Keine Stimme den Neonazis – Kampagne gegen die NPD im Landtag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. Juli 2011 um 11:10 Uhr
Kategorien: Greifswald

Die Sommerpause steht unmittelbar vor der Tür und auch die Land- und Kreistagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern lassen nicht mehr lang auf sich warten. Am 4. September werden die 71 Kandidatinnen und Kandidaten für das Landesparlament gewählt. Seit den vergangenen fünf Jahren stehen unglücklicherweise auch sechs Abgeordneten der neonazistischen NPD Sitze im Schweriner Schloss zu, sodass rechtsextreme Politik auch ihren Einzug in die Politik des Landes MV und in die Landkreise gefunden hat.

Kampagne gegen Wiedereinzug der NPD in den Landtag

Infomaterialien der Kampagne

Die Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ macht sich stark dafür, dass dies ab der kommenden Legislaturperiode nicht mehr der Fall sein wird. Diesbezüglich findet am morgigen Tag eine Informationsveranstaltung statt, die Aufklärung bringen soll über die Taktiken der Neonazis in dem Parlament und auf welche Weise diesem Handeln antifaschistisch begegnet werden kann. Dabei wird der Begriff „antifaschistisch“ als ein Geschehen definiert, der „ den Neonazis auf der Straße aktiv entgegentritt“ und gesellschaftskritisch agiert, dabei auch „phantasievoll und unberechenbar“ bleibt. In der Kampagne betätigen sich Menschen, die „im ganzen Bundesland aktiv in Netzwerken und Gruppen, in Clubs und Projekten, in Bands und Medien“ sind, so steht es im Aufruf zu der Veranstaltung. „Es droht eine weitere Verankerung und Verfestigung neonazistischer Akteure, Strukturen und Propaganda im Bundesland“ – im Falle einer Wiederwahl der NPD in die politischen Institutionen von Mecklenburg-Vorpommern.

Wer sich für die Kampagne und für Möglichkeiten der Arbeit gegen Neonazis interessiert, hat heute, am 14. Juli, die Gelegenheit sich um 19.30 Uhr im Internationalen Kultur- und Wohnprojekt (IKuWo) einzufinden.

 

Links: http://wakeup-standup.info/

http://wakeup-standup.info/kampagne/materialien/

Aufgrund gehäufter rechtsextremistischer Übergriffe, die in den vergangenen Monaten stattfanden, hat der Verfasser dieses Textes darum gebeten, die Ankündigung anonym zu veröffentlichen.

 

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78 Kommentare zu “Keine Stimme den Neonazis – Kampagne gegen die NPD im Landtag”

  1. Peter_Madjarov sagt:

    DIeser Artikel sollte wahrscheinlich schon gestern veröffentlicht werden, denn die Infoveranstaltung findet am 14.7., also heute um 19.30 Uhr im IKuWo statt.

    Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass laut Einladung "Nazis und andere Freunde rechter Ideologiefragmente" nicht willkommen sind.

    • Marco_Wagner sagt:

      Hast Recht, im Text steht noch morgen drin. Ich korrigiere es gleich noch mal.

    • Marco_Wagner sagt:

      Danke für den Hinweis. Ist jetzt korrigiert.

    • tacr sagt:

      wer definiert "freunde rechter ideologiefragmente"? was man so ueber das ikuwo hoert, faengt das wohl schon frueh an (z. b. trikot und farben zur fussball-wm tragen)

      • freitagfreitag sagt:

        Ob du es glaubst oder nicht – auch Nationalismus ist ein "Ideologiefragment" der Rechten

        • Mann sagt:

          Irgendwie dachte ich mir dass du das so siehst, Martin…

          Dann möchte ich hiermit alle, die hauptwohnsitzlich in Greifswald gemeldet sind aufrufen dort heute Abend im Deutschlandtrikot Einlass zu verlangen. Wenn ihr dann abgewiesen werdet schreibt ihr eine Beschwerde an die Bürgerschaft, die Träger des IKUWO ist, was bedeutet dass das IKUWO von Steuergeldern finanziert wird.

      • wayne_inter sagt:

        Was ich schon alles übers IKuWo gehört habe, das glaubst du nicht. Vor allem von Leuten die noch nie da waren und/oder einfach keine Ahnung haben (aber davon ne ganze Menge). Es ist echt Wahnsinn, welche Mythen und gefährliches Halbwissen um dieses Haus und die Leute kursieren. Der Trend geht heute bei einigen eher zur Meinung aus zweiter Hand als zur eigenen Erfahrung. Aber es ist ja auch schwierig sich selbst ein Bild zu machen, wenn man seine ganze Freizeit für das Tratschen braucht.

        Daher werde ich dir jetzt mal erklären, wieso dein gefährliches Halbwissen einfach mal falsch ist.
        Im IKuWo werden im Allgemeinen Nationalsymbole nicht gerne gesehen, da von den meisten Leuten, die den Laden dort schmeissen Nationen als überflüssig, (weil künstlich konstruiert und somit als unnötiges Konfliktpotential) angesehen werden und sie deswegen Werbung für Nationalstaaten ablehnen. Da das ganze normalerweise aber weniger dogmatisch gehandhabt wird, habe ich sogar schon Aufkleber mit Nationalflagge und Menschen mit Klamotten div. Nationalmannschaften im IKuWo gesehen. Zu WM-Zeiten wo, ja eh schon die komplette Umwelt unkritisch mit deutscher Nationalsymbolik "verschönert" wird, empfinde ich (und andere) es als sehr angenehm, einen Ort zu kennen, wo ich davon verschont werde. Und ich finde Menschen, die an einem Ort leben und/oder ihn gestalten, sollte freigestellt werden, wie sie ihn gestalten.
        Also noch mal in kurz: Träger nationaler Symbolik müssen in der Regel beim IKuWo draussen bleiben, aber nicht weil sie als "Freunde rechter ideologiefragmente" gesehen werden, sondern weil das politisch/ästhetische Empfinden, der sich dort engagierenden Personen dadurch gestört wird.
        Das ist wie Satanisten bei ner katholischen Messe oder ein St.Pauli-Fan im Hansablock.
        Das muss einfach nicht sein und wird häufig als Provokation verstanden.

        So und jetzt musste ich hier so nen langen Kommentar schreiben, nur weil du hier eine blöde Vermutungen hingeschrieben hast und ich verhindern will, dass sich so ein Quark bei den Leuten im Kopf festsetzt. Wenn du mir bitte einen Gefallen tuen willst, dann verzichte doch bitte demnächst auf solche Kommentare, die letztendlich auch immer einen verleumderischen Nebeneffekt haben. Ich würde mich freuen.

        • tacr sagt:

          ich danke fuer die info. jedoch hatte ich genau den gleichen gedankengang wie "mann" oben. das ikuwo wird von oeffentlichen geldern finanziert und sollte folglich jedermann offen stehen.

          "Träger nationaler Symbolik müssen in der Regel beim IKuWo draussen bleiben, aber nicht weil sie als "Freunde rechter ideologiefragmente" gesehen werden, sondern weil das politisch/ästhetische Empfinden, der sich dort engagierenden Personen dadurch gestört wird. "

          gerade dieser satz ist daher sehr bezeichnend. wir nehmen euer geld, wollen euch aber nicht. um ehrlich zu sein, ist das fuer mich keinen deut besser, als wenn der nationale jugendclub dem farbigen mitbuerger den zutritt verweigert (bloss dass die nicht oeffentlich finanziert sind). ich wuerde zu gern mal sehen, wie das ikuwo reagiert, wenn eine gruppe von verbindungsstudenten mit band einlass begehrt.

          • promgvm sagt:

            Den letzten Vergleich würde ich nicht ganz so mittragen. [Edit Moderation: Beleidigung]

          • freitagfreitag sagt:

            Es ist schon echt heftig, was sich hier für eine Debattenkultur zeigt… Tiervergleiche, insbesondere mit Schädlingen, kennen wir ja aus der deutschen Geschichte. Wen meinst du eigentlich mit "derartige Leute"? Der Sprung zu "andersartigen Leuten" ist ja hier nicht mehr weit….
            Aber schön, dass einige nicht hintern Berg halten können und sich selbst demaskieren.
            Weitergehend: wer keine Ahnung hat: Kopf zu!
            Gibt es hier eigentlich noch sowas wie Moderation?

          • promgvm sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic]

          • wayne_inter sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic]

          • promgvm sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic]

          • wayne_inter sagt:

            Dehumanisierung mittels Tiermetaphorik (Parasitismus, Zecken), dass ist ja eine ganze "neue" Form von Diskussionskultur und Netiquette. Aber du stellst mit dieser zweifelhaften Respektbekundung, bei welcher du dich einer Methode der NS-Propaganda bedienst, sehr schön deinen strukturellen Antisemitismus zur Schau.

            Kommentarredaktion: bitte einmal spülen, hier stinkts!

          • promgvm sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic, Provokation von Off-Topic-Debatten]

          • wayne_inter sagt:

            Und noch einmal in Schönschrift: Das IKuWo bekommt keinen Cent öffentlicher Gelder (weder von Stadt, noch von Land, noch vom Bund, noch von der EU und auch nicht vom Mossad) und will auch gar kein Geld vom Staat. Das einzige Verhältnis, dass das IKuWo mit der Stadt hat, ist ein Mietverhältnis. Daher muss der IKuWo e.V. keine Extremismusklausel oder sonstiges unterschreiben und ist finanziell unabhängig und unterliegt somit nur den staatlichen Einflüssen und Reglementierungen bzw. hat die gleichen Rechten und Pflichten wie jede juristische Person.

            Ich bitte dich noch einmal keine weiteren Unwahrheiten zu verbreiten. Vielleicht solltest du dir einfach mal angewöhnen deine Aussagen auch zu belegen, denn sonst zwingt sich der Eindruck auf, dass du aus politischen Motiven Verleumdung betreibst.

          • tacr sagt:

            wieso ist dein kommentar jetzt anders als in der mail, die ich dazu erhalten hab? da schreibst du noch, dass mein vergleich mit dem nationalen jugendclub unangemessen sei, um gleich nachzulegen, dass verbindungsstudenten mit band nicht reingelassen werden – was ironischerweise ein beweis für meinen vergleich war. den nazis kann man wenigstens dummheit unterstellen, da sie nach den aeusserlichkeiten den einlass entscheiden. das, was du beschreibst, ist hingegen blanke willkuer und sogar noch gefaehrlicher.

          • wayne_inter sagt:

            Ich finde es ja sehr interessant, dass du eine mail von mir erhalten hast, was scheinbar bedeutet, dass du Teil der webmoritz-Redaktion bist. Und ja, dein Vergleich mit einem nationalen Jugendclub ist unangemessen, weil es zwei komplett verschiedene Dinge sind, ob man Menschen ausschließt um diese zu diskriminieren oder man Menschen ausschließt, weil sie sich diskriminierend verhalten.

            Es ist ja offensichtlich [Edit Moderation: Beleidigung] dass die Erfassung komplexer Zusammenhänge nicht so deine Stärke ist, aber ich bin geduldig und erkläre es extra noch mal nur für dich ganz laaangsam.
            Das IKuWo ist ein Ort an dem Menschen, die andere Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, etc. diskriminieren, weder Raum für ihr asoziales Verhalten gegeben wird, noch ihnen eine Plattform geboten wird um Werbung (Verbindungsband tragen hat u.a. die Funktion des Werbens) für ihre Vereine und Ideen zu machen. Dies ist Konsen bei den am Projekt beteiligten Personen, da sie es für notwendig erachten einen Schutzraum vor diskriminierendem Verhalten zu erhalten. Dies bedeutet, dass das IKuWo FREIRAUM VON Homophobie, Sexismus, Rassismus, Antusemitismus und FREIRAUM FÜR kreative Entfaltung, verantwortungsbewusstes Handeln, emanzipatorisches und solidarisches Miteinander, Spass und gute Laune ist. [Pathos on] Mit anderen Worten ein Ort an dem man ausserfamiliäre Nestwärme bekommt, während draussen der gnadenlose Konkurrenzkampf der Ellbogengesellschaft und die Isolierung des nicht 100% gesellschaftlich kompatiblen Individuums [Pathos off].
            Den Vorwurf der Willkür weise ich entschieden zurück, da nur Menschen ausgeschlossen werden, die sich bewusst entschieden haben irrationale und unethischen Ideen zu vertreten und diese Ideen propagieren und/oder Mitstreiter_innen dafür gewinnen wollen. Oder um es noch mehr auf den Punkt zu bringen: INTOLERANZ WIRD NICHT TOLERIERT, da eine Kultur des Wegschauens vor Ungerechtigkeit in den Augen der IKuWoianer_innen feige, unsolidarisch und ethisch nicht vertretbar ist bzw. nicht der angestrebten Art des Zusammenlebens entspricht, welche man mit den Worten: Die freie Zusammenarbeit gleichberechtigter Individuen beschreiben kann.
            Ich weiss auch nicht woher du deine Paranoia beziehst, aber das ist alles überhaupt nicht gefährlich, sondern viel mehr wunderschön.

            btw: ich war heute mal wieder im IKuWo und hatte ein Kleidungsstück der französischen Fußballnationalmannschaft an, wurde nicht einmal darauf angesprochen und die veganen Burger waren lecker und preiswert, der Umgang miteinander respekt- und rücksichtsvoll und die Informationsveranstaltung gut besucht, da es offensichtlich viele Menschen gibt, die verständlicher Weise dem Wahlkampf der NPD sowie ihren nationalistischen Bestrebungen und ihrem Rassismus etwas entgegensetzen wollen.

          • tacr sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic]

            deine behauptungen werden uebrigens immer schlimmer. jetzt sind also fussballfans, verbindungsstudenten und konservative also per se intolerant, diskriminierend und asozial (!) und duerfen deshalb nicht rein. waeren diese ansichten in eurer ach so besseren weltordnung verboten? ich habe den eindruck, dass es dir selbst aufgefallen ist, sonst haettest du deinen kommentar nicht binnen einer stunde nach veroeffentlichung korrigiert und den satz, dass verbindungsstudenten im ikuwo keinen zutritt erhalten, herausgenommen.

            mal ernsthaft: wer fussballfans ausschliesst, weil sie das “ästhetische Empfinden” beeinträchtigen, argumentiert anscheinend “vorsätzlich merkbefreit” und scheint “dass die Erfassung komplexer Zusammenhänge” nicht so seine staerke ist. merkst schon, dass du extrem elitaer argumentierst? bei euch sind halt die besseren Menschen jene, die gut und gerecht denken – in eurem sinne. wer nicht, wird diffamiert, diskrediert und vor allem aus der gemeinschaft ausgeschlossen.
            [Edit Moderation: Provokation]

          • wayne_inter sagt:

            Das mit dem verschwundenen Absatz über Verbindungsstudenten mit Band, die nicht in das IKuWo dürfen, kann ich leider auch nicht erklären, da dies sowieso stadtbekannt ist und die Gründe in meinem vorherigen Kommentar schon ausgeführt wurden, versteh ich dein Problem nicht.

            Der Teil: “Es ist ja offensichtlich wie vorsätzlich merkbefreit du bist und dass die Erfassung komplexer Zusammenhänge nicht so deine Stärke ist,” ist natürlich keine elitäre Argumentation sondern kreative Beleidigung.

            Die große Anzahl von Hansa-Fans (und anderer Vereine) sind Beweis genug, dass Fussballfans im IKuWO natürlich nicht ausgeschlossen werden. Wenn du Lesekompetenz besitzen würdest, wäre dir nämlich aufgefallen, dass es um Nationalsymbole ging.

            [Edit Moderation: Beleidigung]

          • tacr sagt:

            eine anmerkung, weil du es wohl nicht ganz kapierst: menschen sind unterschiedlich und nur weil sie sich zu etwas bekennen, heisst das noch lange nicht, dass sie automatisch gegen andere sind. anders scheint das nur im ikuwo der fall zu sein.

          • freitagfreitag sagt:

            Is nur noch lächerlich, in welcher Art und Weise du hier versuchst, die Stimmung hochzukochen und Sinnhaftigkeiten zu verdrehen – um Menschen, deren Horizont um einiges weiter zu sein scheint als der deinige, als fremd, gefährlich, intolerant darzustellen.
            Wenn du ein Problem mit Frei- und Schutzräumen hast und eine Lanze brechen möchtest für diskriminierendes Verhalten, so sprich es klar aus. Du schießt dir aber ein Eigentor, wenn jeder Versuch, dir etwas ruhig und sachlich zu erklären, deinerseits ad absurdum geführt wird. Geistige Brandstiftung nenn' ich das!

          • wayne_inter sagt:

            Weil du es wohl nicht ganz kapierst: Individualität und Vielfalt (auch in der Meinung) sind neben den universellen Menschenrechten (worin auch das Recht auf freie Entfaltung verankert ist) die Werte, denen im IKuWo maximale Bedeutung beigemessen wird. Dadurch schafft es eine sehr heterogene Gruppe von Menschen durch zeit- und energieaufwendige, basisdemokratische Entscheidungsprozesse zu Ergebnissen zu gelangen, die optimalerweise jedem und jeder der beteiligten Personen ein maximales Maß an Identifikation bei gleichzeitiger Selbstverwirklichung ermöglichen. Zu den gar nicht mal so individuellen Eigenschaften von Menschen gehört es, sich in Interessengemeinschaften zusammenzuschliessen und ihre Interessen wie z.B. die Umsetzung der universellen Menschenrechten zu verteidigen.
            Um es also für dich kurz Zusammenzufassen: Wer Ideen vertritt oder ein Verhalten an den Tag legt, welches der UN-Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948 entgegenläuft, hat im IKuWo nichts zu suchen, da die Menschrechte dort wehrhaft verteidigt werden.

  2. Mann sagt:

    "Dabei wird der Begriff „antifaschistisch“ als ein Geschehen definiert, der „ den Neonazis auf der Straße aktiv entgegentritt“ und gesellschaftskritisch agiert, dabei auch „phantasievoll und unberechenbar“ bleibt."

    Ich bestehe darauf, dass ich noch längst nicht antifaschistisch bin, nur weil ich Neonazis nicht leiden kann (und zwar nicht nur weil der Faschismus ein ganz anderes historisches "Phänomen" beschreibt als der Nationalsozialismus). Ich kann nämlich "Antifaschisten" genauso wenig leiden, denn dies ist nunmal der Begriff für anti-demokratisch eingestellte Radikalos.

    Dazu kommt, dass man den Einzug der NPD in den Landtag nicht verhindert, indem man alle bekämpft, die sich im Dunstkreis aufhalten. Vielmehr sollte versucht werden diese Menschen wieder in die soziale Gesellschaft einzugliedern und ihnen zeigen wie schön die Demokratie ist, von der sie bisher enttäuscht wurden.

    • Marco_Wagner sagt:

      Dass der Faschismus "ein ganz anderes historisches 'Phänomen'" beschreibe, als der Nationalsozialismus, ist mir neu. Meines Wissens nach ist der Nationalsozialismus eine Form des Faschismus, bzw. der Deutsche Faschismus. Der Deutsche Faschismus ist dabei die radikalste Form des Faschismus.

      Aber ich lasse mich hier gerne eines besseren belehren, wobei ich glaube, dass du derjenige bist, der sich auf einem Irrweg befindet.

      Ferner ist es für eine Vielzahl von Antifaschist_innen schlichtweg eine Beleidigung, als "anti-demokratischer Radikalo" bezeichnet zu werden. So weit ich weiß, definieren sich zahlreiche Sozialdemokraten (nicht nur traditionell) selbst als "Antifaschisten" oder sehen sich als Teil der antifaschistischen Bewegung. Schon historisch betrachtet sind Sozialdemokraten Teil der antifaschistischen Bewegung. Und das sollen "anti-demokratische Radikalos" sein?

      Wenn für dich Sozialdemokraten schon anti-demokratische Radikalos sind, sagt das entweder einiges darüber aus, wo mensch dich im politischen Spektrum einordnen könnte (was nicht heißt, dass es so ist, oder mensch es zwangsläufig müsste…), oder es sagt einiges über mangelhaftes geschichtliches Allgemeinwissen aus.

      • Labdakos sagt:

        Ich verstehe den Einwurf eher als eine Problematisierung der analytischen Kategorienhierarchie. Ich vermute, Mann wollte ausdrücken, dass nicht jeder Faschismus Nationalsozialismus ist. Gleichwohl – und da stimme ich Dir in Gänze zu – ist natürlich der Nationalsozialismus Faschismus pur. Dazu vielleicht folgende Analogie: Nicht jeder Hund ist ein Terrier, aber jeder Terrier ist ein Hund.

        Zur Sache: Ich finde es wichtig, dass über aktuelle rechtsextreme Strategien aufgeklärt wird und halte diese Veranstaltung deshalb für überaus nutzbringend. Mir fehlt auf dem Flyer aber ein wenig, dass es existenzielle Ängste der Menschen sind, die von der NPD thematisiert und instrumentalisiert werden. Wahrscheinlich wird das aber heute Abend noch angesprochen. Leider kann ich aus Zeitmangel nicht anwesend sein.

      • tacr sagt:

        sag mal, marco, hast du das selbst geschrieben? du genderst sonst nicht und hier auch nur halbherzig und in einem kommentar vor einer woche hast du noch "man" anstatt "mensch" verwendet.

        bin gerad irritiert?!?

        • Marco_Wagner sagt:

          In journalistischen Texten gendere ich grundsätzlich nicht, im sonstigen (privaten) Schriftverkehr tendiere ich zum gendern.

          Allerdings hast du Recht: In meinem Kommentar habe ich inkonsequent gegendert. Was "man" und "mensch" angeht, habe ich immer noch nicht für mich abschließend klären können, was besser klingt. Beim drüber lesen tendiere ich aber doch eher wieder zu "man", weil man bei "mensch" irgendwie immer drüber stolpert und der Lesefluss durchbrochen wird. Auch hinsichtlich des genderns ist mir aufgefallen, dass es schlichtweg zu anstrengend beim Schreiben ist, wie man oben sieht. Im normalen Schreibfluss neigt man (jetzt bleibe ich auch wieder beim man…) eben doch dazu entgendert zu schreiben. Letzten Endes unterzieht man sich beim gegenderten Schreiben selbst einer viel zu großen Kontrolle, wie ich immer wieder feststellen muss…

          Fraglich bleibt außerdem, inwiefern gegendertes Schreiben tatsächlich einen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau liefern kann, oder ob es am Ende nichts weiter als Fassadenmalerei im Sinne politischer Korrektheit ist (…ganz unabhängig davon, welches begrüßenswerte Ziel damit eigentlich verfolgt werden sollte…)

          Für eine Diskussion über gegendertes Schreiben ist hier jedoch kein Platz, aber vielleicht schreibe ich ja mal ein kurzes Essay darüber.

          So, nun aber genug Off-Topic. ;)

          • wayne_inter sagt:

            "man ist der Nominativ Singular einer Vorläuferform von Mann und hat ursprünglich die Bedeutung jeder beliebige Mensch.["
            (Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/man#cite_ref-0 )

            daher finde ich das ersetzen von man durch mensch unnötig und über das Ziel hinausgeschossen, da auch noch grammatikalisch falsch. So wie man auch Gäste, Vorstand oder Studierende nicht gendert, grundlegend finde ich aber gerade bei der Schriftsprache gendern inkl. gender gap gut, da es deutlicht macht, dass man in den Gedanken eben alle Menschen unabhängig von biologischen oder sozialem Geschlecht einbezieht.

            so wollte ich immer schon mal schreiben.

          • promgvm sagt:

            "Studierende" ist nicht gegendert? Früher war der Begriff, den ich auch heute noch verwende, "Studenten"…

          • wayne_inter sagt:

            wayne interessierts?

          • freitagfreitag sagt:

            +1

          • tacr sagt:

            so differenziert, wie du das gerad betrachtet hast, faend ich persoenlich das essay begruessenswert. mach mal, klang vielversprechend!

  3. tacr sagt:

    auch wenn das vielleicht der loeschung zum opfer faellt, moechte ich aus den erkenntnissen der debatten eines hervorheben:

    faschismusbekaempfung mit faschistischen methoden ist genauso bescheiden, wie der faschismus an sich und stellt anti-faschisten dieser art (!) auf eine stufe mit ihren feinden.

  4. Marco_Wagner sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei dem webMoritz um ein studentisches Medium handelt. Daher sollte man von platten Phrasen, wie "Faschismusbekämpfung mit faschistischen Methoden" Abstand nehmen, weil doch von einem Intellekt ausgegangen werden kann, der eine tiefgründigere Argumentation zulässt. Ich möchte daher auch darum bitten, gerade bei solchen Themen stärker in die Tiefe zu gehen.

    Wenn man schon der Auffassung ist, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Bekämpfung des "Faschismus mit faschistischen Methoden" handelt, solltest man es wenigstens begründen und den Leser nicht im Ungewissen lassen, was für einen faschistische Methoden sind. Andernfalls verkommt die Aussage zu plumper Polemik, angesichts der jeder nur mit dem Kopf schütteln kann.

    Begründest du deine Aussage, wird zudem erneuter Spielraum für eine halbwegs niveauvolle Debatte gegeben.

    Ferner möchte ich betonen, dass Vergleiche von antifaschistischen Institutionen mit Parasitarismus mehr als unpassend sind, da die Nationalsozialisten seinerzeit ebenfalls dazu neigten, ihre Gegner als Parasiten zu beschimpfen, bevor und während man jene ins KZ einlieferte.

    Daher sind Vergleiche dieser Art innerhalb dieses Kommentarbereiches grundsätzlich zu unterlassen.

    • promgvm sagt:

      Na da fühl ich mich ja mal direkt angesprochen und zur Antwort provoziert. Hättest du dir mal die Mühe gemacht meine Antwort, insbesondere an Wayne, zu lesen (in dem der Begriff Parasitismus erklärt wurde) bevor du ihn löschst, dann hättest du dir deinen NS-Vergleich sparen können. Es spricht im Übrigen nicht gerade für Intellekt (ich nehm das gerne mal auf), wenn einem nichts besseres einfällt als immer nur die "Nazikeule" zu schwingen.

      • wayne_inter sagt:

        Die suggestive Intention und die indirekte Zustimmung zur Entmenschlichung deiner politischen Gegner in deinem Kommentars, liess Marco Wagner doch gar keine andere Wahl, als den Kommentar zu löschen.

      • Marco_Wagner sagt:

        Auch ohne Nazivergleich stellt eine Gleichsetzung von Menschen mit Zecken/ Parasiten eine größtmögliche Erniedrigung jener Menschen dar, die von dir eine derartige Gleichsetzung erfahren. Du kannst gerne mit Freunden oder an Stammtischen dem Drang nachgeben, andere Menschen als Zecken oder Parasiten zu bezeichnen, auf dem webMoritz ist jedoch der falsche Platz dafür.

        Und ich denke schon, dass dir bewusst ist, dass es mit die schlimmste Beleidigung ist, einen anderen Menschen als Parasiten darzustellen. Und Beleidigungen verstoßen immer noch gegen die Kommentarregeln.

        • promgvm sagt:

          Du hättest erst einmal vernünftig lesen sollen! Ich habe nicht von Parasiten geschrieben, sondern von Parasitismus. Mit Parasitismus (und das war ebenfalls in einem Kommentar, den du gelöscht hast, zu lesen) ist eine Handlungsweise gemeint. Und zu dieser Äusserung stehe ich, denn wenn jemand von jemand anders profitiert und das nutzt diesem auch noch einen Nachteil zuzufügen (steuerliche Unterstützung, aber gegen den Staat arbeiten), legt er eine parasitäre Handlungsweise an den Tag.

          Aber nicht nur das. Hättest du wirklich gelesen, dann hättest du die Stelle gefunden in der ich auf Waynes (nach meinem ersten Beitrag erstellten Post) Kommentar (dass eben keine steuerliche Unterstützung erfolgt) eingehe und mich dahin gehend äussere, dass dann auch kein parasitäres Verhalten vorliegt.

          Ebenfalls habe ich niemanden als Zecke bezeichnet, sondern lediglich den Bogen zu Äusserungen anderer geschlagen (sogar als ""-Zitat) und warum dieser wohl verwendet wird. Das ist definitv keine Beleidigung, aber sicher eine Provokation (auch das gebe ich gerne zu).

          Was die Beleidigungen hier betrifft, scheinen hier aber eh unterschiedliche Grenzen gezogen zu werden, denn ganz andere Kraftausdrücke scheinen von den Mods hier ja toleriert zu werden, z.B. Arschloch.

          Naja, aber da ja hier AntiFa-Werbung gemacht wird, weiss man ja woher der Wind weht, allerdings frage ich mich, ob "studentische" Medien, die mit Extremisten zusammenarbeiten bzw. deren Handlanger sind, von Geldern der allgemeinen Studentenschaft unterstützt werden sollten, also auch von den Geldern der Studenten, die das nicht für unterstützendswert halten und daher selber zum Ziel von Angriffen (und wenn nur verbal oder mit Unterstellungen) werden (aber dazu hab ich ja im ersten Teil schon etwas geschrieben).

          Uups, immer wenn ich auf die Seite des (Web)Moritz gehe hat mein Monitor einen Rotstich….

    • tacr sagt:

      die argumentation findest du oben. das unten war eine zusammenfassung, die sich darauf bezog. wer verbindungsstudenten oder deutschlandfreunde ausschliesst, weil sie sich als solche zu erkennen geben, ist keinen deut besser, als jemand, der farbige ausschliesst, weil ihm die hautfarbe nicht passt. nur weil jemand sich zu etwas bekennt, heisst das nicht, dass er automatisch gegen etwas anderes ist.

      • freitagfreitag sagt:

        [Edit Moderation: Beleidigung]

      • wayne_inter sagt:

        Du checkst es einfach nicht, dass es ein himmelweiter Unterschied ist ob jemand diskriminiert wird aufgrund von Eigenschaften die eine Person nicht beeinflussen kann (Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, etc.) oder aber weil jemand ausgeschlossen wird, weil er/sie sich FREIWILLIG ENTSCHEIDET ein [Edit Moderation: Bitte auf den Tonfall achten!] zu sein.

        Denk mal drüber nach. so schwer ist das doch nun wirklich nicht zu verstehen.

        • tacr sagt:

          Genau…
          Wer nicht deiner oder der gesellschaftlich am stärksten verbreiteten Meinung (ob jetzt wegen fehlender Bildung seinerseits oder wegen Frust) ist, ist ein "Arschloch"…
          Wolltest du das sagen?
          Mal angenommen, der Linksextremismus wäre plötzlich durch die Medienlandschaft geächtet (könnte ja sein dass Spiegel und taz plötzlich aus irgendeinem Grund kaputt gehen und durch konservative oder liberale Blätter ersetzt werden), würdest du dann auch sagen dass du zurecht diskriminiert wirst, weil du ja ein "Arschloch" wärest?

          Mit der Argumentation könnte jeder rechtfertigen, dass er einen anderen diskrimiert.

          Du wirst es vielleicht nicht gerne hören, aber das "Gutmenschentum" ist rein subjektiv. Also können auch Linke Dinge tun, die aus Sicht anderer verachtenswert ist.

          • freitagfreitag sagt:

            lol! Du siehst den Spiegel oder die taz als Vorreiter von Linksextremismus (btw. was ist das?) – wie lang hast du denn bitte schon keine Zeitung mehr aufgeschlagen?

          • wayne_inter sagt:

            [Edit Moderation: Off-Topic]

          • wayne_inter sagt:

            [Nachtrag:] Es ist mir übrigens ziemlich schnuppe was Spiegel, taz, BILD, Die Welt … schreibt und was der gesellschaftliche Mainstream denkt. Mal rein hypothetisch: Wenn in Europa Menschen aufgrund ihrer Herkunft umgebracht oder ihrer geistigen oder körperlichen Leistungsfähigkeit versklavt werden, dann ist mir schnuppe was die Masse denkt oder ob in der Zeitung steht: ich sei ein Arschloch. Da heisst es Widerstand leisten.

            oder wie es Wader und Wecker aka "das Gutmenschenduett" sagen:

            [youtube IwSnUfvf9Zk http://www.youtube.com/watch?v=IwSnUfvf9Zk youtube]

            Jetzt will ich noch auf deinen letzten Absatz eingehen, in welchem zwar der politische Kampfbegriff "Gutmenschentum" fällt, wahrscheinlich mit dem Zweck mich ("und meinesgleichen") zu diskreditieren, welcher aber sonst an Banalität* kaum zu übertreffen ist und daher mal wieder deine unglaubliche geistige Limitiertheit demonstriert.

            *natürlich können "Linke" auch verachtenswerte Dinge tun, dass sind ja nun mal Menschen und das Menschen fähig sind gute und schlechte Dinge zu tun liegt in der Natur der Sache. Von tausend Leuten werden es wahrscheinlich mindestens ein dutzend es als "verachtenswert" beurteilen, dass ich dich hier dauernd wie den letzten Depp und von oben herab behandele und ich muss sagen so richtig toll finde ich das auch nicht. Spass oder Befriedigung gibt es mir auch nicht.
            Aber andererseits habe ich diesen Ordnungswahn, so dass ich die verbalen Scheisshaufen, die du hier im Diskussionsbuddelkasten dauernd ablässt nun mal instinktiv wegräumen muss und 12 von den 1000 andern Kindern würden wahrscheinlich sagen "Komm lass liegen, tritt sich fest. Ausserdem stinkt das nur noch mehr, wenn du das mit der Schippe hier durch die Gegend trägst und deine Schippe wird auch dreckig" oder sie würden es nicht so dufte finden, weil sie gerade in der analen Phase sind und gerne … (pfui jetzt wirds eklig). *abbrechen*

  5. freitagfreitag sagt:

    Es ist irgendwie bezeichnend, wie es ein paar [Edit Moderation: Beleidigung] hier im Kommentarbereich gelingt, den Fokus des Themas gänzlich zu verschieben.
    Es geht um die Landtagswahl und die Gefahr, dass die NPD wieder ins Schweriner Schloss einzieht und dass sich einige Engagierte nicht damit abfinden wollen.
    Einige Kommentare später dreht es sich plötzlich wieder um das IKUWO und die scheinbar faschistische Türpolitik dort. In Kreisen, die sich mit den Strategien von Neonazis auseinandersetzen, nennt man das auch “Wortergreifung” – niemandem sei es verwehrt, hier seine Meinung zu äußern, aber nicht in einer Weise, in der das eigentlich Thema verdreht wird, Verleumdungen noch und nöcher stattfinden und man sich als engagierter Antifaschist plötzlich auf der Anklagebank wiederfindet.
    Erst vor kurzem hat diese Form der geistigen Brandstiftung dazu geführt, dass Menschen direkt angegriffen wurden und man kann von Glück sagen, dass die Angriffe der Nazis nicht ein oder mehrere Menschenleben hier in Greifswald gefordert haben. Ich appelliere an ALLE, sich das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen!!!
    Zudem meine Bitte an die Redaktion: ich weiß, ihr seid schwer beschäftigt und könnt nicht dauernd moderieren. Jedoch wisst ihr um die Sensibilität des Themas und auch die Form der Diskussionsführung hier ist nicht neu. Schon immer wurde der Kommentarbereich missbraucht, um Stimmung gegen emanzipatorisch denkende und handelnde Menschen zu machen. Bitte schließt die Kommentarbereiche und schaltet Beiträge nur noch nach dem Gegenlesen eurerseits frei – alles andere ist einfach nur noch unerträglich. Danke!

    • wayne_inter sagt:

      +1000

      Vielleicht ist das neurotisch, aber ich kann den Scheiss, der hier von einigen geschrieben wird nicht unkommentiert stehen lassen. Auch wenn mir klar ist, dass die meisten Leser_innen hier fähig sind, es als geistigen Bullshit zu erkennen, fühle ich mich immer wieder genötigt Dinge richtig zu stellen. Kurzum, es klaut mir meine Zeit und eine Diskussion, bei der aufeinander eingegangen wird, man seinen Standpunkt verlassen will ist mit diesen Pappenheimern leider sowieso nicht möglich.
      Also bitte tut auch mir den Gefallen und lasst euch was einfallen.

      [Edit Moderation: Off-Topic]

  6. Strandvogt sagt:

    Mit CDU/CSU Mitgliedern sollte man im Kampf gegen Nazis weiter vorsichtig sein. Sie verstehen sich offenbar immer noch gut bzw. schon wieder miteinander. So hat gerade der CSU Mann Goppel einem ultrarechten Schmierblatt zum Geburtstag gratuliert. Kritik an seiner rechten Gesinnung wischt er mit folgenden Worten weg: "Er stehe liebe auf der Seite der Mutigen, als auf der Seite der Feigen." Sind es also nur die Mutigen, die sich zur rechten Szene bekennen? Eher die Beschränkten! Goppel ist nicht Irgendwer. Er ist Sprecher der ChristSozialen Katholiken, dem katholischen Gesprächskreis der CSU
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/umstrittener-ga

    • Strandvogt sagt:

      Nein, das sind durchaus seriöse Themen. Trotzdem ist das Blatt weit im rechten Spektrum zu Hause.

      Politikwissenschaftler, die sich mit der Zeitung befasst und hierzu publiziert haben, ordnen sie mehrheitlich als zentrales Sprachrohr der Neuen Rechten sowie als Medium mit „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus ein.

      Quelle :wikipedia .de

      • promgvm sagt:

        Welche Politikwissenschaftler? Sag mal ein paar Namen! Ich freue mich schon auf die Recherche nach deren politischen Hintergrunds…

        Aber seis drum. Selbst wenn es so wäre, wie du sagst, stellt das keinen Hinderungsgrund dar, da es schließlich die taz, die zeit, süddeutsche, spiegel, stern und und … und den webmoritz gibt. Die wären dann nicht minder der Brückenkopf zum Linksextremismus.

        Dein Beitrag zeigt aber sehr schön warum linke Faschisten keinen Deut besser sind als Rechte. Da kommt man auch schon auf die Abschussliste, weil man CDU/CSU-Mitglied ist (oder ein Deutschlandtrikot trägt oder eine andere Meinung vertritt oder einfach nur den falschen Beruf hat z.B. Soldaten, Polizisten).

        • wayne_inter sagt:

          Abschussliste?

          Wieviel Rechtsradikale sind in den letzten 20 Jahren in Deutschland von Linken getötet worden und wieviel (Todes)Opfer von rechten Schlägern gab es seit der Wende?

          Wieviel Vorfälle gab es in Greifswald in den letzten Monaten, bei denen vermeintliche Linke und deren Projekte (z.T. mit Tötungsabsichten) angegriffen wurden und welche (Re)Aktionen gab es von "linker" Seite in der gleichen Zeit?

          Aber wen wunderts, denn:
          Wer "taz, die zeit, süddeutsche, spiegel, stern und und … und den webmoritz" für einen "Brückenkopf zum Linksextremismus" hält, hat meiner Meinung nach eine ganz schön gestörte Wahrnehmung und leidet offensichtlich an paranoidem Verschwörungswahn.

          Ach ja, weil du ja drauf bestehst die "Linkslastigkeit" von Wikipedia zu beweisen und ausserdem ein paar (linke) Wissenschaftler ins rechte Licht rücken kannst hier ein paar Zitate aus dem "unterwanderten" Internetlexikon:

          "Wolfgang Gessenharter [Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg] beschrieb 2007 eine durchgehende Orientierung der JF an einem führenden Staatsrechtler in der Zeit des Nationalsozialismus, Carl Schmitt, die mit dem deutschen Grundgesetz unvereinbar sei. Laut Gessenharter gibt es eine Kontinuität der Aussagen in von JF-Redakteuren verfassten JF-Artikeln aus den Jahren 1995 und 2007, die im Ergebnis eine „bewusste Relativierung der unantastbaren Menschenwürde“ bedeute."

          "Albert Scherr [Professor für Soziologie] sah die JF 2006 [...] zwischen den „Elementen eines anspruchsvollen und seriösen Journalismus einerseits, einer deutlich geschichtsrevisionistischen, völkisch nationalistischen, fremdenfeindlich und kulturrassistisch akzentuierten Positionierung andererseits“."

          Na dann recherchier mal schön und komm mir am Ende bitte nicht damit, dass das alles Teil der "jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung" ist, unter der das deutsche Volk leiden muss.

          übrigens: Zwei Dinge zu vergleichen bedeutet; "sie aufmerksam … mit spezieller Hinsicht auf ihr gegenseitiges Verhältnis betrachten.“ (Alfred Brunswig) und nicht irgendwas an den Haaren herbeizuziehen, weil es ins eigene Weltbild passt und auch nicht sie zur Rechtfertigung zu missbrauchen.

          • tacr sagt:

            du hast mir immer noch nicht erklaert, warum ihr besser seid, wenn ihr verbindungsstudenten rausschmeisst, als der nationale jugendclub, der den farbigen nicht reinlaesst. (der nazi wuerde allerdings auch vom aesthetischen empfinden sprechen) du hast nur etwas pathoslastiges allgemeines blabla geliefert, aus dem nur hervorging: wir sind nun mal bessere menschen.

          • freitagfreitag sagt:

            hiermit hast du dir eigenhändig das Gütesiegel "beschränkt und geistig umnachtet" aufgestempelt

          • wayne_inter sagt:

            wie langsam soll ich dir es denn noch erklären?
            aber na gut einmal geht noch.
            also erst einmal hast du "zufällig" schon wieder ganz viele Sachen vermischt, die entwirre ich mal eben, damit man und auch du noch mal sieht, was du nicht auseinanderhalten kannst.
            1. die Verbindungsstudenten MIT BAND werden nicht rausgeschmissen, sondern gar nicht erst reingelassen.
            2. das mit dem ästhetischen Empfinden war eindeutig auf Deutschlandtrikotträger_innen und schwarz-rot-goldenen Nationalsymbolwahn bezogen

            Ich nehme an, du wirst es in deinem blinden Wahn wieder nicht verstehen. Aber gut dann noch einmal:
            Es geht darum, dass Verbindungsstudenten mit Band Werbung für ihren Verein machen, der Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausschließt/diskriminiert und für Intransparenz sowie elitäre Vetternwirtschaft steht. Wie dir vielleicht auffällt ist Geschlecht, wie Herkunft oder sexuelle Präferenz etwas, was man nicht ändern/selbst bestimmen kann, sondern man wird mit diesen Eigenschaften geboren. Jemanden auszuschliessen, weil er kein "deutsches Blut" hat oder jemanden auszuschliessen, weil er eine frei/selbst bestimmte Meinung gewählt hat, die andere Menschen aufgrund ihrer Herkunf/ihres Geschlechts abwertet sind zwei komplett verschiedene Dinge.
            Na ist jetzt der Groschen gefallen?
            Der bekannte Philosoph KARL POPPER brachte dies wie folgt zum Ausdruck: „IM NAMEN DER TOLERANZ SOLLTEN WIR UNS DAS RECHT VORBEHALTEN, DIE INTOLERANZ NICHT ZU TOLERIEREN."

            btw: "bessere Menschen", dafür halten sich die Leute, die ich so kenne, nicht (ich mich übrigens auch nicht) – bewusstere Menschen würde ich gelten lassen, zu diesem Bewusstsein gehört bei vielen z.B. sich bewusst zu machen, dass die binäre Sichtweise von gut und schlecht nicht realistisch ist, wieso sie sich mit poststrukturalistischen Ansätzen auseinandersetzen, würde ich dir auch mal empfehlen, dann kommst du vllt. auch mal von deinem Anti-Film gegen alles was links riecht runter und machst mal ein bisschen Gehirnzellenjogging

          • promgvm sagt:

            Es ist wieder einmal interessant, wie du nur das heraus filterst was dir gefällt und wie du es dir argumentativ so weit zurecht rückst bis es dir gefält. Nagut, ich werde trotzdem einmal einsteigen und nicht den Spielverderber geben…

            Zu den Toten:
            Allein die RAF hat 34 Menschenleben gekostet. Da brauche ich gar nicht weiter aufrechten, schon mal gar nicht nachdem erst vor 2 Monaten in Berlin fast ein Passant durch einen Molotovcocktailanschlag auf eine Polizeiwache getötet wurde. Ebenfalls wurde ein Soldat bei dem, vermutlich von Linksextremen, gelösten Radmuttern verletzt.
            Nur weil "etablierte" Medien weniger über derartige Fälle berichten, heisst das nicht, dass diese nicht vorkommen. Ein Blick in den Bericht des Verfassungsschutz gewährt da noch am Ehesten Einblick.

            Aber bitte nenne mir doch die konkreten (und überprüfbaren) Zahlen zu Greifswald!

            Zu taz und co.: lies dir meinen Kommentar nochmal durch! Wenn du das dann immer noch nicht kapiert hast erklär ich es dir in ganz einfachen Worten.

            Meinst du etwa den Wolfgang Gessenharter über den die JF als Reaktion folgendes schreibt? :

            "Gessenharter, Politik-Professor an der Bundeswehruniversität in Hamburg, scheint allein schon wegen seiner Arbeitsstelle über jeden Linksextremismus-Verdacht erhaben. Daß dem keineswegs so ist, zeigt ein Blick in seine Publikationen: Gessenharter ist Mitautor des "Handbuchs Deutscher Rechtsextremismus", herausgegeben von Jens Mecklenburg. Neben Gessenharter finden sich dort zahlreiche Personen des bundesdeutschen Linksextremismus, vom Herausgeber Mecklenburg über die ehemalige PDS-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke bis zu dem Mitarbeiter des linksextremistischen Magazins konkret, Rolf Gössner.

            Dieses zweifelhafte Umfeld des Bundeswehr-Dozenten veranlaßte bereits im Februar 1998 den CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Augustinowitz, eine Anfrage an die Bundesregierung zu stellen. Der damalige Staatssekretär im Innenministerium, Eduard Lintner, beantwortete diese eindeutig: "Eine größere Zahl der Autoren des Sammelbandes 'Handbuch deutscher Rechtsextremismus' ist im Zusammenhang mit linksextremistischen Bestrebungen bekanntgeworden. Darunter sind Mitglieder beziehungsweise ehemalige Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), des früheren Kommunistischen Bundes (KB), der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), Personen der autonomen/antiimperialistischen Szene sowie ständige Autoren in linksextremistischen beziehungsweise linksextremistisch gesteuerten Publikationen." Bis heute sieht Gessenharter keinen Grund, sich von der Mitautorschaft zu distanzieren.

            Doch bereits vor der umstrittenen Mitautorenschaft Gessenharters an der linksextremistischen Publikation gab es Anhaltspunkte auf dessen eigentümliches Demokratieverständnis. So wies im Dezember 1997 der damalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Böhm darauf hin, daß Gessenharter im Mai 1997 im Haus "Rissen" bei Hamburg im Rahmen einer Tagung seiner Arbeitsgruppe Demokratieforschung auch Vertreter aus dem Bereich des Linksextremismus teilnehmen ließ – darunter auch gute Bekannte wie beispielsweise den bereits erwähnten Mecklenburg oder Vertreter des linksextremistischen Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums aus Berlin. Böhm warf Gessenharter damals Denunziation und Zusammenarbeit mit Linksextremisten vor – allerdings ohne ein mediales Echo." (http://www.jf-archiv.de/archiv03/353yy20.htm)

            Und meinst du den Albert Scherr, der bei links-netz.de und linksnet.de referiert? Ich gratuliere dir zu diesen überzeugenden Beispielen. Du hast mich jetzt echt erwischt…

            Zum letzten Absatz:
            …und das ausgerechnet von dir…

          • freitagfreitag sagt:

            Jetzt wird die RAF ins Feld geführt, die Rote Armee Fraktion, deren Gewalt selbst bis in die linkesten der linken Kreise hinein verurteilt wird.
            Die Existenz der 3. Generation (also jene, die für die meisten Morde verantwortlich ist) wird ja bis heute von renommierten Journalisten und Historikern berechtigterweise angezweifelt, aber das nur nebenbei. Ehe der Eindruck entsteht, ich würde hier für Gewalt eine Lanze brechen wollen, will ich dir auf die Sprünge helfen, was historische Einordnung angeht, also: wayne schrieb
            "Wieviel Rechtsradikale sind in den letzten 20 Jahren in Deutschland von Linken getötet worden und wieviel (Todes)Opfer von rechten Schlägern gab es seit der Wende?"
            Wende – so bezeichnet man gemeinhin die Wiedervereinigung des vormals geteilten Deutschlands. Diese fand im Zeitraum 1989/1990 statt. Willst du mir nun erzählen, dass die RAF seit 1990 noch 34 Menschen umgebracht hat, bevor sie sich selbst auflöste?
            Oder ist das nur wieder ein peinlicher faux-pas deinerseits?
            Ich meine, wenn die Relationen egal sind, können wir ja auch mal über die Todesopfer sprechen, die die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten forderte, sprechen. Dann machst du hier wieder einen auf Mao und schwadronierst über Gulags…
            Dennoch lässt es sich nicht wegreden:

            Opfer durch rechtsextreme Gewalt zwischen 1990 und 2009:

            149 TOTE !!!

            141 versuchte Tötungen

            471 Friedhofsschändungen mit antisemitischem Hintergrund

            und das sind nur die Zahlen, bei denen ein rechtsextremer Hintergrund festgestellt und ermittelt werden konnte, die Dunkelziffer liegt höher!

          • freitagfreitag sagt:

            PS. Einen Kritiker der Jungen Freiheit mit einer Stellungsnahme der Jungen-Freiheit-Redaktion entkräften zu wollen, ist dermaßen beknackt, dass es schon wieder witzig ist. Hat was von Monty Python!
            (Zumal der Autor Manuel Ochsenreiter heißt, umtriebiger rechter Publizist mit Karriere bei der "JF", der "Deutschen Militärzeitschrift" und "Zuerst")

          • promgvm sagt:

            Geb ich dir recht. Es ist genauso seriös, wie das Geschreibsel, eines Autoren im linksextremen Dunstkreis, über vermeintliche Rechtsradikale.

          • freitagfreitag sagt:

            blabla – wieder mal entbehren deine Ausführungen jeglicher Nachweise und stellen sich nur als Trotzreaktion aus Mangel an Argumentationsfähigkeit dar.
            Wein' doch mal ein bisschen – soll befreiend wirken

          • promgvm sagt:

            Ich lese nochmal nach… Nein, ich hab tatsächlich gar nichts Nachzuweisendes geschrieben, außer, dass es genauso wenig wert ist, wenn jemand aus dem linksextremen Umfeld über vermeintliche Rechtsextreme schreibt, aber das ist ja nur meine bescheidene Meinung.

          • freitagfreitag sagt:

            interessant, dass "linksextrem" immer dogmagleich deinerseits angeführt wird, es sich aber immer nur um "vermeintlich Rechtsextreme" handelt.
            weiterhin: kein Nachweis, keine Quelle, kein Sinngehalt, nichts. und tschüss!

          • promgvm sagt:

            Werden hier wieder "renomierte Wissenschaftler" ins Feld geführt? Das hatten wir doch schon weiter oben, oder?

            20 Jahre? Warum gerade 20 Jahre? Warum nicht mehr und warum nur Deutschland? Wieviel Tote hat der Kommunismus weltweit in der ganzen Welt gekostet? Vielleicht kippt ja dann der Vergleich? Hey Moment, klar, das wäre schlecht für dein krudes Weltbild….

          • freitagfreitag sagt:

            hab ich es nicht vorhergesagt? Du arme Wurst bist so durchschaubar!
            Schönen Gruß an dein – natürlich viel weniger krudes – gefestigtes Weltbild!
            Ich frage mich, was bei Menschen wie dir schief gelaufen sein muss, dass es scheinbar so sehr notwendig ist, die Welt und Politik in ein dichotomes Bild zu unterteilen. Hast du vielleicht rein vom Intellekt her Probleme mit Komplexität und Zusammenhängen?
            Was hat der Kommunismus und seine Auswüchse mit dem hier verhandelten Thema zu tun? Man ey, du tust mir wirklich ein bisschen leid, denn wenn du immer das eine mit dem anderen aufwiegen willst… du wirst echt viel verpassen auf dieser Erde!

          • promgvm sagt:

            Es ist schon echt heftig, was sich hier für eine Debattenkultur zeigt… Lebensmittelvergleiche, insbesondere mit dick machenden, kennen wir ja aus der deutschen Geschichte. Der Sprung zu "andersartigen Leuten" ist ja hier nicht mehr weit….
            Aber schön, dass einige nicht hintern Berg halten können und sich selbst demaskieren.
            Weitergehend: wer keine Ahnung hat: Kopf zu!
            Gibt es hier eigentlich noch sowas wie Moderation?

          • wayne_inter sagt:

            Dein Zitat über Gessenharter ist doch nichts als heisse Luft. Ein anerkannter Wissenschaftler kritisiert eine Zeitung am rechten Rand und diese veröffentlicht danach einen denunziatorischen Artikel und geifert darüber ab, wer noch so alles auf den gleichen Konferenzen war, anstelle journalistisch seriös nachzuweisen, dass der Wissenschaftler Unwahrheiten publiziert hat. Ich lach mich tot, dass ist ja der gleiche Sandkasten wie hier nur eine Nummer größer. Sorry, aber diese Einschätzung über Gessenharter ist das Papier nicht wert, auf dem sie veröffentlicht wurde.

            Ich finde es einerseits erschreckend und andererseits belustigend, dass JF-Lesen zu paranoiden Wahnvorstellungen und Weltverschwörungshysterie bei Opferdeutschen führt. Ich finde da sollte ein Warnhinweis auf die Zeitung.
            Mich würde mal dein wahres Weltbild interessieren, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich lachend weinen müsste.

            Zu:
            "Zum letzten Absatz:
            …und das ausgerechnet von dir…"
            merk dir doch einfach mal, das man seine Aussagen belegen können sollte. Also welche zweifelhaften Vergleiche sind dir denn bei mir aufgefallen?
            (Lass mich raten: Du wirst auch diese Frage, wie die meisten zuvor, nicht beantworten)

          • promgvm sagt:

            Anerkannt in "seinen" Kreisen…. Da stimm ich dir schon zu ;-)

            Ich finde es aber interessant, dass du mir einen "denunziatorischen" Artikel vorwirfst, denn erstens gibt es ja einen ursächlichen Grund (wer wohl wen denunziert bzw sogar verleumdet hat) warum die JF über diesen Herren berichtet hat und zweitens kannst du dich über unwahre Aussagen beschweren, aber sich nicht, dass ein (unbeliebtes) unabhängiges Medium sein Presse- und Informationsrecht nutzt.
            Letztendlich muss jeder selber wissen welche Schlüsse er aus dem Artikel zieht und natürlich muss dir die JF nicht gefallen. Ich persönlich finde die Verbindungen Gessenharters schon interessant, die einiges erklärt…

            Welche Fragen hast du denn zuvor gestellt? Ich persönlich habe aber tatsächlich kein Interesse deine Fragen in Gänze zu beantworten, denn ich erinner mich noch gut an deine Antwort, als wir uns über Mittelschichtkiddies unterhalten haben.

      • Strandvogt sagt:

        @ KarlMarx_HGW
        …sag mal , hast du dir aus Versehen diesen Namen gegeben? Ernst kann das ja wohl nicht gemeint sein.

  7. tacr sagt:

    dieser intellekt und die damit verbundene faehigkeit " die unvergleichbarkeit von faschismus und den methoden zu seiner bekaempfung" zu besitzen, ist jenen vorbehalten, welche sich die deutungshoheit ueber emanzipatorische, gute und schlechte meinung und ueberhaupt jedwede ihnen nicht genehme meinung anmassen (hier namentlich wayne und freitag). fuer den gemeinen sieht es nur nach faschistischer argumentation aus, die es ja nicht sein darf, weil sie von antifaschisten kommt – die sich oben immer wieder als faschisten im anderen gewand dargestellt haben. mein e-maileingang quoll ueber von rotbraunen gedankentraeumen, denen zum schluss nur die beleidigung blieb… zum glueck muss man im antifaschismus nicht argumentieren, sondern verurteilen und wegsperren (und vielleicht hinrichten?)

    • wayne_inter sagt:

      Jetzt habt ihr mich echt neugierig gemacht. Legt doch mal bitte dar was denn bitte schön faschistische Methoden von Antifaschist_innen sind. Das wird bestimmt sehr interessant.

      • tacr sagt:

        hast du doch oben schon selbst gemacht. ausschluss von personen, die einem nicht genehm sind. gleichzeitig stellt man sich selbst als im besitz einer unumstoesslichen wahrheit dar. na ja, elitaeres gehabe eben. ohne dabei elite zu sein.

        • wayne_inter sagt:

          wo stelle ich denn meine Meinung als unumstößliche Wahrheit dar? Du stellst immer irgendwelche Behauptungen auf, die du nicht belegen kannst. Sowas ist echt schwach.

          Der Ausschluss von bestimmten Menschen ist nicht faschistoid, sondern ein ganz normaler Prozess im Verhalten von sozialen Gefügen zur Wahrung bestimmter Eigenschaften (z.B. eines Wertekanons) dieses Gefüges. So ist der Ausschluss von Frauen aus Burschenschaften nicht faschistische, sondern sexistische Kackscheisse. Und der Ausschluss von Rassisten, Sexisten, homophoben Menschen etc. ein Akte von emanzipatorischer Selbstbestimmung des sozialen Gefüges "IKuWo".
          Auch das mit dem elitären Gehabe, weise ich von mir, zu mal ich Elitenbildung als undemokratischen, antiemanzipatorischen Unsinn ablehne und deswegen definitiv mich weder als Teil einer Elite sehe, noch es werden möchte. Bisher habe ich nur darauf hingewiesen, dass ich mir deine persönliche Meinung nur mit einem Bildungsdefizit erklären kann, dies hat aber absolut nichts mit Elitenbewusstsein zu tun. Und wenn du dich ein bisschen mehr für Bildung interessiert hättest und nicht nur blind deinen "Kumpels" und dem Film in deinem Kopf vertrauen würdest, dann könnte man hier vllt auch mal vernünftige Diskussionen mit dir führen.

          btw: führ doch mal bitte aus von welchen rotbraunen träumen in deinem e-mailpostfach du geschrieben hast und belege/zitiere sie dann doch bitte auch. alles andere ist nämlich nur inhaltsloses Propagandageschwafel à la "Salafistenfürst" Pierre Vogel

        • freitagfreitag sagt:

          Mich würde wirklich brennend interessieren, wie du mit deiner Begriffsstutzigkeit auch nur in die Nähe einer Universität geschafft hast!
          Wayne_inter hat dir nun schon mehrfach erklärt, dass die Verweigerung des Zutritts für bestimmte Personen zu bestimmten Räumlichkeiten und Institutionen (und dazu zählt nicht nur das IKUWO!) kein Ausspielen von willkürlich Gelüsten ist, sondern der Erhaltung eines Schutzraumes dient!
          Wenn das tatsächlich faschistische Methoden sind, dann frag ich mich, wieso beispielsweise transgender-Menschen lieber ins IKUWO gehen und sich dort aufgehoben fühlen und nicht in Scharen auf die Verbindungshäuser strömen – weil da doch das Bier so gut schmeckt.
          Na, klickts? Ach, du willst es doch gar nicht begreifen, dir geht es lediglich um die Diffamierung von Personen und Personenkreisen, die nicht in dein Weltbild passen – auch vor solchen Trotteln wie dir will die Türpolitik im IKUWO schützen… und das zu Recht.

  8. freitagfreitag sagt:

    Ich bitte die Redaktion nochmals eindringlich darum, entweder den Kommentarbereich zu schließen, oder gewissenhafter zu moderieren.
    Nur um es nochmal zu verdeutlichen: Ausgangsthema war und ist die Problematik des Wiedereinzugs der NPD in den Landtag und zivilgesellschaftliches Engagement, um dieses Szenario zu verhindern. Nun sind wir dank zwei besonders agiler Wortergreifer (tacr, insbesondere jedoch promgvm) bei der Roten Armee Fraktion, dem Kommunismus und dem webmoritz als Brückenkopf des Linksextremismus. Leute – merkt ihr noch was?
    Es ist einigen wenigen nicht an einer argumentationsbasierten Diskussion gelegen, sondern hier wird einer Strategie gefolgt, die zum Ziel hat, andere kommentierende User missliebiger Meinung zu diskreditieren und geneigte Leser abzuschrecken. Das studentische Medium macht sich damit zum Spielball von Provokateuren.
    Es reicht nicht mehr, Tage später Kommentare mit "off-topic" zu kennzeichnen!
    Lasst euch was einfallen, oder verliert die letzten interessierten User.

    (PS – jegliche diesem Post folgende Kommentare werden gewissenhaft ignoriert!!)

  9. Marco_Wagner sagt:

    Angesichts der Tatsache, dass die Kommentare hier aus dem Ruder gelaufen sind und wir mit der Moderation nicht hinter her kommen, hat die Redaktion entschieden, den Kommentarbereich zu schließen.