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Am morgigen Samstag findet zum 6. Mal das politisch bunte Straßenfest des Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. statt. 

Ab 13 Uhr lädt das Bündnis für mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen zu einer politischen Demonstration auf dem Greifswalder Marktplatz ein. Jährlich setzt sich Queer für eine präsentere Aufklärung verschiedener Lebensweisen in der Gesellschaft ein. Als einziger queerer Verein im hiesigen Landkreis versucht das Bündnis auch im Umland für mehr gesellschaftliche Akzeptanz, Toleranz und Aufgeschlossenheit in der Bevölkerung zu werben. Die jährlich Hauptveranstaltung des Bündnisses soll nicht nur für Schwule, Lesen, Bi- Trans- und Intersexuelle, sondern offen für jeden Menschen sein. Alle Interessierten, die mehr Akzeptanz brauchen oder sich dafür bereits engagieren, werden mit einem Bühnenauftritt oder einem Stand vor Ort anwesend sein. Ziel des Tags der Akzeptanz soll neben der Repräsentation der Greifswalder Vielfältigkeit auch die Gewinnung der Bevölkerung des Umlandes sein. Dabei können sich Interessierte von dem vielseitigen Angebot der verschiedenen Organisationen, Vereinen und Parteien an den jeweiligen Ständen über Probleme und Lösungsangebote informieren. Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützen auch dieses mal die Hansestadt Greifswald, die Universität, die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern e.V. und verschiedene Organisationen sowie freiwillig-helfende Menschen den Tag der Akzeptanz.

Ein buntes, sozialkritisches Bühnenprogramm mit informativen Redebeiträgen sowie verschiedenen Musikdarstellungen von Jordan Hanson, Bittersüßes Gift und Tatjana Taft soll neben Beiträgen und Gesprächsmöglichkeiten aus der Politik ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle Menschen bieten. Abschließend bietet der Kontorkeller ab 23 Uhr die Möglichkeit bei einer bunten Beatsparty das Tanzbein zu schwingen.

Greifswalder Marktplatz – 13 bis 18 Uhr – freier Eintritt

Beitragsbild: Stefanie Ehlers

Kommentare

  1. Wölfchen    

    Wann kümmert man sich eigenlich mal um den relativ gut verdienenden, heterosexullen und gesunden Mann.
    Nicht nur mir geht dieses ständige Minderheitengekraule immer mehr auf die Nerven.
    Natürlich bin auch ich gegen: Sexismus, Rassismus, Kapitalismus, Darwinismus, Biologismus, Ausländerfeindlichkeit sowie gegen Gene und Atome.

    Euer Wölfchen

  2. Sven    

    Wie weit es mit der Akzeptanz in der Gesellschaft her ist, zeigt ein schönes Beispiel: Gibt man bei Google heute “Homo-“, “Bi-“, “Transsexualität” oder auch “Transgender” ein, erscheinen links und rechts vom Eingabefeld Regenbögen. Gibt man “Asexualität” ein, passiert – nichts. Schönen Dank auch, dass akzeptiert wird, dass es auch uns gibt! -.-

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