Alle Artikel von Ole Schwabe

Sie und wir können wieder träumen: Das Ganelin Trio Priority

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Mai 2012 um 10:00 Uhr

Zart und schnell, mitfühlend und fordernd, zum Schweben ebenso animierend wie zum rythmischen Stampfen, in einem Kontext, in dem Rythmus vorhanden, doch nicht länger planbar ist. Musik von dieser Welt, gelebt um sie hinter sich zu lassen. Das Ganelin Trio Priority spielt am Dienstag im St. Spiritus.

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Fliegender Klangteppich: Eder live am 14. April im Koeppenhaus

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. April 2012 um 10:00 Uhr

Jazz in Greifswald ist wie Sonne Anfang April:  Zu selten, zu wenig wertgeschätzt, vielfach strahlend gut. Samstag wird für alle Sonnenhungrigen ein Strandtag, lassen doch mit “Eder” überaus junge und talentierte Musiker das Koeppenhaus erklingen.

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Jazz für anspruchsvolle Ohren: FUSK am 16. März live im Koeppenhaus

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. März 2012 um 07:00 Uhr

FUSK beim Konzert im Koeppenhaus 2009 Musikliebhaber, die in diesen Tagen in Greifswald weilen, können sich freuen: FUSK bespielen am Freitag das Koeppenhaus. Selten werden 8 bzw. 10 Euro Eintritt so bereichernd investiert sein, gehören die vier Musiker doch zur Speerpitze des avantgardistischen Jazz in Europa.

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Kultur kompakt: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen zwischen 9. und 13. März

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. März 2012 um 08:00 Uhr

Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Semesterferien oder überschaubares Kulturangebot? Wer diese unendlichen Fragen in den kommenden Tagen nicht noch mal wälzen möchte, der lese die folgende Auflistung erwähnenswerter Zerstreuungsmöglichkeiten. Zwischen Ostfrauen, Fischfriedhöfen und singenden Briefkästen.

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Harry Rowohlt las in der Stadthalle

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. Januar 2012 um 13:00 Uhr

Harry Rowohlt folgte am vergangenen Donnerstag dem Ruf des Koeppenhauses und der Buchhandlung Weiland in die Greifswalder Stadthalle. Imposante 180 Minuten feinste Kleinkunst voller Gesangseinlagen, Anekdoten und tiefschwarzen Witzen streichelten die kulturelle Kleinstadtseele. Auch wenn Rowohlt das geliebte „Saufen“ aufgrund der leidigen Polyneuropathie aufgeben musste. Gebremst hat ihn das kaum.

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Die Vielfalt zu Gast: Dokumentarfilmfestival dokART kommt nach Greifswald

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Dezember 2011 um 19:49 Uhr

Rund einen Monat nach Ende der 20. dokumentART in Neubrandenburg gastiert das Dokumentarfilmfestival in Greifswald. Zwischen dem 07. und dem 11. Dezember werden alle 43 Filme des internationalen Wettbewerbs im Koeppenhaus zu sehen sein.

(–> hier geht es zum Programm)

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Form frisst Zugang – Relocation

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Dezember 2011 um 16:00 Uhr

“Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.” Es ist dieser Übergang, den der belgische Filmemacher Pieter Geen als Ausgangspunkt seiner Inszenierung Relocation wählt.

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Westsahara – Die totgeschwiegene Kolonie

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. November 2011 um 18:43 Uhr

WestsaharaDer Vortrag “Kickertisch und Kameldung: Ein Jugendzentrum in der Westsahara” beleuchtet historische und politische Hintergründe des vergessenen Westsaharakonflikts und erzählt vom alltäglichen Leben junger Sahraouis – im algerischen Flüchtlingslager.

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Unerträgliche Seichtigkeit des Seins

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. Juli 2011 um 06:00 Uhr

Ole Schwabe (21), studiert Politikwissenschaft und demnäcsht Geschichte. Der Ossi mit bayrischem Migrationshintergrund wäre gerne Nachwuchs-Intellektueller. Um das Grün hinter seinen Ohren abzubauen, schreibt er seit Januar 2011 für das moritz Magazin, aktuell als hochschulpolitischer Hofberichterstatter. Bisher größter Erfolg war die Schenkung eines Malbuchs nebst Waschbärkarte von Seiten eines humorvollen Ex-Würdenträgers.

“Investieren Sie ihr Geld in Dada!” Neulich schwamm ein Strohhalm inmitten der dreckigen Newsflashbrühe und ich ließ ihn nicht mehr los. Der kluge Deutschlandfunk widmete dem Dadaismus einige Sendeminuten, jener verfremdenden Anti-Kunst, welche der verwirrenden Einsamkeit inmitten der Reizüberflutung scheinbar Wahnsinniges entgegen schleuderte. Die Lange Straße in Greifswald, auf einem T-Shirt prangt: “Investier‘ dein Geld in Alkohol, wo sonst gibt es 40%?” Los Leben, schreib‘ mir die beste Geschichte, bitte mit Moral!

Wir sinken in schwarze Sofas, Fingerzeig auf einen im universitären Dunstkreis zu verortenden Tresengast. Der Hochschullehrer als Überschwemmungsopfer, tosende Weißweinfluten spülten sein Mojo hinfort und schwemmten stattdessen kommunikative Inkontinenz an. Bände sprechende Blicke der weiblichen Bedienung. Er setzt sich zu uns. Eindimensionales Themenportfolio, Charakteristikum des über den Durst trinkenden Arbeitstiers. Er redet am liebsten über sich, seine Arbeit und seine Ansichten. Unverständnis gegenüber verweichlichten Studierenden (“Sie müssen den schwarzen Helm aufziehen, das Spiegelvisier runter klappen und sich mit der Polizei kloppen.”).

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