AStA: Uni will bei Raumbedingungen nachbessern

Über mehrere Monate hatte der Greifswalder AStA die Studenten aufgerufen Mängel in den Räumen der Uni zu melden. Dabei ging es insbesondere um fehlende Ausstattung, zu kleine Räume und bauliche Mängel. Aus den zahlreichen Hinweisen und Vorschlägen von Studenten wurde dann Anfang dieses Jahres eine Liste aufgestellt, über die Vertreter des AStA mit dem Prorektor für Sutdium und Lehre, Prof. Wolfgang Joecks, gesprochen haben.

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Ganz so schlimm sehen unsere Hörsäle noch nicht aus

Als Ergebnisse dieser Gesprächsrunde sollen zum Sommersemester 2009 folgende Maßnahmen umgesetzt werden, wie der AStA mitteilt:

  • Neue WLAN-Hotspots sollen am Institut für Psychologie und am Institut für Politikwissenschaft installiert werden.
  • Im Seminarraum 2 des Historischen Instituts wird ein Beamer installiert.
  • Im Institut für Philosophie wird die Bestuhlung erhöht.
  • Im Nordischen Institut und im Institut für Rechts- und Staatswissenschaften werden die Sanitärräume grundgereinigt und ausgebessert.
  • In der Alten Augenklinik werden die Sanitärraume künftig häufiger gesäubert.
  • Die „meistfrequentierten Hörsäle“ erhalten Notfallboxen mit technischem Gerät wie Kabeln und Batterien für den Fall, dass die Technik nicht funktioniert. Außerdem soll eine neue Notfallnummer für Technik- und Austattungs-Probleme  in den Lehrräumen geschaffen werden, die Studierende anrufen können. Bislang gibt es diesen Service nur für Dozenten und Mitarbeiter. (mehr …)

Vergiss mein nicht

Ein Gastbeitrag von Alexander Kendzia

Am 27. Januar vor 64 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Aus diesem Grund begehen Menschen im gesamten Bundesgebiet Gedenkveranstaltungen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir müssen uns erinnern – nicht nur aus Respekt den Opfern gegenüber, sondern auch, um uns immer wieder wachzurütteln. Wir müssen aufmerksam bleiben damit nicht braune Wolken versuchen, den sonnigen Greifswalder Himmel zu bedecken.

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Auschwitz-Birkenau

Doch genau wie in der Bundeshauptstadt, war auch die Greifswalder Gedenkveranstaltung überschattet von einer Nebelwolke der Ignoranz und Gleichgültigkeit. Zwar ging es in Greifswald streng nach Protokoll zu – doch das war es dann auch. Die Gedenkfeier der Universität stand unter dem Titel: „Erinnerung an jüdische Erzählkunst: ‚In halbrealen Räumen, am Ende der Wirklichkeit‘  – Bruno Schulz und polnisch-jüdisches Erzählen vor dem Holocaust“. (mehr …)

Universität nimmt Abschied von Janine Blaul

Sky4energy~ New Free Energy Product~ 100% Commission~ 1st Of Its Kind!0.jpg“ alt=““ width=“200″ height=“150″ />Mit einer nachdenklichen Trauerfeier verabschiedeten sich am Samstag Eltern, Verwandte, Kommilitonen, Professoren und Dozenten von der verstorbenen Studenten Janine Blaul. Ungefähr 100 Gäste, darunter viele Studenten, erwiesen ihr im Greifswalder Dom die letzte Ehre. Janine galt zunächst als vermisst und wurde mit einem Großaufgebot der Polizei gesucht. Vor einer Woche wurde sie jedoch ertrunken geborgen.

Prorektor und Juraprofessor Wolfgang Joecks fand persönliche Worte. Ihr fröhliches, fast jungenhaftes Lächeln sei ihm im Kopf. Janine sei eine von jenen Studentinnen, die aufgefallen seien – nicht nur durch ihr Engagement in den Gremien der Universität, sondern auch in Kolloquien

und Vorlesungen. Es falle ihm schwer, Abschied zu nehmen.

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