von Archiv | 17.10.2005
Der ehemalige Leiter der Uni-Pressestelle, Dr. Edmund von Pechmann, sieht sich als Gewinner aus dem laufenden Verfahren mit der Universität hervorgehen. Dem widerspricht Uni-Kanzler Thomas Behrens. Er sei optimistisch, dass die Universität das Verfahren am Arbeitsgericht Stralsund für sich entscheide, so Behrens, im übrigen sei erst im November mit einem Urteil zu rechnen.
Pechmann war im Februar dieses Jahres fristlos gekündigt worden, nachdem er sich laut Behrens mehrfach „illoyal“ gegenüber dem Rektorat verhalten hatte und dafür auch schon mehrere Abmahnungen erhalten hatte. Eine Wiedereinstellung als Leiter der Pressestelle kommt für Behrens nicht in Frage, eine Abfindung sei wahrscheinlich. Pechmann selber bezeichnet die gegen ihn ausgesprochenen Abmahnungen als „substanzlos“ und lehnt eine Abfindung weiter ab. Am 8. November ist nächster Prozesstermin.
Geschrieben von Ulrich Kötter
von Archiv | 17.10.2005
Am 20. September feierte unser aller Lieblingsclub C9 in der Beimlerstraße seine diesmal wirklich letzte Party in den alten Räumlichkeiten.
rgendwie hatte sich die Abschiedsparty wohl trotz Semesterferien herumgesprochen, so dass sich vor der Tür zuweilen sogar eine Warteschlange bildete. Doch die Bombenstimmung und die wie immer netten Clubleute trösteten über solche Kleinigkeiten schnell hinweg, bis 8 Uhr morgens wurde noch einmal ausgiebigst gefeiert. Noch ist unklar, wie und wo es nun weitergehen soll, aber Ihr solltet Euch auf jeden Fall den 11. Oktober vormerken, da steht nämlich die C9-Ersti-Party im TV-Club an.
Geschrieben von Julia Mai
von Archiv | 17.10.2005
Studierende, die vor dem Wintersemester 2005/06 an der EMAU immatrikuliert waren, können sich weiterhin für den Bachelor-Teilstudiengang Erziehungswissenschaften einschreiben.
Das Verwaltungsgericht Greifswald hat die Universität Greifswald per einstweiliger Anordnung vom 27. September 2005 verpflichtet, bereits eingeschriebene Studierende zuzulassen. Es stellte klar, dass die Universität sicherstellen muss, dass die Studierenden ihr Studium zu den Bedingungen beenden können, die zum Zeitpunkt der Immatrikulation galten. Das Rektorat hatte Studierenden den Zugang verwehrt, wogegen der AStA Klage eingereicht hatte.
Geschrieben von Kai Doering
von Archiv | 17.10.2005
Künftig lohnt es sich auch finanziell, seinen Hauptwohnsitz in Greifswald zu haben. Jeder Studierende, der sich nach dem 30. Juni 2003 mit seinem ersten Wohnsitz in der Hansestadt gemeldet hat bzw. noch meldet, erhält von der Stadt einmalig eine „Umzugsbeihilfe“ in Höhe von 150 Euro.
Dies entschied die Greifswalder Bürgerschaft bei ihrer Sitzung am 5. September. Gleichzeitig wurde die geplante Zweitwohnsitzsteuer auf Eis gelegt. Den Antrag auf die Beihilfe gibt es gegen Vorlage der Studienbescheinigung im Einwohnermeldeamt (Spiegelsdorfer Wende, Haus 1).
Geschrieben von Kai Doering
von Archiv | 17.10.2005
Nach Informationen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) fordert das Bildungsministerium in Schwerin nun doch auch die Schließung des Instituts für Anglistik/Amerikanistik in Greifswald.
So sollen bis 2017 deutlich mehr als die bisher bekannten 176 Stellen an der EMAU gestrichen werden. Inzwischen ist von 190 Anstellungen die Rede. „Durch diese Entscheidung wird unsere Uni weiter ausbluten“, sagt der hochschulpolitische Referent des AStA, Torsten Heil, dazu. „Dies ist untragbar.“ Im Wintersemester 2005/2006 wird erstmals die Schwelle von 11 000 Studierenden an der EMAU überschritten.
Geschrieben von Kai Doering