von radio 98eins | 05.01.2010
Geburtstags-High-Five für radio 98eins!
Feier am 8. Januar 2010 den fünften Geburtstag von radio 98eins im Klex (Lange Straße 14). Das Haus rocken Five Aces, Kjul Hemresa und die radio 98eins DJ’s (polyesther, marc miller). Um 21 Uhr ist Einlass und für den Eintritt werden 2€, ab 22 Uhr 3€ erforderlich.

von Christine Fratzke | 30.12.2009
Jedes Jahr die gleiche Frage: Wie verbringe ich den Silvester-Abend? Zu Hause bleiben und „Dinner for one“ gucken? Eine WG-Party mit Freunden? Nach Berlin oder Hamburg fahren, um dort zu feiern? Das muss nicht sein, gibt es doch auch zahlreiche Angebote in Greifswald. Einige davon haben wir zusammengestellt.

Silvesterlauf im Volksstadion
Ruhig geht es am 31. Dezember los: Ab 10 Uhr findet der traditionelle Silvesterlauf im Volksstadion im Karl-Liebknecht-Ring statt. Wer dann den Klängen des philharmonischen Orchesters des Theater Vorpommerns lauschen möchte: Jeweils um 15 Uhr und 18.30 Uhr beginnt das „Konzert zum Jahreswechsel“ im Theater. Auch in der neu eröffneten Stadthalle wird es hoch hergehen: Die festliche Veranstaltung zum Jahreswechsel ist bereits seit Wochen ausgebucht.
Silvesterparty im Café Caspar
Tradition hat auch die Silvesterparty im Café Caspar. Was die Gäste erwarten wird? Neben einem Buffet, alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, sowie einem Mitternachtssekt auch eine Verlosung mit zahlreichen Gewinnen. Karten sind noch erhältlich. Der Einlass beginnt 20 Uhr, eine Stunde später eröffnet das Buffet.
All-Inclusive beim TV Club
Mit einer „all inclusive Silvesterparty“ wartet auch der TV Club in der Bahnhofstraße 44 bis 45 auf. Das heißt: Kaltes und warmes Buffet bis mindestens um 3 Uhr, Musik und Party. Musikalisch wird es dabei bunt. So kann ab 20 Uhr unter anderem zu House, Schlager, Rock und Elektro getanzt werden. Die Karten kosten 50 Euro für Frauen, 60 Euro für Männer.
„Transdekadisches Tentakelspektakel im IKuWo“

Aus dem Flyer des "transdekadischen Tentakelspektakels"
Mit einem umfangreichen Musikangebot lockt auch das IKuWo, das Internationale Kultur- und Wohnprojekt in der Goethestraße ab 22 Uhr. „Transdekadisches Tentakelspektakel zum Jahreswechsel“ heißt das Motto des Abends, welcher sich thematisch zwischen Jacques Costeau, Kapitän Nemo und Korallenriffe bewegen soll. Auf den zwei-einhalb Floors gibt es von sechs DJs nicht nur Indierock, Elektro, Ska und Discotunes. Dazu gibt es Vegetarisches und etwas von der „stündlich nebelhupenden Spontanschnapsbar“. Wer noch Karten (zehn Euro ermäßigt) möchte, braucht Glück. Das Kontingent ist stark begrenzt, die Karten schon seit Wochen „so gut wie ausverkauft“.
Amerikanisch im Mira-Club
Im Mira-Club wird Silvester auf amerikanische Weise gefeiert – mit einem Buffet, auf dem Donuts, Bagels, Pommes und Spare Ribs nicht fehlen werden. Die Begleitmusik gibt es von DJ G-WorkzZ and Friend: 80er, 90er, Schlager und R´n´B. Karten gibt es für 39 Euro (Frauen) beziehungsweise 49 Euro ( Männer). Der Einlass beginnt ab 19 Uhr in der Johann-Stelling-Straße 30.
Auch in der Region, wie in Stralsund, Putbus und Zinnowitz finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Etwas weiter weg, in Rostock, wird zur Unterstützung des Lokalradios Rostock, Lohro, gefeiert – im Rahmen einer Solidaritätskampagne: Ab 22 Uhr im Mau-Club (www.mauclub.de), Rostock.
Der webMoritz wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein frohes 2010! Im neuen Jahr werden wir wieder mit der gewohnten Regelmäßigkeit für Euch da sein!
Bilder: Veranstalter/ webMoritz-Archiv (Steffen Knapp, sehbär, marfis75 via Flickr)
von Carsten Schönebeck | 10.12.2009
Einmal im Monat lädt die Gender Trouble-AG zur Queerparty in den Kontorkeller am Greifswalder Marktplatz. So auch am kommenden Freitag ab 23 Uhr. Das Motto ist, ganz der Jahreszeit entsprechend: „X-MAS Party“. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Der Flyer zur Party - Klicken zum Vergrößern
Seit über zehn Jahren organisieren engagierte Studenten in Greifswald die Partys, die Robert Dabelstein, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe als „soziokulturellen Treffpunkt für intersexuelles Publikum“ bezeichnet. Die Studentengruppe, die seit fünf Jahren eine offizielle AG des Sudierendenparlaments (StuPa) ist, veranstaltet damit die einzigen nicht-komerziellen Veranstaltungen in Greifswald, die sich speziell an dieses Publikum richten. „Früher gab es ja noch den „Rosa Schwof“ im St. Spiritus und den Verein „Rosa Greif e.V.“, aber das ist beides vor einigen Jahren weggefallen.“, erklärt Dabelstein. Der Verein „Rosa Greif“, der seit 1991 Aufklärungsarbeit in Vorpommern leistete, ist in den letzten Jahren mangels Mitgliedern nicht mehr aktiv.
Umso mehr freut sich „Gender Trouble“ über den Zuspruch und die guten Besucherzahlen. Durchschnittlich folgen der Einladung etwa 140 Personen. Von der guten und ausgelassenen Stimmung, die man als das Aushängeschild der Veranstaltungen sieht, zeugt auch die Internetseite der AG, die mit vielen Bildergalerien gespickt ist.
Auch wenn die Kombination aus fröhlichen Partys und dem oftmals bürokratisch-trocken wirkenden StuPa zunächst befremdlich wirken mag, sind die AG-Mitglieder froh über die Unterstützung durch die studentischen Gremien. „Es ist schon schön, an der Uni eingebunden zu sein. Dadurch können wir leichter mit den Studierenden in Kontakt treten. Zudem gibt es einen gewissen Rückhalt und auch eine geringe finanzielle Unterstützung. Natürlich erleichtert uns die Infrastruktur des AStA die Arbeit.“, beschreibt Robert Dabelstein die Vorzüge der Zusammenarbeit.
Auf die Partys allein will sich Gender Trouble aber nicht reduzieren lassen – die etwa 12 aktiven Mitglieder engagieren sich darüber hinaus für die Interessen der Queer-Community. Neben dem Greifswalder Auftritt auf dem Christopher-Street-Day in Rostock, halfen sie beispielsweise auch beim Infostand zum Weltaidstag im Cinestar-Kino.

Das Organsiationsteam der Gender Trouble-Party im November
Dass es noch immer zu sexueller Diskriminierung an der Greifswalder Universität kommt bestätigt AStA-Gleichstellungsreferent Björn Reichel: „Oft findet das auf ganz subtiler Ebene statt. Es geht da nicht nur um Noten, auch um die Vergabe von Referatsthemen und Ähnliches.“ Reichel arbeitet derzeit auch an einer Umfrage zu diesem Thema an der Greifswalder Universität, deren Ergebnisse voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres vorliegen werden. Robert Dabelstein zieht persönlich aber ein eher positives Fazit: „Zu Diskriminierung an der Universität kann ich nicht viel sagen, mir ist das bisher nicht begegnet. Natürlich gibt es hier auch die üblichen Sprüche, aber das darf man nicht alles persönlich nehmen.“
Bildmaterial: Gender Trouble AG
von Christine Fratzke | 24.11.2009
Im Rahmen des Polenmarktes gibt es am 25. November im IKuWo polnische Musik auf die Ohren. Zunächst spielt die Warschauer Band Cukunft – das jiddische Wort für Zukunft. Ihre Musik lässt sich am ehesten als Klezmer mit zeitgenössischen Elementen bezeichnen. Einige Lieder sind ruhig, jazzig und mitunter melancholisch. Andere laden mit schnell gespielten Klarinetten zum Tanzen ein.

Die Band "Cukunft" - Foto: Pressematerial Polenmarkt
Die Idee hinter dem Projekt ist es nach eigenen Angaben, die lange Tradition der jüdischen Musik in all ihren Facetten darzustellen. Dabei bedienen sich die Künstler unter anderem bei Stücken aus der Vorkriegszeit. Das Repertoire wird dann meist spontan erstellt, oft improvisieren die Musiker.
Im Anschluss zeigt DJ Lenar sein Können. Wie Cukunft hat er eine Vorliebe für Musik jüdisch-polnischer Herkunft, die er experimentell mischt. Freie Improvisation schreibt der Warschauer ebenfalls groß.
Wer also Klezmer Jazz und Turntablism lauschen und dazu tanzen möchte: Ab 21 Uhr im IKuWo, Goethestraße 1, der Eintritt beträgt 5 Euro.
von Eric Schümann | 21.11.2009
Die Kiste, sie ist schon etwas ganz besonderes. Direkt neben dem Hörsaal, der vielen wohl eher ein Graus ist, findet jeden Mittwoch eine Party statt. Diesmal sogar eine ganz besondere: Die Feier zum 31. Geburtstag des Studentenclubs. Doch wie fing alles an?
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Symbolfoto Startseite: Matthias Hofner via jugendfotos.de