von radio 98eins | 25.06.2010
Wie immer hört ihr in ‚Das Magazin-Am Puls der Stadt“ die Spotlights mit den wichtigsten Themen des Tages, die Veranstaltungstipps, sowie das Wetter für heute Abend und das Wochenende und viel gute Musik.
Außerdem erfahrt ihr heute in unserer Rubrik Fernweh die wichtigsten Insidertipps über New York und im Bericht erzählen wir euch etwas über das Fusion-Festival in Lärz, das dieses Wochenende stattfindet.
Zudem verlosen wir heute Kinokarten für den Film „Prince of Persia“ am Sonntag um 19.45 Uhr, in unserem WM-Gewinnspiel gibt es diese Woche das Buch „111 Gründe Fussball zu liebe“ zu gewinnen und außerdem könnt ihr Karten für das Record-Release-Konzert von Trust Fate im Theater Vorpommern ergattern.
Reinhören lohnt sich.
radio 98eins gibt’s auf 98,1 MHz oder als Livestream unter www.98eins.de
von Marco Wagner | 06.06.2010
Am Freitag Abend fand im Rahmen des GrIStuF eine Kulturmeile statt. Es wurden zahlreiche Buchlesungen abgehalten, Theaterstücke vorgeführt. Unzählige Galerien öffneten ihre Pforten. Darüber hinaus fanden mehrere Konzerte, eine Vorlesung zu Samuel Beckett und eine englischsprachige Führung auf Caspar David Friedrichs Spuren statt.
Aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Veranstaltungen gleichzeitig stattfanden, war es dem Besucher nicht ansatzweise möglich, alle Angebote des Abends wahrzunehmen. Ungeachtet dessen versprachen alle Veranstaltungen dem Kulturmenschen, spannend zu sein. Somit wurde die Wahl der „richtigen“ Veranstaltung zur Qual. Wo sollte man hingehen?
Galerie Schwarz in neuen Räumen
So stellte beispielsweise die Galerie Schwarz ihre Bilder in den neuen Räumen in der Langen Straße 21 aus. In der Ausstellung waren vor allem Gemälde von Ralph Fleck, Norbert Frensch, Thomas Hartmann und Peter Rühle zu sehen. Die Bilder haben Teils romantischen, zum Teil auch melancholischen, urbanen oder abstrakten Charakter.
In der Medienwerkstatt in der Bahnhofstraße fand um 19 Uhr die Veranstaltung Kunst und Klavier statt. Während man durch die Galerie in den Räumen der Medienwerkstatt schlenderte und sich die zahlreichen unterschiedlichen Gemälde und Fotos von Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts ansah, lauschte man einem Klavierkonzert.
Die Schultheatergruppe des Humboldt-Gymnasiums befasste sich zur selben Zeit im Theater Greifswald mit dem geheimnisvollen Verschwinden der 16- jährigen Nora. Sie führten das Stück „Finnland oder Noras Tag“ auf. Es ist gleichzeitig Bestandteil des Theatertreffens, welches am Freitag begann.
Cantemus-Chor in der Halle am Bahnhof
In einem besonders interessanten Ambiente konnte man um 20 Uhr einem kurzen Konzert des Cantemus-Chors beiwohnen. Es fand in den Hallen am Bahnhof statt. Der Chor sang unter anderem Lieder von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach sowie Volksliedbearbeitungen französischer und deutscher Künstler. Die durch die Abenddämmerung erzeugten Licht- und Schattenspiele verliehen dem Konzert in den ehemaligen Werkshallen ein besonderes Flair.
Das konnte man auch in der Brasserie Hermann ab 21:30 Uhr erleben. Hier spielte die Greifswalder Band Trust Fate erstmalig nach der Spielpause vor vier Monaten. Der Band, die dieses mal unplugged spielte, gelang es erneut, die Stimmung in dem kleinen Raum zum kochen zu bringen. Sie stellten mit viel Witz und Freude ihr neues Album vor. Am 8. Juli wird die Band im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung für die Kinderklinik im Greifswalder Theater als Hauptact auftreten.
Fotos: Marco Wagner
von Gastautor*in | 01.12.2009
Eine Gast-Rezension unseres Lesers und Leserkommentar-Autors Marco Wagner.
Am vergangenen Freitag Abend spielte die Greifswalder Band Trust Fate im Geographenkeller. Es war eins der letzten Konzerte für längere Zeit. Der Grund hierfür: Der Frontsänger, Robert Kempin alias „der freezer“ geht für vier Monate nach Australien – in dieser Zeit wird die Band nicht auftreten können.

Stimmung im Geokeller (Klicken zum Vergrößern)
Beim Konzert am Freitag wurden sowohl alteingesessene Fans als auch Besucher, die mit der Band bisher noch wenig anfangen konnten, von der gesanglichen und spielerischen Professionalität überzeugt. Den Auftakt der Veranstaltung bildeten typische Klassiker der Rockmusik, so zum Beispiel „Paint it, Black“ von den Rolling Stones. Die Lieder wurden jedoch nicht nur einfach nachgespielt. Vielmehr gab die Band den meisten Klassikern noch ihre eigene Note, wodurch so mancher Song atemberaubend wurde.
Doch auch ihre selbst komponierten Songs, so zum Beispiel „Mighty Deamon“, „Storm“ und „Made in Russia“, beeindruckten das Publikum. Und so bedurfte es keiner besonderen Aktionen, um die Gäste in Stimmung zu bringen. Diese stellte sich vom ersten Song an von selbst ein. Das mag auch an dem gemütlichen Umfeld liegen, welches im Geokeller zwar ohnehin schon vorherrscht, allerdings durch zahlreiche Teelichter und (Bar-) Tische im Tanzsaal, in dem die Band spielte, noch weiter aufgewertet wurde.

Trust Fate
Dennoch ließen es sich die Bandmitglieder nicht nehmen, während der Zugaben die Stimmung endgültig zum kochen zu bringen. Und so endete das Konzert nach dem Motto: Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist – dabei hätte es ohne Zweifel noch ein wenig länger gehen können.
Die Band, die aus vier Vollblutmusikern und einer talentierten Schlagzeugerlady besteht, arbeitet gegenwärtig intensiv an den Aufnahmen für ihr erstes Album, von denen sich zahlreiche Lieder, die man auf dem Konzert bereits hören konnte, auf der Scheibe wieder finden werden. Im nächsten Sommer soll die lang ersehnte CD schließlich in den Plattenläden Einzug finden, wobei bereits jetzt im Internet auf Youtube kräftig dafür geworben wird.
Weitere Infos zur Band gibt’s auf ihrer Homepage.
Fotos: Band
von Jockel Schmidt | 12.06.2009
Vorneweg muss festgestellt werden, dass die Saison der Hoffeste begonnen hat.
Wie jeden Sommer veranstalten etliche Fachschaften entsprechende Veranstaltungen mit Blick auf das Semesterende und schaffen so eine lustvolle Ergänzung zum Lehr- und Lernbetrieb. An diesem Wochenende steht nun also das vermutlich größte Spektakel dieser Art an, denn gleich drei Fachschaften (Germanistik, Rechtswissenschaft und Musikwissenschaft) haben sich zusammengetan, um die Überraschungspotentiale von Grillwurst und warmem Rotwein zu übertreffen.
Am Schauplatz dieser Unternehmung findet alljährlich ein Hoffest statt und die Atmosphäre des Ortes kann in der Tat bezaubern. Nachdem Plemo die Hamburger Elektro-Punk-Kooperation mit Rampue aus dem Audiolith-Umfeld leider kurzfristig absagen musste, konnte mit Ira Atari eine Kollaborateurin gleicher Couleur engagiert werden. Gute Nachrichten also für die Schranz-Fraktion.
Ergänzt wird das Abendprogramm durch Konzerte der Greifswalder Bands Trust Fate und der Private Cash Group. Letztere sind sicher als Ableger der hiesigen Ska-Reggae-Sonstwas-Band Krach bekannt und imponieren durch gute Laune und musikalisches Niveau. In der Vergangenheit suchte sich die P.C.S. immer wieder für einzelne Konzerte Verstärkung durch andere MusikerInnen. Insofern darf man gespannt sein, wer die Band featuren wird. Gut für Menschen mit Humor, schlecht für die Jazz-Polizisten.
Trust Fate bedienen die Dauersehnsucht nach Classic Rock. Damals, als ein Mann noch ein Mann sein musste, war die Welt eine andere. Der Sound der Band ist lederbejackt, aber nicht unbedingt nietenbestückt. Derzeit nimmt die Band ihr erstes Album in Eigenregie auf und verspricht 13 Stücke mit allem, was großes Rockkino ausmache:
„Gitarren-Soli, kreischende Stimmen, hämmernde Beats, vibrierende Bässe, wimmernde Orgeln und brilliante Piano-Sounds, Chöre, Orchester, Bläser und vieles mehr“.
Nach den Konzerten wird sich eine Aftershow mit Djane Solkatten und den DJs npln und Meierrr anschließen.
Termin: 13.06.09
Eintritt: frei
Beginn: 22 Uhr
Veranstaltungsort: Institut in der Rubenow-Straße 3