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Grafik: Jakob PallusDie wahrscheinlich letzte Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) hat einige Tagesordnungspunkte zu bieten. Neben mehreren Wahlen debattieren die Mitglieder über das Hochschuldefizit und eventuelle Möglichkeiten, es zu beseitigen sowie ein Mandarin-Referat im AStA. Hier der Ticker zum Nachlesen.

Für den Allgemeinen Studierendenausschuss sind noch einige Referate frei. Während die Hochschulpolitik diese Legislatur noch gar nicht besetzt war, gab es für die Abteilungen Interationales und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit schon Referenten, die jedoch zurückgetreten sind. Doch es gibt schon neue Bewerber.

Außerdem soll ein Fachschaftsrat (FSR) Lehramt gegründet werden, der alle Lehramtsverteter der einzelnen Fachschatfsräte vereint, sodass diese ihre Aufgaben besser kennen lernen, sich vernetzen und besser kennenlernen. „Des Weiteren würde eine solche Einrichtung eines Fachschaftsrates Lehramt ein Zeichen für die Lehrerbildung an der EMAU setzen“ sind sich die Antragsteller sicher. Dieselben möchten auch, dass die Einschreibung für Kurse über das Online-Portal Lehre, Studium und Forschung (LSF) verbindlicher wird. Auch sollen die Plätze der Studenten, die nicht zu den Seminaren und Übungen erscheinen, an Nachrücker vergeben werden können.

Hochschuldefizit auf Tagesordnung präsent

Drei TOPs beschäftigen sich mit dem Hochschuldefizit. Der regelmäßige InfoTOP, dieses Mal TOP 9, soll über aktuelle Entwicklungen informieren. Die Piraten lehnen die Haltung der Landtags-SPD ab. Diese möchte das Geld, dass durch die Übernahme des Länderanteils des BAföG durch den Bund frei wird, abhängig von den Ergebnissen des Landesrechnungshofs verteilen, der zurzeit die Universitäten prüft. Die Piraten meinen aber, man solle nicht warten, bis das Ergebnis da sei, sondern sofort handeln, denn  „den Hochschulen fehlt es genau jetzt an finanziellen Mitteln.“ Die PARTEI wiederum hat sich ein kreatives Konzept ausgedacht, um wenigestens einen Teil des Defizits in die Unikassen zu spülen: Studenten sollten ein Erotikkalender veröffentlichen.

Die Drucksachen gibt es hier, es folgt die Tagesordnung in der Kurzfassung:

TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Berichte
TOP 3 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
TOP 4 Formalia
TOP 5 Finanzanträge
TOP 6 Wahlen AStA
TOP 6.1 Wahl AStA Referat für Hochschulpolitik Alexander Wawerek, Lehramtsstudent für Philosophie und Geschichte, bewirbt sich.
TOP 6.2 Wahl AStA Referat Internationales Olga Klassen, die schon vor ein paar Sitzungen dieses Referat übernehmen wollte, bewirbt sich erneut.
TOP 6.3 Wahl AStA Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Der Skandinavistikstudent Maximilian Nöldner möchte beim AStA die Pressearbeit übernehmen.
TOP 7 Bestätigung stellv. AStA-Vorsitzende Die Piraten möchten gerne, dass das StuPa die critical mass unterstützt, um auf die schlechte Situation für Radfahrer hinzuweisen. Dazu soll die AStA-Pressereferentin die Veranstaltungen regelmäßig bewerben.
TOP 8 Wahl Vorsitz AG Bildungsstreik 2014
INFOTOP 9 Hochschuldefizit
TOP 10 Langfristige Hochschulfinanzierung in MV sichern! Der Bund übernimmt den Länderanteil beim BAföG, wodurch das Land erheblich entlastet wird – die SPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns will aber die freien Mittel erst verteilen, nachdem das Ergbenis der Prüfung durch den Landesrechnungshof vorliegt. Ein Teil der Hochschulpiraten ist mit dieser Haltung nicht einverstanden.
TOP 11 Schmeicheln bevor es zu spät ist – Mandarin jetzt! Die PARTEI möchte Greifswald zur neuen Metropole für Sinologie machen, indem das Fremdsprachen- und Medienzentrum kostenlose Mandarinkurse anbieten, der AStA ein „Madarin“-Referat einführen und Mandarin als Schriftsprache an der Universität eingesetzt werden soll.
TOP 12 Einrichtung eines Fachschaftsrates Lehramt Aus allen Lehramtsvertretern der lehrerbildenden Fachschaftsräte soll sich ein Fachschaftsrat bilden. Aufgrund des umstrittenen Themas herrsche bei vielen Studierenden Unsicherheit, sodass ein FSR helfen können.
TOP 13 Selbst anpacken – Geld für die Uni ranholen – Erotikkalender jetzt! Um der Universität zu etwas Geld zu verhelfen möchte – wer hätte das gedacht – die PARTEI, dass ein privatrechtlichen Unternehmens nach §31 der Finanzordnung gegründet wird, der den Kalender erstellt und herausgibt. Der AStA soll sich um Models, Layouter, Fotografen, etc. kümmern.
TOP 14 Überarbeitung des Einschreibungsverfahrens Es wird eine Arbeitsgruppe gewünscht, die sich sich für eine Verbesserung der Einschreibemöglichkeiten beim Online-Portal Lehre Studium Forschung (LSF) einsetzt. Die Anmeldung soll verbindlicher sein. Außerdem soll ein Nachrückem ermöglicht werden, wenn Plätze nicht angenommen werden.
TOP 15 Sonstiges

Watt soll dat? Das StuPa ist eine Welt für sich und es fällt schwer, die Verfahren und Regeln, die dort herrschen, auf Anhieb zu verstehen. Sei es im Sitzungssaal oder beim Lesen des Tickers, damit wirklich alle mitreden können, haben wir ein StuPa-Einmaleins veröffentlicht, in dem alle wichtigen Fakten und Regelungen zusammengefasst sind.

 20 Uhr startet hier der Ticker

 Es tickern Katrin Haubold und Vincent Roth.

20:09 Es spielt Argentinien gegen die Schweiz. Das bedeutet höchstwahrscheinlich unglaublich aufmerksame StuPisten. Hauptsache, die Hintergrundgeräusche werden nachher ausgestellt.

20:12 Es gibt erste Beschwerden von Fußballfeinden…

Das StuPa tagt heute wieder in der Alten Augenklinik.

Das StuPa tagt heute wieder in der Alten Augenklinik.

Berichte

20:15 Es klingelt, es geht los. Und promt wird es auch leise. Los geht es mit den Berichten. Das StuPa-Präsidium erklärt, warum man nicht mehr in den Konferenzsaal kann. Der Beamer funktioniert nicht, deswegen seien sie noch mal hier. Anscheinend soll das StuPa aber nicht mehr im Konferenzsaal tagen, weil man die Hausmeister Angst um die Technik haben und auch keine Lust, jedes Mal die Tische um zu räumen. Außerdem wurden alle Beschlüsse an das Justiziariat gegeben durch einen StuPisten, dass dann festgestellt hat, dass manche Beschlüsse rechtwidrig sind, weil sie das hochschulpolitische Mandat überschreiten, etwas für die Anti-Nazi-Demos in Rostock und Demmin Anfang Mai. Am 15. Juli soll in einen Gespräch mit der Rektorin statt finden.

20:21 Martin fragt, wie die Organisation der 24-Stunden-Vorlesung anläuft. Therése Altenburg erklärt, dass zumindest die Greifswalder Professoren schon zugesagt haben. Marc Benedict, der Hauptreferent für Finanzen, ist gerade in New York Frankreich und hat keinen Bericht abgegeben.

20:25 Der Seminarraum ist fürs Tickern nicht gut geeignet, da man die AStA-Referenten nicht versteht. Milos unterhält sich mit Maike Stumpf, der Referentin für Ökologie. Um die Gewächshäuser zu retten, gibt es eine Unterschriften Liste. Milos regt an, dass Projekt größer zu machen – er habe zum Beispiel eine Mail aus Rügen erhalten, dass Schulen Kuchenbasare veranstalten, um Geld für die Gewächshäuser zu sammeln.

20:30 Benjamin Schwarz fragt bei Yannick van de Sand, dem Gleichstellungsreferenten, nach, warum er sich ums Foodsharing kümmert – das wäre doch eigentlich was für Ökologie? Yannick erklärt, dass er deswegen angesprochen wurde und er das Thema auch im Sozialen sieht, dessen Co-Referent er ja ist.

20:32 Die Referentin für Veranstaltungen und Sport, Kristina Bitter, hat vor zwei Stunden bei Therése ihren Rücktritt eingereicht. Es spricht Jonathan Dehn als Vertreter des Medienausschusses. „Wir haben uns um die Ausschreibung des Redesigns gekümmert“, erklärt er. Außerdem gibt es jetzt eine Medienausschuss-Seite, auf der alle Beschlüsse nachgelesen werden können.

Formalia

20:37 Es gibt eine Tischvorlage für den Haushaltsausschuss. Es sind noch 4.700 Euro im Veranstaltungstopf drin, wobei GrIStuF, StuThe, die Studentenclubs und Radio 98eins einen eigenen Topf haben. Mike Hanske ist zurückgetreten, es rückt Michael Axnick vom SDS nach. Außerdem wird die Tagesordnung umgestellt. Es gibt einen neuen TOP 15, die Raumsituation des StuPa. Die jetzigen TOP 11 und 13 werden nach hinten verschoben.

20:46 Der AStA hat einen Brief vom Finanzministerium bekommen. Es geht um die Umsatzsteuerproblematik. Anscheinend sieht es gut aus, es soll demnächst ein Treffen mit Vertretern des Finanzamtes geben.

AStA-Wahlen

Alexander Wawerek stellt sich für die Hochschulpolitik vor.

Alexander Wawerek stellt sich für die Hochschulpolitik vor.

20:48 Alexander Wawerek stellt sich für das Referat Hochschulpolitik vor. Er ist beim FSR Philosophie dabei und möchte sich besonders für die Vernetzung der Studierenden untereinander sowie für die Belange der Studenten, für die sie bei den Hochschulstreiks kämfen, einsetzen. Martin Grimm fragt nach, wie er als SPD-Mitglied die Haltung der SPD in der Landesregierung sieht. „Ich sehe keinen Konflikt, da ich in dem Moment die Meinung der Studenten vertrete“, erklärt Alexander. Außerdem wollte Martin wissen, wo er letzten Mittwoch war: Auf der Fakultätsratssitzung, auf der die Lehramtsausbildung besprochen wurde.

20:57 Benjamin Schwarz fragt nach, ob es stimmt, dass Alexander in einer Verbindung war. Ja, war er – für zwei Monate. Er würde es aber nicht wieder tun. Nun verteilen Johanna Ehlers und Lisa-Samira Henke eidechsengrüne Zetteln für die Wahl.

20:59 Für das Referat für Internationales ist eine weitere Bewerbung eingegangen: Johanna Schwekutsch möchte das Referat auch übernehmen. Sie stellt sich vor: Sie studiert Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und möchte die Studenten anregen, mehr das Erasmus-Programm zu nutzen. Es geht weiter: „Hallo, da bin  ich wieder“, begüßt Olga Klassen die StuPisten. Sie ist hier, weil Julia im Zuge ihres Rücktritt nachgefragt hat, ob sie nicht Lust habe, dass Referat immer noch zu übernehmen. Sie fände es schön, wenn die bestehenden Projekte weitergeführt werden. Außerdem möchte sie versuchen, dass Erasmus- und einheimische Studenten sich besser kennen lernen können.

Die Bewerberinnen für Internationales: links Olga Klassen, rechts Johanna Schwekutsch.

Die Bewerberinnen für Internationales: links Olga Klassen, rechts Johanna Schwekutsch.

21:06 Das Regenbogen-Projekt wurde in „Weltfreunde“ umbenannt. Benjamin Schwarz möchte wissen, wie sie mehr Interessenten anlocken wollen, um auch im Wolgast beispielsweise das Angebot weiter aufrecht zu erhalten. Olga meint, dass es bestimmt genug Interessenten gibt, dass man eine gute Verbindung wie etwa Carsharing aufbauen muss.

21:13 Es geht an die Wahl. Außerdem ist das Ergebnis für Alexander da: Genau wie Benjamin letzte Woche fehlt auch im die nötige Stimmenanzahl: 7-Neinstimmen und zwei Enthaltungen bei 13 Ja-Stimmen – er hätte 14 gebraucht. Wollen die StuPisten keinen Referenten für Hochschulpolitik?

21:15 Auch für das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt es zwei Bewerber: Thomas Pohle. „Ich habe große Lust, mich für die Studierendenschaft einzusetzen“, erklärt. Er konnte schon in der Vergangenheit Erfahrungen sammeln, kann mit Photoshop umgehen. Er möchte eine AStA-Homepage erstellen, die sich an Tablets und Smartphones anpassen kann. Der zweite Bewerber, Maximilian Nöldner, möchte gerne auf Samiras Arbeit aufbauen. Er möchte sich mit den studentischen Medien vernetzen, vor allem um Erfahrungen und Technik auszutauschen. „In meinen Augen ist das Pressereferat das ansprechendste und spannendste“, erklärt er.

Maximilian Nöldner und Thomas Pohle wollen beide das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

Maximilian Nöldner und Thomas Pohle wollen beide das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

21:21 Olga hat 13 Stimmen, Johanna hat 10 Stimmen. Damit muss nachher noch mal gewählt werden, um zu schauen, ob Olga die 14 Stimmen knacken kann. Jonathan fragt nochmal nach, welche Erfahrungen sie mit Bildbearbeitungsprogrammen haben. Maximilian hat auf alle Fälle schon mit GIMP gearbeitet, Thomas kennt sich schon mit Photoshop aus. Außerdem möchte Jonathan wissen: „Du hast es drauf, die AStA-Seite auf smartphone-optimiert umzustellen?“ Thomas verneint, hat aber Bekannte in der IT-Branche, die ihm helfen würden.

21:28 Anna-Lou Beckmann wurde vom AStA als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Das StuPa bestätigt dies, genauso wie es Martin Grimm als Vorsitzenden für die AG „Bildungsstreik 2014“ bestätigt.

INFOTOP: Hochschuldefizit

21:31 Das Ergebnis ist bekannt: Thomas wurde mit 17 Ja-Stimmen gewählt. Martin Grimm erklärt nur ganz kurz etwas zum Defizit, weil einiges in einem kommenden Antrag besprochen wird und es sowieso nicht so viel neues gebe. In der Zwischenzeit wird gewählt – schafft Olga die 14 Stimmen?

21:33 Nach einer kurzen Pause geht´s weiter! Bleiben Sie dabei!

21:49 So langsam füllt sich der Saal mit gut erholten, voll motivierten (?) Stupisten.

21:50 Es geht weiter! Olga wurde zum Referat für Internationales gewählt mit 19 Stimmen und sie nimmt ihr Amt an.

Langfristige Hochschulfinanzierung

21:51 Nächster Top: Hochschulfinanzierung. Milos führt aus, dass sich die Studierendenschaft positionieren soll, damit die Gelder schon jetzt zu großen Teilen in die Hochschulen fließen. Es soll nicht das Prüfergebnis abgewartet werden. Die CDU möchte dies ebenfalls. Das hat die CDU von den Grünen übernommen. Es gibt schon ein 50 Mio. Euro Paket für Schulen. Außerdem würde ein Rückstau an Pensionsforderungen zu einem Aufbrauchen der Gelder führen. Das Geld ist aber für die Hochschulen gedacht.

21:57 Martin Hackbarth: „Ich kann den ersten Absatz nicht unterstützen.“ Es müssen auch Schulen unterstützt werden. „Ich habe ein Problem damit, wenn man aus akademischer Arroganz sagt, dass das Geld nur in die Hochschulen fließen soll.“

21:59 Milos: „Diese Gelder sind gekommen für die Bildung.“ Was ist aber, wenn das Geld auch in die Kultur fließt? Der Bildungsminister, der auch Kultusminister ist, kürzt gerade die Theater stark zusammen.

22:00 Hitzige Debatte zwischen Martin und Milos. Die Jusos werfen Milos Populismus und dem StuPa eine sozialistische Gesinnung   vor, dass die sozialistische Gesinnung verkommen ist. Sie nutzen aber selber Populismus: „Wenn man CDU Ansichten als Allheilmittel ansieht, muss ja schon einiges schiefgehen.“

StuPa_01.07._Jusoseite_KatrinHaubold

Die Jusos sind mit dem Antrag ganz und gar nicht zufrieden.

22:09 Martin Grimm schreitet ein: „So jetzt passt mal uff! Kultur, Bildung und frühkindliche Bildung hängen zusammen, das wissen alle StuPisten. Das Geld sollte in den Bereich gesteckt werden, in dem wir auch zuständig sind und dafür benutzt wird für das es vorgesehen ist.“ Jonathan meint: „Das perfide ist, das alles unterfinanziert wird, so dass man die Bildungsbereiche gegeneinander ausspielt. Wir sollten unsere Stimme für die Studierendenschaft erheben. Dafür sind wir gewählt worden.“

22:14 Der StuPa- Präsident weist die Stupisten darauf hin, dass es ihre Aufgabe ist die Studierendenschaft zu unterstützen. Sie könnten ja sonst in einen Elternbeirat gehen.“

22:17 „Die Uni über alles“ Daniel Eckhardt wirft den Vertretern der Hochschulgruppe der Partei DIE PARTEI nationalistische/patriotische Tendenzen in Bezug auf die Universität vor. Raunen geht durch das StuPa. Milos appelliert: „Glaubt nicht das Märchen von den 7 Millionen Euro Verwaltungsgebühren.“

22:32 Immer noch Milos: „Wir würden uns dem Kannibalismus von oben beugen. Wir kaufen den Bund aus seiner Verantwortlichkeit heraus.“ Die 22 Millionen sollen dahin, wohin sie gehören: in die Bildung. In anderen Ländern soll das Geld ganz in andere Bereiche eingesteckt werden – auch in Mecklenburg-Vorpommern gebe es diese Tendenzen, dem solle jedoch entgegen gewirkt werden.

22:35 Die Änderungsanträge sind dran. Martin Grimm ist versucht, dass alle StuPisten dem Antrag zustimmen. Er möchte einen dritten Absatz einfügen, zieht aber schon wieder zurück, sodass die tickernde Redakteurin seine Idee gar nicht vorstellen kann. Die Änderungsanträge der Jusos, das aus Großteil Mehrheit wird im zweiten Absatz und der erste Absatz gestrichen wird, werden nicht angenommen. Es soll eine geheime Endabstimmung auf Wunsch von Benjamin Schwarz geben.

22:39 Die StuPisten haben heute nur gelbe Zettel mit, denn es gibt schon seit drei Wahlen gelbe Zettel. Daniel Eckhardt möchte gerne einen neuen Zettel. „Ich habe mich verkreuzt.“ Wir fragen uns: Wie kann man bei Ja, Nein, Enthaltung ein falsches Kreuz setzen? Auf jeden Fall bekommt er keinen neuen Zettel.

22:42 17 Ja-, 5 Nein-Stimmen und eine Enthaltung sind das Ergebnis der Abstimmung.

Fachschaftsrat Lehramt

22:42 Und wir sind beim nächsten TOP, der Einrichtung eines FSR Lehramt. Es gab schon mal ein Projekt für ein halbes Jahr, das ist allerdings wieder eingeschlafen. Den Antragstellern ist aber wichtig, dass es eine Vernetzung gibt. Auch ist ihnen bewusst, dass eine Einrichtung eines FSR finanzielle Probleme aufwirft, da pro Student den FSR Geld zugewiesen wird.

22:47 Claudia Hoßbach, Referentin für Fachschaften und Gremien, erklärt, dass für die Bildung eines FSR erstmal eine Fachschaft vorhanden sein soll, was bei den Lehrämtlern aber nicht der Fall ist. Sie würde gerne bei der Vernetzung helfen. Außerdem gibt es eine Vertretung der Lehrerbildung, die sozusagen ein FSR Lehramt ist.

22:51 „Ich glaube, es würde mehr Sinn machen, dass ihr euch mit dem AStA zusammen setzt und ihr ein neues Gremium schafft, dass nicht unbedingt Geld zur Verfügung hat“, meint David Fröhlich dazu. Mehrmals weist auch Claudia darauf hin, dass sie gerne dabei behilflich wäre, die Vertretung der Lehrerbildung, vielleicht auch unter einem neuen Namen, wieder ins Leben zu rufen.

22:55 Philipp schlägt vor, dass es keinen Beschluss gibt, sondern dass sich die Antragsteller mit dem AStA zusammen setzen. Hannes Nehls als Antragsteller erklärt: „Das Problem: Das wird einfach nicht angenommen. Wir besuchen die FSR, aber es kommt nichts zurück.“ Sie wollen eine Verbindlichkeit dahinter, dass die einzelnen Fächer sich vernetzen müssen, sodass es eine zentrale Anlaufstelle gibt.

22:59 Auch Benedikt Eisele schlägt vor, dass die Antragsteller sich mit dem AStA zusammen setzen. Claudia Hoßbach erklärt: „Was ich bei euch heraushöre, ist, dass es keine Beteilung gibt. Das wird aber auch nicht kommen, wenn man einen FSR schafft.“ Milos meint, dass es ja nicht mal in allen FSR einen Lehramtsbeauftragten gibt. Das sollte unbedingt in alle Wahlordnungen aufgenommen werden, deren Fachschaft das Lehramt ausbilden.

23:06 Es geht zur Ausformulierung. Der StuPa- Präsident möchte den Antrag an die AG-Satzung übergeben. Hannes möchte, dass die Vertretung der Studierendenschaft sich für das Lehramt einsetzt.

23:12 Es soll kein FSR gegründet werden, aber dass StuPa fördert die Arbeit der Vertretung der Lehrerbildung und beauftragt die AStA-Referentin für Fachschaften und Gremien, sich mit den Lehramtsbeauftragten der einzelnen FSR zusammen zusetzen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Einschreibungsverfahren verbessern

01.07.2014 Vincent Roth StuPa-Kommentar

Die Antragssteller Hannes Nehls und Jana Pannier.

23:17 Die beiden Antragsteller bleiben gleich sitzen, da sie auch den nächsten Antrag vorstellen. Sie wollen, dass die Anmeldungen verbindlich wird und auch, dass man sich nicht mehrfach anmelden kann, sodass dann einige Plätze unbesetzt sind. Nach drei bis vier Wochen sind die Seminare sowieso leerer, und dann haben diejenigen, die nicht reingekommen sind, Pech.

22:35 Es ist wirklich schwer, dem Verlauf zu folgen. Es wurde diskutiert, eine Arbeitsgruppe zu gründen. Jonathan möchte das auch als Änderungsantrag einbringen. Es wird diskutiert, wie diese AG zusammengesetzt werden soll.

23:40 Milos möchte den gesamten Antrag streichen und eine nicht-ständige AG Studien- und Lehrbedingungen einrichten, die diese Einschreibung überarbeitet und diese auf studiengangsspezifische Gegenbenheiten anzupassen. Die Antragsteller übernehmen diesen Antrag. Nun wird der Antrag einstimmig angenommen.

23:43 Bis fünf vor zwölf ist erstmal Pause. Außerdem wurde die Sitzung um eine halbe Stunde verlängert.

23.52 Auch beim Fußball wurde verlängert. Dritte Minute der Verlängerung beim Spiel USA-Belgien.

23:58 Es geht weiter. Änderung der Tagesordnung wird von Daniel Eckhardt vorgeschlagen: Es soll Solidarität mit den Flüchtlingen in der Berliner Gerhart-Hauptmann Schule geübt werden. Der Antrag wurde angenommen.

00:00 Die Aufmerksamkeit der Stupisten sinkt ziemlich.

Mandarin jetzt!

00:01 „Wenn die Chinesen kommen müssen wir vorbereitet sein“, sagt Björn Wieland. Im Anbetracht der zunehmenden Macht Chinas sei es wichtig, dass die Uni Akzente setzt. „Es könnte einen Panda für den Greifswalder Tierpark geben. Alle, die gegen den Antrag sind, mögen keine Pandas.“ Die PARTEI will, dass es kostenlose Chinesisch-Kurse und ein AStA-Referat für Mandarin gibt.

00:10 Johannes Barsch will ein Ende der Debatte ohne Endabstimmung. Das wurde aber abgelehnt, deswegen geht es weiter mit den Änderungsanträgen. Es werden Sprachen wie Portugiesisch, Hindi und Hebräisch eingebracht – denn „Israel als einzige schützenswerte Weltmacht sollte auch aufgenommen werden“, findet Johannes Barsch und auch „Scheiß auf Palästina“ – ist das ernst wirklich gemeint?

00:13 Nun fordert Milos ein Ende der Debatte ohne Endabstimmung, und dem wird auch stattgegeben.

Erotikkalender soll Uni retten

Ob das die PARTEI entspannt?

Ob das die PARTEI entspannt?

00:14 Björn stellt den Antrag vor. Johannes fordert schon wieder ein Ende der Debatte ohne Endabstimmung, worauf Philipp ihm vorhält, dass er alle Anträge der PARTEI abschmettere. „Als ich mir den Tierversuchantrag durchgelesen habe, dachte ich mir auch so: Woah“, meinte Philipp. Der GO-Antrag geht nicht durch.

00:16 Therése von AStA möchte – sollte dieser Antrag durchgehen -, dass sich zwei Drittel der StuPisten als Modell zur Verfügung stellen. Martin Grimm meint, dass sowas ja auch Kunst sein könnte, aber auch schnell in Sexismus umschwenken kann, wenn es billig gemacht wird. Man könne sich nicht über die Junge Union beschweren beim Markt der Möglichkeiten, und dann sowas rausbringen.

00:19 Die Rednerliste wird geschlossen. Katharina von Schack findet die Message „Für die Uni blank ziehen“ dahinter gut, es sollte aber nur ein Kalender sein. Johannes Barsch meint, dass das von jeden Sozialisten abzuwählen sei, dass es Sexismus bleibt. Milos meint, man solle die Botschaft hinter dem Kalender stärker herausbringen – nicht die Nacktheit solle im Vordergrund sein. Björn steigt ein: „Man könnte sie vor die kaputte Anglistik-Treppe stellen“.

00:24 Martin Grimm möchte etwas ändern: Es soll ein emanzipatorischer Erotikkalender sein. Martin Hackbarth möchte, dass der StuPa-Präsident den Monat Dezember übernimmt – „Ich wollte dich schon immer mit Weihnachtsmütze sehen“ – Philipp übernimmt. David möchte, dass nur StuPisten in den Kalender gehen. Dem wird aber widersprochen. Milos schlägt vor: „Der AStA wird beauftragt, zur Umsetzung eines feministischen Eroktikkalenders zu entwicklen, um auf die fehlende finanzielle Ausstattung der Universität Greifswald aufmerksam zu machen. Der Kalender soll den Namen „klasse!“ tragen.“ Der Name ist eine Anspielung auf das Magazin des Bildungsministers.

00:33 Katharina von Schack möchte aus feminstisch emanzipatorisch machen. Insgesamt gibt es vier Änderungsanträge. Milos‘ Antrag macht das Rennen, es soll ein feministisches Produkt werden. Sammy Levin möchte eine geheime Abstimmung.

Raumsituation des StuPa

00:38 Björn Wieland wollte diesen Punkt auf der Tagesordnung haben. Der Antrag sieht vor, dass sich das StuPa für eine weitere Nutzung des Konferenzsaals ausspricht, damit die Arbeit in einem repräsentativen und angemessenen Rahmen gewährleistet werden kann. Der AStA und das Präsidium sollen sich dafür einsetzen. Einstimmig angenommen.

Solidarität mit den Berliner Flüchtlingen

00:41 Daniel Eckhardt hat diesen Initiativantrag eingebracht – nach dem Motto: „Wenn wir das Justiziariat eh schon auf der Pelle haben…“ . Das StuPa soll sich mit den Flüchtlingen solidarisieren. Die Stadtteiloberhäupter von den Grünen wollen die Schule räumen, in der sich die Flüchtlinge befinden. Diesselben Poltiker haben sich noch auf dem Parteitag mit ihnen ablichten lassen, um den Zusammenhalt zu demonstrieren.

00:46 Der Antrag über den Erotikkalender wurde übrigens mit 15-Ja-, 7-Nein- und eine ungültige Stimme angenommen. Und es geht auch weiter mit der nächsten Abstimmung. Der Antrag wird angenommen bei einer Enthaltung. Daniel Eckhardt wirft bei dem TOP Sonstiges ein, dass es eine Fake-Facebookseite für die Critical Mass gibt. Die offizielle soll auch bald online gehen.

00:49 Und damit ist die vorerst letzte StuPa-Sitzung in diesem Semester zu Ende.

Fotos: Vincent Roth, Katrin Haubold

Kommentare

  1. StinkiStinker    

    Geil!
    Also ich würde mir den Erotikkalender kaufen!!!

    1. Matthias Hühr    

      Ungesehen? Ganz schön mutig!

      1. franzfroehlich    

        Das stimmt! Könnte der Webmoritz Beispielfotos der Models liefern? Gern auch mit Kleidung!

    2. PoebelPaule    

      Bin auch dafür, das Moritz-Heft dementsprechend umzugestalten. Denn so prüde und brav wie das gerade ist, braucht man sicht nicht wundern, wenn es ungelesen alle möglichen Aufsteller verstopft.

      1. asdfff    

        Oder weil das Heft immer ganz übel nach Chemie stinkt.

  2. franzfroehlich    

    Ist das alles schlecht. Alle treten zurück wie sie lustig sind und die, die am Start sind beschließen irgendwelchen Bullshit, der jeder Grundlage entbehrt. Weiter so, immer weiter! Forza StuPa!

  3. Fab_S    

    Die Ambitionen und Ideen der Antragsteller zum Antrag FSR Lehramt sind ja durchaus diskutierbar,aber: Wie habt ihr euch das genau vorgestellt?Die Begründung zu eurem Antrag deutet eher auf ein kommunikatives Problem,denn auf ein strukturelles Problem hin.
    Begründung:
    Die Lehrerbildung an der EMAU Greifswald ist seit Jahren ein umstrittenes Thema und hat zur Folge, dass es innerhalb der Studierendenschaft eine enorme Unsicherheit und Unklarheiten gibt. Vor einigen Jahren wurde aus diesem Grund in jedem lehrerbildenden Fachschaftsrat ein Lehramtsvertreter/in bestimmt, der/die sich um die Sorgen und Probleme der Lehramtsstudierenden kümmern soll. Die Arbeit dieser Vertreter/innen gestaltet sich jedoch sehr schwierig.
    Viele sind sich ihrer Aufgaben gar nicht bewusst und eine Vernetzung der jeweiligen Lehramtsvertreter/innen findet nicht statt.
    Aus diesem Grund fordern wir die Einrichtung eines Fachschaftsrates Lehramt, der sich für die Interessen der Lehramtsstudierenden einsetzt und auch eng mit der ZKL (Zentrale Koordinierungsgruppe Lehrerbildung) zusammenarbeitet. Dies ermöglicht es, dass wichtige Entwicklungen und Entscheidungen im Bereich der Lehrerbildung an der EMAU nicht nur an die studentischen Vertreter/innen der ZKL herangetragen werden, sondern auch an die Fachschaftsräte weitergeleitet werden können.
    Des Weiteren würde eine solche Einrichtung eines Fachschaftsrates Lehramt ein Zeichen für die Lehrerbildung an der EMAU setzen.

    Habt ihr euch die zuständige Ordnung angeschaut?
    Die Fachschaftsrahmenordnung beschreibt folgendes:§ 19 Ständige Kommission Lehramt
    (1) Als ständige Kommission ist die Kommission Lehramt einzurichten. Sie vertritt die universitätsweiten Interessen aller an der Lehrerbildung beteiligten Fachschaften und ist für deren interne Koordinierung zuständig.
    (2) Die Vorsitzende und die Stellvertreterin der ständigen Kommission Lehramt sind jeweils die gewählten Vertreterinnen des Zentralen Koordinierungsgremiums für Lehrerbildung (ZKGfL).
    Die Lehramtsbeauftragten der Fachschaftsräte für Anglistik/Amerikanistik, Dt. Philologie, Geographie, Geschichte, Kunstwissenschaften, Nordistik, Philosophie, Slawistik und Theologie sind darüber hinaus Mitglieder der ständigen Kommission Lehramt.
    (3) Die ständige Kommission Lehramt wird inhaltlich durch das "Forum Lehramt Greifswald" (FLAG) unterstützt.

    Würde das theoretisch nicht reichen? Einen FSR einzurichten heißt auch automatisch die Verteilung der Gelder pro Studierenden pro Fachschaft neu ausrichten. Jeder Fachschaft die an der Lehramtsausbildung beteiligt ist, gehen damit Gelder verloren. Habt ihr das auf einer Sitzung der Fachschaftskonferenz mal angesprochen? Was haben diese Fachschaften dazu gesagt? Wurden die Pläne hinreichend kommuniziert?
    Beste Grüße

  4. PoebelPaule    

    Erstens: wenn sich das Präsidium samt StuPa dauerhaft in zu kleinen Seminarräumen verkrichen möchte, kommen noch weniger Zuschauer vorbei, sich das mal anzuschauen. Eine Abwertung wäre es außerdem. zu Zeiten eines gewissen Christophs wäre das dem "Hohen Haus" bestimmt nicht passiert. Wenn das StuPa wichtig sein möchte, gehört es auch in "wichtige" Räume.

    Zweitens: "Die Jusos werfen Milos Populismus und dem StuPa eine sozialistische Gesinnung zu." Was seid ihr denn für Jusos, wenn ihr anderen sozialistische Gesinnung vorwerft? Habt ihr nie nachgedacht, in welchem Verein ihr sein – oder glaubt ihr Ju-so wäre was mit solidarisch?

    1. y_vds    

      So, wie es in dem Ticker steht wurde es aber nicht gesagt. Es wurde von den Jusos gesagt, dass die sozialistische Kultur verkommt, also genau das Gegenteil. Und eine sozialistische Gesinnung zu haben kann ja niemandem Vorgeworfen werden, sondern sollte mit Lob begrüßt werden 😉

      1. PoebelPaule    

        Klar, als Lob.

        Klopf euch nur schön auf die Schultern Genossen, denn weil Medien-StuPa-ASTA respektive PARTEI-SDS-Piraten-solidarische Liste alle unter einer Decke stecken, ist die real existierende sozialistische Universität schon erreicht – zumindest innerhalb der Studentenklasse. Da kann man schon mal stolz sein.

    2. Allez    

      Joo weil das StuPa auch freiwillig in den kleinen Räumen sitzt, voll aufgepasst auf jeden Fall.
      Props dafür.

      1. PoebelPaule    

        20:15: " Anscheinend soll das StuPa aber nicht mehr im Konferenzsaal tagen, weil man Angst um die Technik habe und auch keine Lust, jedes Mal die Tische um zu räumen."

  5. franzfroehlich    

    Einer der tickernden Redakteure ist Mitglied im SDS, genau so, wie es auch einige StuPa-Mitglieder sind, über die er gerade berichtet. Im Januar hatte er sich versehentlich sogar selbst für diese Laberrunde beworben. Da kann man sich noch so viel Mühe geben, das ist ein möglicher Interessenkonflikt, über den der Webmoritz seine Leser in Kenntnis setzen sollte.

  6. JulesHGW    

    warum trifft sich das StuPa eigentlich schon wieder in diesem seminar-raum? das ist doch eine zumutung..

  7. PoebelPaule    

    Wie stelle ich mir eigentlich einen feministischen Erotikkalender vor? Frauenquote ist ja eigentlich Quatsch. Nackt im Chefsessel?

    1. 73isthebestnmbr    

      Und wie würde sich ein feministischer Erotikkalender von einem emanzipatorischen Erotikkalender unterscheiden? Und wichtiger noch: wäre ein feministischer Erotikkalender überhaupt noch erotisch? Wenn die Erotik unter der Feministik "leidet", könnte das die Absatzchancen des Produktes und damit den möglichen finanziellen Ertrag schmälern 🙁

      1. 17vier    

        Was es für Pornos gibt, wird auch für Kalender funktionieren: http://de.wikipedia.org/wiki/PorYes

        Die Erotik wird wohl kaum unter dem Feminismus leiden, höchstens der sogenannte "männliche Blick", der die meisten Produkte dieser Art dominiert…

        1. asdfff    

          Wie auch immer, ich finde, dass so ein Kalender an einer Universität nichts zu suchen hat.
          Das ist einfach nur billig…

    2. Matthias Hühr    

      Wenn ich bedenke was Charles Bukowski einmal über Feminismus gesagt hat, dann dürfte dieser Kalender wie Blei in den Regalen liegen …

  8. looongcat    

    wenn ich daran denke, wie viele verklatschte möchtegernmacker allein schon im stupa sitzen is der kalender in möglichst ganz furchtbar billig (modelcasting im mensaclub) wohl ne gute idee.

    das mit dem panda aber weniger, wenn der dubiose chefscheitelpfleger rausbekommt das pandas hier nicht heimattreu sind, gibts ne fette internationale krise.

    1. Kapartia    

      Die Anträge werden ja immer…bekloppter.
      Abgesehen von der Tatsache, dass das Foto der Maneki-neko ein japanisches (!) Winkekätzchen darstellt (und damit ja indirekt auch Tierquälerei gefördert wird, weil die dargestellten Katzen eine Rasse mit kupierten Schwänzen darstellt…):

      Sind die denn alle deppert im StuPa? Erotikkalender, Mandarinkurse, FSR Lehramt, Solidarisierung mit den Flüchtlingen?
      Diese Menschen schimpfen sich "Vertreter der Studierenden"? Also sorry, mich vertreten sie da nicht. Die hohen Herren und Damen sollten doch evtl. mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen und zurück zu ihren Wurzeln gelangen.

      1. asdfff    

        Ja, ne?
        Und dann wundern sie sich auch noch über die geringe Wahlbeteiligung… LOL ein Witz ist das.

      2. chris63    

        Der Mandarinkurs ist an sich keine schlechte Idee, aber der Rest ist einfach nur……

        1. Kapartia    

          Den Mandarinkurs finde ich per se auch nicht unbedingt schlecht, nir die Intention dahinter ist mal wieder typisch 🙂 Deswegen mag ich aber auch die PARTEI: Mit solchen Anträgen zeigen sie durchaus wie lustig sich das StuPa nimmt.

          Und ASDFFF: Die geringe Wahlbeteiligung ist nicht darauf begründet, dass die Studenten sich denken "who cares, da passiert eh nichts vernünftiges". Es basiert darauf, dass die Studenten sich denken "hey es läuft alles genau so wie wir wollen, die vertreten uns Studenten wirklich gut"…Sarkasmus aus 😛

        2. asdfff    

          😉
          Ich habe immer ganz brav gewählt (naiver, kleiner Student), aber diesmal habe ich nicht gewählt, weil ich mittlerweile weiss, wie das hier läuft.

        3. ErikvonMalottki    

          Könnte es sein das der ironische Antrag "Erotikkalender" in engem Zusammenhang zum TOP 9 und 10 steht? Die beiden Tagesordnungspunkte sind natürlich relativ langweilig und haben hier keine Debatte verdient. Schließlich könnte man am Ende noch sagen das StuPa würde seine Aufgaben wahrnehmen..

        4. Kapartia    

          Mensch Herr von Malottki, meinst du das ernst? Ein Greifswalder StuPa und dann auch noch eine ernste Wahrnehmung der Aufgaben durch diesen? Da spricht doch aber noch ein Idealist und Optimist aus dir!

  9. sabal    

    Bekommen heterosexuelle Frauen und homosexuelle Männer auch einen Männererotikkalender und was ist mit den Transsexuellen?

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