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Autor: Michael Fritsche

In Słubice und Osinów Dolny gibt es ihn, ebenso in Greifswald. Die Rede ist vom Polenmarkt! Schon seit 18 Jahren kehrt er immer wieder in Greifswald ein Im Gegensatz zu den Märkten mit ihrem regen Treiben ganz im Sinne des Handels in Osinów Dolny oder Słubice, ist das Festival in Greifswald eine Veranstaltung der polnischen Kultur, die ebenfalls immer wieder viele Leute anzieht.

Der polenmARkT ist das größte und bekannteste polnische Kultur-Festival außerhalb Polens. In den nächsten Tagen wird es ein bunt gemischtes Programm geben – Lesungen und Vorträge, sowie Konzerte und vieles mehr. Der Startschuss fiel am Donnerstag, den 19. November 2015 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg.

Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Förderpreises für die deutsch-polnische Zusammenarbeit an der Universität und die Lesung Artur Beckers, der 1968 in Bartoszyce geboren wurde. Seit 1985 lebt er in Deutschland und arbeitet als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Für gewöhnlich schreibt er in deutscher Sprache. Sein größter Erfolg war die Auszeichnung mit dem Adalbert-von-Chamisso-Preis im Jahr 2009. Dieser Preis geht an Schriftsteller, die die bedeutendsten Werke nicht in ihrer Muttersprache verfasst haben, sondern in einer Fremdsprache schrieben.

Das Erlernen von Sprachen fällt dem einen schwer, dem anderen weniger. Aber was wäre die Welt der Sprachen ohne Wörterbücher? Ihre Notwendigkeit weiß jeder zu schätzen, der eine Sprache erlernt. Besonders knifflig sind dabei geflügelte Worte. Der Förderpreis für die deutsch-polnische Zusammenarbeit ging in diesem Jahr an ein Wörterbuch-Projekt unter der Bezeichnung „In 80 geflügelten Worten um die Welt“, das durch die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Szczecin und Greifswald realisiert wurde. Wie willst du einem Lernenden „Da liegt der Hund begraben.“ übersetzen. 1:1 ist das schwer möglich. Möglich schon, aber er würde es nicht verstehen. Dafür gibt es jetzt dieses Wörterbuch. Stellvertretend nahmen Prof. Dr. Harry Walter und Prof. Dr. Ewa Komorowska aus Szczecin die Auszeichnung entgegen. Zwischendurch sorgte das Sänger-Duo „Feng Szuja“ für die musikalische Untermalung der Veranstaltung und das Publikum hat dies sichtlich genossen.

Noch bis zum 28. November diesen Jahres kann jeder, der Zeit und Lust hat, in den Genuss polnischer Kultur in allen möglichen Facetten kommen. Ein breit gefächertes Programm hält für Groß und Klein interessante Programmpunkte bereit.

Kommentare

  1. James    

    In the schools I taught in, younger teachers were intimidated by the administration, older, more experienced teachers were made to feel that they were not being good “team members” or that they were out of step with the times, and during the last 6-7 years of the recession, everyone was afraid of losing their jobs. I am glad I work for paper writing service now.

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