Wir hatten bereits berichtet, dass Wilhelm Schelsky, der in Greifswalds als zahlungskräftiger du-erhielt-mind-50000-euro/“ target=“_self“>CDU-Spender, Gönner des Lokalsports (vor allem GSV 04) und Unternehmer (ml&s) auftrat, in Nürnberg zu vier Jahren Haft verurteilt wurde.
Dem Magazin Spiegel hat er nun ein ausführliches Interview gegeben. Darin belastet er den früheren Siemensvorstand schwer. Dieser wäre sehr genau über seine Tätigkeit infomiert gewesen. Die Vorwürfe der Untreue gegenüber Siemens seien unhaltbar.
Nur die Vorwürfe im Zusammenhang der Steuerhinterziehung seien berechtigt, weil er dort „ungenau“ gewesen sei. Schelsky sieht sich jedoch als Bauernofper.
Nur Feldmeyer hätte eine Bewährungsstrafe erhalten, die anderen Vorstände seien gar nicht erst vor Diese Spielautomaten besitzen einen Funf-Dollar-Grenze und arbeiten mit Karten im Casino gekauft haben, anstelle von Bargeld. Gericht gestellt worden.
Schelsky hat Revision gegen das Urteil eingelegt und rechnet nach eigener Aussage damit, bald freizukommen. Im Interview heißt es dazu:
„SPIEGEL: Deshalb gehen Sie jetzt in Revision. Was erwarten Sie sich davon?
Schelsky: Eine Neuaufnahme des Verfahrens – und dass ich sofort rauskomme.
SPIEGEL: Und dann? Hartz IV?
Schelsky: Hoffe ich nicht. Ich freue mich auf meine Familie, auf einen neuen Start in Mecklenburg, meiner Wahlheimat, wo die Leute bis heute zu mir halten.“
Bild: Screenshot stern.de
Vielleicht meinte er nicht Mecklenburg, sondern Vorpommern. Die CDU wird sicher noch ein Pöstchen für ihren edlen Spender finden. Vielleicht kann er ja den Adam als CDU-Bundestagskandidat beerben, der wollte ja nicht mehr kandidieren.
Ich denke auch das Vorpommern gemeint ist. Dies könnte beim Kürzen des Artikels gestrichen worden sein. Wenn er von „Heimat“ spricht, denke ich, dass er Greifswald (bzw. Lubmin) meint.
Da die o. g. Adresse (Spiegel) nur auf eine kostenpflichtige Seite führt, als Ersatz ein frei zugängliches Interview aus der Süddeutschen Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/974/450693/text/