recherchiert"
      Das hört man ungern. Ich habe darüber aber eine andere Meinung.

      "1. wird jetzt Beleuchtung gebaut bevor die Brücke diese Woche fällt… (lt. Pressemeldung HGW) "
      Wenn das stimmt, habe ich es in der Tat übersehen. Ich kann es aber in den Pressemeldungen der Stadt nicht finden und bitte Dich daher um eine konkrete Quellenangabe.

      "2. In der Breite nicht ausreichend??? Das sind mind. 6 Meter Breite..! Warst Du EINMAL DA???(das ist eine Strasse"
      Selbstverständlich war ich da. Und selbstverständlich ist der Tunnel nicht 6 Meter breit.

      • Martin sagt:

        1. Du hast sogar übersehen das die ganze Strasse bis zum Tunnel mittlerweile voll mit Laternen ausgestattet ist…bevor ich jetzt was raussuche schau selbst mal vorbei, das ist die beste Quelle…

        2. Wenn Du von Zufahrten mit schmaler Breite schreibst stimmt das einfach nicht. Wenn Du ausserdem noch meinst der Tunnel wär zu schmal… o.k. jeder ist ja auch unterschiedlich dimensioniert… von meiner Sorte können da 5 Leute nebeneinander durchradeln…

        3. Führe den Beweis das es ein Umweg in Richtung Innenstadt ist und Du hast Dir auch noch nen Kuchen nach Wahl verdient… So sage ich auch unter dem Gesichtspunkt der Modernisierung das diese Bahnparallele zwar streitbar aber trotzdem nützlich und mittlerweile auch praktisch ist.

        • Marco Wagner sagt:

          "von meiner Sorte können da 5 Leute nebeneinander durchradeln"
          Auf der Straße schon, aber wenn von deiner Sorte auch noch fünf auf den gigantisch dimensionierten Fußweg passen sollen, dann würde ich mir schon Sorgen um deinen Gesundheitszustand machen :-) . Und die Straße durch den Tunnel ist wiederum viel befahren. Daher werden wohl Radler den Fußweg der Straße vorziehen. Und selbstverständlich auch die Fußgänger :) . Und dann wird's im Tunnel schon arg eng.

      • Martin sagt:

        "So ist der Weg von der Gützkower Landstraße bis zur Unterführung mehr als schlecht ausgebaut"

        Wenn Du da warst, wie stellst Du Dir dann einen gut ausgebauten Radweg vor..?
        Bei aller Liebe, das ist der neueste, breiteste und ebenste Radweg in dieser Stadt…

    • Knut sagt:

      zu 2. In der Breite nicht ausreichend??? Das sind mind. 6 Meter Breite..! Warst Du EINMAL DA???(das ist eine Strasse"

      ich fahre regelmäßig durch die Unterführung die Breite und der Kurvenradius ist wirklich zu klein geraten wenn 2 Fahrradfahrer_innen sich begegnen kann es zu brenzlichen Situationen kommen besonders früh morgens wenn die ganzen Kids zur Schule dürfen wird es da unten sehr eng

      6m halt ich auch für gewagt ich muss dort sowieso gleich lang mal schauen ob ich den Zollstock nicht vergesse :-)

      • Martin sagt:

        mhhh, es ging um den Weg von der Gützkower Landstr. bis zum Tunnel… Und selbst der Tunnel an sich ist völlig i.O. … Ich muss immer lachen wenn Radfahrer zusammenstossen… ;) manche könnens halt nicht… Auf jeden Fall passe ich mit meinem Auto locker durch den Tunnel Scharnhorststrasse, so dass aber auch noch ein Radfahrer in der Gegenrichtung vorbeikommt… Ich bleib dabei, Radler und Fussgänger haben keinen Umweg…

        p.s. Ich habe auch gelacht als ich auf dem Rad mit jemandem zusammenstiess. Ich lache weil ich weiss warum soetwas passiert… Ich z.B. habe mir etwas am Strassenrand betrachtet… :) selbst schuld ist nämlich das was viele sich anscheinend nicht eingestehen können…

  7. Martin sagt:

    ??? die möglichkeit zur Querung liegt 4 Gehminuten hinter der Brücke… Es käme einem Schildbürgerstreich gleich an die Brücke einen Fahrstuhl anzubringen :)

  8. Martin sagt:

    Wer sagt er muss einen Umweg ertragen möge mir diesen bitte einmal erklären… Ich wette das stimmt Richtung Innenstadt nicht… falls der Betroffene recht hat backe ich diesem dann einen Kuchen nach Wahl..! Versprochen!

    • Marco Wagner sagt:

      Ich muss die Bahntrasse auch nicht überqueren. Nur, so wie es Gabriel geschrieben hat, scheint der Umweg ja doch schon erheblich zu sein. Was aber außer Frage steht, ist, dass der Fußweg durch den Tunnel scheinbar für Zwerge konzipiert wurde, wenn man die wahnsinnige Breite bedenkt! Falls der Umweg doch nicht so schlimm ist, kann man ja entlang des Weges zum Tunnel einfach ein paar Straßenlaternen mehr aufstellen. Das sollte doch wohl ziemlich unproblematisch sein, oder?
      Was allerdings richtig ist, ist die Tatsache, dass PKW und Bus jetzt einen enormen Umweg über den Südbahnhof nehmen müssen.

      • MArtin sagt:

        Man merkt, dass Du nicht Auto fährst… :) PKW & Co. können nämlich auch noch unterm Bahnhof durch…ich weiss das Du es weisst… ;)

    • Hurtz sagt:

      Die Schweizer Rüblitorte wäre eine/ein Torte/Kuchen meiner Wahl.
      Leider muss ich die Bahntrasse nicht überqueren und werde so wohl nie herausfinden ob es ein Umweg oder nicht ist.

      Nur mal so, hier ist das Rezept…;-)……….:

      http://www.tortenideen.de/rezepte/rueblitorte/ind

  9. Christian.Baez sagt:

    Tolle Bilder findest du doch in meinem Fotoalbum. :D

  10. Hi Benjamin, ich hab mich grad noch mal mit dem Jockel unterhalten. Er hat das wirklich nicht böse gemeint.

    Wir hätten gerne über den Ball berichtet.. Immerhin haben wir ihn ja auch groß angekündigt. (http://www.webmoritz.de/2009/01/08/greifswald-im-…) Leider hatten wir erst heute unsere erste Redaktionssitzung im neuen Jahr. Außerdem sind unsere personellen Ressourcen doch stark mit der StuPa-Wahl gebunden.

    Die Einladung ist aber ernst gemeint: Wenn Du einen kurzen Text und ein paar Bilder hast, schick uns diese gerne zu: web [at] moritz-medien.de. Auch in unserem Forum kann jeder etwas veröffentlichen.

    Bis denne, Sebastian

  11. Benjamin D. sagt:

    mensch herr bäz du weißt doch was ich meine, oder????

  12. Martin sagt:

    "Die Ersatzlösung ist fraglich und für Fußgänger und Radfahrer nur mit beträchtlichem Mehraufwand nutzbar""

    Ich backe Dir einen leckeren Kuchen wenn Du mir das beweisen kannst…

    • Ja Martin, Dir kann man sicher nichts beweisen, wie Deine vielen unsachlichen Kommentare hier zeigen. Auf Deinen Kuchen kann ich gerne verzichten, weil meine Frau den besten Kuchen Greifswalds bäckt.

      • Martin sagt:

        Wer meckern will der soll dies tun auch grundlos wenn es ihm beliebt…
        …warum nur immer der Verweis auf persönliches wenn man zum Thema nicht mehr kann…

  13. wollte ich gerade erwähnen, danke martin: die brücke steht nicht mehr lange und deswegen müssen wir auch nicht über fahrstühle sinnieren. wer wie ich auf der stadtwärts gelegenen seite der guetze wohnt, kann sich seit einigen tagen himmlischer ruhe erfreuen. feine sache!

  14. Wissender sagt:

    Ist der Mensch denn wirklich so ein Gewohnheitstier, wie es uns die vorausgehenden Beiträge suggerieren? Für Radfahrer und Fußgänger ist der Umweg über die Scharnhorststraße wirklich zu vernachlässigen und für die Fleischervorstadt ist der wegfallende Auto- und Schwerlastverkehr eine echte Wohltat. Insofern ist der Moritz-Artikel m. E. zu sehr aufgebauscht und übertrifft hier sogar noch die Qualität der OZ zum gleichen Thema um Längen ;-)

  15. tie sagt:

    Ich sehe den zusätzlichen Umweg, den man durch den Wegfall auf sich nehmen muss als durchaus vertretbar – und ja, auch ich bin davon betroffen.
    Die Beleuchtung ist inzw. aufgebaut, der Tunnel in der Scharnhorststrasse ist wirklich etwas eng.
    Was mich viel mehr ankotzt, ist dass dadurch, dass der Weg von der Scharnhorststrasse zur Gützkower eine Baustrasse ist, sehr viel Matsch auf der Strasse ist. Man kommt einfach nicht mehr ordentlich in die Gützkower, ohne alle 2 Tage seine Hose waschen zu müssen.

  16. [...] ausgiebig geklagt worden und das Autofahren ist in einer Stadt mit so vielen roten Ampeln und so wenig Bahnübergängen auch nicht schön. Dass Greifswald für seine offensichtliche Negativ-Taktik nun auch noch belohnt [...]

  17. Benjamin D. sagt:

    Warum schreibt hier nicht mal jemand über den sehr gelungen Universitätsball? Man könnte schöne Bilder hinzufügen und die tolle Organisation und Durchführung loben. Das wäre doch mal ne positive Meldung wert.
    Die Ostseezeitung war leider schneller, eigentlich traurig, wenn externe Medien eher über den grandiosen Erfolg berichten, als das Universitätsmedium Webmoritz.

  18. jockel sagt:

    he benjamin,
    dann komm doch einfach mal zu unserer redaktionssitzung (jeden montag ab 20 Uhr) und nach dem nächsten Ball schreibst DU was!

  19. Benjamin D. sagt:

    Ich weiß grad nicht, was diese Einladung jetzt soll. Ich bin einfach ein geneigter Leser des Webmoritz und habe überlegt, warum keiner etwas über ein gelungenes Ereignis schreibt, das die Uni positiv darstellt. Lieber vertrödelt ihr hier eure Zeit mit Diskussionen, ob der Bericht über den Bahnübergang wichtig ist oder an welche Stelle dieser im Blog gesetzt werden sollte. Das hab ich nur nicht genau verstanden. Ich hätte mir eine bessere Antwort erhofft als eine Einladung mitzumachen. Schade, dass dies nicht möglich war:(

  20. Martin sagt:

    "Die unnötige Schließung, obwohl die Straße zum Bahnhof nicht fertig ist, ist ein Skandal. Ich würde mich sicher auch aufregen, wenn ich dort wohnen würde."

    Also ich bin sehr erfreut über die Schliessung, meine Nachbarn ebenfalls und Hausbesitzer im entsprechenden Gebiet sowieso… Und wenn man in der Beimlerstr. wohnt störts doch auch nicht…

  21. Christian.Baez sagt:

    Ich glaube nicht, dass Benjamin ausdrücken wollte, dass der Artikel nicht wichtig oder von Belangen sei. Vielmehr war es die Bitte auch mal wieder Kulturarbeit auf dem webmoritz zu machen. Da passiert nämlich auch ne Menge in Greifswald. Immerhin war dies der erste offizielle Uniball. Und er wurde komplett von Studierenden organisiert. Die Uni hat dies nicht mal zum 550 jährigen Jubiläum geschafft. Und das sollte dann doch mal ne Kurznachricht wert sein.

  22. 17vier sagt:

    entschuldige bitte, benjamin. ich selbst war nicht beim ball und finde die bahnsache spannender. ich wollte auch nicht patzig rüberkommen. aber komm du doch wirklich mal zur red.sitzung…

  23. Vorsicht Christian:

    Der Ball wurde von drei Fachschaftsräten organisiert, nicht von der Uni… Es gab auch einige FSR die sich bewusst nicht am Ball beteiligt haben. Ich will mich dazu aber nichts schreiben. Das muss nicht in die Öffentlichkeit.

    Fazit: Wir freuen uns und haben uns Kultur dieses Jahr zu Silvester fest vorgenommen. Jeder vorgeschlagene Beitrag in dieser Beziehung ist begrüßenswert!

  24. martin sagt:

    Herr Peters,

    sie sehen Ihren Leserbrief heute in der OZ veröffentlicht. Ist es Ihr Ernst einen weiteren Fussgängertunnel zu fordern? Sind Sie bereit diesen zu bezahlen? Die Kröten oder Rehe von denen Sie da schreiben müssen doch auch mehrere hundert Meter an der Strasse zurücklegen bis die Querungsmöglichkeit erreicht ist. Erklären Sie uns doch mal den Grund für einen weiteren Tunnel. Von einem Umweg kann hier doch keine Rede sein, oder.

    herzlichst

  25. Herr Martin xyz,

    für die fast unveränderte Veröffentlichung habe ich mich bereits bei der Lokalredaktion der OZ bedankt. Ich persönliche habe nichts von einem Tunnel an der von mir vorgeschlagenen Stelle, da die Scharnhorststraße in meiner Einflugschneise zur Stadt liegt. Ich denke (s. o.) an die Mitbürger. die nicht mehr so mobil sind wie Sie und ich. Aber nebenbei, wo kommen wir denn in einem Studentenportal hin, wenn man nicht einmal mehr utopische Gedanken äußern darf.
    Das Interesse an den Leserbriefen zum Thema in der OZ Online-Ausgabe scheint zu zeigen, dass auch andere mit der jetzigen Lösung ein Problem haben:

    http://www.ostsee-zeitung.de/lokales_greifswald.p

    Es ist wohl zu komplex, um hier weiter erörtert zu werden, zumal Sie dabei eine wohlfeile Anonymität bevorzugen.
    Da Sie meine Adresse inzwischen kennen müssten, wäre ich gerne bereit, sachlicher und tiefgründiger persönlich mit Ihnen darüber zu diskutieren/streiten.
    Meine Frau würde uns dann bestimmt einen Kuchen backen.

    Noch herzlicher

    M. Peters

  26. @ Leser: Der Disput zwischen Arik und mir wurde im gegenseitigen Einverständnis zurückgezogen.

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