Die Burschenschaft Markomannia wehrt sich gegen einen Aufklärungsflyer des AStA und bringt voraussichtlich Montag einen eigenen Flyer heraus. Dem webMoritz liegt dieser Flyer bereits vor (Danke an den anonymen EinsenderIn).

In dem neuen Markomanni

a-Flyer geht die Burschenschaft auf einige Aspekte des AStA-Flyer ein und gibt sich bürgerlich-konserativ. Man würde ja nur “Deutschland lieben”. Dies hätte nichts mit “rechtsextrem” zu tun. Auch das Studentenmagazin moritz wird für seinen Kommentar zum Flyer in Ausgabe 72 kritisiert.

Auf der letzten Seite des Flyers bringt die Burschenschaft ein eingeworfenes Fenster in direkte Verbindung mit dem AStA-Flyer. Motto: Die Aufstachelung durch den AStA hätte zu dieser Gewalttat geführt. Zudem droht dieMarkomannia: Sollte das nochmal passieren, “schreiben wir eine Rechnung”.

Um Euch selbst ein Bild von dem Flyer zu machen, veröffentlichen wir am Ende den Flyer in Gänze. Um eine ausgewogene Berichterstattung zu leisten, veröffentlichen wir auch diesen Infokasten zum Thema Burschenschaften:

Infokasten Burschenschaften:

Völkische Ideologie: Nach Ansicht der Burschenschaften teilt sich die Menschheit in homogene Volksgruppen, die sich durch ihre Blutsverwandtschaft definieren. In der Praxis wird Menschen, die nicht „blutsdeutsch“ sind die Aufnahme in eine Burschenschaft verweigert. Das betrifft auch Menschen mit jüdischem Glauben (Juden = “eigenes Volk”).

Nationalismus: Burschenschaften richten ihre Aktivitäten nach dem Leitspruch ihres Dachverbandes aus: „Ehre- Freiheit- Vaterland“. Dazu gehört das uneingeschränkte Eintreten für die eigene Nation und das deutsche Volk.

Sexismus: Burschenschaften legen besonderer Wert auf die Ausbildung „typisch männlicher“ Eigenschaften wie Ehre, Stärke, Mut und Wehrhaftigkeit. Neben dem strukturellen Sexismus durch den Ausschluss von Frauen, wird ein binäres Geschlechterverhältnis reproduziert, indem Frauen mit Attributen wie Emotionalität und Schwäche belegt werden.

Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB): Immer wieder ist die DB wegen rechtsextremer Umtriebe aufgefallen. Von Extremisten, die „unter dem Deckmantel der Traditionspflege eine intellektuelle Plattform für ihre menschenverachtenden Ansichten“ aufbauen, sprach Wolfgang Hacker in einer Pressemitteilung. Er ist Sprecher der aus der DB ausgetretenen liberaleren „Neuen Deutschen Burschenschaft“.

NPD-Verbindung: Die Rugia hat in ihren eigenen Reihen Mitglieder der NPD. Etwa Matthias Rochow (Mitbegründer der NPD Greifswald, aktiv im Wahlkampf für die NPD 2006) oder Stefan Rochow – Bundesvorsitzenden der “Jungen Nationaldemokraten” (Jugendorganisation der NPD und wissenschaftlicher Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag). Die Markomannia hat intensiven Kontakt zu Giesen (Schläger, Kontaktmann zu gewaltbereien Kameradschaften und seit neuestem Mitarbeiter im Landtag in MV)

Quelle: Website der Markomannia- Demo 2006

Weiterlesen: 22 Thesen zur Markomannia (PDF) von Sebastian Jabbusch ~ 2006

Daher dürfen Burschenschaften bis heute nicht beim “Markt der Möglichkeiten” für Erstsemester mitmachen und die Universität verbietet ihnen Veranstaltungen in Räumlichkeiten der Universität abzuhalten.

Nun der Flyer der Markomannia:

Vorderseite:

Zum Vergrößern, anklicken

Rückseite:

Zum Vergrößern, anklicken

*Update* – Ex-AStA Referent bezieht Stellung:

16. November – 15 Uhr

In einer ausführlichen E-Mail nimmt der ehemalige AStA-Co-Referent für politische Bildung Alexander Köcher gegenüber dem webMoritz zu den Vorwürfen der Burschenschaft Stellung. Alexander Köcher hat den ursprünglichen AStA-Flyer verfasst, der über die Burschenschaft aufklärt. Er trat dieses Semester zurück, weil er derzeit ein Praktikum in Indien macht.

In seiner E-Mail begrüßt Köcher den Flyer der Burschenschaft als “Mittel des demokratischen Diskuses”. Inhaltlich sei der Flyer jedoch “reine Polemik”. Den ganzen Text gibt es hier als PDF. Einige wichtige Auszüge haben wir zusammengestellt:

“Götz Kubitschek ist nicht einfach nur ein Konservativer, sondern ein rechtsextremer Ideologe, dem auf demokratischen Veranstaltungen kein Podium geboten werden sollte.”

Und weiter: “Zur Burschenschaftlichen Gemeinschaft ist folgendes zu sagen. Das Zitat welches ich in dem Flyer verarbeitet habe, bezieht sich nicht nur auf vertriebene Menschen, sondern auf „im Schwebezustand“ befindliche „Ostgebiete“. […] Auf den „volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff“ nach dem man nur Deutscher sein kann wenn deutsches Blut in seinen Adern fließt, geht die Markomannia nur einseitig ein, erklärt ihn mit „Heimkehrern“. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass man sich damit gleichzeitig gegen jegliche Einbürgerung von Ausländern ausspricht. Der volkstumsbezogene Vaterlandsbegriff beschwört eine Volksgemeinschaft herauf, die durch Blut und Boden manifestiert wird.”

Zum Scheibeneinwurf schreibt Köcher: “Ich bin weder Mitglied der Antifa, noch ein Befürworter von gewaltsamen Aktionen gegen Menschen oder Sachen. Dass die Markomannen in ihrem Schriftstück den AStA in Verbindung mit Gewalt und Vandalismus bringen, ist verleumdend. […] Den AStA darüber

hinaus im gleichen Atemzug mit Gewalt beim G8-Gipfel in Heiligendamm zu nennen ist schlicht lächerlich.”

Die ganze Antwort

*Update 2* Auch AStA bezieht offiziell Stellung:

16. November – 20 Uhr

Auf der Homepage des AStA ist inzwischen in Bezug auf unsere News ein offizielles Statement des AStA erschienen. Darin schreibt der AStA:

“Wir vertreten weiterhin den Standpunkt, dass die im Dachverband der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) zusammengeschlossenen Burschenschaften durch ihr revanchistisches Geschichtsverständnis […] dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Dazu gehört auch die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald.

Desweiteren sieht es der AStA als eine unverschämte Verleumdung an mit der mutwilligen Zerstörung von Eigentum in Verbindung gebracht zu werden. […] Dem weiteren öffentlichen Diskurs blicken wir gespannt entgegen.”

Außerdem können wir jetzt auch den ursprünglichen AStA-Flyer zum Vergleich veröffentlichen. Zum Vergrößern einfach anklicken.

Kommentare

  1. gast    

    Das halten wir noch mal fest, ein ider Corpsszene kann seinem Überschwang kaum Einhalt gebieten und stellt fest, dass die Corps viel mehr Bier trinken und fechten – dann werden die Burschenschafter ja wohl gemeinhin die symphatischeren Korpos sein – ich denk noch mal kurz nach – ja, STIMMT!

    Und um das Corpsbild abzurunden:

    Bismarck zu einer Abordnung alter Corpsstudenten, Friedrichsruh, 27. April 1895
    “Wenn ich an mein Korpsverhältnis zurückdenke, so muß ich doch sagen, daß die schwarzen Punkte, die ich beim Zurückblicken in die Jugend finde, in meinem Korpsverhältnis liegen, ich hätte mehr gearbeitet, wenn ich nicht im Korps gewesen wäre, und hätte weniger Schulden gemacht.”

    Jaja, die Weisheit kam erst später – er wäre wohl lieber Burschenschafter geworden! :rolleyes:

    Gruß vom gast
    ______________
    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

    1. HAHAHA!    

      Sehr amüsant, wenn Burschis ihren Realitätsverlust öffentlich machen! 😆

      Und allen Ernstes meinen, dass sein Ausspruch “…ich hätte mehr gearbeitet, wenn ich nicht im Korps gewesen wäre, und hätte weniger Schulden gemacht.” ernst gemeint wäre. Äußerst amüsant, danke Dir!

      Und schließlich und abschließend zu diesem Thema hat Bismarck in seinen letzten Lebensjahren gesagt:
      “Ich würde, wenn ich heute wieder auf die Universität käme, auch heute noch in ein Corps gehen. Kein anderes Band hält so fest wie dieses.”

      DAS ist eine eindeutige Aussage. Nicht so ein Schmarrn wie den, den Du oben verzapfst, Klein-Burschi.

  2. Corpsstudentin    

    @HAHA vom 7.12. “Ja, die Bursche :lol:nschaft war Bismarck zu mensur- und bierscheu. Sind sie heute ja auch noch”

    Ich denke allerdings, dass Burschenschaften im Moment um einiges fechtfreudiger sind als Corpsstudenten. Da irrst Du gewaltig, HAHA oder auch HAHAHA. Da können sich in aller Regel die vorhandenen Corps in greifswald eine Scheibe abschneiden. Seien sie blau, grün oder gar schwarz (naja…wohl nicht schwarz, eher anthrazit 😆 )

  3. Bruno    

    Auch nicht schlecht! Die eigentliche Debatte ist eingeschlafen und nun wird gestritten, welcher Verbindungstyp Fechtsteiler ist. Wenns sein muss, aber das Forum ist dafür eher die falsche Spielwiese!

  4. gast    

    Neben jenem wohl unvermeidlichen Randgeplänkel (attestierter Realitätsverlust des Posters und Anzweifeln der Ernsthaftigkeit der Aussage eines 80 jährigen Mannes), ist für mich bei dieser Aussage:

    “Und schließlich und abschließend zu diesem Thema hat Bismarck in seinen letzten Lebensjahren gesagt:
    “Ich würde, wenn ich heute wieder auf die Universität käme, auch heute noch in ein Corps gehen. Kein anderes Band hält so fest wie dieses.””

    ob der Autor zumindest das Jahr angeben kann? Denn die von mir zitierte Aussage, die seine Corpszeit aus einem anderem Blickwinkel beleuchtet, ist ja schließlich von Bismarck nur drei Jahre vor seinem Tod getroffen worden. Da kann sich der vermeintliche Schluß ganz schnell als zu der Sorte Trug- zugehörig entpuppen :rolleyes:

    Btw: Unser Weinheimer Corps hat doch am Sa. seinen, sagen wir zwischendurch nicht so klar erkennbaren, Fechtstandpunkt ordentlich bestätigt und das schwarze Corps am Ort, nun ich mochte die Jungs immer – auf dem Paukboden und auf ein Bier 🙂

    Gruß vom gast
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    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  5. Kösener    

    Schmierölbuxen und Nazibuxen halten zusammen…

    1. Klaus    

      Für solch undifferenzierte Kommentare liebt man die Kösener – aber für Dich nochmal zum Mitschreiben:

      wir Markomannen sind keine Nazibuxen!

      Mit freundlichem Gruß, Klaus

    2. gast    

      Eine streng teleologische Auseinandersetzung muß zudem zu dem Schluß kommen, dass “Nazibuxe” ein Qxymoron darstellt. Ist der Herr Kösener zu einer differenzierten Argumentation in der Lage, freute mich dies außerordentlich. Welche korporative Randgruppe soll mit “Schmierölbuxen” bezeichnet werden?

      Gruß vom gast
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      kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
      Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

      Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  6. gast    

    Nur falls nichts Sinnvolles mehr kommen sollte, freute es mich außerordentlich, wenn wir diesen Faden mit folgendem Loblied auf den eisernen Kanzler ausklingen ließen:

    “Er ging auf den Bahnen von 1866/67 weiter: die Reichsverfassung wurde durch den Eintritt des Südens lockerer als die norddeutsche, aber sie blieb fest und elastisch genug; es ist wirklich gelungen, Altpreußen und Altbayern, Nord und Süd, Einheit und Vielheit, Nation und Sonderstaat in einem lebendigen Gebilde zu vereinigen, in einem Gebilde, das sein eigenes Muster und Maß war, neu, in den Formen verschränkt und scheinbar unübersichtlich, im Inhalt gesund und wohlgegliedert …. Die Entwicklung hat Werk und Meister gepriesen. Er aber lebte in dieser Schöpfung und sie in ihm; er war dieses neue Reich, der Erfüller und die Erfüllung für alle größte Sehnsucht der Nation.”
    Marx über Bismarck; beide pflegten in der zweiten Hälfte des 19. Jh.eine unregelmäßige Briefkorrespondenz, vermittelt von Lasalle.

    melde mich ab,

    Gruß vom gast
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    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

    1. Kösener    

      Marx war bzw. wurde auch Kösener Corpsstudent, Buxe. 😆
      Zitiere lieber andere Buxen, anstatt uns Corpsstudenten zu verherrlichen. Das ist armselig.

      Und um Deinem Blödsinn vorzugreifen:
      Ja, er war zuerst ein Landser.
      Nein, er trat nach der Umstruktierung seiner Landsmannschaft zu einem Corps nie aus.

  7. gast    

    Die Armseligkeit meiner Posts erschließt sich mir noch nicht vollends – aber Sie werden mir bestimmt in Ihrer gewohnt schneidigen Art auf die Sprünge helfen. Also: große Deutsche, die mehr (Marx) oder weniger (Bismarck) zufällig Kösener Corpsstudenten waren, dürfen/ sollten nur von Kösenern zitiert werden? Und Kösener werden immer im Aggregat verherrlicht – oder wie? Was ist das denn für ein Schwachsinn? Pardon, aber denken Sie auch wenigstens kurz nach, bevor Sie in beleidigender Absicht das Erstbeste in die Tastatur kloppen? Diese Art des Dialogs ist mir wesensfremd und langweilt mich!

    Gruß vom gast
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    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  8. moritz²    

    Bravo an “Kösener”!
    Mit sowenig Aufwand Nazis ärgern, die “gelangweilt” so viel als Antwort schreiben. TOP!

    Um eine alte Frage aufzugreifen (die “komischerweise” nie beantwortet wurde) :
    Wie viele Mitglieder mit Migrationshintergrund (ohne Aussiedler bzw. Spätaussiedler!) hat die Burschenschaft Markomannia eigentlich?
    Und wie viele die Burschenschaft Rugia?
    Von wegen “Völkerverständigung usw… 😛

    1. Klaus    

      Ich weiß nicht genau, wen Du als Nazi bezeichnest – aber zumindest für mich und meine Bundesbrüder der Burschenschaft Markomannia weise ich eine solche Einordnung entschieden zurück.

      Ich schreibe hier übrigens keineswegs gelangweilt, sondern vor allem als Betroffener, da es neben Dir noch viele andere gibt, die uns Markomannen einfach nur so mit einem Zwischenruf verunglimpfen und beleidigen – ohne das auch nur ansatzweise zu begründen bzw. zu belegen.

      Und ja, ich fasse den Begriff “Nazi” als Beleidigung, wie auch als üble Nachrede und als Verleumdung auf.
      Eigentlich erwarte ich, dass diese Begriffswahl entsprechend der Regeln des Forums geahndet wird?! Oder sieht die Redaktion das anders?

      Mit freundlichem Gruß, Klaus

      1. BLABLA    

        “Um eine alte Frage aufzugreifen (die “komischerweise” nie beantwortet wurde) :
        Wie viele Mitglieder mit Migrationshintergrund (ohne Aussiedler bzw. Spätaussiedler!) hat die Burschenschaft Markomannia eigentlich?
        Und wie viele die Burschenschaft Rugia?”

        Keine Antwort?!
        Das spricht Bände… 😆

        1. Marco Wagner    

          Vielleicht gibt es keine Verbindungsbrüder mit Migrationshintergrund in Markomannia und Rugia. Dass muss aber nicht gleich heißen, dass sie fremdenfeindlich oder nazistisch sind (wobei ich mir bei der Rugia nicht so sicher bin…)
          Letztlich darf nicht vergessen werden, dass Burschenschaften sich als Deutsch-national, aber nicht als Deutsch- Nationalistisch einstufen. Wir als Deutsche schaffen es noch nicht einmal diese beiden Begriffe eindeutig voneinander zu trennen. Wie sollen das denn Migranten unterscheiden?
          Und wie viele Studenten sind im Verhältnis zur Gesamtstudentenzahl in einer Burschenschaft/ Verbindung und wie viele waren es 1871?
          Was ich damit sagen will ist folgendes:
          Burschenschaften sind für die meißten Studenten unattraktiv geworden. Ideen, die im 19. Jahrhundert Massen von Studenten begeistern konnten, begeisern heute nur noch wenige. Des weiteren glaube ich, dass sich Migranten mit Ideen von Burschenschaften eher schlecht identifizieren können, da diese sich wohl zwar als Deutsche fühlen, aber eben auch noch als Polen, Türken etc. fühlen.
          Aber sofort aus einem nicht vorhandenem Migrantenanteil in Markomannia und Rugia auf Fremdenfeindlichkeit innerhalb der Burschenschaften schließen zu wollen halte ich für unsachlich.

          Dann könnte man auch sagen: In den Altbundesländern leben viele Migranten. Dass heißt, es gibt kaum Fremdenfeindlichkeit. In den neuen Bundesländern gibt es kaum Migranten. Das heißt, es gibt viel Fremdenfeindlichkeit.
          Das ist zwar sprachlich logisch, aber inhaltlich unlogisch/ falsch.
          Denn Tatsächlich herrscht in Alt- und Neu- BRD eine gleich große Fremdenfeindlichkeit (haben Studien bewiesen). Und die Wahlerfolge der NPD sind nicht ausschließlich mit der Fremdenfeindlichkeit zu begründen. Zum einen sind es “Protestwähler”, Frustrierte, sich von allen Parteien im Stich gelassen gefühlte Menschen. Nazis sind auch darunter. Aber auch 1933 waren nicht alle Naziwähler gleich Nazis.
          Das nur zur Erklärung meines Vergleichs.

        2. moritz²    

          “Denn Tatsächlich herrscht in Alt- und Neu- BRD eine gleich große Fremdenfeindlichkeit (haben Studien bewiesen). ”

          Ach ja, und in welcher Statistik?!
          Deine Aussage ist, mit Verlaub gesagt, totaler Unsinn.

          Tatsächlich verhält es sich nämlich genau so, wie Du es ausschließt:
          Die Fremdenfeindlichkeit ist in den Neuen Ländern signifikant höher als in den Alten.
          Bayern ist dabei unter den Neuen Ländern das Bundesland mit der potentiell höchsten Fremdenfeindlichkeit!

          Siehe die Arbeiten:
          – Richard Stöss: Rechtsextremismus im vereinten Deutschland/2000
          – Hüsers/Silbermann: Der “normale” Hass auf die Fremden. Eine sozialwissenschaftliche Studie zu Ausmass und Hintergründen von Fremdenfeindlichkeit in Deutschland/1995
          -Stephan Ganter: Ursachen und Formen der Fremdenfeindlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland/1998

          Wenn Du Quellen hast, die Deine Behauptungen unterstützen, bitte her damit. Ich bin gespannt.

          Und es ist eine Tatsache, daß der Verband “Deutsche Burschenschaft” keinerlei Anstrengungen unternimmt, Studenten anderer Ethnien in ihre Reihen aufzunehmen. Anders als in den anderen Korporationsverbänden, seien es die Katholischen oder Evangelischen Verbände CV und Wingolf, seien es die Corpsverbänder Kösener und Weinheimer Corps oder ATV und VdSt.
          In diesen Verbänden finden sich Angehörige unterschiedlichster Nationalitäten querbeet von allen Kontinenten und sie müssen keine Bürger der BRD oder Österreichs sein.

          Anders dagegen bei der “Deutschen Burschenschaft”:
          Willkommen sind hier nur “deutsch-nationale” Mitglieder bzw. solche, die einen deutsch-nationalen Migrationshintergrund haben!

          Was mit deutsch-national gemeint ist, kann man Artikel 9. der Verfassung der “Deutschen Burschenschaft” entnehmen, an daß sich auch die Burschenschaft Markomannia, “fest gebunden fühlt” (siehe Homepgae der Markomannia Greifswald http://www.burschenschafter.de) :

          “Die Burschenschaft bekennt sich zum deutschen Vaterland als der geistig-kulturellen Heimat des deutschen Volkes. Unter dem Volk versteht sie die Gemeinschaft, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist. Pflicht der Burschenschaften ist das dauernde rechtsstaatliche Wirken für die freie Entfaltung deutschen Volkstums in enger Verbundenheit aller Teile des deutschen Volkes, unabhängig von staatlichen Grenzen in einem einigen Europa in der Gemeinschaft freier Völker.”

          Eine solche Einstellung, durch die der direkte Kontakt zu “Ausländern” zumindest auf Verbindungsebene verhindert wird, führt zu Fremdenfeindlichkeit.
          Zu diesem Schluss, nämlich dass Mangel an Kontakt zu Ausländern Fremdenfeindlichkeit erhöht, kommen auch die Autoren der oben genannten Arbeiten.
          In Gruppierungen wie de Deutschen Burschenschaft besteht also ZUMINDEST das Potential Fremdenfeindlichkeit unter den Mitgliedern “heranzuzüchten”!

          Natürlich gibt es auch andere Faktoren, die weit schwerer wiegen, wie die wirtschaftlichen Mißstände vor allem in den Neuen Ländern, die als Gründe von den Autoren angeführt werden. Hier sei darauf verwiesen, dass sich der Großteil der Greifswalder Burschenschaften aus der Region bzw. den Neuen Ländern rekrutiert.

        3. Klaus    

          “Keine Antwort?!
          Das spricht Bände…”

          Eine Antwort wurde gegeben auf den beleidigenden Teil des Beitrags.
          Mehr muss man mit jemanden, der einen unqualifiziert verleumdet, sicherlich nicht bereden.

          Darüber hinaus gilt weiterhin, dass man uns aus dem, was wir nicht tun, keinen Strick drehen kann.

          Mit freundlichem Gruß, Klaus

  9. moritz²    

    PS:
    “Hier sei darauf verwiesen, dass sich der Großteil der Greifswalder Burschenschaften aus der Region bzw. den Neuen Ländern rekrutiert.”
    Ich meine selbstverständlich die jüngeren Generationen!

    1. Klaus    

      Du schreibst:
      –> “Was mit deutsch-national gemeint ist, kann man Artikel 9. der Verfassung der “Deutschen Burschenschaft” entnehmen, an daß sich auch die Burschenschaft Markomannia, “fest gebunden fühlt” (siehe Homepgae der Markomannia Greifswald http://www.burschenschafter.de) :”

      Richtig, das kann man da lesen – ich habe ja nun hier schon selber mehrfach darauf hingewiesen.

      –> “Die Burschenschaft bekennt sich zum deutschen Vaterland als der geistig-kulturellen Heimat des deutschen Volkes. Unter dem Volk versteht sie die Gemeinschaft, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist. Pflicht der Burschenschaften ist das dauernde rechtsstaatliche Wirken für die freie Entfaltung deutschen Volkstums in enger Verbundenheit aller Teile des deutschen Volkes, unabhängig von staatlichen Grenzen in einem einigen Europa in der Gemeinschaft freier Völker.

      Eine solche Einstellung, durch die der direkte Kontakt zu “Ausländern” zumindest auf Verbindungsebene verhindert wird, führt zu Fremdenfeindlichkeit.”

      Warum verhindert der volkstumsbezogene Vaterlandsbegriff den direkten Kontakt zu Ausländern? Nur weil sie nicht aktiv werden wollen oder können bei uns, so hindert das doch nicht die Kontaktaufnahme. In unserer Anfangszeit haben wir den Studentclub “Falle” in Heim II in der Makrenkostraße geführt – dort gab es keinerlei Einschränkungen für Gäste und entsprechend kann ich mich sehr gut auch an Ausländer im von Dir angeführten Sinne erinnern, die bei uns was getrunken oder auch mit uns debattiert haben.

      –> “Zu diesem Schluss, nämlich dass Mangel an Kontakt zu Ausländern Fremdenfeindlichkeit erhöht, kommen auch die Autoren der oben genannten Arbeiten.
      In Gruppierungen wie de Deutschen Burschenschaft besteht also ZUMINDEST das Potential Fremdenfeindlichkeit unter den Mitgliedern “heranzuzüchten”!”

      Dieses Potential gibt es vermutlich überall, ich verweise in diesem Zusammenhang auf die eingangs erwähnte Anti-Burschi-Demonstration, wo ja seitens der Demonstranten auch erstmal darauf verwiesen werden mußte, dass anti-israelische Aussagen nicht erwünscht seien.
      Darüber hinaus aber ist der Vorwurf des Potentials allein, also ohne konkreten Bezug, für eine weitere Reaktion zu dürftig.

      –> “Natürlich gibt es auch andere Faktoren, die weit schwerer wiegen, wie die wirtschaftlichen Mißstände vor allem in den Neuen Ländern, die als Gründe von den Autoren angeführt werden. Hier sei darauf verwiesen, dass sich der Großteil der Greifswalder Burschenschaften aus der Region bzw. den Neuen Ländern rekrutiert.”

      Kurz gesagt hast Du also vor allem etwas gegen die hiesigen Mitbürger ohne Migrationshintergrund – mindestens Westdeutsche sollten es für Dich schon sein?!

      Selber hast Du also ganz pauschale Ressentiments bis zum Geht-nichtmehr, aber uns machst Du wegen eines von dubiosen Autoren vermuteten Potentials Vorwürfe und verleumdest uns als Nazis?!

      Das relativiert Deine vorherigen Äußerungen ein wenig. Beleidigung und Verleumdung (siehe oben) wiegen deutlich weniger schwer, wenn sie von einem Deppen ausgehen.

      Mit freundlichem Gruß, Klaus

  10. moritz²    

    “Kurz gesagt hast Du also vor allem etwas gegen die hiesigen Mitbürger ohne Migrationshintergrund – mindestens Westdeutsche sollten es für Dich schon sein?!”

    Klein-Klausi, woher nimmst Du diese Annahme?! Ich bin selber “Ossi”, aber ich habe im Gegensatz zu Dir kein Problem damit, Tatsachen anzuerkennen, die in Sachen Fremdenfeindlichkeit traurigerweise gegen meine “Mitostdeutschen” wie Dich sprechen.
    Und nur weil die Autoren Aussagen machen, die Dir ein bißchen gegen den Strich gehen, sind sie noch lange nicht “dubios”. Oder bezeichnest Du so jeden, der nicht mit Deiner Meinung konform geht?
    Äußerst vielsagend!
    Bevor Du Dich zu diesen Autoren in irgendeiner Art äußerst, solltest Du Dich informieren. Ich habe es Dir immerhin so einfach gemacht und detailliert die Quellen aufgezählt.

    Desweiteren bedeutet euer Artikel 9. nichts anderes als DISKRIMINIERUNG!

    “Dieses Potential gibt es vermutlich überall, ich verweise in diesem Zusammenhang auf die eingangs erwähnte Anti-Burschi-Demonstration, wo ja seitens der Demonstranten auch erstmal darauf verwiesen werden mußte, dass anti-israelische Aussagen nicht erwünscht seien.”

    Nur weil andere dieses Potential haben, ist es bei euch weniger schlimm?
    Zumindest haben andere Gruppierungen unserer Gesellschaft sich dieses Potential und diese klare Diskriminierung nicht in die Verfassung geschrieben! bei euch besteht also mehr als nur das Potential dazu, ihr lebt in einem Auschlussprinzip, dass nicht nur wie bei den meisten anderen Verbindungen Frauen umfasst, sondern auch Ausländer ausschliest, also seid ihr in eurer Verbindung klar fremdenfeindlich, sprich ausländerausgrenzend eingestellt.

    Und jetzt plapper nicht immer drumherum. Hier hat der Durchschnittsleser wahrscheinlich einen höheren IQ als Deine “Bundesbrüder”, die sich ihr tristes Leben mit Musik von Störkraft, Kraftschlag und Skrewdriver “versüßen”. Wie an mehr als nur einem Tag gehört und wiedererkannt, als wir an eurem Haus vorbeigingen, weil deine klugen Jungs nur bei aufgedrehter Musik und offenen Fenstern diesen verfassungswidrigen Klängen lauschen mögen.
    Das ist nicht wahr?
    Dann musst Du entweder (Option 1) ein Alter Herr sein, dem so etwas in der heilen Greifswalder Welt natürlich nicht vorgespielt wird. Option 2 wäre, du kennst diese Bands einfach nicht. Oder Option 3 du bis ein genauso armseliger Lügner wie die anderen Markomannen, die auch behaupten, es gab bzw. gäbe keine “Anti Versailler-Vertrag”-Propaganda, in eurer Verbindung, die ihr sogar in eurem Flur ausgestellt habt.
    Und bleib dabei zu behaupten, dass die Tatsache, dass ihr Mitglied des “rechten” Flügels der DB, also der Burschenschaftlichen Bewegung seid, einige Mitglieder eurer Vorläuferverbindung “Markomannia Aachen” diesen Bund sogar mitbegründet haben, nichts mit euch zu tun hat und keinen negativen Aspekt eurer Verbindung darstellt.
    Genauso wenig, wie ihr euch darauf ausruht, dass die eindeutig verfassungswidrigen Verbindungen eures Verbandes ja nicht euer Problem sind. Und ihr deshalb keine Konsequenzen ziehen müsst, wie es die Burschenschaften der heutigen “Neuen Deutschen Burschenschaft” getan haben, als sie sich von deinem Verband abtrennten, weil sie mit den immer mehr ins revanchistische und rechtsextreme abgleitenden Tendenzen vieler Burschenschaften, angeführt von der “Burschenschaftlichen Gemeinschaft” nicht anfreunden konnten.
    Ihr dagegen seid nicht ausgetreten, geht mit diesen Tendenzen also konform, vielleicht nicht im metaphorischen Gleichschritt, aber immerhin in treuer Mitläuferschaft.

    Willst du das abstreiten?
    Oder um diese Tatsachen wieder herumreden, sie zerpflücken weil sie dir -zurecht wie ich finde ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt- nicht gefallen?
    Viel Spaß damit, deine Lügengeschichten kannst du euren “Füchsen” erzählen.

    1. moritz²    

      Und um die “dubiosen” Autoren auch für eine trübe Tasse wie dich ein wenig zu beleuchten, hier ein paar Hinweise:

      – Alphons Silbermann, verstorben 2000: Hochschullehrer und Publizist, Träger des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und dem Großen Bundesverdienstkreuz
      – Richard Stöss, Professor für Politikwissenschaften an der FU Berlin, Autor mehrerer Publikationen der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung
      – Stefan Ganter: wissenschaftlicher Angestellter am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, anschließend Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim

      Du hast auch hier wie immer Recht, Klausi:
      Äußerst “dubiose” Herren…

      1. Klaus    

        Zu guter Letzt: Die Beleuchtung irgendwelcher Personen, die mit uns eigentlich nichts zu tun haben, ist nicht zielführend – trotzdem herzlichen Dank dafür.
        Wesentlich wäre allerdings eine Beleuchtung der bisherigen Anschuldigung im Sinne konkreter Vorwürfe. Die erwarte ich allerdings von Dir nicht mehr.

        Mit freundlichem Gruß, Klaus

        1. Leser    

          Klaus, ob ihr jetzt rechtsextrem seid oder nicht:
          du bist ein entweder dumm oder senil. Das würde zumindest erklären, warum du “moritz” nicht verstehst und so einen Stuss als Reply schreibst.

    2. Klaus    

      Neben Geifer, der Verleumdung als Nazis oder Lügner bleibt eigentlich nicht viel Konkretes über.

      Wobei ich Deinem Einwurf, wir wären Mitglied der burschenschaftlichen Bewegung nichts entgegen zusetzen habe – das sind eigentlich alle Burschenschaften.

      Und erneut der Hinweis aufs Potential – aber wenn Du da nicht konkret etwas zu sagen hast, dann ist das Potential allein erstmal nichts wert. Dubios ist, wer darauf handfeste Anschuldigungen wie Fremdenfeindlichkeit oder Ähnliches gründet.
      Um die Diskriminierung tut es mir leider nicht leid – das ist sicherlich Ansichtssache, bleibt Dir also unbenommen, aber in die Fußballnationalmannschaft der Männer kommen zum Beispiel auch keine Frauen rein – wir befinden uns also in guter böser Gesellschaft …

      Wenn es bei der heißen Luft und den Beleidigungen bleibt, dann war es das erstmal. Entweder Du kannst konkret etwas zu meiner Burschenschaft Markomannia sagen oder aber Du quirlst lediglich all die nicht näher konkretisierten Märchen wieder durch, die hier von Anfang ankursieren – das muss ich dann aber auch nicht weiter kommentieren.

      Mit freundlichem Gruß, Klaus

      1. Leser    

        Du gehst davon aus, daß “moritz” Posts Märchen wären.
        Eigenartigeweise bin zumindest ich selbst ein Augen- und Ohrenzeuge für einige Punkte, die “moritz” nicht als Erster angeführt hat. Dein Leugnen ist also sinnlos.

        Und nebenbei:
        Der Vergleich Burschenschaft mit Herrenfußballmannschaft ist Schrott!
        Eine Burschenschaft nimmt keine Ausländer auf! Das ist Fakt! Deutsche Abstammung ist notwendig.
        Und welche besonderen Merkmale habt, ihr die die Aufnahme von Frauen verbieten?! Das Fechten?! Es gibt Frauen, die Kampfsport treiben, gegen den euer Fechten ein Witz ist.
        Und Frauen, die gerne und viel trinke, dabei Lieder singen wollen gibt es auch.
        Ihr seid einfach fremden- und frauenfeindlich.
        Und du bist auch noch so peinlich und sagst dazu nur andauernd “die sind es auch, die machen es genauso”…

        1. theo    

          Das Fechten ist sowieso nen Witz! Wer schonma bei ner Mensur dabei war, wird mir zustimmen. Zwei Hampel, denen der Alkohol vom Vorglühabend noch nicht aus der Blutbahn gewichen ist, stehen sich mit mittelalterlich anmutenden “Schutzbrillen” und Kettenhemd gegenüber, auf Kommando “fechten” sie (zumeist) über Kopf, ein oder zwei “Autsch” später fehlt dem einen das halbe Ohr, der andere freut sich, weil er auch nen Schmiss abbekommen hat – Glückwunsch. Dieses Kindergespiele zeugt von echter Reife, Trotteln, die sowas machen möchte man gern die Geschicke unseres Landes in die Hände geben. Ehre, Freiheit, Kasperletheater.
          Prost!

        2. Klaus    

          Schrott sind erstmal Deine Fakten – ist da irgendwo etwas Konkretes, was Du beibringen kannst?! Falls wie bisher “nein”, dann nimm mir bitte nicht übel, dass ich Dir den “Augenzeuge” nicht im Ansatz glaube.

          Mit freundlichem Gruß, Klaus

        3. theo    

          Kannst Du nicht mehr, als andere zum Lügner machen?
          Und was bitte soll ich konkretes sagen? Namen nennen? Mach dich nicht lächerlicher als du so schon bist. Man kann aus deinem Post eine gewisse Verletztheit erlesen – fehlt dem kleinen Klausi auch schon das halbe Ohr?
          Hampelmann!

        4. Kurt der tolle Beck    

          Eine sachliche Diskussion scheint hier wohl nicht möglich zu sein.
          Warum muss denn hier beleidigt werden? Der der beleidigt scheint ein wenig verletzt zu sein.

        5. theo    

          Nö, nur ma wieder kurz verwundert, wieso ihr nicht umhin könnt, Erfahrungsberichte andersdenkender kurzerhand als Lüge zu deklarieren. Das ist eine Strategie des Mundtot-machens, die dafür spricht, dass DU nicht einsehen kannst, dass einige die burschenschaftlichen Kinderspielchen affig finden.
          Und affig sind sie einfach mal.
          Wie gehts denn nun Deinem Ohr? Oder Hochquart? Oder was?

  11. ret marut    

    Erstaunlich, daß sich hier immer noch einige Wackere weiter mit den rechtsextremen Kommentarspammern auseinandersetzen. Respekt!
    Lustig, daß der “Klaus” immer noch fleißig sein völkisches Zeugs runterspult, wo er doch schon am 26.11. (!!!) [siehe Kommentar zu #67] angekündigt hatte, hier keine weiteren Kommentare mehr reinspammen … Verzeihung: reinschreiben … zu wollen. Schade, daß das Wort eines nationalen Burschen heute nicht mehr viel zählt. 🙁

    Hat schon mal wer ausgerechnet, wieviel Seiten sinnfreier Kommentare unser humoreskes Duo Klausi und Eddi hier schon hinterlassen haben?

    1. Klaus    

      Hinsichtlich der Kommentarspammerei warte ich immer noch auf einen Kommentar Deinerseits, warum hier – das war übrigens einer der Gründe hier doch wieder zu schreiben – (bewußt?) anderen Leuten falsche Zitate (vgl. Beiträge 77 u. 82) in den Mund legst?!

      Darüber hinaus bleibt mir nur noch festzustellen, dass ich kein Duo mit Eddi bilde – wenn Du aufhörst, hier hieße Luft zu produzieren, dann hätte ich einen Grund weniger zu schreiben.

      Zu guter Letzt: wir sind nicht rechtsextrem.

      Mit freundlichem Gruß, Klaus

      1. Julia    

        Klar seid ihr rechtsextrem, der Begriff ist Euch nur zu negativ belegt… Lies Dir doch noch mal den Artikel von Wüstenberg durch, den Ede für seine Argumentation missbrauchen wollte:
        Kurzfassung:
        http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Suche/Landtagsbibliothek/Suchergebnisse_der_Bibliothek.jsp?view=detail&w=native('+(+ID+ph+like+”0803383/00”++)+’)
        Langfassung zum käuflichen Erwerb:
        http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata/zeits/NVWZ/2008/cont/NVwZ.2008.H10.htm
        Lesen bildet

        1. Kurt der tolle Beck    

          “Bei Ihrer Abfrage ist ein Fehler aufgetreten!”

          Das steht unter Deinem Link, mehr nicht. Mich interessiert schon was der Landtag von NRW unter dem Begriff “rechtsextrem” versteht.

        2. Julia    

          gib mal unter google
          Wüstenberg: Ist die kritisierte Person wirklich rechtsextremistisch gesinnt?
          (ohne Anführungszeichen) ein. Der passende Link erscheint zur Zeit an 3. Stelle

        3. Klaus    

          Zum einen irrst Du – Ede hat nicht mit Wüstenberg argumentiert.

          Zum anderen, nämlich zur Kurzfassung des Wüstenberg-Artikels: Wie begründest Du mit dieser theoretischen Definition einer rechtsextremistischen Person für eine konkrete Person, dass sie rechtsextrem ist?

          Mit freundlichem Gruß, Klaus

  12. Martin    

    So unüberlegte Worte dürfen keinen Schluss darstellen… Solange Du weiter abfällig und spottend über Andersdenkende schreibst beraubst Du Dich deiner Glaubwürdigkeit…dazu fällt mir was ein:

    Diskutiere nie mit Idioten, sie holen Dich auf Ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung

    1. moritz²    

      @ Martin:
      Fremdenfeindlichkeit ist keine Form anders”denken”, sondern ein Zeichen von Angst und Unwissenheit.

      Und zu den Herren Markomannen, die ja allesamt keine NPD-Befürworter sind, abschließend ein Zitat des Soziologen Elmar Brählers:
      “Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus. Die Mehrheit der Menschen, die rechtsextremen Aussagen zustimmt, wählt übrigens klassische Parteien und nicht die NPD.”

      Ich gehe nicht davon aus, daß Klausi das versteht, aber vielleicht gibt es ja ein paar Herren Markomannen und Rugen mit etwas mehr Verstand…

      1. gast    

        gast(on)

        schönes Zitat, schön polemisch ….. einer gesellschaftliche Randgruppe, die gediegen ihre provinzielle Neigung, Ausländern gegenüber eher abgeneigt zu sein (oft mangels realem Kontakt, um dieses Vorurteil “empirisch” zu prüfen) pflegt, wird eine beginnende schwere Drogenkarriere (bildhaft) in Aussicht gestellt …. so ein Schwachsinn – demnächst werden Rechtsradikale noch in Nervenheilanstalten untergebracht, oder in Lagern … das hatten wir schon mal! Vor irgendwas muß der Mensch ja offensichtlich Angst haben, ohne geht es wohl nicht – Leute Ihr schaut zu viel Fernsehen … >:< 😕 😕

        Meine ganz allgemeine Zurückhaltung Fremden gegenüber beginnt übrigens schon an meiner Haustür – zu sehr überspitzt, aber witzig: “I do not discriminate, I hate simply everyone!”

        Und seit wann gehört Bayern zu den NEUEN Bundesländern? Was soll man von so einer Studie halten?

        gast(off)

        Gruß vom gast
        ______________
        kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
        Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

        Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

      2. Klaus    

        Bislang bist Du über das Potential weiter oben nicht hinaus gekommen.

        Insofern eigentlich unnötig, aber trotzdem nochmal: wir sind weder NPD-nah geschweige denn Befürworter, noch sind wir ausländerfeindlich.
        Entsprechend beziehe ich das Zitat Deines Soziologen auch nicht auf mich oder meine Bundesbrüder.

        Mit freundlichem Gruß, Klaus

        1. ***Mod - Name geändert***    

          @ Klaus:
          Du hast das Zitat tatsächlich nicht kapiert, genaso wie von moritz² vorhergesagt… 😆

          “wir sind weder NPD-nah geschweige denn Befürworter, noch sind wir ausländerfeindlich.”

          1. Im Zitat steht, die Masse der der Befürworter rechtsextremer Ansichten wähle NICHT die NPD. Nichts steht aber davon noch in den Posts von Moritz zuvor, dass ihr NPD-nah seid, genausowenig etwas davon in dem Zitat von “seinem” Soziologen.
          Das nächste Mal vor dem Benutzen der Finger bitte das Gehirn einschalten, Klaus.

          2. Deine Burschenschaft nimmt KEINE Ausländer auf, folglich SEID ihr fremdenfeindlich.
          Unter welchen konsturierten Vorwänden ihr das tut, ist euer Ding, schließlich hatte z.B. auch die NSDAP auch ihre “guten” Gründe, antisemitisch bzw. später präziser antijüdisch zu sein. Und ihr seid nun mal fremdenfeindlich, Fakt und Ende! Was du persönlich davon hälst, dass deine Burschenschaft fremdenfeindlich ist, ist deine Angelegenheit. Aber offensichtlich sind die Ansichten deiner Burschenschaft nicht so liberal und fortschrittlich, sonst würdet ihr auch Ausländer (genauer: Studenten ohne deutschen Pass) aufnehmen. Und da du dieser Burschenschaft angehörst, unterstützt du durch dein Mitläufertum diese Einstellung.
          In der Folge bis also auch du, genauso wie deine Burschenschaft Markomannia FREMDENFEINDLICH!

        2. Klaus    

          Lieber ***Mod – Name geändert***,

          ob Du mich dumm nennst oder nicht ist eigentlich egal. Das angeführte Zitat ist ebenso egal.

          Wesentlich sind für mich in diesem Zusammenhang eigentlich – das hast Du in Deinem Beitrag allerdings nicht beachtet – zwei Punkt und auf die habe ich nochmal hingewiesen.

          Wenn ich jetzt anfange, das Zitat zu verarbeiten, dann kommt vermutlich der nächste und bastelt aus einer Aussage mit einem wie auch immer gearteten Bezug zu klassischen Parteien die nächste Anschuldigung, warum wir rechtsextrem wären.

          Zu Deinem zweiten Punkt: die Formulierung ist eigentlich falsch, anders herum ist es korrekt:
          Wir nehmen nur Deutsche auf, dass sind diejenigen, die sich mit unserem Vaterlandsbegriff identifizieren können.
          Eine Ausländerfeindlichkeit resultiert daraus meines Erachtens immer noch nicht, es kann ja jeder Gleiches mit dem für ihn relevanten Bezug tun.

          Um hier zu einem für Dich befiredigenden Ergebnis zu kommen, müßten man wohl auf Dinge wie Vaterland, Heimat oder nationalen Bezug verzichten – dazu bin ich bzw. sind wir aber nicht bereit.
          Das mag Dir nicht fortschrittlich und liberal erscheinen – sei´s drum. Du tendierst vielleicht in Richtung des seitens der Antifa immer wieder geäußerten Spruches “Nie wieder Deutschland!” – das ist uns nun wieder zu liberal, fortschrittlich ist es allerdings nicht.

          Mit freundlichem Gruß, Klaus

  13. Marco Wagner    

    @moritz2:
    ich hab mei meiner jetzigen Recherche auch Beiträge gefunden, die behaupten, dass die Kinderkrippe/Kindergarten an Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland schuld seien.
    Und das ist nun wirklich totaler Unsinn.
    Genau so, wie Bayern in den Neuen Bundesländern liegt.
    Auf der Seite des Bundesamtes für politische Bildung habe ich folgenden Artikel gefunden:
    http://www.bpb.de/themen/JWWN4C,2,0,Die_Entwicklung_des_Rechtsextremismus_in_Ost_und_Westdeutschland.html
    Eine sehr schöne sachliche Auseinandersetzung mit der Problematik. Er bestätigt im übrigen dahingehend meine Aussage, dass der Autor ebenfalls die Formel: Im Osten gibt es weniger Ausländer, deswegen gibt es mehr Neonazismus, nicht verwendet, sondern die Ursachen im sozialen Abstieg größerer Teile der Bevölkerung sieht.
    Richtiger wäre also in diesem Zusammenhang zu sagen:
    Ein sozialer Abstieg begünstigt den Aufstieg faschistischer Vorstellungen.
    Übrigens steht in dem Artikel auch drin, dass in den 90iger Jahren die Nazis in der Alt-BRD stärker waren, als in der neu-BRD. Ünd “ret marut” hat mal unter einem anderen Artikel einen Kommentar reingesetzt, in dem man lesen konnte, dass Anfang der 70iger Neofaschistische Parteien in Bayern, Hessen… vertreten waren.
    Also kann man nicht anhand von Wahlergebnissen fest machen, ob der Westen weniger Fremdenfeindlichkeit aufweist, als der Osten. Des weiteren erwähnt der Autor im obigen Artikel, dass viele Menschen Angst vor Migranten dahingehend haben, dass sie befürchten, dass ihre ohnehin schon “prekäre” Lage durch die Migranten noch “prekärer” wird. Also keine ideologisch begründete Fremdenfeindlichkeit, sondern eine fremdenfeindliche Einstellung aufgrund sozialer Probleme.
    Meine Aussage bezog sich aber auf die ideologisch (also im Sinne des Faschismus/Nationalsozialismus) begründete Fremdenfeindlichkeit. Und die ist regional ganz unterschiedlich und es kann da schon nicht mehr pauschal gesagt werden, dass in den neuen BL die ideologische Fremdenfeindlichkeit generell höher ist, als in den Alt BL.
    Mal ne sarkastische Frage zum Schluss:
    Ist Ossifeindlichkeit auch Fremdenfeindlichkeit???
    Und Wessifeindlichkeit nicht auch Fremdenfeindlichkeit??? :-#

    1. Moritz    

      @Marco:
      1.Ich hätte von Dir eigenenich mehr Geist erwartet.Stattdessen reitest Du wie “Gast” darauf rum,dass ich mich einmal verschrieben habe und anstatt “Alter” BL einmal in Bezug auf Bayern von “Neuen” Ländern schrieb. Daran kann man dann selbstverständlich erkennen,daß alle drei Studien Quatsch sind. Fast so gut wie Klausi…
      Nochmal zur Erklärung:
      Unter den ALTEN Ländern ist Bayern das Land mit der höchsten Fremdenfeindlichkeit. Die fünf Neuen Länder sind allesamt fremdenfeindlicher.
      Diese Aussage beruht nicht nur auf der einfachen Auswertung von Wählerhebnissen,die im Zweifelsfall NICHTS über die tatsächliche Einstellung der Bevölkerung zu Ausländern aussagt,sondern auch auf großangelegten und detaillierten Befragungen der Bevölkerung über ihre Einstellung zu Fremden.
      Und laut dieser Studien ist,wie ich schon gesagt habe (s.o.!),der Nichtkontakt zu Ausländern nur ein Faktor für Fremdenfeindlichkeit! Gründe,die weit schwerer Wirken, sind unter anderem die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation (s.o.!). Habe ich bereits geschrieben! Bitte vollständig lesen,dann erst antworten!
      Und zum Abschluss:
      Ich bin Ossi (s.o.!) und habe nichts gegen Wessis. Um deren Einstellung zu Ausländern geht es auch Höchstens am Rande. Ich weiss also nicht,worauf Deine “sarkastischen” Aussagen abzielen?!

      1. Marco Wagner    

        @ Moritz2:
        “Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse” (Antonie de Saint- Exupery)

        So hat es sich in unserem Disput, meine ich in mehreren Dingen verhalten (wobei bei meine Aussagen nicht unbedingt klar genug ausgedrückt waren…)
        Worauf ich mit meinen Vergleich ganz am Anfang hinaus wollte:
        In der Markomannia sind keine Ausländer und deswegen sind sie fremdenfeindlich.
        In Ostdeutschland leben weniger Ausländer und deswegen herrscht dort mehr Ausländerfeindlichkeit vor.

        Beides sind Pauschalaussagen, die inhaltlich nicht zwangsläufig korrekt sein müssen.
        Letztlich wollte ich damit nur sagen, dass man bestimmte Sachverhalte differenzierter betrachten muss, weil sie eben nicht so einfach sind.

        Wie werden in den Studien jene Bürger eingeordnet, die Migranten in “gut” (wollen sich integrieren, arbeiten in Dtl….) und “schlecht” (kriminelle, die auf “unsere” Kosten leben wollen, wollen wir nicht) einteilen? Als fremdenfeindlich oder nicht fremdenfeindlich?
        Denn gerade an dem Punkt stoßen solche Studien an ihre Grenzen. Ich vermute mal, dass die Studien diese als “fremdenfeindlich” einstufen. Wenn nicht, dann kannst du ja meine These anhand des entsprechenden Zitats gerne widerlegen…

        Übrigens habe ich nirgendwo gesagt, dass deine drei Studien Quatsch seien. Ich habe diese Aussage nur in dem Kontext mit einer anderen Studie gesetzt, die nun wirklicher Blödsinn ist (nämlich das Kindergarten und Kinderkrippe an Fremdenfeindlichkeit schuld seien).
        Letztlich geht es auch darum, kritisch mit solchen Studien umzugehen. Denn scheinbar logisches muss auch nicht tatsächlich logisch sein. Und nur weil der eine oder andere Autor einer Studie ein Experte in dem Gebiet ist, muss er nicht gleich in diesem Punkt Recht haben. Mehr war in diesem Zusammenhang auch nicht gemeint.

        Meine beiden “sarkastischen” Fragen waren nicht direkt an dich gerichtet. Es sind eigentlich rhetorische Fragen. Denn genau genommen ist Ossifeindlichkeit und Wessifeindlichkeit auch eine Form von Fremdenfeindlichkeit, weil bei dem einen der “Ossi” der “Fremde” ist und bei dem anderen der “Wessi”.

  14. gast    

    Wurde diese Angelegenheit eigentlich weiter verfolgt:

    ____________________________________________
    Alexander Koecher 19. November 2008 07:23 :

    Auf Calmars sehr interessanten Ausfuehrung zum Thema Volk, Staat und Ethnie wuerde ich gern naeher eingehen, jedoch habe ich hier leider keine zitierfaehige Literatur zur Hand, da ich mich bekanntlich derzeit in Indien aufhalte. Mit Wikipedia moechte ich lieber nicht anfangen.
    Es waere allerdings sehr interessant zu diesem Thema einmal ein Podium zu veranstalten. Dieses sollte mit Sachkundigen aller in Frage kommenden Disziplinen, natuerlich auch Burschenschaftern, besetzt sein und von einer neutralen Person, zum Beispiel einem Journalisten, moderiert werden. Das sicherlich zahlreich versammelte Publikum sollte darueberhinaus in die Diskussion mit einbezogen werden. Damit wuerde man erstens politische Bildung betreiben und zweitens waere ein chancengleicher Diskurs in diesem Umfeld besser gewaehrleistet als in dieser Kommentarschlacht hier. Es brauchte nur einen Organisator, der in diesem Falle vielleicht am ehesten beim AStA zu suchen waere. Das Co-Referat fuer pol. Bildung ist ja bekanntlich wieder besetzt.

    ________________________________________________

    Ich empfehle zur Vorbereitung den frz. Philosophen und “Denker der Nouvelle Droite” Alain de Benoist – bekommt man bestimmt auch in Indien 🙂

    Gruß vom gast
    ______________
    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  15. Marco Wagner    

    Ich möchte nun mal den Versuch wagen die Diskussion abzuschließen:

    Aus der Diskussion ging bisher weder der Beweis hervor, dass Markomannia rechtsextrem ist, noch konnte das Gegenteil unter Berücksichtigung aller Aussagen bewiesen werden. Warum?
    Nun, weil die einen folgendes beobachtet haben:
    – aus dem Markomannenhaus war Nazimusik zu hören
    – eine Totenkopffahne im Fechtraum, die der SS- Fahne verblüffend ähnlich zu sein scheint
    – Anti- Versailler- Vertrag Propaganda
    – 22 Thesen von S. Jabbusch, die allerdings beim genauen lesen zum Teil mit Vorsicht zu genießen sind (er hat in seinen “Fakten” die Rochows als Mitglieder der Markomannia erwähnt, was nicht stimmt, sie waren Rugianer).
    – es wird ein Antrag der Markomannen auf der Frankfurter Versammlung erwähnt, in dem die Burschenschaft die Angliederung der Ostgebiete fordert

    Zum anderen äußerten sich natürlich auch die Markomannen:
    – sie sind keine Nazis
    – sie pflegen keine Kontakte zur Rugia
    – Calmer nahm auf christlicher Seite an einer Demonstration gegen Nazis teil
    – Klaus erklärte den Vaterlandsbezogenen Volkstumsbegriff und distanzierte sich darin von fremdenfeindlichen Tendenzen
    – Gast zitierte in einem Kommentar Erich Kästner (Sinngemäß: Man sollte nicht so lange für Freiheit kämpfen, bis der Freiheitskampf Vaterlandsverrat genannt wird- und mit diesem Zitat meinte Kästner wohl eindeutig die damals auch vorhandenen Nazinahen Burschenschaften) und zeigte damit die Distanz zu Naziburschenschaften wie der Danubia, oder Brixia an.
    – C. Birkhahn erklärte ebenfalls den volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff, um darzulegen, dass an diesem keine fremdenfeindlichen Tendenzen erkennbar sind.

    Des weiteren äußerte sich Edmund Stoiber:
    – Burschenschaften, Rugia und Markomannia sind nicht rechtsextrem und unternahm mehrere Versuche die Burschenschafterseite zu unterstützen.

    Tja was bleibt nun am Ende?
    Die Erkenntnis, dass die Diskussion zu keinem Ergebnis geführt hat, sondern zu einer verbalen Prügelei.
    Wo positioniere ich mich?
    Angesichts der obigen “Faktenlage” (oder wie man das auch immer nennen mag) weiß ich nun immer noch nicht, wie und wo ich mich positionieren soll, da ich keiner der beiden Seiten hinsichtlich der “Fakten” die Lüge unterstellen will.
    Ich bin mir aber auf jeden Fall sicher, dass die Markomannen, die sich hier geäußert haben nicht rechtsextrem sind. Mehr will ich dazu jetzt auch nicht mehr sagen, da ich mehr aus dieser Diskussion nicht mitnehmen kann.
    Aus:
    Markomannia im rechtsextremen Spektrum!
    wurde für mich nunmehr:
    Markomannia im rechtsextremen Spektrum?!?!?!?!?!…?!?!… (Zweifel und Fragen über Zweifel und Fragen)

    Damit verabschiede ich mich (hoffentlich endgültig) aus der Diskussion.

  16. gast    

    Immerhin hat sich ein absolutes “!” in mehrere “?!” verändert

    Nur ein kleiner Kommentar zu dem Versuch, der sinngemäßen Wiedergabe Erich Kästers, die ging nämlich, mit Verlaub, in die Hose ;-):

    Im Zitat geht es nicht darum den Freiheitskampf zu begrenzen (“…nicht so lange für die Freiheit kämpfen….”) sondern IM GEGENTEIL, es gaht darum, dass der aktive Kampf für permanent bedrohte Freiheitsrechte NICHT FRÜH genug begonnen werden kann – in welcher Intensität, bleibt dahin gestellt:

    “Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.”
    Erich Kästner

    Gruß vom gast
    ______________
    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

    1. Marco Wagner    

      ““Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.”
      Erich Kästner”
      Mist, hab ich falsch in Erinnerung gehabt. Hätt ich wohl doch noch mal nachrecherchieren sollen. Dieses Zitat richtete sich auf jeden Fall gegen die Feinde der Demokratie und entsprechend der faschistischen Gefahr zu dieser Zeit wohl nicht zuletzt auch gegen diese.

      Weißt du, in welchem Zusammenhang er das gesagt/ geschrieben hat?
      (würde mich mal interessieren)

      1. Marius    

        Erzähle mir doch mal, in welchem sozialistischen/kommunstischen System der Welt die Feinde der Demokratie nicht die Staatsgewalt erlangt hätten?

        Wo du dich hier als Gegenpol zur konservativ-bürgerlich-nationalen Burschenschaft siehst – wann hast Du denn jemals eine echte Alternative vertreten und dabei stetig hinterfragt, ob deine Alternative wirklich der richtige Weg ist und auch dementsprechende Konsequenzen gezogen? Hast du tendenziell eher nicht.
        Du lässt dich von diesen und jenen ebenso in Schemata politischer Ideologien pressen, wie es allen wiederfährt, die denken, dass sie eigene und gute Ideen hätten. Egal ob Burschis oder Anti-Burschis.

        Nicht lachhaft sind nur diejenigen, die den vorausgegangenen “Artikel” diskutieren wollten, denn der war schlecht. Aber du bist lachhaft. Genauso wie alle anderen, die bisher dieses Thema kommentiert haben.

        Burschis sind Ideologen, ihre Widersacher auch. Ideologien im Streit – das kann zu nichts führen.

        1. Fleischervorstadt-Blog    

          alternativen zu konservativ-bürgerlich-nationalen Burschenschaft? alter marius, mach mal die augen auf, beende dein zweites semester, lies die über 400 kommentare und komm im neuen jahr nochmal wieder.

          ein lächerlicher kommentar.

  17. Zorro    

    Inwiefern nun Burschenschaften zu diesem “Freiheitskampf” beitragen bleibt jedoch fraglich. Wer ausgrenzt, verschleiert, gegen politische Gegner polemisiert und verleugnet (war ja hier auch zu beobachten) führt auch in einer gewissen Weise einen Kampf GEGEN die Freiheit.

    1. Marco Wagner    

      “Wer ausgrenzt, verschleiert, gegen politische Gegner polemisiert und verleugnet (war ja hier auch zu beobachten)”
      Ich möchte deiner Ergänzung in der Klammer einen höheren Wahrheitsgehalt geben:
      war ja hier auch – auf beiden Seiten – zu beobachten
      Und genau diese Tatsache machte eine sachliche Diskussion sehr schwer…
      Übrigens ist mir aufgefallen, dass sich vor allem ein Sprichwort hier bewahrheitet hat:
      So wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es wieder heraus.

  18. gast    

    “Inwiefern nun Burschenschaften zu diesem “Freiheitskampf” beitragen bleibt jedoch fraglich.”
    –>Kann dem aufmerksamen Zeitgenossen gar nicht fraglich erscheinen, da FREIHEIT ein Identität stiftendes Ziel der Burschenschaftlichen Bewegung war und ist, liegt an der Prinzipienfestigkeit über fast 200 Jahre!

    “Wer ausgrenzt, verschleiert, gegen politische Gegner polemisiert und verleugnet (war ja hier auch zu beobachten) führt auch in einer gewissen Weise einen Kampf GEGEN die Freiheit.”
    –> So ein Unsinn. Was Du aufzählst ist vielleicht schlechter Stil … aber beschneidet nirgendwo jemandes Freiheit. Unfreiheit ist bsplw. das Verbot von Burschenschaften auf dem Markt der Möglichkeiten! Was wolltest Du eigentlich aussagen?

    Kästner kann ich leider in keinen konkreten Zusammenhang setzen. Ich verstehe ihn in diesem Punkt aber als symmetrische Warnung vor Ideologien als natürlichen Feinden der Meinungsfreiheit. Ideologien verlangen immer ein NEUES Menschenbild. Das brauchen sie um ihre HEILsbringenden Gesellschaftsutopien verwirklichen zu können. ABweichende Meinungen werden dann gemeinhin als Verrat an der Sache dargestellt. Das haben die real existierenden Sozialisten grdsl. nicht anders gehandhabt als die nationalen davor.

    Und nochmal Bernhard Vogel:

    “Wo Burschenschaft verboten ist, herrscht Unfreiheit!”

    Gruß vom gast
    ______________
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    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  19. gast    

    Ein äußerst reizvoller Gedanke, den Faden heute zu schließen – 155 .pdf Seiten, dass muß erstmal wiederholt werden und alle haben IHREN Beitrag geleistet!

    Gruß vom gast
    ______________
    kostengünstiger CO2-Hersteller; Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des
    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

    1. Marius    

      Ihr hättet wirklich besseres mit eurer Zeit anfangen können.

      Die Länge dieser Diskussion ist ein Armutszeugnis für den geistigen Zustand meiner Mitmenschen.

  20. gast    

    Wollten wir aber offensichtlich nicht – ist doch ein freies Land – warum sollten wir uns überhaupt um Dein Urteil scheren? Von Dir kamen lediglich anmaßende Rundumbeleidigungen – und nicht mal gekonnte!

    Gruß vom gast
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    Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Milleniumbugs und der Klimakatastrophe.

    Beitrag editiert von Wolfgang Schäuble.

  21. Hurtz    

    Der Faschismus scheint eher von den Linksextrem und der Antifa auszugehen, da ich noch nie von geplanten Übergriffen von Burschenschaftern gegenüber anderen gehört habe. Das Anpöbeln der Antifa gegenüber Burschenschaftern ist häufiger anzutreffen. Intelligent wie sie sind scheren sie alle über einen Kamm und bezeichnen einen als Nazi, das ist schon sehr dumm.

    Könnt ihr nicht einmal im Ikuwo eine Nachhilfestunde für all diese verblödeten Antifamitläufer geben, damit sie auch wissen wovon sie reden? Bitte, das wäre echt nett von euch. Ihr könnt es auch unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Aufklärung verstecken.

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