In der Nacht zu Sonntag haben mehrere Personen, angeblich Mitglieder der Burschenschaft „Rugia“, das IKuWo mit verschiedenen  Gegenständen, darunter eine Bierflasche, beworfen. Wie uns der Trägerverein auf Anfrage per E-Mail mitteilte, seien dabei Schäden am Putz des Gebäudes entstanden. Weiterer Sachschaden entstand nicht.

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Das Ikuwo

Der Verein berichtete weiter, zum Tatzeitpunkt (gegen 2 Uhr) seien etwa 20 Personen im Haus gewesen, die auf den Angriff durch „dumpfe, klirrende Geräusche“ aufmerksam geworden seien. Als die Täter flüchteten, nahmen fünf Teilnehmer der Veranstaltung ihre Verfolgung auf und verständigten die Polizei. Dabei beobachteten sie, wie einer der Täter an der Kreuzung Gützkower Str./Bahnhofstraße einen Hitlergruß zeigte. Die Polizei konnte die mutmaßlichen Täter in Höhe des Rubenowstraße dingfest machen und nahm ihre Personalien auf.

Die Verfolger beobachteten dabei, wie einer der mutmaßlichen Täter einen Schlagring fallen ließ und setzten die Beamten darüber in Kenntnis. Die Beamten stellten die in Deutschland verbotene  Handwaffe als Beweismittel sicher. Andere Personen beobachteten nach Angaben des IKuWo, wie die mutmaßlichen Täter anschließend das Haus der Burschenschaft Markomannia am Karl-Marx-Platz betraten.

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Wappen der Rugia

Woher die Mitglieder des IKuWos wissen, dass die Angreifer Mitglieder der Burschenschaft „Rugia“ waren, wollten sie auch auf Nachfrage nicht präzise sagen, erklärten aber, man sei sich über die Zugehörigkeit der Angreifer zur Rugia sicher. Auf dem Haus der Burschenschaft war man zu einer telefonischen Stellungnahme zu der Tat nicht bereit. Auch einen Sprecher der Polizei konnten wir wegen des Sonntags nicht erreichen. Ob der Angriff in Verbindung zu der Attacke auf die Burschenschaft Markomannia am 3. Oktober steht, kann freilich nur spekuliert werden.

Update – 2. November 16:30 Uhr

Update von Carsten Schönebeck

Auf Nachfrage bestätigte die Polizeiinspektion Greifswald die beschriebenen Geschehnisse. Gegen den Besitzer des Schlagrings werde nun wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt. Derweil wurde in den Kommentaren der Ruf nach einer Stellungnahme der Burschenschaft Markomannia lauter – diese erreichte uns vor Kurzem. Darin heißt es unter anderem:

Die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald distanziert sich ausdrücklich von diesen Vorkommnissen. Das gezeigte Verhalten verurteilt die Burschenschaft Markomannia auf das schärfste als feige und unehrenhaft und ist sehr froh, dass niemand verletzt wurde.

Des Weiteren verurteilt die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald alle verbalen Angriffe gegen die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald und ihr Mitglied Christoph Böhm, und stellt dabei heraus, dass keine Mitglieder der Burschenschaft Markomannia an diesem Vorfall beteiligt waren oder diesen auch nur gutheißen.

Die vollständige Pressemitteilung der Markomannen findet ihr hier (PDF).

Bilder: Archiv/ Homepage des Trägervereins („ikuwo.de“)

Kommentare

  1. Unwissender    

    Oh interessant: Wieder einmal schreibt der webmoritz einen Artikel über die Burschenschaften in Greifswald, ohne auf ihren deutsch-nationale Ausrichtung und die Verbindungen in die rechtsextreme Szene hinzuweisen. Sicher nur ein dummer Zufall…

    Der Hitlergruß war sicher auch kein Hitlergruß, sondern nur ein Fingerzeig zum Mond…

    Im November schrieb der frühere Chefredakteur noch solche Sachen. Der neue Chefredakteur – ebenfalls Mitglied einer Verbindung – vermeidet diese Information:

    INFOKASTEN BURSCHENSCHAFTEN:

    Völkische Ideologie: Nach Ansicht der Burschenschaften teilt sich die Menschheit in homogene Volksgruppen, die sich durch ihre Blutsverwandtschaft definieren. In der Praxis wird Menschen, die nicht „blutsdeutsch“ sind die Aufnahme in eine Burschenschaft verweigert. Das betrifft auch Menschen mit jüdischem Glauben (Juden = “eigenes Volk”).

    Nationalismus: Burschenschaften richten ihre Aktivitäten nach dem Leitspruch ihres Dachverbandes aus: „Ehre- Freiheit- Vaterland“. Dazu gehört das uneingeschränkte Eintreten für die eigene Nation und das deutsche Volk.

    Sexismus:
    Burschenschaften legen besonderer Wert auf die Ausbildung „typisch männlicher“ Eigenschaften wie Ehre, Stärke, Mut und Wehrhaftigkeit. Neben dem strukturellen Sexismus durch den Ausschluss von Frauen, wird ein binäres Geschlechterverhältnis reproduziert, indem Frauen mit Attributen wie Emotionalität und Schwäche belegt werden.

    Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB):
    Immer wieder ist die DB wegen rechtsextremer Umtriebe aufgefallen. Von Extremisten, die „unter dem Deckmantel der Traditionspflege eine intellektuelle Plattform für ihre menschenverachtenden Ansichten“ aufbauen, sprach Wolfgang Hacker in einer Pressemitteilung. Er ist Sprecher der aus der DB ausgetretenen liberaleren „Neuen Deutschen Burschenschaft“.

    NPD-Verbindung:
    Die Rugia hat in ihren eigenen Reihen Mitglieder der NPD. Etwa Matthias Rochow (Mitbegründer der NPD Greifswald, aktiv im Wahlkampf für die NPD 2006) oder Stefan Rochow – Bundesvorsitzenden der “Jungen Nationaldemokraten” (Jugendorganisation der NPD und wissenschaftlicher Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag). Die Markomannia hat intensiven Kontakt zu Giesen (Schläger, Kontaktmann zu gewaltbereien Kameradschaften und seit neuestem Mitarbeiter im Landtag in MV)

    1. Marco_Wagner    

      "Oh interessant: Wieder einmal schreibt der webmoritz einen Artikel über die Burschenschaften in Greifswald, ohne auf ihren deutsch-nationale Ausrichtung und die Verbindungen in die rechtsextreme Szene hinzuweisen. Sicher nur ein dummer Zufall…"

      Ist das an dieser Stelle wirklich nötig? Wenn ein Mensch mit Schlagring bewaffnet ist und ein linkspolitisches Kulturzentrum mit Flaschen bewirft (und wenn er den Schlagring fallen ließ, wollte jener Besitzer ihn vermutlich auch benutzen) und einer unter ihnen einen Hitlergruß macht, bedarf es mE keiner weiteren Erklärung über die politische Gesinnung der Täter. Durchschnittliche CDU/FDP Konservative werden es wohl angesichts dieser Tatsache kaum sein.

  2. Dante    

    So, so. Da haben die Markomannen also den Randalierern Einlass gewährt. Ich glaube, dass niemand mehr ernsthaft anzweifeln kann, was diese beiden Burschenschaften für Vereine sind. Schlagring, Deutschlandgruß. Da bewegt man sich wohl gerne am äußersten Rand der Gesellschaft.
    Dann sitzt auch noch ein Markomanne im StuPa. Oh man. Das ist traurig.

  3. Enrico    

    Ganz schön peinliche Aktion von den Jungs. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
    Ich bin ja gespannt, ob es in irgendeiner Weise zu einer Stellungnahme/ Distanzierung o.ä. kommen wird. Nach dem Angriff auf das Haus der Markomannen war dies ja durchaus der Fall…

  4. Critics    

    Bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang einen Kommentar von Markomanne Böhm vor 3 Wochen hier auf dem Webmoritz:
    "Grundsätzliche halte ich es dennoch für positiv, dass man Gewalt jeglicher Art als "Diskussionsmittel" ausschließt und generell verurteilt und das auch entsprechend kundtut. Wir würden ähnliche Worte finden, wenn zB ein brauner Mob das IKUWO überfällt.
    Etwas anderes hat Korbinian auch nicht gesagt!"

    Der braune Mob, der das IKUWO überfallen wollte, geht anschließend zur Markomannia.

    Auf die Erklärung bin ich ja gespannt!!

  5. CptSubtext    

    NPD-Verbindung:
    Die Rugia hat in ihren eigenen Reihen Mitglieder der NPD. Etwa Matthias Rochow (Mitbegründer der NPD Greifswald, aktiv im Wahlkampf für die NPD 2006) oder Stefan Rochow – Bundesvorsitzenden der “Jungen Nationaldemokraten” (Jugendorganisation der NPD und wissenschaftlicher Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag). Die Markomannia hat intensiven Kontakt zu Giesen (Schläger, Kontaktmann zu gewaltbereien Kameradschaften und seit neuestem Mitarbeiter im Landtag in MV)

    Wikipedia sagt: Zwei der betroffenen Mitglieder, Mathias und Stefan Rochow wurden nicht wegen ihrer NPD-Mitgliedschaft, sondern wegen disziplinarischer Verstöße in den Jahren 2007 bzw. 2008 aus der Burschenschaft ausgeschlossen.

    1. Unwissender    

      Das wiederum sagt zweierlei:

      a) Offenbar stimmt das Gerücht also wirklich!

      b) Niemand hatte offenbar ein Problem mit den NPD-Leuten in der eigenen Burschenschaft…

  6. Klaus    

    Da bin ich ja mal gespannt über die nächsten Nachrichten.

    Schlagring ist ja ziemlich böse.

    Lustig ist die Tatsache das vom Ikuwo aus die Ploizei gerufen wurde. Normalerweise sind die ja auf die Herren in Grün nicht so gut zu sprechen. Aber wenns mal sie selber betrifft schreibt mensch natürlich sofort nach der Polizei.

    Wenn das wirklich welche von dieser NPD Gang waren, dann sind die echt selten dämlich. So richtig vergleichen mit dem Angriff auf diese Markomania ist das ja nicht. Hier dicke Wackersteine und eine komplette Entglasung des Hauses, dort eine Bierflasche.

    1. Susi    

      @ Klaus stimmt hast recht vergleichen kann Mensch das nicht die einen waren einfach zu besoffen um zu Treffen die Absicht war aber die gleiche wenn du nun die eine Seite verniedlichen willst zeigt das wessen Geistes Kind du bist

      1. Klaus    

        Ich bin eines freien Geistes Kind, und du hast zu lange im Deutsch Unterricht gesessen. Da ich sowohl mit Steinen als auch Bierflaschen Erfahrungen habe, mit beiden wurde ich breits bei Antifa Aktionen von Nazis beschmissen, kann ich sagen gegen mensch ist Glasflasche schlimmer.

        Auf der anderen Seite: Besoffene Idioten gegen gute organisierte Aktion.

        Andererseits vertrete ich die Meinung das Verbindungen echt zu Unwichtig geworden sind. Da sind doch deutlich unter 1% aller Studierenden Mitglied, und Allgemeine geächtet wird es auch. Selbst in der Wirtschaft ist es nicht mehr angesagt. Allgemein geächtet ist es also und gute Kontakte um Vitamin B zu machen haben die auch nicht mehr. Wir sollten unsere Energie sinnvoller einsetzen.

        1. h...    

          Dein Wir ist nicht mein Wir 😉 Insofern: Nicht deine Sorge wie "wir" "unsere" Energie einsetzen.

        2. Ostendorf    

          [Edit Moderator: Sinnfrei!]

        3. Marco_Wagner    

          Pass auf, dass nicht der Böse Onkel Moderator kommt und das wegen Offtopic löscht. 🙂

          Die Zeiten, in denen man einfach mal Sinnloskommentare schreiben konnte, sind vorbei.
          Jetzt wird jedem Kommentarschreiber sofort gezeigt, wo der Hammer hängt!
          Eric Wallis hatte erst kürzlich auf diese fatale Entwicklung auf dem Webmoritz hingewiesen und auch Seitens des Ex-Webmoritzchefredakteurs ging ein Sturm der Entrüstung los, dass noch nicht hart genug durchgegriffen wird. Und das obwohl das doch mit links zu schaffen wäre… (also… gegen rechts ;))

          bla bla blubb ist vorbei.
          Das war einmal. Nix mehr mit Anarchie auf dem Webmoritz. 🙂
          Nix mehr von wegen too much future. 🙂

        4. Klaus    

          Gut, ihr kämpft dann mal weiter gegen die, ich bekämpfe dann mal lieber den Kapitalismus.

  7. ratatök    

    Die Geister, die ich rief… ist das einzige, was mir dazu einfiele. Wenn es da nicht die Unschuldsvermutung gäbe. Ohne rechtsstaatliche Verurteilung oder Feststellung der Tat ist jeder unschuldig. Auch Personen des rechten Spektrums. Dieses Prinzip ist in einer Demokratie zu achten.

    1. Susi    

      "Die Geister, die ich rief… ist das einzige, was mir dazu einfiele." magst du das bitte weiter ausführen du willst doch nicht das IKuWo mit dem Angriff vom 3.10 in Verbindung bringen oder? wenn ja ich wüste nicht das beobachtet wurde das nach diesem Angriff die Beschuldigten ins IKuWo gegangen wären oder aus dem Haus herraus Angriffe statgefunden hätten

  8. Klaus_Mm    

    Wir Markomannen halten das Bewerfen von Einrichtungen Anderer mit Was-auch-immerfür falsch und machen das auch nciht. Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass wir Markomannen grundlos und im Bewußtsein der Tatsachen jemanden einlassen, der gerade andere mit Was-auch-immerfür beworfen hat.

    Aber wenn die Täter bei uns waren, dann wurde der Polizei das sicher auch so mitgeteilt und die wird dann die Verfolgung aufgenommen und entsprechend auch die Klärung eingeleitet haben.
    Wir werden die Sache bei uns klären und möglicehrweise weiß man dann mehr.

    Gruß, Klaus

    Die Geschichte wird unsererseits geklärt und dann wird es möglicehrweise auch eine Stellungnahme von uns geben.

  9. Marco_Wagner    

    Und es stellt sich wieder einmal die Frage, was der Ganze Unsinn soll.
    Sich mit Schlagring bewaffnen und mit Flaschen auf linke Kulturzentren werfen, gehört genau so wenig zum Demokratieverständnis wie sich mit Steinen bewaffnen und auf Verbindungshäuser werfen.

    Tatsache ist zunächst auf jeden Fall, dass die Täter dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen sind.

  10. Marco_Wagner    

    "Woher die Mitglieder des IKuWos wissen, dass die Angreifer Mitglieder der Burschenschaft “Rugia” waren, wollten sie auch auf Nachfrage nicht präzise sagen, erklärten aber, man sei sich über die Zugehörigkeit der Angreifer zur Rugia sicher."

    Ich kann nicht präzise sagen, ob die Täter zur Rugia gehören, bin mir aber trotzdem ziemlich sicher, dass sie zu dieser Burschenschaft gehören. Widersprüchlicher kann man sich ja kaum äußern.

    Wenn sie es nicht präzise sagen können, sich aber der Zugehörigkeit der Täter trotzdem sicher sind, muss zwischen Rugia und IKUWO im Vorfeld schon etwas vorgefallen sein, wozu man sich Seitens des IKUWOs aber doch lieber nicht äußern will.
    So bewerte ich jedenfalls die derzeitige Stellungnahme.

    Interessant, dass sich die Rugia zu dem Vorfall nicht äußern will.
    Genau so wie sie sich zu den Rechtsextremismusvorwürfen nicht äußern will.
    Genau so wie sie nicht eindeutig sagen will, ob die Rochows nun wegen ihrer NPD Mitgliedschaft und deren zu starkem Engagement ausgeschlossen worden sind oder nicht.
    Schweigen ist nicht immer Gold.

    1. 17vier    

      Mitglieder einer Burschenschaft zu kennen ist die Grundlage für eine Einlasspolitik, die deutschtümmelige Einstellungen und Sexismus in einem antirassistischen und weltoffenen Kulturzentrum nicht duldet.

      Greifswald ist eine Kleinstadt und es gibt keine wirkliche Anonymität. So siehts aus, Mickey Mouse!

      1. Sören    

        Es soll Andere geben, die nennen so was einfach Intoleranz…

        1. Zorro    

          Intoleranz? Gegenüber Geschichtsrevisionismus, Sexismus, Chauvinismus, Gemeinschaftsgefühl durch Exklusion, mittelalterliches Brauchtum? JA BITTE!!!

        2. Sören    

          Noch mal den Satz oben lesen. Ein "weltoffenes [sic!] Kulturzentrum" verschließt bewusst seine Pforten gegenüber Menschen anderer Denke, lässt aber Autonome, Antifa und eine "von Linksextremisten [sic!] unterschiedlicher ideologisch-politischer Ausrichtung getragene Organisation" (Rote Hilfe e.V.) rein. Worauf Du Mitglieder von Burschenschaften verkürzt, ist mir eigentlich egal, solange es sich nicht um Rechtsextreme handelt.

        3. wayne_inter    

          Die Intoleranz des Ikuwos zeigt sich am deutlichsten im Slogan:
          "Keine Toleranz der Intoleranz"
          dies äussert sich wie folgt: Menschen die eine Ideologie bzw. Meinung vertreten, in welcher Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, der sexuellen Orientierung etc. abgewertet werden – dürfen nicht rein ins Ikuwo, denn das Ikuwo versteht sich als Raum, in welchem sich Menschen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, Schutz und Freunde finden können.
          Ausgenommen von diesem Schutz sind o.g. Menschen, also Menschen die aufgrund ihrer "frei gewählten" Meinung andere Menschen diskriminieren.
          und dies bedeutet ganz einfach "KEINE TOLERANZ DER INTOLERANZ"

          und wer jetzt noch nicht verstanden hat, wer hier wen und warum diskreminiert, der sollte sich mal Gedanken über den Unterschied von angeborenen und frei wählbare Eigenschaften Gedanken machen.

          Ansonsten geb ich dir nen guten Tip Sören: Tu uns allen nen Gefallen und geh zum nächsten Rostock-Spiel mit St.Pauli-Schal in den Rostock-Block. Viel Spass

        4. Sören    

          Nur noch mal kurz: Wer Linksextremen die Tür öffnet, sie offenbar Burschenschaftlern allein der Farbe wegen aber verweigert, ist der Hüter der Intoleranz. Aber ich bin sehr froh, dass das wenigstens gar nicht erst bestritten wird.

        5. wayne_inter    

          Burschenschafter haben sich bewusst dafuer entschieden einem Verein beizutreten, der Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts und ihrer Ablehnung militärischer Gewalt ausgrenzt und somit Intoleranz und die Ausübung struktureller Gewalt sogar in der Vereinssatzung verankert ist.
          Für solche intoleranten Menschen ist keine Toleranz einer ansonst toleranten Gesellschaft entgegenzubringen. Die frühere Mitgliedschaft in einer Studentenverbindung ist z.B. kein Grund wieso jemand vom Ikuwo ausgeschlossen ist, denn im Ikuwo glaubt man daran, dass Menschen Fehler einsehen und sich ändern können. Um dich weiter zu beruhigen, wenn sich ein_e Linksextreme_r über andere Menschen aufgrund ihres Geschlechts, sexueller Orientierung oder Herkunft, abfällig verhält fliegt die Person auch raus. Dies hab ich aber noch nicht erlebt. (woran das wohl liegt?)
          Das was du als Intoleranz bezeichnest, nenne ich einfach nur Grenzen menschlichen Zusammenlebens. Bei schlagenden Verbindungen hauen sie sich die Klingen in die Fresse, aufgrund einer "Ehrverletzung" und zwar nur weil einer die Freundin des anderen beglückt hat, obwohl diese es sich schon lange gewünscht hat und im Ikuwo kann sich Frau sicher sein, dass wenn ein Typ "No means No" nicht versteht, sie nicht alleine da steht und ihr andere Helfen werden den Macker rauszuschmeissen.
          Toleranz ohne Grenzen ist Selbstaufgabe und daher definiert jede Gesellschaft ihre Grenzen. bei den Burschenschaften ist diese durch männliches Geschlecht, deutsche Eltern und die Ausbildung sehr eng gezogen (Intoleranz). Im Ikuwo hingegen sehr weit und darum heisst es dort: "Keine Toleranz der Intoleranz" und "Burschis müssen draussen bleiben" so simpel ist das.

        6. Klaus_Mm    

          Deine Ausführungn zu Abgrenzung und Toleranz lasse ich mal weitestgehend unkommentiert. Allerdings ist mit der hinter unseren Grenzen stehenden Feststellung erstens keine Wertung verbunden und zweitens haben wir auch kein Problem damit, uns mit anderen über diese Grenzen hinweg auszutauschen.
          Insofern ist unsere Toleranz deutlich ausgeprägter als die Eure.

          Auf Eure sehr ausgeprägte Intoleranz bzw. die daraus resultierende strikte Abgrenzung ist vermutlich auch zurückzuführen, dass – wie Du es etwas weiter oben gerade schriebst – Euer Wissen bzw. konkret Dein Wissen wahrscheinlich nur auf Hörensagen beruht.
          Deine Aussagen zu Ehrverletzungen und Konsequenzen sind hanebüchen und entbehren jeder Grundlage.
          Aber es ist schön, dass im Ikuwo immer jemand da ist, der einen das "No means No" nciht verstehenden Macker rausschmeisst – bei uns verkehren solche Leute allerdings erst gar nicht.

          Gruß, Klaus

        7. wayne_inter    

          Ich habe durchaus persönliche Erfahrungen mit schlagenden Studentenverbindungen, gebe aber natürlich zu, dass mein gewähltes Beispiel etwas pauschalisierend daher kommt, allerdings wählte ich es, weil fechtgeile Verbindungsstudenten schon wegen weit weniger persönliche Kontrahagen gefochten haben.

          Klaus ich kann dir zum ersten Mal zustimmen und zwar zu: "bei uns verkehren solche Leute allerdings erst gar nicht."
          Allerdings möchte ich dies noch ergänzen:
          1. Ihr macht weder regelmäßigen Veranstaltungen noch welche, zu denen euch fremde Leute kommen (denn ihr seid gesellschaftlich isoliert und habt Angst, das was nach draussen dringen könnte)
          2. ist bei euren Gästen vermutlich weniger Sensibilität für Sexismus im Alltag gegeben oder es wird generell ein tradiertes Rollenverhalten gepflegt. Vllt. findet ihr den Umgang den ihr untereinander nach dem 10Bier pflegt auch einfach nur als genauso "normal", wie die Tatsache, dass bei euch nur Männer mitmachen können.
          3. Wenn Verbindungsstudenten so tun als waeren sie besser als der gesellschaftliche Rest ("solche Leute") – bekomm ich Tränen in den Augen.

        8. Klaus_Mm    

          Ich greife einfach mal nur den letzten Punkt heraus:

          "3. Wenn Verbindungsstudenten so tun, als waeren sie besser als der gesellschaftliche Rest ("solche Leute") – bekomm ich Freudentränen in den Augen, denn: Das Ihr was besseres seid, wussten wir schon lange!"

          Das ist angesichts der hiesigen Artikel und Diskussionen gegen Verbindungen schon fast komisch.

          Von der Feststellung, wer besser ist, sind wir doch hier weit entfernt, da es sich hier vorrangig um die Frage dreht, warum unsere Position weniger achtenswert ist als die unsere.
          Konkret kann man diese Frage daran festmachen, dass wir uns von Extremismus immer wieder distanzieren müssen, während eine Einrichtung wie das Ikuwo das offensichtlich nicht nötig hat. Dabei ist die Nähe bei zweiterem sicher nicht weniger vorhanden, als bei uns.
          Man kann die Frage aber auch daran festmachen, dass Dich der Begriff "solche Leute" stört, während Du den Begriff "Macker" offensichtlich in Ordnung findest – wo ist der Unterschied?

          Die anderen Punkte übersehe ich mal geflissentlich. Dann doch lieber Beleidigungen von Dir – Deine Sticheleien unter 1. und 2. wirken albern und Kritik muss substanziell sein, damit sie annehmbar wäre.

          Gruß, Klaus

        9. wayne_inter    

          1.Suchst du dir in der Diskussion immer nur raus, was dir gerade ins Konzept passt. — das nervt!
          2. Wieso sollte sich ein "Kultur- und Wohnprojekt" von politischem Extremismus distanzieren, es geht ja auch niemand zum Fleischer und erwartet, dass dieser erklärt, wie ein Lichtschalter verkabelt wird, (nur weil der auch einen hat)
          3. Wenn die Markomannia wöchentlich 500 Gäste bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen haben würde, hätte ich dies mitbekommen. Ihr seid gesellschaftlich isoliert und ich kann nix dafuer, dass ihr es nicht merkt. seid froh, dass ich mir überhaupt die mühe mache, mit euch zu diskutieren.
          4. Ich habe genügend Kneipabende erlebt um genügend gesellschaftliche Totalausfälle gesehen zu haben. Es ist doch naiv anzunehmen, dass ihr euch im Vollsuff noch zu benehmen wüsstet.
          Da dreht ihr doch erst richtig auf und euer Ego droht zu platzen.
          5. "solche Leute" ist m.M. nach klassisches Zeichen eures Elitenverständnisses, wodurch es euch und den kläglichen Rest gibt, ihr macht dies wahrscheinlich neben der B!-Zugehörigkeit auch am Bildungsgrad fest. Wohingegen "Macker" eine Bezeichnung für Männer ist die ein machistisches Verhalten an den Tag legen, dieses ist jedoch unabhängig von Bildung, schlechter Kinderstube, Wetter und Raumtemperatur zu sehen. Also eine Sache für oder gegen die sich Mann entscheiden kann.
          6. Es geht nicht darum festzustellen wer besser ist! Denn Kategorien in denen ihr "steil" seid, lehne ich meist schon kategorisch ab. Ich finde es einfach uninteressant schnell Bier zu trinken und mich für was besonderes zu halten. Desweiteren lehne ich auch eine Menge eures gesellschaftlichen Verständisses ab. Der Unterschied ist v.a. der, dass ich kenne was ich ablehne, ihr lehnt vieles aus Unkenntnis ab und weil es früher auch nicht so war. Ein wunder, dass ihr nen Internetzugang habt.

        10. ret marut    

          Die Markomannia ist v.a. tolerant gegenüber anderen rechtsextremen Verbindungen. Siehe den nächtlichen Einlaß der Rugia nach ihrer Flaschenwurfaktion.
          Ansonsten hat Klaus hier im Webmoritz recht eindeutig gezeigt, was die Markomannia unter Toleranz versteht und wie sich das mit ihrem völkischen Vaterlandsbegriff verhält.

        11. Klaus_Mm    

          Wie zuvor bei der Antwort an wayne_inter: Warum sollte Eure Toleranz mehr wert sein als die unsere? Nur weil die von Euch tolerierte Gewalt von links gegen rechts kommt? Das ist ein bißchen billig.

          Und bezogen auf unseren volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff ist es vielleicht schwer zu begreifen sein und für Dich möglicherweise zu hoch – aber die wertfreie Feststellung von Unterschieden hat mit Toleranz erstmal noch gar nichts zu tun.

          Gruß, Klaus

        12. ret marut    

          @ Sören: Daß ins IKuWo keine SexistInnen, RassistInnen, Nazis und völkisch-nationalistische Schläger eingelassen werden, ermöglicht ja erst, daß sich dort Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen angst- und diskriminierungsfrei treffen und gemeinsam reden, eine Veranstaltung besuchen oder an einer Party teilnehmen können.
          Wer lieber auf deutsche Eiche und Brett vorm Kopf oder sexistische Anmachen steht, findet in Greifswald wahrlich genug Veranstaltungsräume, wo das gang und gebe ist.

          Für rechtsextreme Burschenschafter ist das IKuWo jedenfalls nicht gedacht und auch nicht offen. Die können doch auf ihrem Verbindungshaus saufen, bis sie umfallen, dafür ist das ja da.

        13. Klaus_Mm    

          Mir ist das Ikuwo relativ egal und ich muss da auch nicht hin – Du hast allerdings auch keine Ahnung, wofür wir unser Verbindungshaus nutzen und ob wir mehr saufen, als der "normale" Greifswalder Student – das wage ich als Geowissenschaftler in Kenntnis der Keller in der Jahnstraße dann doch zu bezweifeln.

          Falsch ist allerdings Deine implizite Andeutung zu den Möglichkeiten des Ikuwo – wir Markomannen behindern niemanden in seiner freien Entfaltung aufgrund seines sozialen und / oder kulturellen Hintergrundes.

          Gruß, Klaus

        14. ret marut    

          Ich wollte nicht unterstellen, daß im Markomannenhaus nur Koma-Saufen betrieben wird. Ihr macht schließlich auch politische Veranstaltungen, z.B. mit dem rechtsextremen Buchautor Götz Kubitschek. Und ab und zu säbelt ihr euch ja auch noch gegenseitig rituell ins Gesicht.

        15. Klaus_Mm    

          Deine Beurteilung von Kubitschek mal dahingestellt ist vielmehr korrekt, dass wir uns bei unseren Veranstaltungen an einem breiten Spektrum orientieren.

          Und mit dem Säbel ist bei uns keiner mehr unterwegs.

          Gruß, Klaus

  11. zorro    

    Hm, auf eine Stellungnahme/ Distanzierung vonseiten der Verbindungen warten wir also noch immer.
    Wehe, bei der Berichterstattung über den Angriff auf die Markomannia hätten sich die "Linksextremisten" hier aufm Blog erdreistet, nicht SOFORT eine klare Absage an die Gewalt zu erteilen….
    Schwache Kür, Leute!!! Ist das als stillschweigendes Einverständnis zu radikalen Mitteln gegegn politisch Andersdenkende zu werten?

    1. Ebenezer    

      Mal ganz ruhig bleiben, das ganze ist gerade erst einen Tag her. Bei der Markomannensache gab es auch zu Montag Abend die ersten Kommentare.

    2. Birkhahn    

      Klaus_Mm hat sich klar gegen Gewalt ausgesprochen und geschrieben, daß Markomannia die Sache prüft und sich ggf. dann äußert.

      1. Unwissender    

        er hat gesagt, dass er es prüft… Eine Distanzierung sieht anders aus…

        1. Klaus_Mm    

          Ich habe vor allem gesagt, dass wir Markomannen uns nicht so wie beschrieben verhalten und diese Art des Handelns als falsch erachten. Das stellt unsere derzeitige Distanz meines Erachtens schon sehr deutlich dar.

          Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass ich etwas prüfe – das machen "wir".

          Gruß, Klaus

    3. Klaus_Mm    

      Ich habe mich dazu etwas weiter oben ( http://www.webmoritz.de/2009/11/01/mutmasliche-bu… ) schon geäußert und das als Markomanne.
      Ich könnte das Ganze noch dahingehend ergänzen, dass wir auch die Bewohner der angeführten Einrichtungen nicht mit Was-auch-immer bewerfen.

      Für erste sollte das eigentlich reichen, oder?

      Gruß, Klaus

  12. Richie    

    Oh man, jetzt muss ich schon wieder als nicht Bursche hier eine Lanze brechen. Von uns aussen Stehenden glaubt den Käse in dieser Provinzposse kein Studi mehr.
    Als ob,die Burschis nach dem Überfall auf ihre Hütte jetzt ein linkes Zentrum angreifen..ganz schlechte Propaganda von links.
    Das lief doch genau so: "Komm wir schmeißen den Burschen die Scheiben ein, upps, das Echo war jetzt doch eher negativ für unsere "linke Sache"..hmmm…naja, dann warten wir 2 Wochen und fingieren oder denken uns einen Überfall auf uns aus.."

    Puhhh…langweilt mich das nur, oder geht Euch das genauso?

    1. Susi    

      in deinem Kopf gehen aber komische Dinge vor

    2. 17vier    

      genau richie,
      schnell noch n paar bier gezogen, damit der biermuskel in sekundenschnelle auf den umfang eines durchschnittsburschen wächst, die coleur improvisiert und dann mal schnell die eigene "hütte" attackiert. nebenbei noch n schlagring und falsche personalien besorgt, damit nicht mal die polizei was merkt.
      ausgefuchste kerlchen, die wir sind…

    3. Richie    

      ???? Jetzt wurde mein Beitrag gelöscht? Warum das denn? Weder bin ich Burschi noch Antifa!? Ich sagte nur, dass es komisch ist, dass direkt zwei Wochen nach dem Anschlag auf das Verbindungshaus ein angeblicher Anschlag auf das Kulturzentrum stattfindet. Das glaubt von uns Aussehenstehnden kein Mensch. Warum darf ich das nicht äußern?

      Schwach!

      Ps.: Vor allem einen Schlagring, is klar? Und warum hat die Polizei die Angreifer nicht auf dem Haus der Burschen gestellt?

      1. hans    

        Die Polizei bestätigt den Vorfall, auch die Sicherstellung des Schlagrings. Die Personalien der Tatverdächtigen wurden aufgenommen, danach konnten diese sich selbstverständlicherweise frei weiter bewegen (kein Verdacht auf Anschlusstraftaten und keine Fluchtgefahr) und sind dann zur Markomannia gegangen, haben da geklopft und durften rein. Insofern hatte die Polizei überhaupt keinen Grund die Personen erneut zu stellen (die Personalien hatten sie ja schon).

        1. Richie    

          Ich weiß ja nicht, ob Du Dich schon einmal mit dem deutschen Recht auseinander gesetzt hast, aber, die Polizei lässt Personen die einen politisch motivierten Anschlag verübt haben nicht einfach gehen. Vor allem nicht, wenn Sie ein Waffe dabei hatten und es sich dabei um Täter aus dem rechtsextremen Spektrum handeln soll. Dafür reicht mein erstes Staatsexamen gerade nich. So ein Unfug. Ihr glaubt das doch selber nicht. Ihr könnt den Burschis gerne alles unterstellen, ich find deren Ansichten auch nicht förderlich und teilweise wirklich bedenklich, aber das ist alles quatsch.

        2. hans    

          und du scheinst die deutsche polizei schlecht zu kennen. die geht erstmal von einem politischen hintergrund aus, und sieht auch keinen anschlag sondern eine sachbeschaedigung und einen verstoß gegen das waffengesetz. 2x ueblicherweise unter 90 tagessaetze (wo wir jetzt beim deuschen recht waeren) und damit vergehen und daher (wenn nicht oben erwaehnte verschaerfende haftgruende) keine u-haft.

  13. Oliver Wunder    

    Können bitte langsam mal andere Nachrichten als Linke vs Burschenschaftler oder umgekehrt die Nachrichten und vor allem Diskussionen hier dominieren?

    1. Unwissender    

      solange der webMoritz keine deutliche Position gegen die Rechtsextremen bezieht, wird die Debatte wohl nicht enden…

      1. mens_sana    

        Und solange sich hier krude linke Gedanken ergießen wird wohl regelmäßig dagegen gewettert. Sowas ist üblich.

        1. wayne_inter    

          Was sind denn krude linke Gedanken?

    1. wäh?    

      Vom UZ-Pressefest direkt ans Klavier…

  14. Unwissender    

    Der Fleischervorstadt-Blog zeigt, wie man diese Nachricht auch hätte schreiben können:

    http://blog.17vier.de/?p=3587

    "UNGLAUBWÜRDIGE BEKENNTNISSE ZUR DEMOKRATIE

    In der Vergangenheit versuchte die Burschenschaft immer wieder, sich als zum demokratischen Spektrum zugehörig zu präsentieren, doch personelle Verbindungen mit der NPD, Vorträge mit geschichtsrevisionistischen Referenten und beobachtete Rugianer auf Neonazi-Demonstrationen machten dieses Ansinnen in höchstem Maße unglaubwürdig. Schändlicherweise tragen sie auch noch die Farben des Greifswalder Stadtwappens (rot-weiß-grün). Das man sich diesen Reihen ausdrücklich für die Beibehaltung des kontrovers diskutierten Namenspatrons Ernst-Moritz Arndt stark macht, dürfte nicht weiter verwundern."

    http://blog.17vier.de/?p=3587

    1. Marco_Wagner    

      "In der Vergangenheit versuchte die Burschenschaft immer wieder, sich als zum demokratischen Spektrum zugehörig zu präsentieren,"

      Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Die B! Rugia, um die es ja hier geht hat in der Vergangenheit kein einziges mal versucht, sich als zum demokratischen Spektrum zugehörig zu präsentieren. Sie ist in der Vergangenheit überhaupt nicht in Erscheinung getreten. Zu diversen Rechtsextremismusvorwürfen hat sich diese B! auch nicht geäußert, sondern geschwiegen.

      1. 17vier    

        falsch marco,
        das letzte mal durfte ich die alberne wir-sind-demokraten-litanei der deutschtümmler an der tür hören, als rugianern der einlass zur arndt-debatte verwehrt wurde!

        das ist natürlich keine offizielle stellungnahme der burschenschaft, aber in meinen augen wird die burschenschaft von ihren mitgliedern repräsentiert. die zugehörigkeit zum rechten lager wird ja u.a. auch auf diese weise hergestellt.

        1. Marco_Wagner    

          Nun gut. Das habe ich nicht gewusst. Ansonsten sieht und hört man ja von den Rugianern nichts.
          Öffentlich haben sie sich, im Gegensatz zur Markomannia, nicht von den Vorwürfen distanziert.

          So weit ich weiß, kann sich eine B! ja aussuchen, wen sie aufnehmen will und wen nicht.
          Muss man sich da denn unbedingt mit Nazis verbünden?
          (auch wenn sich die Rugia im Fall Rochow von ihm wieder trennten)

  15. Unwissender    

    und weiter…

    "Übrigens wurde in Greifswald auch während des Dritten Reiches gefochten und “studentisches” Brauchtum gepflegt. Zeitungsartikel zeigen Burschenschafter mit Hakenkreuz bei der ersten Mensur im nationalen Greifswald. Sie zeugen außerdem vom Aufruf der “Greifswalder Studentenschaft” zur Bücherverbrennung auf dem Marktplatz am 10. Mai 1933."

    Der Bildbeweis wird gleich mitgeliefert: http://blog.17vier.de/wp-content/gallery/greifswa

    http://blog.17vier.de/?p=3587

    1. Klaus_Mm    

      Schade, dass man auf den Bilern so wenig erkennen kann. Gibt es die auch in höherer Auflösung und besser dokumentiert?

      Gruß, Klaus

      1. 17vier    

        das sind scans von sehr alten kopien der sehr alten zeitungen. ich habe es natürlich noch in etwas besserer qualität mit dem ganzen artikel-text dazu und teile dieses material sehr gerne mit historikerInnen, die sich kritisch mit dem thema auseinandersetzen wollen.

    2. Ostendorf    

      Hört doch mal auf, da unrichtige Sachen zu unterstellen. Das muss man doch alles im historischen Kontext sehen. Bücherverbrennungen waren damals eben derbe angesagt. Der Judenstern, die Gaskammern, die Gestapo – alles Kinder ihrer Zeit. Also bitte reißt nicht immer alles aus dem Zusammenhang, ja?!

      1. studivz    

        OH! Eine Sarkasmus-Gruppe – Wie nützlich

      2. Ostendorf    

        Da war nix offtopic, Leute. Wenn ihr es nicht versteht, hier richtig und passend zu moderieren, überlasst das Menschen, die nen Plan von Diskussionskultur haben.
        Wenn sich ständig Leser beschweren, dass schon wieder ein Burschi- Artikel erscheint, lasst ihr das stehen, macht man aber eine sarkastische – jedoch zur aktuellen Debatte passende – Bermerkung, die euch nicht in den Kram passt (ja, ich weiß, ihr seid proArndler) wird man zensiert.
        Sauerei sowas, echt!

        1. Ostendorf    

          Ich werde euch keine verdammte Mail schicken! Aber ich kann ja mal zur Redaktionssitzung kommen und meinem Unmut persönlich Luft machen.
          Es ist echt das letzte, wie ihr euch hier aufspielt und Meinungen hin- und herdirigiert.
          Naja, Hauptsache schön gefressen aufm Landesastentreffen.
          Guten Hunger weiterhin

      3. Sebastian Jabbusch    

        Ich hab den gelöschten Beitrag und die Diskussion über die Bücherverbrennung mal hier ins Forum verschoben:

        Hier: http://www.webmoritz.de/forum/allgemeines/die-bur

  16. Klaus_Mm    

    Naja, ich hatte weniger eine neue kritische Auseinandersetzung mit dem Thema im Blick – bei der dürfte ich als Burschenschafter vermutlich gar nicht mitmachen.
    Mich interessieren die Bilder aus studentenhistorischer Sicht. Falls Du entsprechende Scans doch mal ins Netz stellst, dann kannst Du das ja vielleicht hier publik machen.

    Gruß, Klaus

  17. Ostendorf    

    Ich werde euch keine verdammte Mail schicken! Aber ich kann ja mal zur Redaktionssitzung kommen und meinem Unmut persönlich Luft machen. Naja, Hauptsache schön gefressen aufm Landesastentreffen….
    Guten Hunger weiterhin!

  18. CptSubtext    

    Also der Fleischervorstadtblog ist schon ziemlich reißerisch da lob ich mir doch den sachlicheren Beitrag aufm Webmoritz.

    Interessant find ich ja gerade: "Woher die Mitglieder des IKuWos wissen, dass die Angreifer Mitglieder der Burschenschaft “Rugia” waren, wollten sie auch auf Nachfrage nicht präzise sagen…"

    Das oben verlinkte FleischervorstadtBlog schreibt ja sogar: "Sie sind namentlich bekannt …. es liegen Fotos vor, die vorerst nicht veröffentlicht werden"

    Werden dort eventuell schon Akten geführt, im Geiste Wolfgang Schäubles?

    Würde man als Quelle haben, "man kennt die" oder "StudiVZ" hätte man es an dieser Stelle einfach getan. Aber der Satz "..wollten sie auch auf Nachfrage nicht präzise sagen.." läßt ja nahezu nur eine Möglichkeit zu.

    Und ich denk mal die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten durch Privatpersonen ist im Prinzip verboten. Das würde ich dann auch nicht in der Öffentlichkeit präzisieren wollen 😀
    Aber wahrscheinlich bin Ich die einzige die sich darüber gewundert hat.

    1. Jones    

      Ach Leute, seid ihr nur naiv, oder habt ihr tatsächlich noch nie was davon gehört, wie Antifa- Arbeit auch(!!) aussieht?!
      Natürlich werden da Informationen zu Personen gesammelt, die sich in der rechtsextremen Szene bewegen. Ob das nun schriftlich und in Aktenform passiert, wage ich zu bezweifeln. Zudem ist und bleibt Greifswald ne Kleinstadt, da kennt man sich und grad die politischen Gegner werden schon wissen, mit wem man es auf der "Gegenseite" zu tun hat.
      Auf dem Fleischervorstadt- Blog ist es ja auch nochmal erwähnt: diese Kenntnisse sind Grundlage für die Türpolitik des IKuWo. Auf der anderen Seite würden Leute ausm linken Spektrum nicht auf irgendwelche Verbindungsparties gelassen (ma davon abgesehn, dass da eh keiner hin will).
      Deswegen muss man nicht gleich ne Kartei im Keller horten…
      Denkt ihr, wenn beispielsweise die Friedrich- Ebert- Stiftung ne Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus macht und Nazis von der Veranstaltung ausschließt, vertraut man auf Erkennungsmerkmale wie Springerstiefel und Bomberjacke? Aufwachen!!

  19. Jones    

    Hatte ich hier nicht ein Kommentar geschrieben?? Wo isses hin?

    1. Klaus_Mm    

      Ich habe ihn – die Darstellung der neuen Kommentare mal ausgenommen – auch nicht gefunden.

      Gruß, Klaus

  20. Richie    

    Leider löscht Jabusch alles was nicht passt. Schade.

    1. Klaus_Mm    

      Das ist Unsinn – Jabbusch ist hier eigentlich nicht mehr in Sachen Moderation unterwegs.

      Gruß, Klaus

  21. hans    

    von keinem politischen hintergrund soll es heißen

  22. ret marut    

    "Die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald distanziert sich ausdrücklich von diesen Vorkommnissen. Das gezeigte Verhalten verurteilt die Burschenschaft Markomannia auf das schärfste als feige und unehrenhaft und ist sehr froh, dass niemand verletzt wurde."
    – Komisch nur, daß selbige Burschenschaft kein Problem darin sah, 3 Verbindungsstudenten, die gerade bei der Polizei (wegen mutmaßlicher Flaschenwürfe aufs IKuWo) ihre Personalien angeben mußten und bei denen zudem ein Schlagring sichergestellt wurde, nachts um 3 Uhr in ihr Haus zu lassen. Vielleicht ist das ja so übliche Praxis bei Vereinigungen, die der "Burschenschaftlichen Gemeinschaft" (BG) angehören. Die Münchner Danuben (ebenfalls BG) hatten ja auch schon mal einem polizeilich gesuchten, rechtsextremen Schläger (nach einem ausländerfeindlichen Übergriff auf einen Griechen) ihr Haus als kurzfristigen Interims-Unterschlupf gewährt.

    Jedenfalls zeigt der Vorfall, daß die Beziehungen zwischen Rugia und Markomannia offenbar ziemlich gut sind, die Markomannia also den Kontakt zu dieser rechtsextremen Burschenschaft nicht scheut. Denn seien wir mal ehrlich: Wem würdet ihr um 3 Uhr nachts die Haustür öffnen, doch sicher nur sehr guten Freunden, oder?

    1. Klaus_Mm    

      "Wem würdet ihr um 3 Uhr nachts die Haustür öffnen, doch sicher nur sehr guten Freunden, oder?"

      So eine Aktion nennt man in Verbindungskreisen "Couleurbesuch" – und der wird generell und nicht nur bei der BG oder den Burschenschaften, solange nicht triftige Gründe dagegen sprechen, rein gelassen, auch wenn es in den frühen Morgenstunden ist.

      Und solange es sich nur um einen Couleurbesuch handelt, ohne dass z.B. jemand direkt mit der Tür ins Haus fällt ala "Ey, wir haben gerade das IKUWO demoliert!", dann spricht auch nichts gegen einen solchen Besuch.
      Anders ausgedrückt – da war kein "Problem", welches wir sehen konnten.

      Ein Wort noch zu dem Vorfall bei den Danuben: Der untergeschlüpfte Schläger – dem nicht von den Danuben, sondern von einem anderen Gast der Einlass gewährt wurde – ging nach der Übernachtung zur Polizei und erkundigteb sich nach seiner in Gewahrsam genommenen Freundin. Von "polizeilich gesucht" war also zu dem Zeitpunkt noch keine Rede und auch hier konnten die Danuben das "Problem" so erstmal nicht sehen.

      Gruß, Klaus

      1. Marko    

        Vielleicht noch als klärrende Ergänzung: Zu diesem Zeitpnkt gab es noch ein gesellige Runde in den unteren Räumen. Wäre dies nicht der Fall gewesen und hätten die Rugen erst jemanden wach machen müssen, wäre das anders ab gelaufen.
        Weiterhin waren die Rugen, nach Klärrung des Geschehenen und deutlichen Worten (die ganz sicher nicht zustimmend waren), nur kurz da, bevor sie wieder verschwanden.

        1. ret marut    

          Es gab demnach also in der Nacht noch ein "klärendes" Gespräch zwischen den Rugia-Mitgliedern und Markomannia-Mitgliedern über die Vorfälle am IKuWo?
          Und was haben die Rugianer zum unerlaubten Waffenbesitz (Mitführen eines Schlagringes) gesagt? Was haben die denn zur Motivation für einen solchen Angriff aufs IKuWo angeführt?

        2. Klaus_Mm    

          Wenn Dich Stellungnahmen der Rugier interessieren, dann frag doch bitte diese direkt. Wir Markomannen verargumentieren hier nur unsere Position.

          Gruß, Klaus

        3. ret marut    

          Mir geht es auch allein um Stellungnahmen der Markomannia. Die bisherige "Stellungnahme" eurer Verbindung ist mehr als spärlich und wird der Angelegenheit wirklich nicht gerecht.

        4. Klaus_Mm    

          Nicht erstaunlich das Du das so siehst. Allerdings sind die wesentlichen Punkte enthalten: Wir verurteilen das Verhalten der Bierflaschenwerfer – sogar sehr deutlich – allerdings haben wir mit der Aktion nichts zu tun.

          Gruß, Klaus

        5. marie7    

          Warum denn ausgerechnet das IKUWO?!
          Inwiefern sollen die denn ein Feindbild für die Burschenschaften darstellen, nur weil da welche nicht reingekommen sind bei der Arndtdebatte?

        6. Sara    

          In deren Vorstellung – so vermute ich – wohnen dort eben die Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer. Das IKuWo ist zudem Veranstaltungsort für alternative Vorträge, Versammlungsort für alternative und linke Gruppen etc.
          Das macht es zum Ziel für Menschen, die mit Leuten, die ihre politische Meinung nicht teilen, nicht klarkommen….

        7. Calm    

          "Das macht es zum Ziel für Menschen, die mit Leuten, die ihre politische Meinung nicht teilen, nicht klarkommen…. "

          Nach Deiner Vermutung hätte das IKUWO ein ähnliches Problem wie die Burschenschaft Markomannia – nur mit umgedrehten Vorzeichen.

          Naja, auch nicht ganz. Hier ein paar Bierflaschen gegen die Fassade – dort Pflasterscheine gezielt auf Fenster mit dahinter stehenden Menschen und der Versuch, das Haus zu stürmen. Ist schon etwas anderes. Schön ist jedoch beides nicht.

      2. hans    

        Dann sollten die Beteiligten Markomannen sich vllt. mal als Zeugen melden, falls die Rugen ihnen gegenüber den Vorfall geschildert haben und dabei eventuell ermittlungsrelevante Details benannt haben.

        1. ret marut    

          Vielleicht sollte die Staatsanwaltschaft auch einfach ein paar Markomannen, die an dem Abend "auf dem Haus" waren und den Rugia-Mitgliedern geöffnet und ein Bierchen offeriert haben, als Zeugen vorladen.
          Um mal die bisher im Raum stehenden Straftatbestände kurz zu umreißen: §303 StGB (Sachbeschädigung), §125 StGB (Landfriedensbruch), §86a (Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole) sowie § 2 Abs. 3 i. V. m. Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.2 WaffG (Mitführen eines Metallschlagringes).

        2. Calm    

          Hey, Du kennst Dich ja aus. Hat die Staatsanwaltschaft nach dem Anschlag auf das Markomannenhaus im IKUWO ähnliches versucht? Da wäre zwar §86a StGB und das WaffG nicht unbedingt relevant aber dafür käme §223 (2) StGB (versuchte Körperverletzung) in Betracht.

          Das es eine Verbindung zwischen IKUWO und den Tätern gibt lässt sich ja leicht über diese Internetseite http://antifahgw.blogsport.de/ erkennen, wo man sich des Anschlags rühmt und gleichzeitig zu Veranstaltungen/Treffen im IKUWO lädt.

        3. ret marut    

          Ach so läuft der Hase: Weil das IKuWo als öffentlicher Veranstaltungsraum von politischen Gruppen genutzt wird, wird es zur legitimen Zielscheibe für Rechtsextreme erklärt. … Du bist mir ja einer.

        4. Calm    

          Wer schreibt denn sowas?

          Ist nur komisch, dass das IKUWO gar nicht so friedlich scheint wie es tut.

          In einem Rechtsstaat ist übrigens NIEMAND eine LEGITIME Zielscheibe für irgendwen. (Aber bei "Nationalisten, Revanchisten, Sexisten" möchte mancher schonmal ne Ausnahme machen, oder?)

        5. ret marut    

          Darf ich noch einmal zusammenfassen: Du bezichtigst das IKuWo der physischen Gewalt gegen Dritte?

        6. Klaus_Mm    

          Ohne zu wissen was Calm nun genau wollte – von physischer Gewalt des Ikuwo gegen wen auch immer hat er nicht geschrieben.

          Es ist allerdings schon komisch, dass die Antifa Greifswald – die eindeutig Gewalt gegen Sachen und Personen ausübt – das Ikuwo bewirbt und dort politische Veranstaltungen durchführt.
          Wenn das Ikuwo solche Organisationen bei sich "unterschlpfen" läßt, dann muss sich das Ikuwo schon kritisch fragen lassen, ob es sich als friedliche Einrichtung bezeichnet oder ob eine Distanz zu Gewalt und Extremismus möglicherweise bewußt vermieden wird.

          Gruß, Klaus

        7. wayne_inter    

          Auch an dich die Frage: "Was ist das Ikuwo?" und Zusatzfrage: "Wer oder was ist die Antifa Greifswald?" und wenn du die Fragen beantwortet hast, dann kannst du ja noch mal deine Behauptungen prüfen, denn dann weisst du, an wem du sie zu überprüfen hast.
          Deine suggestive Polemik ist so unter aller Sau, da verlier ich ja sogar die Contenance. Was passt dir denn nicht daran, dass das Ikuwo Räumlichkeiten für eine Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Stralsund (vor 10 Tagen) bereitstellt. Mir ist schon klar, dass es dich nicht stört, wenn deine nationalen Kameraden zum Ammenmärchen vom Stralsunder Bombenholocaust auf die Straße gehen, allerdings dann das zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen im IKuwo zu verunglimpfen ist einfach nur geistige Armseligkeit oder Brandstiftung.

        8. Marco_Wagner    

          Ich glaube, dass (nicht nur) du die Argumentation nicht richtig verstanden hast.

          Ret Marut wirft der Markommania vor, dass sie drei Nazis von der Rugia aufgenommen hat. (Dass diese dann nach einem klärenden Gespräch wieder vor die Tür gesetzt worden sind, hat er durchaus zur Kenntnis genommen.)

          Calm wirft daraufhin dem IKuWo vor (und das hat Klaus_Mm nur noch einmal verifiziert), dass es keinerlei Bedarf darin sieht, sich von Antideutschen und gewalttätigen Antifaschisten abzugrenzen.

          So weit habe ich zumindest die Argumentation verstanden.

        9. wayne_inter    

          Ich hab ja gesagt, ich verlier die Contenance, wenn hier Nebelgranaten geworfen werden. also sorry, hab mich wieder gefangen.

        10. Klaus_Mm    

          Zum einen habe ich keine Nebelkerzen geworfen.
          Zum anderen verliere ich hier auch nicht die Contenace und bleibe höflich – obwohl die Anwürfe gegen uns Markomannen deutlich heftiger als die vermeintlichen Nebelkerzen sind und obwohl ich als Markomanne hier wesentlich mehr persönlich betroffen bin, als es bei Dir der Fall ist.

          Also reiß Dich nächstens bitte vorher etwas mehr zusammen.

          Gruß, Klaus

        11. wayne_inter    

          Komm mal klar, dass was hier als Beleidigung angesehen wurde war nichts weiter als ein erneuter Verweis darauf, dass Burschenschafter und Neonazis den gleichen volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff haben und daher auch nicht auszuschliessen ist ob Burschenschafter nicht eine ähnliche Bewertung der Bombenangriffe auf Stralsund haben wie die Neonazis, die dort vor 2 Wochen auf die Strasse gingen.

        12. Klaus_Mm    

          Ich habe mich noch nicht besonders intensiv mit dem Vaterlandsbegriff der NPD beschäftigt. Aber ich glaube, sie wendet diesen auf die Bundesrepublik und die diesbezüglichen Einwohner an – das tun wir Burschenschafter nicht.

          Darüber hinaus weiß ich nicht, wie die NPD die Bombenangriffe auf Stralsung bewertet und kann das nicht näher bewerten.

          Aber völlig unabhängig davon, wo sich Gedanken von NPD und Burschenschaften miteinander überschneiden – beide haben, insbesondere auf meine Markomannia bezogen, nichts miteinander zu tun.

          Gruß, Klaus

        13. mich_inter    

          Das ist SO doppelzüngig.
          "Wer oder was ist die Antifa Greifswald?"

          Der organisatorische Aufbau der sogenannten Antifa ist seit der Gründerzeit dezentral und konspirativ gestaltet um "staatliche Repressionen" abzuwenden.(vulgo: Verfolgung von Straftätern)
          Kein Ansprechpartner, keine Pressestelle, kein Verantwortlicher.
          Sich im Umkehrschluss darüber zu echauffieren, das niemand sich gegenüber der Öffentlichkeit bekannt hat und sich deswegen unter den schützenden Flügel der Unschuldsvermutung zurückziehen zu können ist dumm. D-U-M-M. Eine Organisation, die sich bewusst konträr zu staatlichen Organisationen erschaffen hat, nutzt heute die Kraft des Rechtsstaates, um gegen politische Gegnger zu operieren? Hut ab für die Chuzpe, es ist ein blinder Fleck unserer Rechtsordnung; aber weißgott keine Basis, Beschuldigungen zu verbreiten. Ob du es glaubst oder nicht, die Zeiten prall gefüllter Futtertröge an denen sich Natterngezücht mehrt, das ohne jede Gegenleistung die Hand beißt, die es füttert, sind vorbei.

          Da hilft kein von solid organisierter "Bildungsstreik"(Streik der Studenten? Einer bis zum Eintritt ins Berufsleben unproduktiven Gruppe? Wo ist der negative Effekt?) und auch keine Propaganda im Web. Antifa ist asozial, antisozial, antirechts, anti Globalisierung, anti Staat. Anti Nation, anti Leistungsgesellschaft, anti Toleranz, anti everything.
          Na und? Pro was sind die eigentlich? Geld? *icken? Anarchie?

          Der Durchschnittsmensch ist eher unpolitisch, außer es berührt sein eigenes Umfeld. Extremismus geht da völlig fehl. Der halbherzige Versuch, die "breite Mehrheit" durch Brandreden über grassierende antidemokratische Tendenzen zu mobilisieren scheitert daran, das jeder* auf Anhieb erkennt, das gerade die sogenannte "Anti"-Fa die Allerersten sind , die alle Werte unserer Gesellschaft ablehnen, bekämpfen, verleumden.
          Die Methoden sind bekannt: Drangsalierung, Verächtlichmachung, Denunziation(ausgerechnet beim Staat!) des politischen Gegners.
          Kurz gesagt: Antifa heißt Weglaufen. Weglaufen vor "Nazis", wenn man in der Unterzahl ist. Weglaufen vor Bullen, wenn man Mist gebaut hat. Weglaufen vor dem Ordnungsamt, wenn man in Leipzig Mülltonnen anzündet. Weglaufen, nachdem man Markomannia gesteinigt hat… und die Sympathisanten der Polizei überlassen. Weglaufen, wenn die Presse fragt, warum man "entglast" hat.

          Die Methoden der "Anti"Fa sind die der SA: Der politische Gegner darf keinen Raum haben, in dem er ungestört agieren darf. Da man keine demokratische Mehrheit hat, wird stante pede eskaliert und attackiert. Da habe ich es doch fast vergessen: Der, dem ich aus dunkler Nacht den Pflasterstein entgegengeworfen habe, der sein Gesicht zertrümmert und ihn entstellt hat, der ist ein Nazi. Und weil er potentiell menschenverachtende Gedanken haben könnte, bin ich einer von den Guten. Es ist ja schliesslich Keinem zuzumuten, das er erst abwartet, bis jemand tatsächlich etwas getan hat. Einfacher ist es, ihn zuerst als Unmenschen zu titulieren und ihm dann das Gesicht zu zertrümmern. Das schmälert seine Lobby.

          Das ist auch himmelweit von irgendwelcher Nazi-Ideologie entfernt, weil das waren ja alles Deutsche. Ich als rechtschaffender Antifaschist bin per se contra Alles. Und wer gesmasht wird, der wird es ja wohl verdient haben. Oder? Was, das siehst du anders? Du Nazi!

          *wirklich jeder

        14. Klaus_Mm    

          Ich sehe das Ikuwo genauso, wie es in der weiter oben von Calm angeführten Anzeige durch die Antifa beworben wird – weiter muss man an dieser Stelle nicht differenzieren.
          Die Antifa Greifswald ist für mich eine Organisation, die unter anderem den Angriff auf unser Markomannenhaus bejubelt – auch sehr eindeutig unter der von Calm angeführten Adresse zu sehen.

          Ich habe keine Probleme mit der Durchführung einer Veranstaltung gegen die NPD Stralsund.
          Ich habe mich allerdings nicht gegen die Veranstaltung an sich ausgesprochen – vielmehr habe ich mein Unverständnis geäußert, dass das Ikuwo (wieder ganz undifferenziert), offenbar keine Berührungsängste vor extremistischen und gewaltbereiten Organisationen zeigt.

          Insofern verunglimpfe ich hier keineswegs das zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen im Ikuwo – mir ist nur einfach nicht klar, wem das Ikuwo alles als Ort zur Vorbereitung von was auch immer dient.

          Die Feststellung der geistigen Armseligkeit bleibt Dir unbenommen, aber mit Brandstiftung hat das nichts zu tun – immerhin haben wir Markomannen und auch ich selbst nun mehrfach betont, dass in einer Diskussion um politische Positionen und Meinungen Gewalt gegen Menschen und Sachen nie das Mittel der Wahl und entsprechend abzulehnen ist. Und nicht mehr, aber eben auch nicht weniger, erwarte ich von (Euch) anderen auch.

          Gruß, Klaus

        15. wayne_inter    

          Was hat der Anschlag adH der Markomannia mit dem Ikuwo zu tun? Das Ikuwo war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Sommerpause noch geschlossen. so what?
          Desweiteren frag ich mich, was du unter Ikuwo verstehst:
          Den Verein?
          Das Haus?
          Die Menschen die dort wohnen oder dort ehrenamtlich arbeiten?
          Die Leute, die dort regelmäßig Konzerte/Partys/Vorträge besuchen?
          Oder meinst du jede_n, die/der schon mal drin war und dort etwas getrunken hat?

          Wie kommst du eigentlich zu der lachhaften Behauptung, "das Ikuwo" sei nicht friedlich und versuche jedoch als friedlich zu erscheinen?
          Gab es Straftaten, die aus dem Ikuwo heraus begangen worden sind oder mit dem Haus bzw. Verein nachweislich in Verbindung gebracht wurden?

          Dein Kommentar hat scheinbar nur den Zweck ein selbstverwaltetes Kultur- und Wohnprojekt verächtlich zu machen und rumzudenunzieren. Was dies bringen soll, kann sich eh jeder denken und wird wohl trotzdem dein Geheimnis bleiben.
          Du tust mir leid.

          P.S. auch deine 2. Aussage ist inhaltsloser Schwachsinn. Darum stelle ich das mal richtig: Es hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun, ob jemand "eine LEGITIME Zielscheibe für irgendwen" ist.
          P.P.S. bitte schreib doch nur einen Kommentar, wenn du was zu sagen hast. Danke

        16. StGB    

          naja, ganz so weiße weste ist wohl auch nicht angesagt lieber wayne. so manche geschichte hört man im laufe der zeit ja dann doch. mich störts nicht wenn man im ikuwo (ich meine das gebäude) bisserl pott raucht. aber mehr als rauchen sollte es denn auch nicht sein. die spatzen pfeifen von den dächern, dass so manche person erst im ikuwo (meine das gebäude) gesehen wurde und später dann am auto des herrn hochschild. stimmt bestimmt alles nicht, habe es halt nur gehört. natürlich kann das projekt nix dafür, wenn da leute nen bierchen trinken und dann unsinn bauen. aber ich will dich mal hören, wenn irgendeine halbseidene person bei einer verbindung nen bier trinken gesehen wird. und jetzt unterstelle mal dem klaus hier keine geschichten, das ist ja beleidigend!

        17. ret marut    

          Deine nichtbelegbaren Unterstellungen ("Gerüchte") gegen das IKuWo und die Menschen, die das IKuWo besuchen, sind ja wirklich das Letzte!
          Offenbar geht es Dir darum, mittels solcher "Geschichten" einen alternativen Wohn- und Veranstaltungsraum öffentlich in Verruf zu bringen. Damit begibst Du Dich in eine schöne Gesellschaft: Die Nazis um den Greifswalder Boten arbeiten seit Monaten mit ganz ähnlichen Unterstellungen gegen das IKuWo (und andere Einrichtungen) – und die Burschenschafter scheinen bereits mit Wurfgeschossen zur Tat gegen das IKuWo übergegangen zu sein.

        18. Klaus_Mm    

          Völlig unabhängig vom Ikuwo sitzt Du hier sehr schön im Glashaus.

          Gruß, Klaus

        19. ret marut    

          Na klar, Markomannen sprechen vom Glashaus.

          Wo soll denn "mein Glashaus" sein?

        20. Klaus_Mm    

          Na, um Dich herum natürlich.

          Gruß, Klaus

        21. ret marut    

          Wo sitze ich denn "im Glashaus"?

          [btw: Was soll an der Frage "sinnfrei" sein?]

        22. ret marut    

          Dann so: Ich sehe nicht, daß ich in irgendeinem "Glashaus" sitze. Du müßtest schon erklären, was Du damit genau meinst.

        23. StGB    

          ich erzähle nur, was ich so gehört habe. ich habe die infos daher auch entsprechend "weich" formuliert. den greifswalder boten habe ich noch nie gelesen, ich kenne den noch nicht mal. ich will niemanden schlecht machen. also komm´ mal wieder runter. selbst wenn sich leute im ikuwo aufgehalten hätten, kann man deren bösen taten wohl kaum dem ikuwo unmittelbar zurechnen. wichtig ist nur, dass man an aller orten mit gleichem maß misst. aber das kriegen ret und wayne offenbar nicht hin.

        24. wayne_inter    

          Warst du überhaupt schon mal im Ikuwo? Oder kennst du die welt nur vom hörensagen? Ich hab da zumindest noch nie jemand pott rauchen sehen. Das ist dochvoll uncool und ausserdem ist das doch verboten, oder?

        25. Zorro    

          "Pott"??? In welchem Jahrhundert war das nochma? 😉

        26. StGB    

          alta, scheisse bist du kuhl : )

        27. StGB    

          ""Pott"??? In welchem Jahrhundert war das nochma? 😉 "
          ist hingegen nicht sinnfrei? btw: was ist denn der Begriff für kiffen, der derzeit en vogue ist? : ) Das wird sicherlich auch editiert. Also Zorro, schnell antworten damit ich nicht in der Vergangenheit vergammel ; ).

        28. mens_sana    

          @StGB:
          Ey! Voll Fascho! ret und Wayne sind doch die Guten!
          Was fällt dir Fasch!stenschw3!n ein, die zu kritisieren?!

          Nur weil ein Ex-Burschi und IKUWO-Türsteher eines Abends den NAZI-Alarm-Knopf bemannt hat, heisst das noch lange nicht… jetzt hätte ich doch fast seinen Namen geschrieben, das war knapp…

        29. Calm    

          Der von mir gepostete Link spricht wohl für sich selbst. Der Zusammenhang mit den Angriff auf die Burschen ergibt sich für jeden Blinden durch die Bejubelung der Aktion einerseits und die durch das Bereitstellen von Räumlichkeiten durch das ikuwo andererseits.
          Also für mich sieht das so aus, dass dort unter dem Deckmantel eines "selbstverwalteten Kultur – und Wohnprojekts" (witzig, die Burschen machen ja was ganz ähnliches) auch gerne mal die "antifa" gewalttätige Aktionen plant. Aber dazu könnte sich ja mal jemand vom ikuwo äußern.
          Daneben lohnt sich nochmal ein Blick auf die Seite: http://antifahgw.blogsport.de/ – wozu wohl die Baseballschläger dienen sollen? "I prefer a baseball bat" Ich wusste garnicht, dass die Antifa sich auch sportlich betätigt :rofl:
          Übrigens, die antifa-Seite ist frei abrufbar. Jeder kann sich auf dieser Grundlage eine Meinung bilden. Zumindest mir stellen sich da ein paar Fragen, die sich die Verantwortlichen bei Stadt (das Projekt wird ja öffentlich gefördert) und Verein vielleicht auch mal stellen sollten.

        30. wayne_inter    

          Ich sag ja, du kennst die Welt nur vom Hörensagen. Also erstens: ist deine Aussage, dass das Ikuwo Geld von der Stadt erhält einfach nur falsch und damit weisst du auch wieso das Ikuwo nicht gezwungen werden kann, sich von antifaschistischen Strukturen zu distanzieren. Und zweitens: die organisierten Zusammenhänge, die du erkennst sind Ergebnis deiner paranoiden Schizophrenie.

          Halten wir doch einfach mal fest, dass du fast gar nichts weisst.
          Du weisst nicht, ob überhaupt Greifswalder_innen am Anschlag auf die Markomannia beteiligt waren. Du weisst nur, dass es Menschen gibt die diesen Anschlag nicht verurteilen und dies auf einer Internetseite kundgetan haben und auf dieser Seite auch eine Veranstaltung im Ikuwo angekündigt wird.
          Jetzt mal zum Thema "Antifa": Ist die verboten? Eine kriminelle oder terroristische Organisation? Vertreten sie menschenverachtende Ideologien? Die Antwort ist 3mal "Nein"
          Also wo ist das Problem, wenn ein Verein antifaschistischen Menschen für eine Informationsveranstaltung die Türen öffnet, dies ist nämlich genau das zivilgesellschaftliche Engagement, welches gefordert ist, wenn Nazis auf die Strasse gehen.

          btw: das Uni-Blasorchester, die BI gegen das Steinkohlekraftwerk oder die moritzmedien machen im Ikuwo auch Veranstaltungen, sind das jetzt auch gleich alles linke Steineschmeisser, wenn man deiner "Logik" folgt müsste dies ja so sein. Kann es sein, dass du an die ganz große Verschwörung glaubst?

        31. ret marut    

          Du beziehst Deine Infos offenbar aus dem Greifswalder Boten, dem hiesigen Vereinsblättchen der Freien Kameradschaften. Das zeugt entweder von grenzenloser Naivität oder politischer Nähe.

        32. Klaus_Mm    

          Vorab: Ich kenne den Greifswalder Boten nicht. Du musst ihn kennen, sonst könntest Du nicht so urteilen – aber ist das Deinerseits dann "grenzenlose Naivität" oder "politische Nähe"?

          Gruß, Klaus

        33. Marco_Wagner    

          Meinst du Unterstellungen solcher Art ernst, oder willst du damit immer nur provozieren (wäre ja nicht das erste mal – ich erinnere nur daran, wie du selbst Manfred Peters Antisemitismus vorgeworfen hast)?

          Wenn Konrad Adenauer noch leben würde, würde er sich vermutlich ähnlich wie Calm äußern (Adenauer hielt herzlich wenig von Linken).
          Würdest du ihm dann auch eine neofaschistische Gesinnung vorwerfen?

          Meine ernstgemeinte Bitte an dich: Mäßige dich in deinen Kommentaren. Selbst wenn du weder mit Calms, noch mit Klaus_Mms politischer Meinung einverstanden bist. Das rechtfertigt in keinem Fall ein permanentes ins Nazilager verorten. Egal wie weit rechts die beiden Herren aus deiner Sicht stehen. Faschismus zeichnet sich durch wesentlich deutlichere und andere Merkmale aus, als lediglich durch konsequente Ablehnung linker Ideengebäude und vermeintlichen Nationalismus.
          Und ich bin mir sicher, dass du das auch weißt.

        34. Calm    

          Nachdem mein erstes post verschwunden ist, hier nochmal meine (leicht überarbeitete) DIREKTE ANTWORT:
          Der von mir gepostete link spricht wohl für sich selbst. Der Zusammenhang mit dem Angriff auf die Burschen ergibt sich für jeden Blinden durch die Bejubelung der Aktion einerseits und die zumindest logistische Unterstützung durch das Bereitstellen von Räumlichkeiten durch das IKUWO andererseits.
          Also für mich sieht das so aus, dass dort unter dem Deckmantel eines "selbstverwalteten Kultur – und Wohnprojekts" (witzig, die Burschen machen ja was ganz ähnliches) auch gerne mal die autonome Antifa gewalttätige Aktionen plant.
          Dazu lohnt sich nochmal ein Blick auf die Seite: http://antifahgw.blogsport.de/ – wozu wohl die Baseballschläger auf dem einen flyer dienen sollen?
          Das ganze ist umso erstaunlicher, weil die Sache offensichlich von der Stadt gefördert wird. Die Verantwortlichen im Verein wie bei der Stadt sollten sich mal überlegen wem sie da Unterschlupf gewähren und was da neben Vorträgen/Partys/Konzerten noch so abgeht.
          Was den Vorwurf der Denunziation angeht: Die antifa-Seite ist frei zugänglich. so what?

        35. wayne_inter    

          -Also noch mal für alle, die es immer noch nicht gecheckt haben. Das Ikuwo war geschlossen wegen Sommerpause, als den Burschis die Räume gelüftet wurden.
          -Das Ikuwo wird nicht durch die Stadt gefördert, sondern allein durch die ehrenamtlich Mitarbeit der Beteiligten. Das Ikuwo hat auch keine Bombenwerkstatt und es ist auch kein Unterschlupf für ("such dir was aus").
          -Der Vorwurf der Denunziation trifft vollkommen auf dich zu, denn du stellst nicht Fakten dar, sondern beschuldigst das Ikuwo, etwas mit dem Anschlag auf die Markomannia zu tun zu haben und behauptest im Ikuwo würden unter dem "Deckmantel" der Kulturarbeit andere Dinge "abgehen". Was du von dir gibst, ist denunziatorische Scheisse und geht schon stark in Richtung Verleumdung, sei froh, dass dich die Anonymität des Internets schützt. Denn solche Voll******* wie du, werden normalerweise wegen Verleumdung vor den Kadi gezerrt.

        36. wayne_inter    

          Wo war denn da was beleidigendes? Wenn ich einen Blinden als Blinden bezeichne, ist dies eine Tatsachenbehauptung und keine Beleidigung.

        37. Klaus_Mm    

          Nach Meinung von uns Markomannen wird es nicht zur Zielscheibe für irgendwas, egal welche Veranstaltungen man dort abhält.

          Allerdings wundere ich mich hier ein wenig über Dich – in einem Deiner Kommentare zur Attacke auf unserer Haus und unsere Bundesbrüder ( http://www.webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf… ) hast Du doch deutlich gemacht, dass eine politische Motivation solche Attacken rewchtfertigt und diese dann eben nicht als das Werk von Chaoten zu gelten haben.

          Aber ich habe Dir ja gleich gesagt ( http://www.webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf… ), dass ich bzw. wir nichts von solchen Aktionen halten. Nun solltest Du – im Gegensatz zu uns Markomannen – eigentlich auch damit leben können, dass andere Deine Philosophie teilen bzw. sie nachvollziehen.

          Gruß, Klaus

        38. 17vier    

          du schreibst hier wirklich kompletten kokolores!

        39. 17fünf    

          Kokolores schreibt sich groß…

        40. Klaus_Mm    

          Das kann der Staatsanwalt gerne machen, wenn er es denn will.

          Es ändert allerdings nichts daran, dass wir Markomannen mit diesen Straftatbeständen nichts zu tun haben.

          Gruß, Klaus

        41. mens_sana    

          Wir wollen ja keine juristische Diskussion vom Zaun brechen (heute nicht;) ) aber Landfriedensbruch scheint mir bei dreieinhalb Gestalten und genanntem Verhalten ziemlich dünn.

          Und die vorgeladenen Markomannen, die du penetrant unter eine Decke mit den Rugen schieben willst, reißen sich im Angesicht der Gerichtsbarkeit das Band vom Leibe und hauen die so richtig in die Pfanne?
          Ich denke, die sind so dicke Kumpels? Warten wir doch erstmal ab, was mit denen passiert, die gestellt wurden, dann wissen wir mehr.

          Der Ehrgeiz der Staatsanwaltschaft wird sich in Grenzen halten angesichts des allabendlichen Volksschauspiels "Körperverletzung, Sachbeschädigung & Suffdelikte in Innenstadt und Platte" das man in Greifswald geboten bekommt.

        42. StGB    

          Ich denke nicht, dass "Zeugen vom Hörensagen" aus Sicht der Staatsanwaltschaft in diesem Fall mehr bringen, als ohnehin schon an Sachverhalt da ist. Die Subsumtion von ret marut ist übrigens fehlerhaft. Den drei mutmaßlichen Rugen wird man wohl kaum Landfriedensbruch vorwerfen können. Das Tatbestandsmerkmal "Menschenmenge" (= eine räumlich vereinigte Vielheit von Personen, die der Zahl nach nicht sofort überschaubar ist)ist nicht erfüllt. Die anderen Delikte könnten verwirklicht sein, wenn die in diesem Forum geäußerten Angaben stimmen. Die Angreifer auf das Haus der Markomannia haben sich nach vorliegendem Sachverhalt folgender Delikte schuldig gemacht:
          § 303 Abs. 1 StGB, § 125 Abs. 1 Nr. 1 StGB (hier haben wir eine Menschenmenge), §§ 223 Abs. 1 und 2, 224 Abs. 1 Nr. 2 (Steine als gefährliche Werkzeug), Nr. 4 (Vielzahl von Personen), Abs. 2, 23 StGB. In Betracht käme sogar ein Tötungsdelikt im Versuch, wird aber wohl eher abzulehnen sein.

        43. ret marut    

          Stimme Dir zu, daß bei §125 StGB wohl 3 Personen (= Gruppe) vermutlich nicht ausreichen werden. Aber das soll mal die StA entscheiden.
          Auch die anderen juristischen Einschätzungen teile ich. Tötungsabsicht allerdings (-).

        44. Klaus_Mm    

          Bei uns gab es keine ermittlungsrelevanten Details.

          Allerdings hatte ich den gleichen Gedanken wie Du, als anläßlich einiger Kommentare zu der Attacke auf unser Markomannen-Haus sehr deutlich wurde, dass einige der Kommentatoren mit den Chaoten bekannt waren.
          Gemeldet hat sich allerdings niemand.

          Gruß, Klaus

        45. mens_sana    

          Nicht sehr überraschend, Anna und Arthur haltens Maul.

          Jegliche Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden unterstützt diese in ihrer Verfolgungs- und Unterdrückungsarbeit. Selbst eine Aussage, die vordergründig nur einen bestimmten Verdächtigen entlastet, verkleinert den Kreis der als Täter in Frage kommenden, führt Polizei und Justiz damit näher an den tatsächlichen Täter heran und ist damit eine indirekte Denunziation eines anderen. Das Prinzip der Solidarität gebietet daher, Polizei und Justiz ebenso wenig mit Entlastungsmaterial wie mit irgendwelchen anderen Informationen zu versorgen.

  23. Klaus_Mm    

    "Wem würdet ihr um 3 Uhr nachts die Haustür öffnen, doch sicher nur sehr guten Freunden, oder?"

    So eine Aktion nennt man in Verbindungskreisen "Couleurbesuch" – und der wird generell und nicht nur bei der BG oder den Burschenschaften, solange nicht triftige Gründe dagegen sprechen, rein gelassen, auch wenn es in den frühen Morgenstunden ist.

    Und solange es sich nur um einen Couleurbesuch handelt, ohne dass z.B. jemand direkt mit der Tür ins Haus fällt ala "Ey, wir haben gerade das IKUWO demoliert!", dann spricht auch nichts gegen einen solchen Besuch.
    Anders ausgedrückt – da war kein "Problem", welches wir sehen konnten.

    Ein Wort noch zu dem Vorfall bei den Danuben: Der untergeschlüpfte Schläger – dem nicht von den Danuben, sondern von einem anderen Gast der Einlass gewährt wurde – ging nach der Übernachtung zur Polizei und erkundigteb sich nach seiner in Gewahrsam genommenen Freundin. Von "polizeilich gesucht" war also zu dem Zeitpunkt noch keine Rede und auch hier konnten die Danuben das "Problem" so erstmal nicht sehen.

    Gruß, Klaus

  24. Hein Blöd    

    Bekennende Marxisten, DDR- und Stasi-Verteidiger und Linkspartei-in-den-Himmel-Lober spielen sich mal wieder als Moralapostel auf. Ich kann auf solche Meinungen verzichten…

  25. Hein Blöd    

    PS. Gemeint ist nicht sachliche Kritik an der ohne Zweifel verachtenswürdigen Aktion. Diese teile ich.

  26. NeueMitte    

    Fast 100 Kommentare,
    Man, man, man…
    Hat diese Stadt keine echten Probleme. Jetzt ist 2009 und das hier ist Greifswaldt. Da wird kein Reichsparteitag gefeiert sondern irgendwelche Idioten treiben irgendeinen rechten Schabernack. Ist das so schlimm.
    Im Ikuwo ist doch immer noch Party, als hätte Multikulti nicht schon vor Jahren den Eisberg gerammt. Und ja mein Fahrrad wurde auch vor kurzem geklaut, aber das interessiert natürlich mal wieder keinen.
    LG

    1. NeueDemokratie    

      "Da wird kein Reichsparteitag gefeiert sondern irgendwelche Idioten treiben irgendeinen rechten Schabernack. Ist das so schlimm."

      Du fragst ernsthaft, ob das so schlimm sei, wenn Nazis sich mit Schlagring bewaffnen und vor haben ein Kulturzentrum zu demolieren bzw.deren Insassen verletzen wollen?

      Klar! Das ist ja nur irgend ein rechter Schabernack!
      Genau so wie das Entglasen von Fensterscheiben der B! Markommania nur ein Linker Schabernack ist?

      Meine Fresse! Wenn lang und breit über Gewalttaten diskutiert und die verurteilt wird, dann ist das Gut! Und nicht überflüssig.

      Wenn die "NeueMitte" für dich die Verharmlosung von Gewalt bedeutet, werde ich wohl der letzte sein, der mit dieser "NeuenMitte" irgend etwas zu tun haben will!

      1. Klaus_Mm    

        Sehr schön und richtig formuliert.

        Gruß, Klaus

  27. mens_sana    

    O-Kay. Mir ist zwar nicht bewusst, was daran offtopic war, aber ich weiß schon , warum ich gelöscht wurde; aber du musst auch nichtlinke Meinungen stehenlassen, sonst gibts von Onkel Seb auf die Finger, der ziemlich demokratisch in puncto Statements ist.

    Ich formuliere es unterhaltsamer:
    Anna und Arthut haltens Maul. Klingt offeniv, ist aber TOTAL unfascho!
    Eine von der Roten Hilfe massiert in den Achtzigern propagierte Aktion. Sinn war es, das potentielle Zeugen/Täter/Mitwisser insofern gebrieft werden, das sie NIE aussagen.
    Jedes Detail könnte ja den "Bullenschweinen" (Zitat, ich mag Team Green) helfen. Das Konzept ist somit ein der "La Omerta" ähnliches Modell. Dieses ist zumindest den Juristen aus dem Gefangenendilemma hinlänglich bekannt. Das Gesetz des Schweigens, Mafia-Style. Tragisch ist, das unsere Antifanten mit circa 3% Rückhalt in der Bevölkerung schneller einfahren als die Kolben in nem Achtzylinder.
    Das ist ein Hinweis, warum man von den normalen "Demo"Teilnehmern kein Feedback bakommt.

    1. Klaus_Mm    

      Du wurdest nicht zensiert – Dein Beitrag war nur leider Off-Topic. Du kannst aber gerne eine Diskussion im Forum dazu aufmachen.

      Gruß, Klaus

      P.S.: Dies ist keine Ironie, sondern mein Ernst. Vor allem weil unter "Onkel Seb" tatsächlich nach politischer Position zensiert wurde.

  28. gehetzter    

    Wir (die Mitte) haben bereits erkannt, dass es sich offensichtlich um 2 Gruppen von Kleinkindern handeln muss… egal wie man es nennen möchte, egal was für eine Motivation dahintersteckt…
    …von daher erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit diesem doch wenig sinnhaftem Thema…
    Die aNTIFANTEN und die Spinner die das IKUWO beworfen haben sind eigentlich keine Zeile wert…
    Aber mal sehen, die Qualität des "Krieges" steigt, wohin das noch führen wird dieser "MUT"

    1. ret marut    

      Seit wann bist Du in der "Mitte"? Ich dachte, Du postest hier im Webmoritz-Forum immer Meldungen aus pi-News und ähnlichen rechtsextremen Schrott.

      1. bodo    

        was sind denn pi-News?

        1. ret marut    

          Eine einschlägige Seite der extremen Rechten, die sich v.a. durch Islamophobie und Rassismus auszeichnet, andererseits (was im rechtsextremen Spektrum im deutschsprachigen Raum ja eher selten vorkommt) ihre Solidarität mit Israel proklamiert.
          Läßt sich bei Interesse ergooglen, Link auf so eine Seite werde ich hier nicht setzen.

  29. Carsten Schönebeck    

    Liebe Leser,

    da der Moderationsaufwand der oben stehenden Debatte in den letzten 48 Stunden exponentiell gestiegen ist, bitte ich um ein wenig Beruhigung der Gemüter. Provokationen, Beleidigungen und Unterstellungen bringen einen in den seltensten Fällen weiter. Sollte hier weiter unsachlich polemisiert werden, sehen wir uns gezwungen die Kommentare zu schließen.

    MfG

    Carsten

    1. Marco_Wagner    

      Die Debatte ist eigentlich auch längst beendet. Es ist ja alles geklärt. Sie dreht sich bereits seit einem halben Tag lang nur noch im Kreis. Und da die Argumente ausgehen, wird sich allmählich beleidigt. Zumal die Diskussion, die unter Ret Maruts Kommentar ursprünglich von Calm angekurbelt worden ist, mittlerweile völlig unüberschaubar ist und die meisten Diskutanten selbst nicht mehr wissen, auf wen sie sich wo beziehen und worum es überhaupt ursprünglich gegangen ist. So kann man sich noch eine ganze Woche lang unterhalten. Das nennt man dann Unterhaltung. Fragt sich nur, ob's wirklich lustig ist, ein Unterhaltungsprogramm dieser Art…

  30. ret marut    

    Marco, sorry, aber die Argumente, die Calm hier vorgebracht hat, entsprechen schlicht denen, die die faschistische Postille "Greifswalder Bote" seit Monaten gegen Klex, IKuWo und Pariser auffährt. Darauf habe ich hingewiesen. Und ich halte es auch für notwendig, daß immer wieder darauf hingewiesen wird, wessen Argumente mensch da so locker im Munde [oder im schriftlichen Kommentar] führt. Das hat weder etwas mit Unterstellung noch Provokation zu tun, sondern soll die SchreiberInnen darauf aufmerksam machen, in wessen Nähe sie sich mit solchen Äußerungen begeben.
    Ich habe ja auch klar gesagt, daß es entweder bei solchen Posts um reale geistige Nähe zu den Freien Kameradschaften handelt oder halt um ein ziemlich naives Herangehen. Und ich finde beides schlimm, wobei das letztere weitaus leichter geändert werden kann.

    Ob und wie sich Adenauer zum IKuWo geäußert hätte, ist reine Spekulation. Über Adenauers Kampf gegen antifaschistische, antimilitaristische und kommunistische Kräfte in der BRD, wo über 120.000 Menschen mit politischen Prozessen überzogen wurden, müssen wir uns an dieser Stelle auch nicht unterhalten. – Wir können ja gerne am Dienstag nach der StuPa AG über dieses und andere Themen reden.

  31. Zorro    

    Benutz doch einfach den Evergreen (Achtung: Wortspiel) "Gras" bzw. die korrekte, nicht umgangssprachliche Bezeichnung "Marihuana" 😉
    Ich hab ja auch nix gegen den Begriff "Pott" – war mir nur nicht bewusst, dass dieser jenseits der 60er/70er Hippie- Generation noch gebraucht wird.
    PS. wenn man die (lieben!) Redakteure des webMoritz amüsiert, lassen sie auch mal Gnade vor Recht ergehn und löschen nicht sofort wegen off-topic. Ich glaube, das hab ich mit meinem Kommentar geschafft. Danke lieber Carsten/ Gabriel 😡

  32. Zorro    

    (der Smilie sollte eigentlich ein Knutscher sein…) 😉

  33. Carsten Schönebeck    

    Liebe Leser,

    da hier munter weiter über Sinn und Unsinn von Burschenschaften, den Konsum bewusstseinserweiternder Pflanzen und deren korrekte Bezeichnung sowie den Greifswalder Boten diskutiert wird, schließe ich die Kommentare jetzt.

    MfG

    Carsten

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