Soeben hat Dr. Arthur König (CDU) deutlich die Wahl für sich entschieden. Mit fast 60 Prozent der Stimmen wird es zu keiner Stichwahl kommen. In einigen Bezirken – etwa Friedrichshagen – erhielt er mit 79 Prozent der Stimmen fast kommunistische Ergebnisse. Die Wahlbeteiligung war mit 39 Prozent eher niedrig.

Der größte Verlierer heißt Mutke von der SPD mit 5,7 Prozent.

Dr. Rose (Grüne) hat 11 Prozent erreicht. In einigen Wahlkreisen in der Innenstadt sogar 26 oder 28 Prozent.

Socher (Die Linke) landete mit beachtlichen 18,5 Prozent auf Platz zwei. In einem Wahllokal erreichte sie sogar 38 Prozent.

Tammert hat in praktisch keinem Wahlkreis größere Ergebnisse einfahren können. Immerhin schafte er es in einigen Wahlbezirken den SPD-Kandidaten zu überholen. Dies sagt jedoch eher etwas über den SPD-Kandidaten als über Tammert aus.

Bildquelle und Ergebnis sind hier zu finden!

Kommentare

  1. hrispm    

    frau socher ist überraschend gut dabei und raubt anderen die stimmen. königs sieg war ja im vorfeld schon klar, aber die deutlichkeit enttäuscht. für ne stichwahl wirds nicht reichen. so ein dreck!

  2. anonym    

    gestern kam im ersten boxen. der greifswalder boxer sylvester hat in neubrandenburg um die europameisterschaft geboxt und sie auch gewonnen. am ende hat ihm auch arthur könig medienwirksam gratuliert. ich nehme an, dass viele greifswalder das gesehen haben und das dem wahlergebnis den rest gegeben hat.

  3. hrispm    

    “Der größte Verlierer heißt Mutke von der SPD mit unter 6 Prozent. Ihm ist wohl auch ein Teil der geringen Wahlbeteiligung von nur 32 Prozent. anzulasten.”

    das verstehe ich nicht, was meinst du damit? spd-wählerinnen blieben wegen ihres schlechten kandidatens der wahl fern?

    und rose hat 11%

  4. hrispm    

    und die wahlbeteiligung steht schon bei 39%, was natürlich immer noch ein witz ist.

  5. anonym    

    die falschen werte beziehen sich wohl noch auf einen zwischenstand. der text passt also noch nicht zum (vorläufigen) endergebnis.
    zum thema mutke: vor 7 jahren hatte die SPD 27,9% und bei der stichwahl dann 48,9%.
    dieses jahr war der SPD-kandidat wohl dermaßen profillos (these), dass man einem anderen kandidaten wohl keine siegchancen eingeräumt hat. ich hatte auch nicht den eindruck, dass irgendein herausforderer wirklich an sich geglaubt hat.
    kompliment an herrn rose. gutes abschneiden. schien mir von allen am kompetentesten. sein “nachteil” ist im bürgerlichen greifswald wohl auch sein “grünes aussehen”. ich glaube, dass da viele schnell in alte denkmuster verfallen.
    vor 7 jahren lag die wahlbeteiligung übrigens bei 42,3%. das sind ja schon wahlbeteiligungen, wie zu einer europawahl 😉

  6. hrispm    

    sehe ich genauso wie du!

  7. jabbusch    

    “das verstehe ich nicht, was meinst du damit? spd-wählerinnen blieben wegen ihres schlechten kandidatens der wahl fern?”

    << ich hab den von dir zitierten Terminus herausgenommen, da inzwischen ja die Wahlbeteiligung bei 39 Prozent liegt. Bei dieser Wahlbeteiligung kann man die "Schuld" wohl kaum einem einzelnen Gegenkandidaten geben. Offenbar konnte kein Gegenkandidat die Bürger mobilisieren. Offenbar hat die massive Wahlwerbung doch gezogen...

  8. daburna    

    Gerade bei so einer Wahl lohnt es sich doch Wählen zu gehen. Veränderungen spür ich schneller als im Bund. Naja, sei es so, kenn auch genug Studierende, denen die Wahl egal war.

  9. melanie    

    die hoffnung, dass die podiumsdiskussion mit allen wahlkandidaten vom 10.april das wahlergebnis maßgeblich beeinflussen könnte (weg von schwarz) war naiv, insofern, als greifswald anscheinend auf festem schwarzen boden steht und die zielwähler nicht die studenten sind. die zweitplatzierte überrascht mich, allein wie und was sie verbal in der aula von sich gab, wirkte auf mich eher irritierend. es ging aber nicht um stimmenfang, sondern um einen kurzen vorstellungsbesuch bei den studenten, ohne ernsthaft auf deren stimmengewicht zu setzen. irgendwie enttäuschend.

  10. hrispm    

    ja. ausserdem steht bei der bewertung der podiumsdiskussion über allem die frage nach der zahl der hörerInnen. wieviele waren da? 150? 200? das sind nicht viele im verhältnis zur gesamtheit der wahlberechtigten.

    hier sind meine eindrücke von der podiumsdiskussion:
    http://blog.17vier.de/?p=366

  11. Anonymous    

    Die Oppositionskandidaten waren doch alle total profillos und blass. Der König hat überall seine Plakate aufgehangen, in Briefkästen Karten geschmissen und das reichte dann auch für den Sieg. Das war kein Sieg seiner Stärke, sondern der Schwäche der anderen. Die CDU war doch die einzige Partei, die hier an sich geglaubt hat. Zumindest ist das meine Wahrnehmung. 2 kleingedruckte Plakate an der Hauptstraße reichen nicht, um in einer konservativen Stadt zu punkten. Der SPD-Kandidat ist ja wohl die größte Enttäuschung. Der König könnte einiges besser machen, das Geld wäre bei den verarmten Kindern sinnvoller angelegt gewesen als in seiner Werbetrommel.

  12. dominik    

    annähernd 14.000 Hanseln haben den König gewählt, sofern meine Zahlen stimmen,…

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