Verwaltungsratsmitglieder des Studentenwerks werden neu gewählt
Im Januar 2006 wählt das Studierendenparlament die sechs studentischen Vertreter für den Verwaltungsrat des Studentenwerks. moritz sprach mit zwei Mitgliedern der zuende gehenden Legislatur.
Eric Kibler,
Mitglied seit Juni 2002
Was hat sich in den letzten zwei Jahren durch die Arbeit des Verwaltungsrates für die Studenten verbessert?
Genau gesagt: keine Ahnung. Wir haben Kriterien für die Wohnheimplatzvergabe verabschiedet. Außerdem wurde die Transparenz in der Mittelver-wendung für soziale und kulturelle Projekte erhöht.
Welche Themen muss der Verwaltungsrat in Zukunft dringend anpacken?
Die Wohnsituation in den Wohnheimen muss verbessert werden und die geringe Versorgungsquote erhöht werden. Ein ganz aktuelles ist die Kita für Studierende. Außerdem wird gerade ein Leitbild des Studentenwerks entworfen. Auch steht derzeit der Weiterbetrieb der Cafeteria im Klinikum in Frage.
Warum sollte sich jemand in den Verwaltungsrat wählen lassen?
Auf jeden Fall nicht, um die Pommes-Sorte zu ändern! Wer sich sozial engagieren und Erfahrungen in Gremien sammeln möchte, ist hier goldrichtig.
Tobias Linke,
Mitglied seit eineinhalb Jahren
Was hat sich in den letzten zwei Jahren durch die Arbeit des Verwaltungsrates für die Studenten verbessert?
Ich bin mit den Ergebnissen der Arbeit selbst eher unzufrieden. Die Entscheidung über die Sanierung und den Ausbau der Beimlerstraße, welche sich ja positiv auf den gesamten Wohnungsmarkt auswirkt, war richtig. Auch wenn dafür die Mieten zum ersten Mal seit vielen Jahren um 15 Euro erhöht werden mussten.
Was war dein spezielles Thema, für das du dich eingesetzt hast?
Das sind die drei wesentlichen Themen: Wohnen, Essen und Kinderbetreuung. Bei der Kinderbetreuung und beim Wohnen sind wir auf dem richtigen Weg. Beim Thema Essen war mir persönlich wichtig, dass wir eine höhere Kostendeckung erreichen und dass der Verkauf an Nicht-Studierende nicht durch unsere Semesterbeiträge subventioniert wird.
Welche Themen muss der Verwaltungsrat in Zukunft dringend anpacken?
Die Kinderbetreuung ist für die Attraktivität Greifswalds als Hochschulstandort aber auch für die Gleichberech-tigung extrem relevant. Wir werden entscheiden müssen, ob und wie stark wir diesen Bereich auch finanziell unterstützen.
Geschrieben von Ulrich Kötter



