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Nicht nur beim Haushalt habt ihr die Gelegenheit, euch in der Selbstorganisation zu versuchen. Abseits von Studium, Haushalt und Nachtleben trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Studierenden (oft auch in der Nacht) als Teil der studentischen Selbstverwaltung.

Die studentische Selbstverwaltung teilt sich dabei auf in das Studierendenparlament, den AStA sowie die moritz.medien.

Das Studierendenparlament (StuPa) setzt sich zusammen aus 27 stimmberechtigten Mitgliedern, die am Anfang des Jahres von allen studentischen Mitgliedern der Universität gewählt werden können. Kandidieren kann dabei jedes Mitglied  dieser Statusgruppe. Das Studierendenparlament beschließt jedes Jahr einen Haushaltsplan für die Studierendenschaft (im Idealfall) und wählt die Mitglieder des AStAs. Unterstützung erhält es dabei von verschiedenen Arbeitsgruppen und Ausschüssen, die das StuPa einrichtet. Erwähnenswert sind dabei der Haushaltsausschuss, der Finanzanträge an das StuPa vor der Besprechung im Parlament bearbeitet und der Medienausschuss, der die Mitglieder der moritz.medien wählt. Mit den Finanzanträgen kann sich jedes Mitglied der Studierendenschaft an das StuPa richten, um beispielsweise eine Förderung einer Veranstaltung zu erhalten. Das StuPa trifft sich in der Vorlesungszeit alle zwei Wochen dienstags um 20 Uhr, die Tagesordnung findet ihr beim Studierendenportal (mit Unikennung) oder gleich hier beim webmoritz.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist unter anderem für die Umsetzung der StuPa-Beschlüsse zuständig. Die restlichen Aufgaben werden grob in der AStA-Struktur festgehalten, die in jeder Legislatur vom StuPa angepasst wird. So ist der AStA verantwortlich für die Durchführung der Erstiwoche, der Gremienwahlen sowie der einmal im Semester stattfindenden Vollversammlung der Studierendenschaft. Jedes Mitglied der Studierendenschaft kann sich für jedes vakante Referat bewerben– außerdem gibt es die Möglichkeit, sich beim AStA als PraktikantIn zu bewerben. Gewählt werden die ReferentInnen vom StuPa – diesem gegenüber sind sie auch rechenschaftspflichtig. Der AStA ist oft der erste Ansprechpartner für die Sorgen und Probleme der Studierenden. Er trifft sich regelmäßig am Montag Abend um 20 Uhr im AStA-Büro, die Tagesordnung findet ihr auch im Studierendenportal (mit Unikennung)

Die moritz.medien sind für die studentische Öffentlichkeit zuständig. Sie gliedern sich in den webmoritz., das moritz.magazin und moritz.tv. Über diese Kanäle wird die Studierendenschaft regelmäßig über hochschulpolitische, soziale und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen in der Studierendenschaft, der studentischen Selbstverwaltung, der Universität und ihrem Umfeld informiert. Die Mitglieder der Chefredaktionen sowie der Geschäftsführung werden vom Medienausschuss gewählt und sind diesem rechenschaftspflichtig. Die Redaktion vom moritz.magazin trifft sich jeden Montag um 19:30 Uhr in der Redaktion, die Redaktionssitzung von moritz.tv findet mittwochs um 20:15 Uhr in der Redaktion statt, der webmoritz. trifft sich jeden Donnerstag um 19 Uhr in der Redaktion (Rubenowstr. 2B).

Das Engagement in der studentischen Selbstverwaltung kann sehr zeitraubend sein, aber auch viel Spaß machen. Und sollte euer Haushalt nach einer Weile in der Hochschulpolitik so aussehen: Keine Sorge, es finden regelmäßig Fahrten statt, um den Betroffenen einen Wiedereinstieg in die Gesellschaft zu ermöglichen. Über die Erfolgsquote dieser Veranstaltung ist uns derzeit allerdings nichts bekannt.

Beitragsbild: Magnus Schult
Infografik: Jonathan Dehn

Kommentare

  1. Mels    

    Ein echt schöner Artikel.
    Danke dafür.

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