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In unserer Reihe „Vorgestellt“ haben wir im vergangenen Jahr mit allen Mitgliedern des AStAs gesprochen.

Hallo, wer bist denn du?

Ja ich bin Josh und bin der Referent für soziale Aspekte im AStA.

Und wo kommst du her?

Ich komme aus Brandenburg.

Und was studierst du?

Ich studiere im Bachelor Geschichte und Politikwissenschaften.

Erzähle drei Dinge über dich.

Drei Dinge, hm… Ich schlafe sehr viel. Ich weiß nicht, ob das so passt, aber ich trinke gerne einen über den Durst. [lacht] Und ich esse gerne Sushi.

Okay. Warum bist du perfekt für das Referat?

Ich habe mich früher schon oft sozial engagiert. Ich habe im Flüchtlingsheim mitgeholfen und mich z.B. bei meiner Mutter im Chor engagiert. Sie hat gemeinsam mit Flüchtlingen ein Gesangsprojekt initiiert.

Ne, gesungen habe ich zum Glück nicht. Das will glaube ich keiner hören. [lacht] Ich habe da unter anderem viele Freunde unter den Geflüchteten gefunden.

Was waren deine Ziele für das Referat?

Vor allem die Zusammenarbeit zwischen dem Studierendenwerk und der Studierendenschaft zu verbessern, dann die Wohnungssituation zu verbessern und, soweit möglich, natürlich die Studierendenschaft zu beraten. Und außerdem was mir besonders wichtig ist, auf die Vorurteile, die es noch in der Studierendenschaft gegenüber z.B. Geflüchteten oder Minderheiten gibt, hinzuweisen. Und präventiv zu arbeiten.

Und hast du schon Ziele davon umgesetzt? 

Ich habe das Referat seit 3 Wochen. Bis jetzt konnte ich noch nichts umsetzen, aber es ist auf jeden Fall schon viel in Planung.

Haben sich denn schon irgendwelche Ziele verändert?

Eigentlich bin ich noch voller Tatendrang.

Wie begründest du dein Referat?

Die Studierendenschaft braucht oft Beratung in Sachen Studienfinanzierung oder in Sachen Wohnheimberatung. Gerade das ist auch wichtig in meinem Referat. Dass ich den Studierenden dabei helfe, erst einmal eine Wohnung zu bekommen, Bafög zu beantragen und so weiter. Ich denke, das ist eine ziemlich wichtige Aufgabe.  

Und wie würdest du deinen Freunden dein Referat erklären?

Ich bin der Typ, der euch die Wohnung besorgt.

Und jetzt, beschreibe den AStA mit einem Wort.

Geil!

Okay. Was kann man alles unter Soziales für die Studierenden verstehen?

Wie gesagt vor all dem, was mein Referat angeht die Wohnheime, Bafög, Studienkredite, Stipendien und sowas.

Also Wohnung und eigentlich Geld?

Ja genau, Wohnung und Studienfinanzierung.

Und mit welchen Problemen kann man dann zu dir kommen in der Erstberatung?

Alles was Wohnheime angeht, falls jemand Probleme hat eine Wohnung zu finden, falls jemand Probleme mit dem Studentenwerk hat oder mit seinem Vermieter oder falls jemand Probleme hat seinen Bafög Antrag auszufüllen oder nicht weiß wie man das macht. Dafür stehe ich dann zur Verfügung.

Und dann kommt man zu dir in die Sprechstunde oder wie, wann und wo?

Am besten ruft man entweder an oder was noch besser ist man schreibt einfach eine E-Mail.

Nutzen viele diese Möglichkeit?

Also in den drei Wochen die ich das Referat habe waren es zwei Leute, aber ich denke das ist vor allem eher eine Sache zum Anfang des Semesters. Über das Semester hat man ja  schon eine Wohnung.

Wir haben in deiner Referatsbeschreibung etwas von Freitischkarten gelesen. Kannst du noch einmal erklären, was das ist und was für Voraussetzungen man haben muss, um die zu bekommen?

Die Freitischkarten sind für z.B. Behinderte. Oder wir versuchen das im Moment auch mit Flüchtlingen zu machen, dass die in der Mensa frei essen können.

Bekommen die auch andere Studenten?

Das fällt nicht so richtig in mein Referat. Das macht momentan Sophie, Referentin für Soziale Aspekte.

Okay. Dann bedanken wir uns für deine Zeit.

Das Interview führten Carla Koppe, Annabell Hagen, Anne Müller, Ben Lefebvre und Magnus Schult.

(Beitragsbild: AStA Universität Greifswald)

Kommentare

  1. Daniel Herz (Sozialberatung StudW)    

    Hinweis zu den Freitischkarten
    Das ausschlaggebende Kriterium für den Erhalt der Freitischkarte ist eine finanzielle Bedürftigkeit der/des Studierenden und hierbei nicht die individuell empfundene, sondern die nachweisbare Bedürftigkeit. Einen solchen Nachweis erbringt man in der Regel durch den Bescheid einer Sozialleistungsbehörde (Wohngeld, Alleinerziehendenmehrbedarf etc.). Wichtig: Der Bezug von BAföG-Leistungen allein reicht nicht aus, um die Freitischkarte beantragen zu können. Über die finanzielle Bedürftigkeit der/des semesterbeitragszahlenden Studierenden hinaus gibt es kein weiteres Ausschlusskriterium. Die Gewährung ist also unabhängig von einer gesundheitlichen oder körperlichen Beeinträchtigung, dem Alter, dem Herkunftsland, der Religionszugehörigkeit oder anderer Aspekte.
    Eure Sozialberatung
    Studierendenwerk Greifswald

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