von radio 98eins | 05.10.2014
radio 98eins startet zum 13. Oktober mit neuen Ideen in den Herbst! Täglich von 19 bis 23 Uhr wird eine vielfältige Auswahl niveauvoller und charmanter Unterhaltung geboten. Erweitert wird nun das Abendprogramm um gleich fünf neue Sendungen: „Trash-Reloaded – Das Beste von gestern und heute“, „Monopool – einseitig vielfältig“, „Rush Hour – music for a never ending road“, „Zu Gast im Krupp-Kolleg“ und „Radio Horch – Hier gibt’s was auf die Ohren“.
Zwei der neuen Musiksendungen präsentieren die beste Musik abseits des Mainstreams. Dabei widmet sich „Monopool“ der deutschsprachigen Musik und stellt jeden Samstagabend 22–23 Uhr unter Beweis, wie vielseitig diese sein kann. „Rush Hour“ bietet neueste Musik verschiedener Genre, um die Hörinnen und Hörer jeden Mittwoch 20–22 Uhr (in der geraden Kalenderwoche) gut in den Feierabend zu begleiten. Die Musikredaktion stellt zudem CDs vor und führt Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
Die dritte neue Musiksendung „Trash Reloaded“ sendet Songs, die im Volksmund oftmals als „Müll“ abgetan werden. Zu Recht? Diese Frage wird jeden Sonntag 21–22 Uhr beantwortet. Es werden sowohl die „schönsten“ Schmankerl der letzten Jahrzehnte als auch die neuesten famosen Lieder aus dem World Wide Web gespielt.
Die Sendung „Radio Horch – Hier gibt’s was auf die Ohren“ erweitert das humorvolle Programm von radio 98eins. Die Moderatoren lassen die Woche klingen mit einem satirischen Wochenrückblick ausklingen. Dazu sind ab und zu ein paar Gäste ins Studio eingeladen und es gibt skurrile Studioaktionen. Jeden Sonntag 20–20.30 Uhr bietet diese Sendung Überraschungen und gute Stimmung.
Die Sendung „Zu Gast im Krupp-Kolleg“ bietet den Zuhörinnen und Zuhörern Einblicke in die Wissenschaft. Jeden Freitag in der geraden Kalenderwoche 20–21 Uhr werden ausgewählte Vorträge gesendet und WissenschaftlerInnen vorgestellt, die am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg forschen und wirken.
Die Erstausstrahlungen der genannten Sendungen erfolgen am 15., 17., 18. sowie 19. Oktober auf 98,1 MHz und im Internet auf www.radio98eins.de.
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Radio Horch – Hier gibt’s was auf die Ohren
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Trash Reloaded – Das Beste von gestern und heute
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Monopool – einseitig vielfältig
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Rush Hour – music for a never ending road
von moritz.tv | 09.05.2012
Am 2. Mai fand in der Kiste der vom AstA organisierte Science Slam statt. Dort konnten die Slamer wissenschaftliche Texte präsentieren und das möglichst unterhaltsam.
von Christin Brauer | 09.08.2011
Frauen werden Bundeskanzlerin, Außenministerin oder Chefin des Internationalen Währungsfonds. Doch bilden Angela Merkel, Hillary Clinton und Christine Lagarde die Ausnahme, denn trotz gleicher Bildung sind Frauen in wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Dieses Phänomen lässt sich auch in Greifswald finden.
(mehr …)
von radio 98eins | 05.07.2011
Den zweiten Tag der Woche habt ihr schon überstanden und es kann nur noch besser werden- vor allem mit dem Magazin- am Puls der Stadt ;). Wir bringen euch mit der besten Musik abseits des Mainstreams und den wichtigsten Infos des Tages gemütlich in den Abend.
In unserer Rubrik „Kulturplausch“ erfahrt ihr von Jana Külper etwas zu einem besonderen Tier, dass heute vor einigen Jahren auf die Welt kam. Und seid gespannt, was das mit möglichen Doppelgängern zu tun hat…
Die Stadt Rostock machte einen großartigen Forschungsfortschritt für Alzheimererkrankte, Fadl Speck weiß genaueres darüber.
Anja Drewes informiert euch, wie wichtig sichere Passwörter sind und welche Bedeutung dies aktuell v.a. für Studenten hat.
Für interessante Abendgestaltungen ist Anne Wiegel die perfekte Anpsprechpartnerin, sie präsentiert euch die Veranstaltungstipps.
Wenn ihr zum Burning Summer Festival gehen wollt, solltet ihr unbedingt einschalten, wir haben eine Überraschung für euch! 🙂
Mandy Markwordt und Richard Becke begleiten euch durch die Sendung von 19 bis 20 Uhr.
Die Dienstagsredaktion wünscht euch einen entspannten Abend! 🙂
von Torsten Heil | 25.06.2010

Teilnehmer Lukasz Jablonowski
Noch ist die Konferenzraumtür am 15. Juni zu. Zuschauer und Wettbewerbsteilnehmer warten gespannt auf den Beginn. In den Reihen sitzt auch Lukasz Jablonowski. Er ist Mitarbeiter am Zentrum für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde. Seine eingereichtes Projekt heißt „PlasmaDent“. Um seine Idee zu schützen, verrät er nur soviel: „Es geht um Plasma im Zahn.“ Hauptsächlich geht es Jablonowski darum, die Idee mal aus einer anderen Sicht Begutachten zu lassen. „Das Preisgeld wäre eine gute Unterstützung für die weitere Forschung“, sagte der 26-jährige. Soviel sei aber schon mal verraten, am Ende belegte er keinen Platz unter den ersten Drei.
„Es raucht schon, aber es ist kein weißer Rauch“, schaut Wolfgang Schielke, Projektleiter des TechnoStartup MV, aus dem Konferenzraum hervor, in dem eine siebenköpfige Jury versucht, sich auf die diesjährigen Sieger des Ideenwettbewerbs zu einigen. Der Wettbewerb findet alljährlich im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern statt. Er wird von der Universität Greifswald und dem Technologiezentrum Vorpommern organisiert. Finanziert wird das Ganze aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Gefragt sind innovative Geschäftsideen
Gesucht wurden innovative Geschäftsideen aus der Wissenschaft und Forschung für Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. In einem zweistufigen Verfahren haben zunächst 22 Teilnehmer ihre Ideenskizzen eingereicht. Daraus wurden schließlich in einer Vorauswahl zwölf Beiträge ausgewählt, die dann entweder in einer Gruppe oder einzeln genauer vor der Jury vorgestellt werden sollten. Im Hinblick auf Innovation, Nutzen und Realisierungsansatz wurden die Sieger gekürt.
„Es gibt aber auch weitere kleine Kategorien, nach denen der Sieger bestimmt wird“, so Schielke, „durch Abwägen der Vor- und Nachteile der Geschäftsidee versucht die Jury, auf eine einheitliche Meinung zu kommen.“ In zwei Bereichen können sich die jeweils ersten drei Plätze über Prämien im Gesamtwert von 12.000 Euro freuen, die dann zugunsten der Geschäftsideen investiert werden dürfen. „Das können zum Beispiel der Besuch von Messen, Personalkosten oder aber auch Reisekosten sein“, erklärt Schielke weiter.

Gewinner des Ideenwettbewerbs Moritz von Grotthuss und Sebastian Fischer
Insgesamt gab es 12.000 Euro Preisgelder
In der Kategorie „Studenten“ gewann Sebastian Fischer. Der Student der Umweltwissenschaften stellte sein Konzept vor, mit dessen Hilfe sich leichter Gifte nachweisen lassen. „Aus patentrechtlichen Gründen kann ich leider noch nicht allzu viel über meine Idee erzählen“, sagte Fischer. Es gab hierfür ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Platz zwei belegte der Humanbiologie-Student Hicham Benkhai mit seiner Idee „AntiOxidatives Potential vs Stress“. Auf das Bronzetreppchen schaffte es Christian Klang, Student der Wirtschaftswissenschaften, mit seiner Internetplattform „Neu in Greifswald“.
Bei den Erstplatzierten in der Kategorie „Wissenschaftler“ ist das Patent hingegen bereits angemeldet. von der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie gewannen mit ihrem Konzept „Soundmapping“. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das Knackgeräusche im Rücken aufzeichnen und orten kann. Es ermöglicht, diese Geräusche als gesundes oder ungesundes Knacken zu identifizieren. Da das Verfahren lediglich Geräusche aufnimmt, kann es zudem denkbare schädliche Strahlung ausschließen, was es bei der Röntgenstrahlung und dem Ultraschall nicht der Fall ist. „Mit dem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro werden wir vermutlich eine Vorstudie für den Bau eines Prototypen finanzieren“, freute sich von Grotthuss. Für sein „Sepsis Tool“ bekam das Team um Matthias Gründling den zweiten Platz. Den ersten Preis erhielt Clemens Jürgens und sein Team aus Physikern, Maschinenbauern und Medizinern.

Das Publikum lauschte den Preisträgern.
Uni, Land und Wirtschaft bildet hochkarätige Jury
Die Jury bildeten Dr. Stefan Seiberling, Herr Lothar Schönebeck und Jan Meiering für die Universität Greifswald. Mario Kokowsky wurde für das Technologiezentrum Vorpommern ins rennen geschickt. Frank Büttner vom Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Lothar Riedle vom Koordinator VentureMentor-MV kamen für das Land. Die Wirtschaft vertrat Werner Arndt, Geschäftsführer der Münchener Businessplan Wettbewerb GmbH.
Der alljährliche Landesideenwettbewerb VentureCup könnte das nächste Ziel sein, bei dem die Prämien noch ein Stück höher ausfallen werden. Auch die Vorjahressieger des Ideenwettbewerbs in Greifswald, etwa die Unternehmen Presseklang oder Rapid Rabbit, lassen langfristig darauf hoffen, dass die Geschäftsideen nicht bloß Ideen bleiben, sondern sich zu praxisnahen Geschäftskonzepten entwickeln. Aber auch die nicht prämierten Teilnehmer, gehen nicht leer aus. Sie bekommen weiterhin Hilfe bei der Optimierung und Umsetzung ihrer Ideen.
Fotos: Torsten Heil