Fotos vom Tag der offenen Tür im Institut für Plasmaphysik

Am vergangenen Samstag war es zum ersten Mal seit 2000 wieder soweit, dass das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik seine Tore komplett öffnete. Dieses Jahr ist der beste Zeitpunkt zum Besichtigen des IPPs, da die Module für das Wendelstein 7-X-Experiment im Aufbau sind und man einmalige Einblicke gewährt bekommt in die hier stattfindende Grundlagenforschung. Auch außerhalb eines Tags der offenen Tür werden Gruppenführungen durch das Institut durchgeführt. Dazu mehr im Artikel.

Einen Überblick über den Aufbau und Zweck der einzelnen Bauteile lieferte ein beeindruckender 3D-Film und in Vorträgen zu verschiedenen Themen wurde vertiefend eingegangen auf Kernfusion, Montage, Aufheizen des Plasmas auf 100 Mio Grad etc. Danach hat man einen ungefähren Eindruck, wie das Experiment einmal ablaufen wird, nachdem die am Ende 750t schwere Anlage militmetergenau montiert ist.

Schon beim Betreten des Geländes wird der Besucher begrüßt mit einer Skulptur aus einer sog. nicht-planaren Spule. 50 von diesen supraleitenden Magnetfeldspuren umgeben das Plasmagefäß und erzeugen einen „besonders stabilen und wärmeisolierenden Magnetkäfig für das Plasma“. Die Spulen wurden nicht im IPP gefertigt, sondern von einem deutsch-italienischen Konsortium.

Weiter geht es ins Foyer, wo Mitarbeiter Infomaterial verteilten und Hilfestellung gaben. Nicht übersehen sollte man den Namensgeber des Instituts. (mehr …)

Tag der offenen Tür beim IPP

Am Samstag, den 9. Mai öffnet das Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik von 10-17 Uhr die Türen und die Besucher sind aufgerufen Wissenschaft zu entdecken. Es gibt Vorträge und Einblicke in die Montagehallen, in denen Wendelstein 7-X gebaut wird, ein experimenteller Fusionsreaktor, der 2014 fertiggestellt sein wird (für mehr Infos siehe IPP-Seiten über den Bereich und das Projekt).

Stellarator Wendelstein 7-X Modul-Aufbau

Stellarator Wendelstein 7-X Modul-Aufbau.

Studenten gehören zwar nicht mehr zum Kreis der „jungen Forscher“ (acht bis 14 Jahre), aber die Vorträge und der Einblick in das einmalige Bauvorhaben dürften mehr als genug Gründe sein, dort einmal vorbeizuschauen.

Auf der Veranstaltungsseite gibt es eine Anfahrtsskizze und das Programm als PDF.

Foto: Bernd vdB unter CC-Lizenz