Bach und Russland: Die 64. Bachwoche hat begonnen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 31. Mai 2010 um 23:20 Uhr

Mit einem Eröffnungskonzert am Clavichord hat heute in der Johanneskirche die 64. Greifswalder Bachwoche begonnen. Der Titel der Veranstaltung – Bach und Russland – klingt exotisch, denn Bach war zeit seines Lebens nicht in Russland. Tatsächlich geht es den Veranstaltern aber um Aspekte der Bach-Rezeption im Schaffen russischer Komponisten.

bachwochenlogoDem Themenkomplex widmen sich insgesamt über 45 Veranstaltungen, von denen 23 kostenfrei sind, wie die Veranstalter betonen. Zu den Höhepunkten der Gratis-Veranstaltungen gehören auch in diesem Jahr die geistlichen Morgenmusiken um 10 Uhr, bei denen jeweils eine Bachkantate aufgeführt wird. Interessierte können überdies unverbindlich und ohne Anmeldung und Vorkenntnisse Proben am Vorabend besuchen und in den Morgenmusiken mitsingen.

Der webMoritz bietet im folgenden eine kleine Übersicht über das Programm der Bachwoche und erläutert die Veranstaltungen jeweils kurz für Klassik-Laien.

Geistliche Morgenmusiken, Festgottesdienst

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GrIStuF: Official Opening

Geschrieben von | Veröffentlicht am 31. Mai 2010 um 16:03 Uhr

Written bei Renée Moreaux and Charlotte Krieger

This article should have been part of the first issue of the “GrIStuF Festival Times” – but there wasn’t enough space for it. So it’s now published here:

After two days of arrival in Greifswald the festivals started with the official opening in the theater. It was the first time that all participants came together and met the whole GrIStuF-Team. At the entrance the participants, hosts and friends of GrIStuF were welcomed by colourful painted pantomimes. Little pieces of wood were distributed to the participants. Later those small pieces arranged to one whole sculpture. Enticed by the first tones of piano music some guests went shy but curios into the hall of the theater where they could marvel at the acrobatics of Compagnie Aquanaut, an artistic ensemble. Everyone took his seat.

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Läufer gehen für Afrika an den Start

Geschrieben von | Veröffentlicht am 31. Mai 2010 um 14:48 Uhr

Das StuPa/AStA-Team

Am Sonntagnachmittag fand zum zweiten Mal der Benefizlauf des Vereins “Afrikas Renaissance und Wiederaufbau” statt. Auf der Veranstaltung wurden Spendengelder zugunsten von Förderprojekten für Afrika gesammelt. Des Weiteren unterstützte GrIStuF die Wohltätigkeitsveranstaltung. Insgesamt gingen über 80 Läufer an den Start. Das waren etwa 20 mehr, als im vorigen Jahr.

Jeder Läufer war im Namen mindestens eines Sponsors unterwegs. Dieser legte im Vorfeld fest, wie viel Geld er für jede gelaufene Runde an den Verein stiften würde. Wie viel Geld am Samstag zusammenkam, wird nach Angaben des Vereins erst in einigen Tagen klar sein. Es sei jedoch in jedem Falle eine Steigerung zu 2009.

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Noch Plätze frei in praktischen Workshops

Geschrieben von | Veröffentlicht am 31. Mai 2010 um 10:26 Uhr

Tabelle mit allen Praxis-Workshpos. (Klicken zum Vergrößern)

Die erste Hälfte des GrIStuF 2010 ist bereits vergangen,aber die praktischen Workshops starten erst am Dienstag! Diese Workshops bieten auch allen Greifswalder Studenten die Möglichkeit, unsere internationalen Gäste besser kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam sportlich oder musikalisch aktiv zu werden, etwas kreatives zu schaffen und neue Dinge auszuprobieren.

Es gibt in einigen Workhops immer noch freie Plätze! Wenn ihr Lust habt,dann schaut am InfoPoint des GrIStuF im IkuWo (Goetherstr. 1, Tel. 86-180) vorbei! Dort gibt es eine große Übersicht mit allen Workshops und zu jedem eine Beschreibung. Außerdem hängen dort Listen,in die ihr euch eintragen könnt,wenn ihr mitmachen wollt.

Kommt vorbei und nutzt diese Chance, das Festival noch intensiver mitzuerleben! Auch kurzfristige Eintragungen sind möglich,denn manche Workshops finden auch erst ab Donnerstag oder sogar erst am Freitag statt!

Grafik: GrIStuF
Bild Startseite: Alexander Scholle via jugendfotos.de
Text: Sophie Hirschelmann

GrIStuF: erste “Festival Times” erschienen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. Mai 2010 um 22:17 Uhr

Der webMoritz präsentiert “druckfrisch” die erste Ausgabe der GrIStuF-”Festival Times”, der Zeitung zum Festival. In den Artikeln geht es unter Anderem um das Festivalmotto, die Schirmherrin, die Teilnehmer und vieles mehr. Reinschauen lohnt sich!

Hier geht's zur pdf-Datei (3 MB)

“Festival Times”: Verantwortlich ist der GrIStuF e.V. – Alle Rechte vorbehalten!

Making of

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. Mai 2010 um 00:20 Uhr

Ein bisschen filmen, ein bisschen schneiden, fertig ist der Beitrag? …. Nicht ganz. Die Produktion eines Beitrags oder einer Sendung verlangt unseren Redakteuren viel Zeit und Geduld ab. Doch müde werden sie nie. In eigener Sache präsentieren wir Euch ein kleines Making of.


“Studenten müssen sich einmischen” – Interview mit Bärbel Bohley

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. Mai 2010 um 00:17 Uhr

Wie bei den vorangegangenen GrIStuFs gibt es auch dieses Jahr eine Schirmherrschaft für das Festival: Es ist Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin der ehemaligen DDR, die vor allem durch ihr Engagement im Rahmen des Systemumsturzes 1989 und der anschließenden Wiedervereinigung bekannt geworden ist.

Bärbel Bohley

Sie wurde dafür unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. Heute ist sie nach wie vor gesellschaftlich aktiv. Sie lebte mehrere Jahre in Nachfolgestaaten des im Bürgerkrieg zerfallenen Jugoslawiens und unterstützte dort verschiedene Wiederaufbau- und Friedensprojekte. Sie ist Gründerin des Kinderhilfsprojektes “Seestern e.V“, ein Verein, der sich zum Ziel setzt, Kindern und deren Familien aus der ehemaligen Kriegsregion auf dem Balkan zu helfen. Nachdem sie mehrere Jahre in Kroatien und Bosnien-Herzegowina lebte, wohnt sie heute wieder in Berlin.

Am vergangenen Freitag reiste sie vier Tage nach ihrem 65. Geburtstag nach Greifswald, um der feierlichen Eröffnung des GrIStuF beizuwohnen. Dort sagte sie in ihrem Grußwort unter anderem:

“Wir alle haben eine Verantwortung über Generationen hinweg, und manchmal müssen wir die Alten an den Müllhaufen erinnern, den sie uns hinterlassen haben und den wir nur gemeinsam aufräumen können. (…) Ich möchte mit einem Spruch von Laotse schließen: ‘Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun.’
In diesem Sinne: Lasst uns alle unsere Verantwortung wahrnehmen. Ich glaube an die Bürgerbewegung und die zivile Gesellschaft weltweit, denn nur die Menschen auf der Strasse wissen, was für sie wichtig ist!”

Der webMoritz sprach im Vorfeld der Veranstaltung mit Bohley.

Frau Bohley, wie haben Sie Greifswald wahrgenommen, als Sie hier angekommen sind?

Ich war hier ewig nicht. Die Stadt hat sich auf jeden Fall verändert. Und nun komme ich am Freitag hier nach Greifswald und es sieht alles irgendwie tot aus. Es ist zwar alles schön gemacht, aber es sind so wenig Leute auf den Straßen. Aber vielleicht sind sie ja auch alle beim Abendessen.

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Studentenfutter

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Mai 2010 um 20:58 Uhr

Dieses Mal wird unser Koch Tommy dem Titel gerecht und zeigt uns ein einfaches “Studentenfutter”: Nudeln. Genauer gesagt, Spaghetti Carbonara. Guten Appetit!


Hier das findet Ihr das Rezept.

Passend für den Frühling dreht sich in der Aprilausgabe von “Studentenfutter” alles um den Spargel. Tommy hat für Euch zwei verschiedene Gerichte gezaubert…


Hier findet Ihr das Rezept.

Dompassage: Kommt nun der Aufschwung?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Mai 2010 um 20:50 Uhr

Die Eigentümergesellschaft der Dompassage ist insolvent. Wie es mit der seit Jahren schwächelnden Dompassage trotzdem weitergehen könnte, erfuhr webMoritz in einem Gespräch mit dem Centermanager Ralf Müller.

Das Logo der Dompassage.

Seit 1997 ist die Dompassage ein fester Bestandteil der Greifswalder Einkaufsstraße “Lange Straße”. Anfangs lief das Geschäft,  doch in den letzten Jahren wurde die Passage durch Leerstände und Nischen-Geschäfte immer unattraktiver. Diese Entwicklung sei durch eine Fehlentscheidung eingeläutet worden, glaubt Ralf Müller, Center-Manager der Passage. Damals habe das Center-Management einen „Ankermieter“ ziehen lassen, einen großen Elektronikeinzelhändler. Der hatte eine Mietsenkung gefordert. Ralf Müller: „Wäre das Management damals auf den Mieter zugegangen und hätte den Mietpreis gesenkt, dann wäre der Mieter wahrscheinlich nicht gegangen. In anderen Centern war man schlauer.“

Seit 2006 steuert Müller das Center durch schwierige Gewässer. Nach dem Absprung des Elektronikmarktes wurde es immer schwerer, die Mieter im Center zu halten und neue zu finden. Weitere wichtige Mieter, eine Apotheke und ein Frische-Markt, mussten aufgrund schlechter Geschäfte ebenfalls schließen.

Neue Website ist in Planung

Das Einkaufscenter sah sich in den letzten Jahren starker Kritik ausgesetzt. So wurde in der Ostseezeitung in Kommentaren der Redaktion und in Leserbriefen darauf hingewiesen, dass neue Wege beschritten werden müssten um die Passage vor dem Aus zu bewahren. Auch in der lokalen Blogszene äußerte sich Jockel Schmidt auf seinem Fleischervorstadtblog zur Dompassage. Ein berechtigter Kritikpunkt seinerseits ist die fehlende Internetpräsenz der Dompassage. Darauf will Ralf Müller nun eingehen: „Dass die Dompassage zurzeit keine Internetseite hat ist nicht zeitgemäß. Wir sind dabei und hoffen im Laufe des Jahres einen Internetauftritt auf die Beine zu stellen. Angebote sind bereits eingeholt.“

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Samstag bei “Talk on Air”: Im Gespräch mit Bärbel Bohley

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Mai 2010 um 18:10 Uhr

Bärbel Bohley

Heute Abend im “Talk on Air” auf Radio 98Eins: Im Gespräch mit Bärbel Bohley, Schirmherrin des GriStuF. Die DDR-Bürgerrechtlerin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes nimmt Stellung über Verantwortung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei überrascht sie unter anderem mit einer hochinteressanten Analyse der Partei “DIE LINKE” und zeigt, dass sie die Ability to response hat. Musik kommt u.a. von Gerhard Schöne, die Moderation macht Stephan Dreytza.

Wo? In der Sendung “Talk on air” bei Radio 98eins, am Samstag, 29. Mai, von 22 bis 23.00 Uhr. Einschalten lohnt sich!

Foto: Patrice Wangen

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